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Portfoliooptimierungsanalyse. Theorie und empirische Untersuchung

Title: Portfoliooptimierungsanalyse. Theorie und empirische Untersuchung

Academic Paper , 2006 , 36 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Carmen Bless (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
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Summary Excerpt Details

Im Zuge der stetig zunehmenden weltweiten Verflechtungen wandeln sich auch Finanzmärkte zu global integrierten, stark vernetzten Märkten. Dieser Trend ist Ursache dafür, dass in den letzten Jahrzehnten steigende Korrelationen der Renditen der traditionellen Assetklassen Aktien, Renten und Immobilien festgestellt werden konnten.
Ein zunehmender Gleichlauf von Aktien-, Renten- und Immobilienmärkten ist gleichzeitig mit einem Rückgang des Diversifikationseffektes eines Portfolios auf Basis der traditionellen Anlagen verbunden. Konsequenzen dieses Zusammenhangs zeigen sich insbesondere in Phasen schwacher Aktienmärkte. (...)
Die Baisse an den weltweiten Aktienmärkten und niedrige Anleiherenditen führten im Zeitraum von 2000 bis 2003 dazu, dass ein klassisch zusammengestelltes Portfolio nicht mehr die in der Vergangenheit für selbstverständlich gehaltene Verzinsung des eingesetzten Kapitals erwirtschaften konnte. Dies hat gezeigt, dass eine Vermögensaufteilung nach den bisherigen Kriterien nicht mehr zeitgemäß ist. Auch gegenwärtig wird aufgrund der Tatsache, dass die Gefahren an den Finanzmärkten in jüngster Zeit deutlich zugenommen haben, ein Anstieg der Volatilität und damit des Risikos an den Finanzmärkten erwartet.
Das Grundmodell, auf welchem die Arbeit aufbaut, stellt die Portfolio Selection-Theorie von Markowitz dar. Neben dieser Theorie wird zudem die Modellmodifikation durch Tobin betrachtet, da diese den Anforderungen und Gegebenheiten in der Praxis gerechter zu werden scheint. Der zweite Abschnitt bildet die empirische Untersuchung. Dabei erfolgt einleitend eine Beschreibung der Annahmen und Datengrundlagen, auf denen die später dargestellte Optimierungsrechnung basiert. In einem weiteren Schritt werden die in der Untersuchung berücksichtigten Assetklassen, welche durch verschiedene Indizes abgebildet werden, vorgestellt. Neben der Ermittlung der Risiko- und Ertragscharakteristika werden die Korrelations-Profile der Assets analysiert und hinterfragt. Von diesen empirischen Erkenntnissen ausgehend wird modellhaft untersucht, wie sich das Risiko/Ertrags-Profil eines traditionellen Portfolios durch die Beimischung von Rohstoffen verändert. Weiter wird der Frage nachgegangen, wie hoch die optimalen Allocation-Gewichte theoretisch sein sollten. Einige Anmerkungen zu den getroffenen Annahmen schließen die Arbeit ab.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. PORTFOLIOOPTIMIERUNGSANALYSE

2.1 Moderne Portfoliotheorie

2.1.1 Portfolio Selection-Modell

2.1.2 Tobin-Separationstheorem

2.1.3 Kritische Würdigung

2.2 Empirische Untersuchung

2.2.1 Annahmen und Datengrundlagen

2.2.2 Die verwendeten Assetklassen

2.2.3 Portfoliooptimierung durch Rohstoffe

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Effekte einer Beimischung von Rohstoffen in ein traditionelles Portfolio, das aus Aktien, Renten und Geldmarktpapieren besteht. Ziel ist es, auf Basis der Markowitz'schen Portfoliotheorie unter Berücksichtigung der Modellmodifikation durch Tobin zu analysieren, wie sich das Risiko/Ertrags-Profil durch diese Assetklasse optimieren lässt.

  • Analyse der Modernen Portfoliotheorie (Portfolio Selection-Modell und Tobin-Separationstheorem)
  • Untersuchung der Diversifikationseffekte durch alternative Anlageklassen
  • Empirische Modellierung der Risiko- und Ertragscharakteristika verschiedener Assets
  • Korrelationsanalyse von Rohstoffen im Vergleich zu traditionellen Wertpapieren
  • Ableitung optimaler Allokations-Gewichte unter Berücksichtigung der Inflationssensitivität

Auszug aus dem Buch

2.1 Moderne Portfoliotheorie

Grundlage der Modernen Portfoliotheorie ist die im Jahr 1952 von Markowitz entwickelte Portfolio Selection-Theorie. Das sog. Markowitz-Modell wurde zwischenzeitlich in verschiedener Weise modifiziert wie bspw. von Tobin, Black und Dyl. Im Folgenden wird das Grundmodell nach Markowitz und dessen Erweiterung durch Tobin dargestellt.

Die Portfolio Selection-Theorie stellt eine normative Theorie dar, die herleitet, wie ein Investor mit gegebenen Erwartungen unter bestimmten Annahmen und auf Basis seiner Risikopräferenz die Struktur seines Portfolios aus riskobehafteten Wertpapieren optimieren sollte.

Ausgangspunkt ist der Nachweis von Markowitz, dass aus nicht perfekt-positiv korrelierten Einzelanlagen ein Portfolio erstellt werden kann, welches ein Gesamtrisiko aufweist, das kleiner als die Summe aller Einzelrisiken ist (sog. Diversifikationseffekt). Die Portfolio Selection-Theorie geht deshalb von der Erkenntnis aus, dass Überlegungen zur Allokation von Finanzmitteln auf verschiedene Assets nicht allein auf der Grundlage der erwarteten Renditen basieren, sondern vielmehr das Risiko im Entscheidungsprozess berücksichtigt werden muss.

Im Grundmodell der Portfolio Selection-Theorie werden folgende Annahmen bezüglich des Anlageverhaltens und der Eigenschaften des Kapitalmarktes getroffen:

• Einperioden-Modell: Der Planungszeitraum beträgt genau eine Periode.

• Erwartungswert/Varianz-Modell: Investoren beurteilen Portfolios ausschließlich anhand der erwarteten Rendite und des Risikos. Als Risikomaß wird die Varianz der Rendite verwendet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Diese Einleitung skizziert die zunehmende Korrelation traditioneller Anlageklassen und die Notwendigkeit, das Portfolio-Design durch alternative Anlagen wie Rohstoffe zu ergänzen.

2. PORTFOLIOOPTIMIERUNGSANALYSE: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Portfolio Selection nach Markowitz sowie die Erweiterung durch das Tobin-Separationstheorem und führt eine kritische Auseinandersetzung mit der Praxisanwendung.

2.1 Moderne Portfoliotheorie: Hier werden die mathematischen und konzeptionellen Pfeiler der modernen Portfoliotheorie sowie die darauf basierenden Optimierungsansätze dargestellt.

2.1.1 Portfolio Selection-Modell: Beschreibung der zentralen Annahmen und des Optimierungskalküls von Markowitz zur Erzielung eines Diversifikationseffekts.

2.1.2 Tobin-Separationstheorem: Erweiterung des Modells um eine risikolose Anlageform und deren Auswirkungen auf die Effizienzgrenze.

2.1.3 Kritische Würdigung: Analyse der Schwachstellen der Portfoliotheorie in der praktischen Anwendung, insbesondere hinsichtlich der Inputdatenschätzung.

2.2 Empirische Untersuchung: Durchführung der Optimierungsrechnung unter Verwendung von Marktdaten für Aktien, Renten und Rohstoffe.

2.2.1 Annahmen und Datengrundlagen: Definition der Untersuchungsparameter, des Anlagehorizonts und der Datenauswahl für das empirische Modell.

2.2.2 Die verwendeten Assetklassen: Vorstellung der zur Marktreplizierung herangezogenen Indizes und deren Rendite/Risiko-Profile.

2.2.3 Portfoliooptimierung durch Rohstoffe: Ergebnisdarstellung der Auswirkungen einer Rohstoffbeimischung auf das Gesamtrisiko und die Effizienzgrenze des Portfolios.

Schlüsselwörter

Portfoliotheorie, Markowitz-Modell, Diversifikation, Rohstoffe, Asset Allocation, Effizienzgrenze, Tobin-Separationstheorem, Korrelation, Risiko-Rendite-Profil, Volatilität, Inflation, Rendite, Finanzmärkte, Optimierung, Anlageklassen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Integration von Rohstoffen in ein klassisches Portfolio, um durch Diversifikation ein verbessertes Risiko-Rendite-Verhältnis zu erzielen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Moderne Portfoliotheorie, die empirische Analyse von Assetklassen und die methodische Portfoliooptimierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, modellhaft aufzuzeigen, wie sich das Risiko-Ertrags-Profil eines traditionellen Portfolios durch die Beimischung von Rohstoffen theoretisch und empirisch verändern lässt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird der normativ-theoretische Ansatz der Portfolio-Selection-Theorie nach Markowitz sowie die empirische Analyse von Performance-Indizes verwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen der Portfoliooptimierung, eine kritische Würdigung des Modells sowie eine empirische Untersuchung der Rohstoffintegration.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Portfoliotheorie, Rohstoff-Investment, Diversifikation, Markowitz, Korrelationsanalyse und Asset Allocation.

Wie korrelieren Rohstoffe mit anderen Anlageklassen laut der Studie?

Rohstoffe weisen im Vergleich zu Aktien eine negative und zu Renten eine nahezu neutrale Korrelation auf, was sie als Diversifikationsinstrument besonders attraktiv macht.

Warum ist die Inflationssensitivität für die Arbeit von Bedeutung?

Die Arbeit zeigt, dass Rohstoffe im Gegensatz zu Aktien und Renten als Inflationsschutz dienen, da ihre Korrelation mit der Inflation positiv ist.

Was bedeutet das Tobin-Separationstheorem in diesem Kontext?

Es beschreibt die Ergänzung des Modells durch eine risikolose Anlage, wodurch Anleger unabhängig von ihrer Risikoaversion stets das gleiche risikobehaftete Tangentialportfolio wählen sollten.

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Details

Title
Portfoliooptimierungsanalyse. Theorie und empirische Untersuchung
College
University of Cooperative Education Ravensburg
Grade
1,0
Author
Carmen Bless (Author)
Publication Year
2006
Pages
36
Catalog Number
V277502
ISBN (eBook)
9783656701262
ISBN (Book)
9783656716471
Language
German
Tags
portfoliooptimierungsanalyse theorie untersuchung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carmen Bless (Author), 2006, Portfoliooptimierungsanalyse. Theorie und empirische Untersuchung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277502
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