Die Arbeit beschäftigt sich mit der ikonographischen Beschreibung des Bildes "Tirol" von Franz Marc. Die Besonderheit bei diesem Gemälde liegt darin, dass Marc es zunächst 1913 malte und es sogar im „ersten deutschen Herbstsalon“ ausgestellt wurde. Dann nahm Marc es jedoch zurück und vollendete es erst 1914, indem er die Marienfigur hinzufügte. Weiterhin wird eine kurze Einführung zu seinen biografischen Daten sowie dem künstlerischen Hintergrund der Epoche des Expressionismus gegeben.
Inhaltsverzeichnis
- Biografische Daten zu Franz Marc
- Die Epoche des Expressionismus
- Die Ikonographie
- Präikonographische Beschreibung
- Ikonographische Beschreibung
- Ikonographische Interpretation
- Ikonologische Interpretation
- Literatur- und Quellenangaben
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Studienarbeit „Tirol“ von Franz Marc befasst sich mit der Ikonografie eines Gemäldes und dessen Bedeutung im Kontext des Expressionismus. Die Arbeit zielt darauf ab, die ikonografischen Elemente des Gemäldes zu analysieren und in Beziehung zu Franz Marcs Leben und Werk sowie zur Kunstrichtung des Expressionismus zu setzen.
- Franz Marcs Leben und Werk im Kontext des Expressionismus
- Die Ikonographie des Gemäldes „Tirol“
- Die Bedeutung von Natur, Tier und Farbe im Expressionismus
- Die künstlerische Entwicklung Franz Marcs
- Die Bedeutung der Ikonografie für die Kunstgeschichte
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel beleuchtet die biografischen Daten von Franz Marc und zeichnet die Entwicklung des Künstlers von seiner frühen Faszination für die Religion bis hin zu seiner Hinwendung zur Malerei nach. Es werden die wichtigsten Stationen seines Lebens und die prägenden Einflüsse auf sein künstlerisches Schaffen dargestellt, insbesondere die Begegnung mit dem Impressionismus und der Expressionismus.
Das zweite Kapitel widmet sich der Epoche des Expressionismus und stellt die wichtigsten Merkmale und Vertreter dieser Kunstrichtung vor. Es wird auf die Bedeutung des Expressionismus für die Kunstgeschichte und die gesellschaftlichen Umstände eingegangen, die zur Entstehung dieser Kunstrichtung führten.
Das dritte Kapitel befasst sich mit der Ikonographie des Gemäldes „Tirol“. Es werden die verschiedenen Ebenen der Ikonografie analysiert, von der präikonographischen Beschreibung über die ikonographische Beschreibung und Interpretation bis hin zur ikonologischen Interpretation. Es wird gezeigt, wie das Gemälde als Ausdruck von Franz Marcs künstlerischer Entwicklung und seiner Weltanschauung verstanden werden kann.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Franz Marc, Expressionismus, Ikonografie, „Tirol“, Natur, Tier, Farbe, Kunstgeschichte, Symbolismus.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Besondere am Gemälde „Tirol“ von Franz Marc?
Marc malte es 1913, nahm es aber nach einer Ausstellung zurück und vollendete es 1914 durch das Hinzufügen einer Marienfigur, was die Symbolik stark veränderte.
Welche Rolle spielt der Expressionismus in diesem Werk?
Das Bild ist ein Hauptwerk des Expressionismus. Es nutzt intensive Farben und abstrahierte Formen, um geistige und emotionale Zustände statt der reinen Realität darzustellen.
Was bedeutet Ikonographie in Bezug auf Franz Marc?
Die Ikonographie untersucht die Bildinhalte und Symbole. Bei Marc stehen oft Tiere als Symbole für Unschuld und die Natur im Zentrum, später ergänzt durch religiöse Motive.
Wie wird das Gemälde ikonologisch interpretiert?
Die ikonologische Interpretation setzt das Werk in den Kontext von Marcs Weltanschauung, seiner Suche nach Spiritualität und der drohenden Katastrophe des Ersten Weltkriegs.
Welche biografischen Einflüsse prägten Marcs Stil?
Marcs frühe religiöse Faszination und seine Begegnung mit dem Impressionismus in Paris führten ihn zur Entwicklung einer eigenen, spirituell aufgeladenen Farbsymbolik.
- Arbeit zitieren
- Silke Strecker (Autor:in), 2009, Die Ikonographie im Gemälde "Tirol" von Franz Marc, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277613