Von Historikern wird Louis XV. (1710–1774), König von Frankreich und Navarra, oft negativ beurteilt. Man macht ihn vielfach für jene Missstände verantwortlich, die unter seinem Nachfolger Louis XVI. (1754–1793) zur Französischen Revolution (1789–1799) führten. Die Nachwelt kennt den führungsschwachen Louis XV. vor allem wegen seines ausschweifenden Lebenswandels und wegen seiner Beziehungen zur Marquise de Pompadour und zur Madame Dubarry, die beide als Inbegriff der Mätresse gelten. Kurioserweise bezeichnete das französische Volk diesen vielleicht missverstandenen Herrscher zunächst als „der Vielgeliebte“ („le Bien-Aimé“) und später als „der Ungeliebte“ („le Mail-Aimé“). Die Biografie „Louis XV. Der Vielgeliebte“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst schildert sein Leben.
Inhaltsverzeichnis
1. König Louis XV. Der Vielgeliebte
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit widmet sich dem Leben und Wirken von Louis XV., König von Frankreich und Navarra, und beleuchtet sowohl seine schwierige Kindheit als auch die komplexen politischen Verhältnisse sowie seinen ausschweifenden Lebenswandel am französischen Hof.
- Die traumatische Kindheit und Erziehung des jungen Königs
- Die politische Rolle der Regentschaft unter dem Herzog von Orléans
- Die Eheschließung mit Maria Leszczynska und das familiäre Umfeld
- Der Einfluss von Mätressen auf das politische und private Leben
- Die Auswirkungen des Attentats durch Robert François Damiens
Auszug aus dem Buch
König Louis XV. Der Vielgeliebte
Von Historikern wird Louis XV. (1710–1774), König von Frankreich und Navarra, oft negativ beurteilt. Man macht ihn vielfach für Missstände verantwortlich, die unter seinem Nachfolger Louis XVI. (1754–1793) zur Französischen Revolution (1789–1799) führten. Die Nachwelt kennt den führungsschwachen Louis XV. vor allem wegen seines ausschweifenden Lebenswandels und wegen seiner Beziehungen zur Marquise de Pompadour und zur Madame Dubarry, die als Inbegriff der Mätresse gelten.
Kurioserweise bezeichnete das französische Volk diesen vielleicht missverstandenen Herrscher zunächst als „der Vielgeliebte“ („le Bien-Aimé“) und später als „der Ungeliebte“ („le Mail-Aimé“).
Zusammenfassung der Kapitel
König Louis XV. Der Vielgeliebte: Das Kapitel bietet eine Einführung in die Person des Königs, seine Abstammung und die konträre Rezeption seiner Herrschaft durch Historiker und das französische Volk.
Schlüsselwörter
Louis XV., Frankreich, Monarchie, Versailles, Mätressen, Marquise de Pompadour, Madame Dubarry, Maria Leszczynska, Regentschaft, Hofleben, Bourbonen, Geschichte, Politik, Attentat, absolutistische Herrschaft
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit zeichnet das Leben von Louis XV. von Frankreich nach, wobei insbesondere seine Entwicklung vom verwaisten Kind zum absolutistischen Herrscher im Mittelpunkt steht.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentral sind die Dynamiken am französischen Königshof, die Rolle von einflussreichen Mätressen, die familiären Bindungen und die politischen Herausforderungen der Zeit.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist eine historisch fundierte Betrachtung von Louis XV., die über das gängige Bild eines führungsschwachen Herrschers hinausgeht und die Hintergründe seines Lebens beleuchtet.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Der Autor nutzt eine biografische und deskriptive Methode, gestützt auf historische Aufzeichnungen und zeitgenössische Quellen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil behandelt die Kindheit unter der Regentschaft, die Eheschließung, das politische Verhältnis zu seinen Ministern und das Attentat durch Damiens.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Bourbonen, Versailles, Mätressenwirtschaft, Absolute Monarchie und die historische Ära des 18. Jahrhunderts charakterisiert.
Wie war das Verhältnis des Königs zu seinem Umfeld?
Der König galt als unnahbar und schätzte seine Privatsphäre, während er gleichzeitig von einem starren Hofzeremoniell geprägt war.
Welchen Einfluss hatte das Attentat auf den König?
Das Attentat durch Damiens erschütterte den König zutiefst und festigte seinen misstrauischen Blick auf seine Untertanen.
Warum wird Louis XV. sowohl "Vielgeliebter" als auch "Ungeliebter" genannt?
Dieser Kontrast spiegelt den Wandel in der Wahrnehmung des Königs durch das französische Volk wider, das ihn anfangs feierte und später kritisierte.
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- Ernst Probst (Autor), 2014, Louis XV. – Der Vielgeliebte, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277619