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Unternehmerische Tätigkeit. Kapitalaufbringung und Rechnungslegung

Unter Berücksichtigung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) 2009

Titre: Unternehmerische Tätigkeit. Kapitalaufbringung und Rechnungslegung

Texte Universitaire , 2008 , 78 Pages

Autor:in: Prof. Dr. Tobias Hüttche (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die unternehmerische Tätigkeit erschöpft sich nicht in der bloßen Vermögensumschichtung. Kapital wird aufgenommen und investiert, um „mehr“ daraus zu machen, also das Reinvermögen im Sinne des Eigenkapitals zu erhöhen. Gewinnerzielung bedeutet Mehrung des Reinvermögens und damit Erhöhung des Eigenkapitals.
Nun sind aber nicht vermögende Unternehmen, sondern vermögende Gesellschafter bzw. Aktionäre Ziel der unternehmerischen Tätigkeit. Es kommt also nicht nur darauf an, dass sich das Reinvermögen rein betragsmäßig mehrt. Es müssen auch ausreichende liquide Mittel vorhanden sein, um die Ausschüttungen in der gewünschten Form zu realisieren, ohne die Investitions- und Finanzierungstätigkeit des Unternehmens einzuschränken. Der Gewinn ermittelt sich aus der Gegenüberstellung von Erträgen und Aufwendungen und nicht von Einnahmen und Ausgaben.
Es kommt also nicht nur auf die Erwirtschaftung von Gewinnen, sondern auch auf die Generierung von Liquidität an.
Insoweit kann man die unternehmerische Tätigkeit in die Phasen der Kapitalaufbringung, der Investition, der Strukturierung des Vermögens sowie der Realisierung von Gewinn und Liquidität unterscheiden. Unter Kapitalaufbringung versteht man die Aufnahme von Eigen- oder Fremdmitteln (Eigen- oder Fremdkapital). Im Rahmen der Investition werden diese aufgenommenen Mittel verwendet und damit Sach- oder Finanzanlagen bzw. kurzfristiges Vermögen erworben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Überblick

2 Kapitalaufbringung

2.1 Eigenkapital und Fremdkapital

2.2 Eigenkapital

2.2.1 Rechtsformunterschiede

2.2.2 Vorschriften zur Kapitalausstattung und Kapitalaufbringung

2.2.3 Veränderungen des gezeichneten Kapitals

2.2.4 Kapitalrücklagen

2.2.5 Gewinnrücklagen

2.2.6 Ausstehende Einlagen

2.2.7 Rücklage für eigene Anteile

2.2.8 Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

2.2.9 Sonderposten mit Rücklageanteil

2.3 Fremdkapital

2.3.1 Bilanzielles Fremdkapital

2.3.2 Rückstellungen

2.3.2.1 Überblick

2.3.2.2 Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten

2.3.2.3 Rückstellung für drohende Verluste

2.3.2.4 Pensionsrückstellungen

2.3.2.5 Aufwandsrückstellungen

2.3.3 Verbindlichkeiten

2.3.4 Passive Rechnungsabgrenzungsposten

2.3.5 Vermerkpflichten unter der Bilanz

2.3.5.1 Haftungsverhältnisse

2.3.5.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

3 Kapitalverwendung

3.1 Abgrenzung von Anlagevermögen und Umlaufvermögen

3.2 Immaterielle Vermögensgegenstände

3.3 Sachanlagen

3.4 Finanzanlagen

3.5 Umlaufvermögen

3.5.1 Vorräte

3.5.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

3.5.3 Wertpapiere

3.5.4 Schecks, Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

3.6 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

3.7 Latente Steuern

3.8 Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

4 Realisierung – Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Überblick

4.2 Erfolgsausweis im Gesamtkostenverfahren

4.2.1 Umsatzerlöse

4.2.3 Bestandsveränderungen

4.2.4 Andere aktivierte Eigenleistungen

4.2.5 Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

4.2.6 Materialaufwand und Personalaufwand

4.2.7 Abschreibungen

4.2.8 Finanzergebnis

4.2.9 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

4.2.10 Außerordentliche Aufwendungen und Erträge

4.2.11 Steuern

4.2.12 Jahresüberschuss

4.3 Erfolgsausweis im Umsatzkostenverfahren

5 Verwendung von Gewinn und Liquidität

5.1 Ermittlung und Feststellung des Periodenerfolgs

5.1.1 Erstellung des Jahresabschlusses

5.1.2 Inventur

5.1.3 Feststellung des Jahresabschlusses

5.2 Gewinnverwendung

6 Geplante Änderungen der Rechnungslegung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG)

6.1 Befreiungen und Erleichterungen

6.2 Bestandteile und Befreiungswirkung des (internationalen) Jahresabschlusses

6.3 Neuregelung der Bilanzierung

6.3.1 Neuregelung des Vollständigkeitsgebots

6.3.2 Abschaffung der umgekehrten Maßgeblichkeit

6.3.3 Ansatzgebot für immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

6.3.4 Ansatzverbot für Aufwandsrückstellungen

6.3.5 Rechnungsabgrenzungsposten

6.3.6 Ansatzverbot für Ingangsetzungs- und Erweiterungsaufwendungen

6.3.7 Latente Steuern

6.4 Ausweis

6.5 Bewertung

6.5.1 Überblick

6.5.2 Bewertungsmodell

6.5.3 Niederstwertprinzip

6.5.4 Einführung des Zeitwertes

6.5.5 Zu Handelszwecken erworbene Finanzinstrumente

6.5.6 Realistischere Bewertung von Rückstellungen

6.5.7 Verbrauchsfolgeverfahren

6.5.8 Währungsumrechnung und Bewertungseinheiten

6.6 Geplante Änderungen der Rechnungslegung im Konzernabschluss

6.7 Erste Würdigung

Zielsetzung & Themen

Das Werk verfolgt das Ziel, die unternehmerische Tätigkeit in die Phasen der Kapitalaufbringung, der Investition, der Vermögensstrukturierung sowie der Realisierung von Gewinn und Liquidität zu gliedern und diese im Kontext der handelsrechtlichen Rechnungslegung zu erläutern. Dabei steht die systematische Analyse der Bilanz- und G&V-Positionen unter Berücksichtigung der Bilanzrechtsreform (BilMoG) im Mittelpunkt.

  • Phasen der unternehmerischen Tätigkeit (Kapitalaufbringung und -verwendung)
  • Differenzierung zwischen Eigenkapital und Fremdkapital
  • Grundsätze der Rechnungslegung und Gewinnrealisierung
  • Systematik von Rückstellungen und Verbindlichkeiten
  • Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf die Bilanzierung und Bewertung

Auszug aus dem Buch

2.1 Eigenkapital und Fremdkapital

Zur unternehmerischen Freiheit gehört auch die Finanzierungsfreiheit. Der Kaufmann kann sein eigenes Vermögen einsetzen (Eigenkapital) oder Kapital Dritter (Fremdkapital). Finanzierungsfreiheit bedeutet nicht gleichzeitig Finanzierungsmöglichkeit. Die Fremdkapitalgeber erwarten nicht nur die Rückzahlung der Darlehen, sondern auch ihre angemessene und laufende Verzinsung. Sie erwarten auch, dass der Kaufmann, dem sie vertrauen – und nichts anderes als Vertrauen steht hinter den Begriffen Kredit und Kreditor –, sein eigenes Kapital investiert. Dieser wird sein Engagement u. a. von der Rendite seines eingesetzten Kapitals abhängig machen. Diese steigt (bei gleichbleibender Gesamtkapitalrendite), wenn der Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital sinkt. Andererseits steigt mit der Verschuldung die Abhängigkeit von den Fremdkapitalgebern. Deren Risiko steigt.

Die Abstimmung von Rendite und Risiko, das Streben nach Unabhängigkeit und Sicherheit sowie die Verfügbarkeit eigener Mittel spiegeln sich in der Kapitalstruktur des Unternehmens wider. Eine optimale Kapitalstruktur kann daher nur unter Beachtung jeweils einen Aspekts – bspw. Kapitalkosten – erreicht werden.

Eigenkapital kann einmal abstrakt, als reine Saldogröße, verstanden werden. In diesem Sinne bezeichnet man als Eigenkapital den Überschuss des Vermögens über die Schulden. In diesem abstrakten Sinne ist Eigenkapital nicht greifbar. Es ist nicht gegenständlich greifbar, sondern nur betragsmäßig berechenbar.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Überblick: Diese Einleitung führt in die unternehmerischen Kernphasen der Kapitalaufbringung, Investition und Gewinnerzielung ein.

2 Kapitalaufbringung: Das Kapitel behandelt die Differenzierung zwischen Eigen- und Fremdkapital sowie die spezifischen Regelungen für die Bilanzierung von Rücklagen und Verbindlichkeiten.

3 Kapitalverwendung: Hier wird die Strukturierung des Vermögens in Anlage- und Umlaufvermögen sowie die Bilanzierung von Sachanlagen, Vorräten und Finanzanlagen erläutert.

4 Realisierung – Gewinn- und Verlustrechnung: Das Kapitel erklärt die GuV-Struktur nach dem Gesamtkostenverfahren sowie die Funktionsweise der verschiedenen Ergebnisbestandteile.

5 Verwendung von Gewinn und Liquidität: Dieser Abschnitt beschreibt den Prozess der Jahresabschlussfeststellung, der Inventur und der Gewinnverwendung.

6 Geplante Änderungen der Rechnungslegung durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG): Das Kapitel analysiert die gesetzlichen Neuerungen und Anpassungen an internationale Standards durch das BilMoG.

Schlüsselwörter

Eigenkapital, Fremdkapital, Jahresabschluss, Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, BilMoG, Rückstellungen, Kapitalaufbringung, Kapitalverwendung, Vermögensgegenstände, Verbindlichkeiten, Rechnungslegung, Bewertung, Unternehmensführung, Liquidität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die unternehmerische Tätigkeit und deren Abbildung im handelsrechtlichen Rechnungswesen unter besonderer Berücksichtigung der Bilanzrechtsreform 2009 (BilMoG).

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentral sind die Phasen der Kapitalbeschaffung und -verwendung, die Bilanzierung von Eigen- und Fremdkapital sowie die Auswirkung gesetzlicher Änderungen auf die Gewinnermittlung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Vermittlung eines tiefgehenden Verständnisses für die Struktur des Jahresabschlusses und die Auswirkungen bilanzpolitischer Entscheidungen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt eine systematische Analyse der handelsrechtlichen Vorschriften und verknüpft diese mit praktischen Beispielen aus der Unternehmensbuchführung.

Was wird im Hauptteil des Buches behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Kapitalaufbringung (Eigen- und Fremdkapital), die Kapitalverwendung (Anlage- und Umlaufvermögen) sowie die Gewinnrealisierung und die GuV-Struktur.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die zentralen Begriffe sind Eigenkapital, Fremdkapital, Bilanz, GuV-Rechnung, BilMoG und Rechnungslegung.

Welche Rolle spielt das BilMoG für die Analyse?

Das BilMoG dient als wesentlicher regulatorischer Rahmen, an dem die Änderungen der handelsrechtlichen Bewertung und Bilanzierung gespiegelt werden.

Wie werden Rückstellungen in diesem Werk kategorisiert?

Rückstellungen werden nach ihrer Funktion als Außen- oder Innenverpflichtungen sowie nach ihrer konkreten Ausprägung (Verbindlichkeits-, Verlust- oder Aufwandsrückstellungen) unterschieden.

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Résumé des informations

Titre
Unternehmerische Tätigkeit. Kapitalaufbringung und Rechnungslegung
Sous-titre
Unter Berücksichtigung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) 2009
Auteur
Prof. Dr. Tobias Hüttche (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
78
N° de catalogue
V277637
ISBN (ebook)
9783656702474
ISBN (Livre)
9783668138391
Langue
allemand
mots-clé
unternehmerische tätigkeit kapitalaufbringung rechnungslegung unter berücksichtigung bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes bilmog
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Prof. Dr. Tobias Hüttche (Auteur), 2008, Unternehmerische Tätigkeit. Kapitalaufbringung und Rechnungslegung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277637
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