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Hans Asmussens Verhältnis zum Augsburger Bekenntnis und der Volkskirche auf der Grundlage „Kirche Augsburgischer Konfession!“

Titre: Hans Asmussens Verhältnis zum Augsburger Bekenntnis und der Volkskirche auf der Grundlage „Kirche Augsburgischer Konfession!“

Essai , 2012 , 11 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Natascha Bea (Auteur)

Théologie - Théologie historique, Histoire ecclésiastique
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In seiner Schrift „Kirche Augsburgischer Konfession!“ verleiht der Pastor Hans Asmussen seiner Forderung nach Bekenntnistreue Ausdruck. Sie ist nach dem von Asmussen mitverfassten Altonaer Bekenntnis Ende 1932 und der Barmer Theologischen Erklärung im Mai 1934, an welcher er ebenfalls mitwirkte, einzuordnen. Auslöser für diese Rechtfertigung, die sowohl gegen die Deutschen Christen als auch gegen die Lutheraner gerichtet ist, sind die Dahlemer Bekenntnissynode im Oktober und Asmussens Austritt aus dem Reichsbruderrat im November 1934. Im Folgenden werde ich in der gebotenen Kürze die wesentlichen Ereignisse schildern, welche Asmussen zur Veröffentlichung der genannten Schrift bewogen haben, um vor dem Hintergrund schließlich auf diese selbst einzugehen und ihre Kernaussagen herauszustellen. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse erfolgt im Fazit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hintergrund

3. Kirche Augsburgischer Konfession!

3.1. Eine heilige Kirche

3.2. Die Sammlung der Gläubigen und Heiligen

3.3. Fälschungen des siebten Artikels der Confessio Augustana

3.4. Sichtbare und unsichtbare Kirche

3.5. Reine Lehre und rechte Sakramentsverwaltung

3.6. Übereinstimmung über die Lehre des Evangeliums

3.7. Kirche als Sammlung der Gläubigen und Heiligen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die theologische Schrift „Kirche Augsburgischer Konfession!“ von Pastor Hans Asmussen, die nach dem Altonaer Bekenntnis und der Barmer Theologischen Erklärung entstand. Ziel ist es, Asmussens Kernaussagen zur Bekenntnistreue, seine Kritik an der Volkskirchen-Ideologie sowie seine Sicht auf die Einheit und Ordnung der Kirche vor dem historischen Hintergrund des Kirchenkampfes 1934 herauszuarbeiten.

  • Historischer Kontext der Bekenntnissynoden und der Rolle von Hans Asmussen
  • Kritik an der Volkskirche und der Vermischung von Politik und Glaube
  • Biblische und konfessionelle Fundierung des Kirchenbegriffs gemäß Confessio Augustana
  • Auseinandersetzung mit den Vorwürfen des Donatismus und der kirchlichen Struktur
  • Verhältnis von sichtbarer und unsichtbarer Kirche sowie die Bedeutung der Bekenntnistreue

Auszug aus dem Buch

3.2. Die Sammlung der Gläubigen und Heiligen

Im zweiten Absatz widmet sich Asmussen der Versammlung der Gläubigen. Er stellt fest, dass „die Sammlung der Gläubigen und Heiligen […] die Kirche [ist].“ und im Umkehrschluss, dass Menschen gesammelt werden müssten, um gläubig und heilig werden zu können. Wenn dieser Wunsch der Versammlung für die Bekenntnisfront vordergründig wäre, wäre es ihr vermutlich bereits gelungen, die Deutschen Christen im Hintergrund verblassen zu lassen und dadurch selber Stärke zu demonstrieren. Die Frage danach, wie diese Sammlung der Gläubigen aussehen soll und wie entschieden werden kann, ob jemand gläubig ist oder nicht, sind für Asmussen nur fadenscheinige Vorwände für die eigene Trägheit. Es geht ihm zunächst darum, dass gehandelt wird, soweit das Verständnis reicht und das Ziel vorerst zweitrangig ist. Er spricht den Versammelten jedenfalls Bestimmungsrecht zu und Ludwig Müller, dem Reichsbischof, dies ab, da „Recht und Verantwortung nach seiner Meinung sich nach irdischer Parteigesinnung bestimmen.“

Deswegen sei es für die Bekennende Kirche so wichtig, sich auf das Bekenntnis zu berufen und denen, die sich unter dem Wort sammeln, die Bestimmungsrechte zu verleihen, da sich unter diesen normalerweise keine Deutschen Christen finden lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung bettet Hans Asmussens Schrift in den historischen Rahmen des Kirchenkampfes 1934 ein und erläutert die Beweggründe für seine kritische Positionierung.

2. Hintergrund: Dieses Kapitel skizziert die Entstehung des Altonaer Bekenntnisses und die zunehmende Spannung zwischen der Bekennenden Kirche und den Deutschen Christen.

3. Kirche Augsburgischer Konfession!: Der Hauptteil analysiert die systematische Kritik Asmussens am damaligen Kirchenverständnis, wobei der siebte Artikel der Confessio Augustana als zentraler Maßstab dient.

3.1. Eine heilige Kirche: Asmussen argumentiert, dass der Kampf um die Einheit der Kirche im Glauben begründet sein muss und nicht durch rein verwaltungstechnische Zusammenschlüsse erzwungen werden kann.

3.2. Die Sammlung der Gläubigen und Heiligen: Dieses Kapitel befasst sich mit der Definition von Kirche als konkrete Versammlung der Gläubigen, deren Bestimmungsrecht nicht parteipolitisch instrumentalisiert werden darf.

3.3. Fälschungen des siebten Artikels der Confessio Augustana: Hier legt Asmussen dar, wie die Volkskirche den Kirchenbegriff durch unzulässige Interpretationen und „lehrkirchliche Fälschungen“ umdeutet.

3.4. Sichtbare und unsichtbare Kirche: Asmussen verwirft die künstliche Trennung von sichtbarer und unsichtbarer Kirche und plädiert für eine Kirchenordnung, die aus der gelebten Wirklichkeit erwächst.

3.5. Reine Lehre und rechte Sakramentsverwaltung: Das Kapitel erläutert, warum reine Predigt und Sakramentsverwaltung untrennbar an die Versammlung der Gläubigen gebunden sind.

3.6. Übereinstimmung über die Lehre des Evangeliums: Asmussen warnt vor einer bloßen scheinbaren Einigkeit in kirchenrechtlichen Fragen und fordert eine inhaltliche Übereinstimmung im Evangelium.

3.7. Kirche als Sammlung der Gläubigen und Heiligen: Abschließend wird betont, dass die Bekennende Kirche allein dem Wort verpflichtet ist, um nicht in eine rein politische Instrumentalisierung zu verfallen.

4. Fazit: Das Fazit fasst Asmussens Anliegen zusammen, der Treue zu den Bekenntnissen Vorrang vor verfassten, aber inhaltsleeren Kirchenstrukturen einzuräumen.

Schlüsselwörter

Hans Asmussen, Kirche Augsburgischer Konfession, Bekennende Kirche, Confessio Augustana, Deutsche Christen, Kirchenkampf, Bekenntnistreue, Volkskirche, Sakramentsverwaltung, Glaubensgemeinschaft, Reichskirche, theologische Rechtfertigung, Donatismus, Barmer Theologische Erklärung, Altonaer Bekenntnis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die theologische Schrift „Kirche Augsburgischer Konfession!“ von Hans Asmussen und untersucht, wie der Autor innerhalb des Kirchenkampfes 1934 gegen das Konzept einer nationalsozialistisch geprägten Volkskirche argumentiert.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind das lutherische Kirchenverständnis gemäß der Confessio Augustana, die Abgrenzung zur Ideologie der Deutschen Christen und die Bedeutung einer echten Bekenntnisgemeinschaft gegenüber einer staatlich gelenkten Reichskirche.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, Asmussens Kernaussagen herauszuarbeiten, die seine Forderung nach einer Rückbesinnung auf die Bekenntnistreue und eine klare Trennung von Politik und Kirche stützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird hier angewendet?

Die Arbeit folgt einem hermeneutischen Ansatz, bei dem eine historische Quellenschrift durch eine systematische Analyse ihrer theologischen Argumentationsstruktur erschlossen wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit sieben Unterpunkten, die Asmussens Kritik an der Volkskirche, seine Deutung des Siebten Artikels der Confessio Augustana und seine Forderungen an eine kirchliche Ordnung analysieren.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Inhalt charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Bekenntnistreue, Kirchenkampf, Confessio Augustana und das Verhältnis von Kirche und Politik definieren.

Wie bewertet Asmussen den Vorwurf des Donatismus gegen die Bekennende Kirche?

Asmussen weist den Vorwurf zurück und bezeichnet ihn als lächerlich, da für ihn eine Abgrenzung gegenüber einer bloßen Volkskirche zur Wahrung der reinen Lehre zwingend notwendig ist.

Warum hält Asmussen Kirchenverfassungen für problematisch?

Er kritisiert, dass Verfassungen, die "von oben" verordnet werden und fern der Realität sind, das Wesen der Kirche verzerren können, anstatt die lebendige Sammlung der Gläubigen zu stützen.

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Résumé des informations

Titre
Hans Asmussens Verhältnis zum Augsburger Bekenntnis und der Volkskirche auf der Grundlage „Kirche Augsburgischer Konfession!“
Université
University of Wuppertal
Note
2,7
Auteur
Natascha Bea (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
11
N° de catalogue
V277689
ISBN (ebook)
9783656707110
ISBN (Livre)
9783656709633
Langue
allemand
mots-clé
hans asmussens verhältnis augsburger bekenntnis volkskirche grundlage kirche augsburgischer konfession
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Natascha Bea (Auteur), 2012, Hans Asmussens Verhältnis zum Augsburger Bekenntnis und der Volkskirche auf der Grundlage „Kirche Augsburgischer Konfession!“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277689
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Extrait de  11  pages
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