Das Vorwort in den wissenschaftlichen Arbeiten. Eine Untersuchung


Forschungsarbeit, 2014

12 Seiten, Note: Keine


Leseprobe

Inhalt

Zum Vorwort

Elemente eines Vorworts

Analyse von Abschlussarbeiten

Ziel der Untersuchung.

Korpusbeschreibung

Zur Analyse von den Vorworten

Literatur

Abstract

Die vorliegende Forschungsarbeit beschäftigt sich mit dem Vorwort in den wissenschaftlichen Arbeiten. Ziel der Arbeit ist es, Schwächen und Stärken der Studierenden hinsichtlich des Vorworts beim Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten zu untersuchen. Für diesen Zweck wurden Abschlussarbeiten, die von Germanistikstudenten verfasst wurden, analysiert.

Zum Vorwort

Das Vorwort gehört laut Kruse, Otto[1] (2010, 119) nicht zur eigentlichen Arbeit. Somit ist es kein Pflichtteil einer wissenschaftlichen Arbeit. Das Vorwort gilt laut Karmasin, Matthias, Ribing, Rainer[2] (2006, 45) als ein persönlicher Text.

Ein Vorwort schreibt man laut Franck, Norbert und Stary, Joachim[3] (2009, 147f.) nur für umfangreiche Arbeiten. Es enthält Hinweise über die die Bedingungen der entstandenen Arbeit. Dazu findet man ferner darin den Dank an Personen oder Institutionen. Das Vorwort sollte vor dem Inhaltsverzeichnis stehen. Der Umfang des Vorworts darf nicht 10% des gesamten Textes überstreiten [4] .

Laut Emrich, Claudia/ Hill, Burkhard[5] (2002, 5) wird das Vorwort bei einer Bewertung nicht beachtet. Darüber hinaus sollte es kürzer ausfallen. So Emrich, Claudia/ Hill, Burkhard (2002, 5)

Bei Standop, Ewald (1994, 24) finden sich folgende Überlegungen zum Vorwort:

„Man verwechsle nicht Vorwort und Einleitung. Die Einleitung ist ein Teil der Arbeit, das Vorwort dagegen gehört nur mittelbar zur Arbeit. Es ist sozusagen ein Begleitbrief, den der Verfasser seiner Arbeit mit auf den Weg gibt, um darin Erklärungen über die Arbeit abzugeben. Das Vorwort kann daher Persönliches enthalten, was die Einleitung als Teil der Arbeit nicht kann.“[6]

Elemente eines Vorworts

Das Vorwort beinhaltet ferner laut Karmasin, Matthias, Ribing, Rainer (2006, 48f.) Folgendes:

- „Hinweise darauf, von wem die Anregung zum jeweiligen Thema ausgegangen ist
- Dank für außergewöhnliche Betreuung aller an der Arbeit Beteiligten (Betreuer, Interviewpartner, Familie etc) und jede andere Art der Danksagung
- Pauschalangaben für Übersetzung fremdsprachige Quellen (z.B. `ich danke Bertram Fischer für seine Übersetzungen aus dem Italienischen .`) “[7]

Ein Vorwort enthält des Weiteren Hinweise auf Vorlesungen, Seminarstoffe, wie Referate und Vorträge, die verwendet wurden. So Karmasin, Matthias, Ribing, Rainer (2006, 47).

Laut Mayer, Brigitte (2013, 7) beinhaltet das Vorwort folgende Elemente:

- „Im Vorwort werden die persönlichen Rahmenbedingungen der Arbeit angesprochen:
- Motivation zur Behandlung des Themas bzw. Schilderung der Themenfindung.
- Persönlicher Bezug zum Thema.
- Klärung und Verortung des eigenen Standpunktes.
- Persönliche Stellungnahmen.
- Nicht selten findet sich gegen Ende des Vorworts eine Danksagung.
- Ort, Datum und Namen der Verfasser/innen (ohne Unterschrift) schließen das Vorwort ab.“[8]

Das Vorwort gehört laut Ingrid Arndt/ Wiebke Voller/ Hanna Kleine Büning/ Tabea Riedl/ Tabea Simon[9] (2011) nicht zur eigentlichen Arbeit und wird somit nicht nummeriert. Es beinhaltet Folgendes:

- Danksagungen
- Aussagen zum Anlass zu Schreiben der Arbeit.
- Aussagen zu Schwierigkeiten bei der Behandlung des Themas.

Im Grunde sollte einen Zusammenhang zwischen Vorwort und der Arbeit geben.

In Anlehnung an Bohl, T.[10] (2006, 82f.); Rossig, W. E. / Prätsch, J.[11] (2006, 102f); Topsch, W.[12] (2006, 80f.) sind eigene Widmungen an Familie generell nicht adäquat.[13]

Ein Vorwort enthält ferner Folgendes:

- Gründe für die Anfertigung der wissenschaftlichen Arbeit.
- Bedingungen und die Entstehung der wissenschaftlichen Arbeit.
- Den Inhalt des Textes wird hier nicht erläutert.
- Aufgabe und Ziel der wissenschaftlichen Arbeit.
- Danksagung für die Unterstützung von Personen und Institutionen.
- Das Datum und den Namen des Autors.

Bei Poenicke, Klaus (1988, 108f.) finden sich folgende Überlegungen zum Vorwort:

„Es nimmt alle Informationen auf, die zwar für den Leser von Interesse sind, sich aber nicht auf Arbeitshypothese und Arbeitsschritte der Untersuchung selbst beziehen. Dazu gehören z.B. Hinweise auf Motivationen, Erwartungen, Zielvorstellungen, faktische Gegebenheiten, die für Konzeption und Gang der Arbeit von Bedeutung waren. Dazu gehört insbesondere die Erwähnung jeder für das Gelingen der Arbeit wesentlichen fachlichen, persönlichen oder finanziellen Förderung.“[14]

Analyse von Abschlussarbeiten

Ziel der Untersuchung

Im Fokus der vorliegenden Untersuchung stehen Magisterarbeiten, die von Germanistikstudenten verfasst wurden. Dabei wird angestrebt, Defizite und Kompetenzen der Studenten im Hinblick auf das Vorwort in den wissenschaftlichen Arbeiten aufzuzeigen.

Korpusbeschreibung

Um die Magisterarbeiten der Studierenden auf das Vorwort hin zu überprüfen, werden sechs Probanden ausgesucht. Die Ergebnisse sollten Aufschluss darüber geben, welche Defizite und Kompetenzen der Studierenden bezüglich des Vorworts in den wissenschaftlichen Arbeiten vorliegen. Für die Analyse wurden Kriterien ausgehend von den vorigen theoretischen Ausführungen von Mayer, Brigitte (2013, 7): Formalkriterien wissenschaftlicher Arbeiten. http://www.fhv.at/bibliothek/teaching-library/LeitfadenzumWissenschaftlichenArbeiten.pdf. Zugriff 15.07.2014 herausgearbeitet. Die Analyse bezieht sich somit auf folgende Schwerpunkte:

1. Die persönlichen Rahmenbedingungen der Arbeit
2. Motivation zur Behandlung des Themas bzw. Schilderung der Themenfindung.
3. Persönlicher Bezug zum Thema.
4. Klärung und Verortung des eigenen Standpunktes.
5. Persönliche Stellungnahmen.
6. Danksagung.
7. Ort, Datum und Namen der Verfasser

[...]


[1] Kruse, Otto (2010): Lesen und Schreiben, Konstanz , UVK/UTB

[2] Karmasin, Matthias, Ribing, Rainer (2006): Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten. Ein Leitfaden für Seminararbeiten, Bachelor, - Master und Magisterarbeiten sowie Dissertationen 6. aktualisierte Auflage 2011. Erste Auflage 2006. Wien. Facultas WUV. UTB

[3] Franck, Norbert und Stary, Joachim (2009): Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens. Padernborb. Ferdinand Schöningh. 15. überarbeitete Auflage. Erste Auflage 2003

[4] www.studium-und-pc.de. Zugriff am 12.04.2014

[5] Emrich, Claudia/ Hill, Burkhard (2002): Hinweise für die Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit (Entwurf). Fachbereich Sozialwesen an der Fachhochschule München. Webseite: w3-mediapool.hm.edu. Zugriff am 20.07.2014

[6] Standop, Ewald (1994): Die Form der wissenschaftlichen Arbeit. 14. Aufl. Heidelberg/ Wiesbaden. Quelle u. Meyer

[7] Karmasin, Matthias, Ribing, Rainer (2006): Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten. Ein Leitfaden für Seminararbeiten, Bachelor, - Master und Magisterarbeiten sowie Dissertationen 6. aktualisierte Auflage 2011. Erste Auflage 2006. Wien. Facultas WUV. UTB

[8] Mayer, Brigitte (2013, 7): Formalkriterien wissenschaftlicher Arbeiten. Ein Leitfaden. 2013, Ausgabe 11.0.

http://www.fhv.at/bibliothek/teaching-library/LeitfadenzumWissenschaftlichenArbeiten.pdf. Zugriff 15.07.2014

[9] Ingrid Arndt/ Wiebke Voller/ Hanna Kleine Büning/ Tabea Riedl/ Tabea Simon (2011): Standards und Bewertungskriterien von Prüfungsleistungen. Fakultät I: Bildungs- und Sozialwissenschaften. Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik Wissenschaftliches Arbeiten im Studium der Sonder- und Rehabilitationspädagogik (BA/M. Ed.) –– (Stand: April 2011)

[10] Bohl, T. (2006): Wissenschaftliches Arbeiten im Studium der Pädagogik. Arbeitsprozess, Referate, Hausarbeiten, mündliche Prüfungen und mehr (2. Auflage). Weinheim: Beltz

[11] Rossig, W. E. / Prätsch, J. (2006): Wissenschaftliche Arbeiten. Leitfaden für Haus- und Seminararbeiten, Bachelor- und Masterthesis, Diplom- und Magisterarbeiten, Dissertationen (6., erweiterte Auflage). Weyhe: Teamdruck

[12] Topsch, W. (2006): Leitfaden Examensarbeit für das Lehramt: Bachelor- und Masterarbeiten im pädagogischen Bereich (2. überarbeitete und erweiterte Auflage). Weinheim: Beltz

[13] www.studium-und-pc.de. Zugriff am 12.04.2014

[14] Poenicke, Klaus (1988): Wie verfaßt man wissenschaftliche Arbeiten? Ein Leitfaden vom ersten Studiensemester bis zur Promotion. 2. Aufl. (Duden-Taschenbücher Bd. 21.) Mannheim u.a., Dudenverlag

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten

Details

Titel
Das Vorwort in den wissenschaftlichen Arbeiten. Eine Untersuchung
Hochschule
University of Oran
Note
Keine
Autor
Jahr
2014
Seiten
12
Katalognummer
V277713
ISBN (eBook)
9783656707165
ISBN (Buch)
9783656712589
Dateigröße
405 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
vorwort, arbeiten, eine, untersuchung
Arbeit zitieren
Mag. Mohamed Chaabani (Autor), 2014, Das Vorwort in den wissenschaftlichen Arbeiten. Eine Untersuchung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277713

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