Die vorliegende Forschungsarbeit beschäftigt sich mit dem Vorwort in den wissenschaftlichen Arbeiten. Ziel der Arbeit ist es, Schwächen und Stärken der Studierenden hinsichtlich des Vorworts beim Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten zu untersuchen. Für diesen Zweck wurden Abschlussarbeiten, die von Germanistikstudenten verfasst wurden, analysiert.
Inhaltsverzeichnis
1. Zum Vorwort
2. Elemente eines Vorworts
3. Analyse von Abschlussarbeiten
3.1 Ziel der Untersuchung
3.2 Korpusbeschreibung
3.3 Zur Analyse von den Vorworten
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Gestaltung und Funktion des Vorworts in wissenschaftlichen Abschlussarbeiten. Das primäre Ziel besteht darin, die Stärken und Defizite von Germanistikstudierenden bei der Verfassung dieses Begleittextes anhand eines spezifischen Korpus von Magisterarbeiten zu analysieren und kritisch zu beleuchten.
- Definition und Abgrenzung des Vorworts von der Einleitung
- Strukturelle und inhaltliche Elemente eines wissenschaftlichen Vorworts
- Kriteriengeleitete Analyse von Magisterarbeiten
- Evaluierung der persönlichen Rahmenbedingungen
- Untersuchung von Danksagungen und persönlichen Stellungnahmen
Auszug aus dem Buch
Zum Vorwort
Das Vorwort gehört laut Kruse, Otto (2010, 119) nicht zur eigentlichen Arbeit. Somit ist es kein Pflichtteil einer wissenschaftlichen Arbeit. Das Vorwort gilt laut Karmasin, Matthias, Ribing, Rainer (2006, 45) als ein persönlicher Text.
Ein Vorwort schreibt man laut Franck, Norbert und Stary, Joachim (2009, 147f.) nur für umfangreiche Arbeiten. Es enthält Hinweise über die die Bedingungen der entstandenen Arbeit. Dazu findet man ferner darin den Dank an Personen oder Institutionen. Das Vorwort sollte vor dem Inhaltsverzeichnis stehen. Der Umfang des Vorworts darf nicht 10% des gesamten Textes überstreiten.
Laut Emrich, Claudia/ Hill, Burkhard (2002, 5) wird das Vorwort bei einer Bewertung nicht beachtet. Darüber hinaus sollte es kürzer ausfallen. So Emrich, Claudia/ Hill, Burkhard (2002, 5)
Bei Standop, Ewald (1994, 24) finden sich folgende Überlegungen zum Vorwort:
„Man verwechsle nicht Vorwort und Einleitung. Die Einleitung ist ein Teil der Arbeit, das Vorwort dagegen gehört nur mittelbar zur Arbeit. Es ist sozusagen ein Begleitbrief, den der Verfasser seiner Arbeit mit auf den Weg gibt, um darin Erklärungen über die Arbeit abzugeben. Das Vorwort kann daher Persönliches enthalten, was die Einleitung als Teil der Arbeit nicht kann.“
Zusammenfassung der Kapitel
Zum Vorwort: Dieses Kapitel erläutert die theoretische Einordnung des Vorworts als optionalen, persönlichen Begleittext und grenzt es methodisch von der Einleitung ab.
Elemente eines Vorworts: Hier werden die inhaltlichen Bestandteile, wie Danksagungen, Motivationen zur Themenfindung und persönliche Rahmenbedingungen, auf Basis wissenschaftlicher Literatur definiert.
Analyse von Abschlussarbeiten: In diesem Hauptteil wird das methodische Vorgehen zur Untersuchung von sechs Magisterarbeiten dargelegt und die Ergebnisse der inhaltlichen Analyse anhand verschiedener Kategorien präsentiert.
Schlüsselwörter
Vorwort, wissenschaftliches Arbeiten, Abschlussarbeit, Magisterarbeit, Germanistik, Danksagung, Themenfindung, Formalkriterien, Studienarbeit, wissenschaftliche Methodik, studentische Kompetenzen, Textanalyse, Begleitbrief, Forschungsarbeit, Akademisches Schreiben
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle, Gestaltung und Ausführung des Vorworts in wissenschaftlichen Arbeiten, speziell im Kontext von Magisterarbeiten von Germanistikstudierenden.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Felder umfassen die theoretische Abgrenzung des Vorworts, die notwendigen und optionalen Inhaltselemente sowie die praktische Umsetzung dieser Anforderungen durch Studierende.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Untersuchung?
Das Ziel ist es, Stärken und Defizite in den Vorworten von Magisterarbeiten aufzuzeigen, um ein besseres Verständnis für die korrekte und inhaltlich sinnvolle Gestaltung dieses Teils einer wissenschaftlichen Arbeit zu vermitteln.
Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Untersuchung verwendet?
Es wurde eine korpusbasierte Analyse gewählt, bei der sechs ausgewählte Magisterarbeiten anhand von festgelegten Formalkriterien systematisch auf ihr Vorwort hin untersucht und tabellarisch ausgewertet wurden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit konkret behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der tabellarischen Auswertung der Kriterien, wie z.B. persönliche Rahmenbedingungen, Motivation zur Themenfindung, persönlicher Bezug, Standpunktklärung, Danksagung sowie formale Angaben zu Ort und Datum.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit am besten?
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie "Wissenschaftliches Arbeiten", "Vorwort", "Magisterarbeit", "Textanalyse" und "Formalkriterien" charakterisieren.
Warum wird das Vorwort im Gegensatz zur Einleitung als "Begleitbrief" bezeichnet?
Da das Vorwort nur mittelbar zur eigentlichen Forschungsarbeit gehört und persönliche Erklärungen sowie Danksagungen aufnehmen kann, die in der sachlichen Einleitung keinen Platz finden.
Welche Diskrepanz zeigte die Analyse bei Ort, Datum und Name des Verfassers?
Die Analyse ergab, dass diese formalen Abschlussangaben in den untersuchten Arbeiten nicht einheitlich vorhanden waren; während einige Probanden sie angaben, fehlten sie bei anderen vollständig.
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- Mag. Mohamed Chaabani (Autor), 2014, Das Vorwort in den wissenschaftlichen Arbeiten. Eine Untersuchung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277713