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Änderung der Liquiditätsgrundlage durch Basel III und deren Auswirkungen für Kreditinstitute

Titel: Änderung der Liquiditätsgrundlage durch Basel III und deren Auswirkungen für Kreditinstitute

Hausarbeit , 2014 , 15 Seiten

Autor:in: W. Schwarz (Autor:in)

VWL - Finanzwissenschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Durch die folgende Seminararbeit soll die Frage geklärt werden, wie die XY Bank die Änderungen und Anforderungen, die aus Basel III resultieren, umsetzt. Es wird dargelegt, ob aktuell noch Probleme bei der Anpassung vorhanden sind und wenn ja, wie diese behoben werden sollen.

Im Zuge der Finanzkrise 2008 wurde deutlich, wie schnell Finanzinstitute durch schlechter werdende Marktbedingungen illiquide wurden. Zentralbanken fühlten sich gezwungen einzugreifen, um die Funktionsfähigkeit der Kapitalmärkte und zahlreicher Finanzinstitute wieder herzustellen. Als Konsequenz daraus beschloss der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht im Dezember 2010 die Einführung von Basel III.

Mit Blick auf das Liquiditätsrisiko wurden neue Grundsätze zur Steuerung und Überwachung eingeführt. Ziel ist eine permanente Liquidität. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden wurde die kurzfristige Liquiditätsdeckungsquote im Dezember 2010 als eine der zahlreichen Neuerungen aus Basel III eingeführt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Bisherige Umsetzung der Liquiditätsdeckungsquote

III. Die Liquidity Coverage Ration (LCR)

A. Erläuterung – Liquidity Coverage Ratio

B. Hochliquide Aktiva

C. Zahlungsmittelabflüsse

IV. Umsetzungen bei der XY

V. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Einführung der kurzfristigen Liquiditätsdeckungsquote (Liquidity Coverage Ratio – LCR) im Rahmen von Basel III und analysiert, wie ein konkretes Kreditinstitut (die XY) diese neuen regulatorischen Anforderungen operativ umsetzt und welche Herausforderungen dabei bestehen.

  • Grundlagen und historische Entwicklung der Liquiditätssteuerung
  • Methodik und Berechnungsparameter der LCR
  • Kategorisierung hochliquider Aktiva und Zahlungsmittelabflüsse
  • Operative Implementierungsprozesse in der Bankpraxis
  • Auswirkungen der Regulierung auf die Rendite und Geschäftsstrategie

Auszug aus dem Buch

A. Erläuterung – Liquidity Coverage Ratio

Die Liquidity Coverage Ration (LCR) wurde 2010 zusammen mit Basel III eingeführt. Zum ersten Mal wurden quantitative einheitliche Anforderungen an das Liquiditätsrisikomanagement auf internationaler Ebene geschaffen. Die LCR soll sicherstellen, dass Kreditinstitute auch in Stresssituationen wie der weltweiten Finanzmarktkrise 2008 ihren Zahlungsverpflichtungen mindestens für 30 Kalendertage nachkommen können. Dazu muss darauf geachtet werden, dass Kreditinstitute ausreichend lastenfreie, erstklassige Aktiva haben, welche in Stresssituationen schnellstmöglich in Barmittel umgewandelt werden können.

Auf internationaler Ebene soll die Einhaltung dieser Kennzahl eine permanente Zahlungsfähigkeit und ausreichende Liquidität von Kreditinstituten gewährleisten. Die LCR ist monatlich zum Stichtag durch die Kreditinstitute in einer einheitlichen Währung zu ermitteln und bis zum 15. des Folgemonats an die jeweiligen Bankenaufsichten zu melden. In Stresssituationen kann durch die jeweilige nationale Aufsicht dieser Ermittlungs- und Meldeturnus auf eine Woche oder sogar einen Tag verkürzt werden. Seit 2011 gibt es eine sogenannte Beobachtungsphase. Dies bedeutet, dass Kreditinstitute parallel jeweils die Verordnung über die Liquidität der Institute und die LCR-Berechnung anwenden.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung erläutert den Hintergrund der Einführung von Basel III nach der Finanzkrise 2008 und definiert das Ziel der Arbeit, die Umsetzung der LCR-Anforderungen bei der XY zu untersuchen.

II. Bisherige Umsetzung der Liquiditätsdeckungsquote: Dieses Kapitel beschreibt die frühere Liquiditätssteuerung gemäß §11 KWG, die auf einer rein bilanzorientierten Gewichtung von Bestandspositionen basierte.

III. Die Liquidity Coverage Ration (LCR): Das Kapitel führt in das Konzept der LCR ein, erläutert die Definition hochliquider Aktiva sowie die Klassifizierung von Zahlungsmittelabflüssen unter Berücksichtigung der CRR-Vorgaben.

IV. Umsetzungen bei der XY: Hier wird der praktische Implementierungsprozess bei der XY dargestellt, einschließlich der technischen Herausforderungen und der aktuellen Auslegungsschwierigkeiten bei der Datenverarbeitung.

V. Fazit: Das Fazit bewertet die Auswirkungen der strengeren Liquiditätsregulierung auf die Rendite der Banken und die strategische Bedeutung des Einlagengeschäfts in einem gesättigten Markt.

Schlüsselwörter

Basel III, Liquiditätsdeckungsquote, LCR, Liquiditätsrisiko, Kreditinstitute, Finanzkrise, Bankcontrolling, Liquiditätsverordnung, CRR, Zahlungsmittelabflüsse, hochliquide Aktiva, Bankenaufsicht, Rendite, Einlagengeschäft, Risikoklassen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit behandelt die Auswirkungen der regulatorischen Änderungen durch Basel III, insbesondere die Einführung der Liquiditätsdeckungsquote (LCR), auf die Praxis der Liquiditätssteuerung in Kreditinstituten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die regulatorischen Anforderungen an die Liquidität, die Abgrenzung von Aktiva und Verbindlichkeiten im Stresstest sowie die praktische Umsetzung dieser Regeln in Banken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein Kreditinstitut die neuen Basel III-Anforderungen operativ in seine Prozesse integriert und ob dabei Probleme hinsichtlich der Datenvalidität oder regulatorischer Auslegungen auftreten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse der regulatorischen Vorgaben (Basel III, CRR) sowie einem Experteninterview mit dem Abteilungsleiter Controlling der XY.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die technischen Berechnungsparameter der LCR, die Einstufung liquider Aktiva und die spezifische Vorgehensweise des Fallbeispiels XY detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Basel III, LCR, Liquiditätsrisikomanagement, Bankcontrolling, Eigenkapitalrichtlinien (CRR) und operative Umsetzung.

Wie bewertet die XY ihre aktuelle LCR-Situation?

Das Institut schätzt seine Situation als sehr komfortabel ein, da der aktuelle Wert von ca. 9,0 weit über den regulatorischen Mindestanforderungen von 0,6 für 2015 bzw. 1,0 für 2018 liegt.

Welche technischen Probleme bei der Umsetzung werden genannt?

Das Controlling bemängelt, dass einige Bilanzpositionen noch nicht automatisiert zugeordnet werden können und die tägliche Datenqualität für die Berechnung auf Basis von Tageswerten personell schwer darstellbar ist.

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Details

Titel
Änderung der Liquiditätsgrundlage durch Basel III und deren Auswirkungen für Kreditinstitute
Autor
W. Schwarz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
15
Katalognummer
V277714
ISBN (eBook)
9783668164000
ISBN (Buch)
9783668164017
Sprache
Deutsch
Schlagworte
änderung liquiditätsgrundlage basel auswirkungen kreditinstitute
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
W. Schwarz (Autor:in), 2014, Änderung der Liquiditätsgrundlage durch Basel III und deren Auswirkungen für Kreditinstitute, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277714
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Leseprobe aus  15  Seiten
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