Erkundungspraktikum im Bereich Familienbildung: Das Mehrgenerationenhaus


Praktikumsbericht / -arbeit, 2011

10 Seiten, Note: 1,0

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeine Informationen über das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhaus (das MGH X.)

2. Struktur und Organisation der Einrichtung

3. Adressaten/innen der Einrichtung

4. Arbeitsinhalte und Arbeitsweise

5. Qualifikationen

6. Literaturverzeichnis

1. Allgemeine Informationen über das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhaus (das MGH X.)

Wie kam es zur Entstehung des Mehrgenerationenhauses?

In den letzten Jahrzehnten entwickelte sich Deutschland von einer traditionellen Gesellschaft hin zu einer modernen Gesellschaft. Durch diese Tatsache wird immer mehr Flexibilität von Arbeitnehmern erwartet. Es ist häufig der Fall, dass der Arbeitnehmer ein Wohnortswechsel in Kauf nehmen muss um seiner Arbeit nach zu gehen, wodurch die Anzahl der Singlehaushalte in Deutschland stetig zunimmt. Die zurückgelassenen Eltern leben also wie deren ausgezogenen Kinder alleine. Dadurch wird eine Singularisierung der Gesellschaft hervorgerufen. Hinzu kommt der demographische Wandel (zunehmende Veraltung der Gesellschaft). Durch die gesellschaftlich strukturelle Veränderung ist das familiäre Netz zur Betreuung und Unterstützung nicht mehr gegeben. Das traditionelle Modell der Großfamilie sowie nachbarschaftliche Hilfe sind immer seltener anzutreffen. Hinter diesem Aspekt und um dieser Entwicklung entgegenzuwirken bietet das Mehrgenerationenhaus eine gute Alternative. Mehrgenerationenhäuser gibt es im Allgemeinen erst seit Januar 2008. Das Mehrgenerationenhaus in X. wurde im August 2008 gegründet.

Es wird häufig von Aktionsprogramm „Mehrgenerationenhaus“ gesprochen. Was ist unter einem darunter zu verstehen?

Ziel des Aktionsprogramms ist es, mit Hilfe von methodisch neuen Wegen, eine konsequente Förderung des Miteinanders von Menschen verschiedener Altersgruppen zu gewährleisten. Freiwillige und Festangestellte arbeiten auf gleicher Augenhöhe niederschwellige Unterstützungsangebote aus und gestalten ein starkes nachbarschaftliches Netzwerk familiennaher Dienstleistungen. Diese Angebote werden stetig qualitativ und quantitativ durch Patenschaften („Leuchtturmhäuser“) ausgebaut.

Ausgangspunkt ist der Gedanke, dass jeder Mensch, unabhängig von seinem Alter, gesellschaftliche Beiträge leisten kann. Das heißt, jeder kann etwas von seinem Wissen und Können an die anderen weitergeben. Der daraus erzeugte Mehrwert schafft Nutzen sowohl bei den Nutzern als auch bei kommunalen oder privatwirtschaftlichen Einrichtungen im jeweiligen Umfeld.

Mehrgenerationenhäuser bieten Angebote wie Kindergärten, Jugendclubs und Seniorentreffs unter einem Dach an, sodass ein Ort des Austausches zwischen Generationen vorhanden ist. Diese Angebote stellen keine Konkurrenz zu dem bereits vorhandenen Begegnungsstätten des Orts dar, sondern fungieren eher als Ergänzung. Dabei werden die bedarfsorientierte Vielfalt und die regionale Besonderheit fokussiert.

Was hat es mit dem ESF- Programm auf sich?

Der Europäische Sozialfonds (ESP) besteht bereits seit 1957 und hat zum Ziel die Unterschiede bei Wohlstand und Lebensstandard in den Mitgliedsstaaten der EU abzubauen um den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt zu fördern. Er steht den Mitgliedstaaten der EU zu Verfügung, um die Schaffung von Arbeitsplätzen zu unterstützen. Außerdem hilft der Sozialfonds, Strukturen aufzubauen und die Menschen beim Ausbau ihrer Fähigkeiten zur Verbesserung der Berufsaussichten zu unterstützen. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Verbesserung des Zugangs zum Arbeitsmarkt, sowie die verbesserte Vereinbarung von Familie und Beruf. Seit Januar 2008 unterstützt das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend 200- 500 Mehrgenerationenhäuser im Aktionsprogramm. Diese konzentrieren sich auf den Ausbau beschäftigungsfördernder Strukturen.

Wie macht ein Mehrgenerationenhaus auf sich Aufmerksam?

Im Mehrgenerationenhaus findet Öffentlichkeitsarbeit in Form von neuen Medien wie Zeitung, Internet, Radio und Fernsehen oder durch Infobroschüren statt. Des Weiteren spielt die Mundpropaganda eine wichtige Rolle um die Angebote des Mehrgenerationenhauses nach außen hin bekannt zu machen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 10 Seiten

Details

Titel
Erkundungspraktikum im Bereich Familienbildung: Das Mehrgenerationenhaus
Hochschule
Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz)  (Sozialwissenschaften)
Note
1,0
Jahr
2011
Seiten
10
Katalognummer
V277816
ISBN (eBook)
9783656707745
ISBN (Buch)
9783656709763
Dateigröße
462 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erkundungspraktikum, bereich, familienbildung, mehrgenerationenhaus
Arbeit zitieren
Anonym, 2011, Erkundungspraktikum im Bereich Familienbildung: Das Mehrgenerationenhaus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277816

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