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Die Kathedrale von Chartres als bedeutender gotischer Sakralbau. Aufbau und Besonderheiten

Título: Die Kathedrale von Chartres als bedeutender gotischer Sakralbau. Aufbau und Besonderheiten

Trabajo Escrito , 2009 , 40 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Corinna Gronau (Autor)

Arte - Arquitectura / Historia de la arquitectura, conservación de monumentos
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Die Stilepoche der Gotik entstand um 1140 in der Île-de-France und breitete sich von dort in ganz Europa aus, bis sie um 1500 mit dem Ende des Mittelalters von der Renaissance abgelöst wurde. Der Bau- und Kunststil ist „[…] das Endresultat des im romanischen Stile immer lebhafter hervortretenden Strebens nach dem vollkommenen Ausdruck der Einheit zwischen dem Ganzen und den Teilen […]“ . In der Architektur kommt dieser Anspruch bei den Kathedralbauten zur Geltung, indem der Innenraum als Raumeinheit konzipiert wird, was die Verschmelzung von Säulen, Wandvorlagen, Fensterrahmen und Gewölbe zur Folge hat. Die massiven Mauern der Romanik werden mithilfe von Strebepfeilern aufgelöst und Wandflächen zugunsten von Fenstern reduziert. Das Resultat ist eine „Lichtarchitektur“ , die zusammen mit der gesteigerten Höhe und Weite des Gebäudes den Gedanken der Gegenwart Gottes, der Kathedrale als „irdisches Abbild des Himmlischen Jerusalem“ , erweckt.
Frankreich als Quelle gotischer Architektur spielt für die Entwicklung des klassischen Kathedralschemas eine maßgebende Rolle. Zu den bedeutendsten französischen Sakralbauten dieser Zeit, die einen entscheidenden Beitrag zur Entfaltung der gotischen Charakteristika geleistet haben, zählt auch die Kathedrale von Chartres, welche das Thema dieser Hausarbeit bildet.
Ziel des Aufsatzes ist es einen allgemeinen Überblick über den Aufbau der Kathedrale zu geben und dabei die Besonderheiten bzw. Neuerungen gegenüber Vorgängerbauten herauszuarbeiten. Die Beschreibung des Gebäudes wird von West nach Ost erfolgen. Ausgewählte Vergleiche sollen dabei unterstützend herangezogen werden um die Bedeutung des Bauwerkes für die Stilepoche der Gotik zu demonstrieren.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Kathedrale von Chartres

2.1. Grundriss

2.2. Außenbau der Kathedrale

2.2.1. Westfassade

2.2.2. Langhaus

2.2.3. Querhausfassaden

2.2.4. Chor

2.3. Das Innere der Kathedrale

2.3.1. Aufriss

2.3.2. Chor

2.4. Baugeschichte

2.5. Vergleiche mit anderen gotischen Kathedralen

2.5.1. Vorbilder / Vorgänger

2.5.2. Chartres als Vorbild

3. Fazit

4. Abbildungen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen allgemeinen Überblick über den Aufbau der Kathedrale von Chartres und arbeitet dabei die architektonischen Besonderheiten sowie die Neuerungen gegenüber vorangegangenen Bauwerken heraus, um deren zentrale Bedeutung für die Stilepoche der Gotik aufzuzeigen.

  • Strukturelle Analyse von Grundriss, Außenbau und Innenraum
  • Untersuchung der Baugeschichte und ihrer Auswirkungen auf das architektonische Konzept
  • Vergleichende Betrachtung mit anderen gotischen Kathedralen (Vorbilder und Nachfolge)
  • Beurteilung der Kathedrale von Chartres als maßgebliches Werk der Hochgotik

Auszug aus dem Buch

2.2. Außenbau der Kathedrale

Die Westfassade setzt sich aus zwei ungleichen Türmen und einem Mittelteil, der sich in eine dreiteilige Portalanlage, eine große Dreierfenstergruppe und eine Fensterrose untergliedert, zusammen (siehe Abb. 2).

Die Asymmetrien des Westbaus lassen sich darauf zurückführen, dass dieser Teil der Kathedrale nicht in einem Zug errichtet worden ist (siehe 2.4.). Bis zu den Turmfreigeschossen bildet die Fassade ein Massiv, das in drei nahezu gleich breite Abschnitte unterteilt ist, welche von den beiden Türmen und dem Mittelteil gebildet werden. Die Turmpartien sind nur mit wenigen Fenstern versehen, während die Mittelwand durch die großen Fenster und die Portale stärker geöffnet ist. Außerdem bewirken die Strebepfeiler und Blenden an den Turmabschnitten ein plastisches Erscheinungsbild, das im Kontrast zum flächig konstruierten Mittelteil steht.

Der Mittelteil (siehe Abb. 3) wird im unteren Bereich vollständig von der dreitorigen Portalanlage ausgefüllt, die sich durch spitze Tympana und Archivolten auszeichnet. Das Hauptportal ist breiter und höher als die beiden Seitenportale und lässt eine größere Tiefe erkennen, die durch eine zusätzliche vierte Archivolte hervorgerufen wird. Tympana, Archivolten und Gewände weisen reichen Skulpturenschmuck auf. Unmittelbar über dem die Portalmauer abschließenden Konsolgesims liegt ein Gruppenfenster, das in seiner Dreiteiligkeit das Motiv der Portalanlage wiederholt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Stilepoche der Gotik ein und definiert das Ziel der Arbeit, den architektonischen Aufbau der Kathedrale von Chartres zu beschreiben.

2. Die Kathedrale von Chartres: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte architektonische Beschreibung der Kathedrale, unterteilt in Grundriss, Außenbau, Innenraum, Baugeschichte und einen Vergleich mit anderen Bauten.

2.1. Grundriss: Dieser Abschnitt erläutert den kreuzförmigen Aufbau der Kathedrale, einschließlich des Langhauses, des Querhauses und des Chores.

2.2. Außenbau der Kathedrale: Hier werden die Westfassade, das Langhaus, die Querhausfassaden und der Chor hinsichtlich ihrer architektonischen Gestaltung und Funktion analysiert.

2.2.1. Westfassade: Die Analyse des Westbaus thematisiert dessen asymmetrischen Aufbau sowie die gliedernden Elemente der Portale und Fenster.

2.2.2. Langhaus: Dieser Abschnitt beschreibt die Bedeutung der Strebepfeiler und das Aufriss-System des Langhauses.

2.2.3. Querhausfassaden: Hier werden die Vorhallen und die Zweiturmfassaden der Querhäuser auf ihre monumentale Wirkung und Gestaltung hin untersucht.

2.2.4. Chor: Der Teil analysiert die Komplexität des Chores, seine Strebewerke und die Besonderheiten der Chorkapellen.

2.3. Das Innere der Kathedrale: Dieses Kapitel betrachtet das Aufrisssystem und die Raumgestaltung des Innenraums.

2.3.1. Aufriss: Es wird das dreiteilige Aufrisssystem aus Arkadenzone, Triforium und Obergaden sowie die Rolle der Stützen beschrieben.

2.3.2. Chor: Dieser Abschnitt beleuchtet die spezifische Gestaltung des Chores, einschließlich der Dekorationsformen und Stützenelemente.

2.4. Baugeschichte: Hier wird der chronologische Bauprozess, die Finanzierung und die Bedeutung der Krypta für die Konzeption des Neubaus dargestellt.

2.5. Vergleiche mit anderen gotischen Kathedralen: In diesem Kapitel wird Chartres in den Kontext zeitgenössischer und nachfolgender Kathedralbauten eingeordnet.

2.5.1. Vorbilder / Vorgänger: Dieser Abschnitt analysiert den Einfluss von Bauten wie Saint-Denis, Laon und Paris auf die Architektur von Chartres.

2.5.2. Chartres als Vorbild: Hier wird untersucht, wie Chartres selbst als Referenzpunkt für spätere Kathedralen wie Reims und Amiens fungierte.

3. Fazit: Das Fazit fasst die architektonischen Neuerungen von Chartres zusammen und bewertet deren Rolle als wegweisendes Beispiel der Hochgotik.

4. Abbildungen: Dieser Teil enthält das visuelle Begleitmaterial zur Veranschaulichung der architektonischen Analysen.

Schlüsselwörter

Kathedrale von Chartres, Gotik, Hochgotik, Architektur, Kirchenbau, Grundriss, Aufriss, Strebewerk, Westfassade, Langhaus, Chor, Baugeschichte, Vorbildfunktion, Kathedralbauten, Stilgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine umfassende architekturgeschichtliche Untersuchung der Kathedrale von Chartres mit dem Ziel, deren Aufbau und Bedeutung innerhalb der Gotik zu erfassen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die architektonische Analyse von Grundriss und Aufriss, die Baugeschichte sowie der Vergleich mit anderen bedeutenden Kathedralbauten jener Zeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die baulichen Merkmale der Kathedrale von Chartres zu dokumentieren und ihre Neuerungen gegenüber Vorgängerbauten als wesentliche Entwicklungsschritte der gotischen Architektur aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und vergleichende kunsthistorische Methode, indem sie das Bauwerk anhand von Literatur und Abbildungen systematisch von West nach Ost analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Beschreibung des Grundrisses, des Außenbaus, des Innenaufrisses sowie eine historische Einordnung durch Vergleiche mit anderen französischen Kathedralen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Schlüsselbegriffe sind Gotik, Hochgotik, Architektur, Strebewerk, Kathedrale von Chartres und architektonische Vorbildfunktion.

Warum ist die Westfassade von Chartres architektonisch besonders?

Die Westfassade ist aufgrund ihrer Asymmetrie, die aus der Baugeschichte resultiert, und der Synthese unterschiedlicher Stilausprägungen ein besonderer Fall in der gotischen Architektur.

Welchen Einfluss hatte die Krypta auf den Neubau der Kathedrale?

Da die Krypta beim Neubau beibehalten wurde, blieben wesentliche Maße wie Länge und Breite sowie grundlegende Aspekte des Chorgrundrisses durch den Vorgängerbau festgelegt.

Wie unterscheidet sich das Strebewerk von Chartres im Vergleich zu anderen Bauten?

Das Strebewerk von Chartres zeichnet sich durch seine monumentale Massivität aus, die im Laufe der Zeit durch neue Konzepte wie die Verbindung der Strebebögen durch Arkaturen verfeinert und von späteren Bauten wie Amiens weiterentwickelt wurde.

Final del extracto de 40 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Kathedrale von Chartres als bedeutender gotischer Sakralbau. Aufbau und Besonderheiten
Universidad
http://www.uni-jena.de/
Curso
Die gotische Kathedrale
Calificación
1,0
Autor
Corinna Gronau (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
40
No. de catálogo
V277861
ISBN (Ebook)
9783656711865
ISBN (Libro)
9783656713180
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gotik Chartres Kathedrale Architektur
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Corinna Gronau (Autor), 2009, Die Kathedrale von Chartres als bedeutender gotischer Sakralbau. Aufbau und Besonderheiten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277861
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