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Das Leben der Frau am Hof im frühen Spätmittelalter

Título: Das Leben der Frau am Hof im frühen Spätmittelalter

Trabajo Escrito , 2009 , 19 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Sara Maria Strobel (Autor)

Historia de Europa - Edad Media, Edad Moderna
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„Ihnen sei das Glück im Diesseits besonders gewogen im Blick auf ihren Stand und Reichtum, und das bedeute eine große Verpflichtung für sie.“

Humbert de Romans beleuchtet die Vor- und Nachteile adeliger Damen am Hof. Der Verfasser sieht einerseits den Vorteil der Standeszugehörigkeit zum Adel und andererseits die große Bürde, die eine adelige Frau zu tragen hatte.
Waren Stand und Reichtum Variablen für Zufriedenheit oder Last im Leben einer Edelfrau? Welche Möglichkeiten boten sich den Frauen? Waren sie sich ihres Schicksals – bestimmt durch den Mann- bewusst?
Ich möchte das Alltagsleben einer adeligen Frau schildern, wie man es vom heutigen Standpunkt aus in der Literatur erfährt.
Das Leben der adeligen Frauen in Westeuropa überschnitt sich in wirtschaftlchen und kulturellen Verhältnissen. Neben lokalen, regionalen und nationalen Unterschieden waren die patriarchalische Herrschaft und der katholische Glauben grundlegende Gemeinsamkeiten. Die Ähnlichkeit erlaubt mir, das Bild einer Frau im beginnenden 12. bis zum Ende des 13. Jahrhunderts zu zeigen.
Die Lebensphasen einer Frau im Mittelalter wurden nach dem Grad der sexuellen Reinheit eingeteilt. Es gibt drei Abschnitte: Jungfräulichkeit, Ehelichkeit und Witwenschaft nach denen ich auch diese Arbeit gliedere.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Jungfräulichkeit

2.1. Die weibliche Kindheit am Hof

2.2. Zwischen Spiel und Kontrolle

2.3. Ausbildung und Erziehung

3. Ehelichkeit

3.1. Die Ehe als Lebensform

3.2. Das Zustandekommen der Ehe

3.3. Die Vermählung

3.4. Das Verhältnis zum Ehepartner

3.5. Die Frau und ihre Folgschaft

3.6. Das Frauenbild der Kirche

3.7. Mutterschaft

4. Witwenschaft

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das tägliche Leben und die gesellschaftliche Stellung adeliger Frauen im frühen Spätmittelalter, mit einem Fokus auf die prägenden Lebensphasen Jungfräulichkeit, Ehelichkeit und Witwenschaft unter Berücksichtigung patriarchaler Strukturen und kirchlicher Einflüsse.

  • Die Kindheit und Erziehung adeliger Mädchen am Hof und im Kloster.
  • Die Mechanismen der Eheanbahnung und die Rolle der Frau in der ehelichen Gemeinschaft.
  • Der Einfluss der Kirche auf das Frauenbild und die sexuelle Moral.
  • Die Lebensumstände und die ökonomische Position von Witwen.

Auszug aus dem Buch

3.6. Das Frauenbild der Kirche

„Hast du den Samen deines Mannes gekostet, damit er stärker in Liebe zu dir entbrennt?“ oder „Hast du getan, was manche Weiber tun, wenn sie Unzucht getrieben haben und die Frucht ihres Leibes töten wollen?“

Allein die Stellung solcher obszönen Beichtfragen an eine Dame zeigt die Indiskretion und somit die Respektlosigkeit vor der Scham der Frau. Die Fragen zielen vor allem auf das Sexualverhalten der Frauen und die Beeinflussung des Mannes ab. Diese phantasievollen Beichtfragen des Priesters geben einen Einblick in dessen Vorstellung vom Handeln der Frauen. Der Bischof Etienne de Fougeres aus Rennes unterstellte besonders Edelfrauen, sich sündig zu verhalten. Sie besäßen seiner Meinung nach die nötige Zeit und die finanziellen Mittel, um schlechte Gedanken zu entwickeln und ihren Ehemann zu täuschen. Damen würfen sich in prachtvolle Roben, schminkten, cremten und parfümierten sich und wickelten auf diese Weise ihren Ehemann um den Finger.

Die frauenfeindliche Kirche verdächtigte die Frauen generell, Empfängnisverhütung oder Abtreibungen vorzunehmen, ihre Ehemänner zu behexen, Beschwörungsformeln oder Zauberei anzuwenden. Sie mischte sich in die intime Sphäre eines Paares ein und nahm großen Einfluss auf das Leben der Frau. Die Kirche unterstützte die Benachteiligung der Frau.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des adeligen Frauenlebens ein und skizziert die Gliederung der Arbeit anhand der Lebensphasen.

2. Jungfräulichkeit: Dieses Kapitel behandelt die Kindheit adeliger Mädchen, ihre Erziehung durch das Umfeld sowie die prägende Rolle von Spiel und Kontrolle.

3. Ehelichkeit: Dieser umfangreiche Abschnitt beleuchtet die Ehe als Lebensform, deren Zustandekommen, das eheliche Verhältnis, die Rolle der Kirche und die Herausforderungen der Mutterschaft.

4. Witwenschaft: Das Kapitel beschreibt die rechtliche und soziale Situation von Witwen, die durch den Tod des Ehemannes eine neue, teils eigenständigere Position einnahmen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Lebensphasen der Frau als vorgezeichneten Weg zusammen und reflektiert die Abhängigkeit sowie die Möglichkeiten im Rahmen patriarchaler Strukturen.

Schlüsselwörter

Mittelalter, Adelsfrau, Hofleben, Ehe, Kirche, Erziehung, Patriarchat, Witwenschaft, Kindheit, Mutterschaft, Frauenrolle, Standeszugehörigkeit, Klöster, Heiratsmarkt, Geschlechterrollen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Lebensbedingungen adeliger Frauen in Westeuropa zwischen dem 12. und 13. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Erziehung, der Ablauf von Eheschließungen, die tägliche Machtausübung in der Ehe sowie die rechtliche Stellung von Witwen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Alltagsleben einer adeligen Frau zu schildern und ihre Abhängigkeiten sowie Spielräume innerhalb der mittelalterlichen Gesellschaft aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die verschiedene historische Quellen und Forschungsmeinungen zum Leben adeliger Frauen im Mittelalter zusammenführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die drei Lebensabschnitte Jungfräulichkeit, Ehelichkeit und Witwenschaft, welche die Frau im Laufe ihres Lebens durchlief.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter wie Adelsfrau, Hofleben, Patriarchat, Ehe, Kirche und soziale Strukturen sind zentral für die Charakterisierung.

Welchen Einfluss hatte die Kirche auf das Leben der Frau?

Die Kirche festigte die patriarchale Ordnung, beeinflusste das moralische Verhalten der Frauen durch Beichtfragen und unterstützte die generelle Benachteiligung, wenngleich sie zugleich als weltliche Vertretung Gottes verehrt wurde.

Warum war die Geburt eines Mädchens oft problematisch?

Die Geburt einer Tochter galt häufig als trauriges Ereignis, da Mädchen als minderwertig angesehen wurden und durch die notwendige Mitgift eine ökonomische Belastung für die Familie darstellten.

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Detalles

Título
Das Leben der Frau am Hof im frühen Spätmittelalter
Universidad
University of Münster  (Didaktik der Geschichte)
Calificación
1,7
Autor
Sara Maria Strobel (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
19
No. de catálogo
V277889
ISBN (Ebook)
9783656708032
ISBN (Libro)
9783656709657
Idioma
Alemán
Etiqueta
leben frau spätmittelalter
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sara Maria Strobel (Autor), 2009, Das Leben der Frau am Hof im frühen Spätmittelalter, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277889
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