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Entwicklung der Beziehung zwischen Sallust und Caesar im historischen Zeitgeschehen

Title: Entwicklung der Beziehung zwischen Sallust und Caesar im historischen Zeitgeschehen

Seminar Paper , 2012 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Hendrik Bergers (Author)

World History - Early and Ancient History
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Im Rahmen dieser Seminararbeit soll sich mit der Beziehung zwischen Sallust und Caesar auseinandergesetzt werden. Dabei soll versucht werden, eine Entwicklung der Beziehung zwischen Sallust und Cäsar darzustellen. Hierzu beziehe ich mich zunächst auf die beiden Briefe Sallusts an Cäsar und im folgenden auf die Sekundärliteratur, welche die weiteren von Sallust verfassten Quellen ebenfalls ins Auge nimmt. Schließlich soll eine mögliche Entwicklung in einem kurzen Fazit dargestellt werden und auch auf das Hauptthema der Briefe, Sallusts Verständnis eines rechtmäßigen Staates und seinen Freiheitsbegriff, kurz eingegangen werden.
Vorgeschoben dazu wird das Leben Sallusts und das historische Zeitgeschehen beleuchtet, besonders in zeitlicher Nähe zum Verfassungsdatum der beiden Briefe.
Außerdem soll hier auf die Frage nach der Echtheit der beiden Epistulae aufmerksam gemacht werden. Um den Rahmen dieser Arbeit einzuhalten möchte ich hier jedoch nicht zu einer diesbezüglichen Diskussion anregen, sondern gehe von der Echtheit beider Briefe aus.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Zeitgeschehen

2.1 Lebenslauf Sallusts

2.2 Historischer Hintergrund:

3. Beziehung zwischen Sallust und Caesar

3.1 Beziehung Sallusts zu Caesar im Brief aus dem Jahre 50

3.2 Beziehung Sallusts zu Caesar im Brief aus dem Jahre 46

3.3 Beziehung Sallusts zu Caesar in der Forschungsliteratur

4. Freiheitsbegriff Sallusts

5. Fazit

6. Bibliographie

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Entwicklung der Beziehung zwischen Sallust und Caesar auseinander, wobei der Fokus auf den beiden Briefen Sallusts an Caesar sowie ergänzender Forschungsliteratur liegt. Ziel ist es, die Ambivalenz zwischen loyaler Parteinahme und vorsichtiger, indirekter Kritik am politischen Handeln Caesars vor dem Hintergrund des römischen Bürgerkriegs zu analysieren.

  • Analyse der beiden Briefe Sallusts an Caesar (50 v. Chr. und 46 v. Chr.)
  • Untersuchung des historischen Kontexts und Sallusts Lebensweg
  • Diskussion von Caesars politischer Machtausübung und dem römischen Freiheitsbegriff
  • Vergleich der zeitgenössischen Perspektive mit der modernen Forschungsliteratur

Auszug aus dem Buch

3.1 Beziehung Sallusts zu Caesar im Brief aus dem Jahre 50

Bereits zu Beginn des älteren Briefes aus dem Jahre 50 v. Chr. hebt Sallust die Macht Caesars hervor, er relativiert jedoch, dass Macht auch durch Glück und Zufall vergeben werden. Auffällig ist jedoch, dass der Schreiber das den Römern so verhasste König (regi) benutzt. Auch wenn dies nicht konkret auf Caesar bezogen ist, wird Caesars Status einem König angenähert.

Im Verlauf seiner einleitenden Worte berichtet Sallust von seinem eigenen Leben und sagt, dass er seine eigene Zurückhaltung aufgegeben hat, um an Caesars Erfolg mitzuwirken. Der Grund dafür sei Caesars Eigenschaft, dass seine wahre Größe sich stets in schwierigen Zeiten, im Unglück, zeige.

Im folgenden schmeichelt er dem Empfänger, indem er sagt, dass eine Person von der geistigen Größe Caesars auf jeden seiner Ratschläge auch ohne seine Hinweise käme. Auch seine eigene Intelligenz ordnet er Caesar bei weitem unter, vielmehr sei seine eigene Muße und die Ausfüllung des Feldherren mit Ämtern, Aufgaben und Auseinandersetzungen Grund dafür, ihm seine Ratschläge darzulegen. Untermauert wird dies dadurch, dass Caesar sich nicht in Rom befindet, also fernab des politischen Alltags der Hauptstadt ist. Auch erinnert Sallust Caesar daran, dass es nicht seine Aufgabe sei, allein seine Ämter zu halten, einzig und allein um der Ämter willen, sondern dass er seine Macht zum Nutzen des römischen Volkes und Staates einzusetzen habe. Wenn dies geschafft sei, werden sogar seine Feinde verstummen prophezeit der Schriftsteller.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Ziels, die Entwicklung der Beziehung zwischen Sallust und Caesar anhand der beiden überlieferten Briefe sowie unter Einbeziehung der Forschungsliteratur darzustellen.

2. Das Zeitgeschehen: Beleuchtung des Lebenslaufs von Sallust und des historischen Umfelds, insbesondere im Hinblick auf Caesars Aufstieg und den Bürgerkrieg.

3. Beziehung zwischen Sallust und Caesar: Analyse der Briefe aus den Jahren 50 und 46 v. Chr. sowie eine Auswertung der wissenschaftlichen Forschungsliteratur zum ambivalenten Verhältnis Sallusts zu seinem Förderer.

4. Freiheitsbegriff Sallusts: Erläuterung, dass Sallusts Freiheitsbegriff nicht im modernen Sinne verstanden werden darf, sondern sein Verständnis eines rechtmäßigen, vom Wucher befreiten Staates unter Milde der Herrschenden beschreibt.

5. Fazit: Zusammenfassende Feststellung einer ambivalenten Beziehung, in der wachsender Zweifel an Caesars Alleinherrschaft nie die prinzipielle Anhängerschaft Sallusts vollständig verdrängt hat.

6. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Literatur und Quellenausgaben.

Schlüsselwörter

Sallust, Caesar, Römische Republik, Bürgerkrieg, Briefe, Politische Karriere, Macht, Res publica, Freiheitsbegriff, Milde, Historischer Kontext, Ambivalenz, Forschungsliteratur, Machtausübung, Staatswesen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die wechselseitige Beziehung zwischen dem römischen Schriftsteller Sallust und Caesar während der kritischen Phase des Untergangs der römischen Republik.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind der politische Werdegang Sallusts, die historische Situation während des Bürgerkriegs, die Auslegung der Sallust-Briefe an Caesar und das staatsphilosophische Verständnis Sallusts.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich Sallusts Haltung von einer loyalen, fast schmeichelnden Unterstützung hin zu einer distanzierteren, von Zweifeln an der Alleinherrschaft geprägten Sicht entwickelte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer philologisch-historischen Analyse der Primärquellen (Epistulae) sowie einer kritischen Auseinandersetzung mit der einschlägigen modernen Forschungsliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des historischen Kontexts, die detaillierte Untersuchung der beiden Briefe Sallusts an Caesar sowie die wissenschaftliche Einordnung des Verhältnisses durch namhafte Historiker.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben den Hauptpersonen Sallust und Caesar sind Begriffe wie "Res publica", "Bürgerkrieg", "Ambivalenz" und "Freiheitsbegriff" maßgeblich für die Charakterisierung der Arbeit.

Welche Rolle spielt der Begriff des "Königs" in der Analyse?

Sallust verwendet das verhasste Wort "regi" bereits 50 v. Chr., was im Kontext der Arbeit als vorsichtige Annäherung Caesars Status an den eines Monarchen interpretiert wird.

Warum wird Sallusts Freiheitsbegriff als besonders hervorgehoben?

Weil Sallust "Freiheit" nicht als individuelles Recht, sondern als Zustand eines geordneten Gemeinwesens definiert, das frei von Schulden, Wucher und brutaler Unterdrückung sein soll.

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Details

Title
Entwicklung der Beziehung zwischen Sallust und Caesar im historischen Zeitgeschehen
Grade
2,0
Author
Hendrik Bergers (Author)
Publication Year
2012
Pages
17
Catalog Number
V277987
ISBN (eBook)
9783656710776
ISBN (Book)
9783656712565
Language
German
Tags
Sallust Caesar;
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hendrik Bergers (Author), 2012, Entwicklung der Beziehung zwischen Sallust und Caesar im historischen Zeitgeschehen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/277987
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