Eine Zusammenfassung in Stichpunkten zum Thema "Entwicklung der Leistungsmotivation im Kindes- und Jugendalter"
Inhaltsverzeichnis
1 Bedingungen der Genese der Leistungsmotivation nach Altersetappen
1.1 Entwicklung vom Säuglings- bis zum Kleinkindalter
1.1.1 Freude am Effekt
1.1.2 Selber machen
1.1.3 Verknüpfung des Handlungsergebnisses mit der eigenen Tüchtigkeit
1.2 Entwicklung vom Kleinkind- bis zum Schulalter
1.2.1 Unterscheidung von Tüchtigkeit und Schwierigkeit
1.2.2 Anspruchsniveau-Bildung
1.2.3 Risikowahl-Modell
1.3 Entwicklung im Schulkindalter
1.3.1 Die Ausdifferenzierung von Anstrengung und Fähigkeit als Erklärungsbegriffe
1.3.2 Glück versus Geschicklichkeit
1.3.3 Schwierigkeit und Fähigkeit
2 Sozio-kulturelle Bedingungen der Genese der Leistungsmotivation
2.1 Kultur und Leistungsmotivation
2.2 Einfluss von Schule und Lehrer auf die Leistungsmotivation
2.3 Anregungsgehalt der Umwelt
2.4 Geschlechtsunterschiede in der Entwicklung der Leistungsmotivation
2.5 Der Einfluss der Eltern auf die Genese der Leistungsmotivation:
2.6 Die Bedeutung der Gleichaltrigen für die Entwicklung der Leistungsmotivation und des Leistungsverhaltens:
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die psychologische Genese und Entwicklung der Leistungsmotivation von der frühen Kindheit bis zum Jugendalter unter Berücksichtigung individueller, sozio-kultureller und pädagogischer Einflussfaktoren.
- Entwicklungsschritte der Leistungsmotivation in verschiedenen Altersstufen
- Einfluss sozio-kultureller Faktoren und kultureller Prägungen
- Bedeutung von Schule, Lehrkräften und der elterlichen Erziehung
- Unterschiede in der Geschlechtsausprägung und Peer-Group-Effekte
- Kognitive Konzepte wie Attributionsstile und Anspruchsniveau
Auszug aus dem Buch
1.1.1 Freude am Effekt
Das Kind führt bereits im ersten Lebensjahr aktiv Effekte herbei und erfreut sich daran. Dies lässt zum Beispiel immer wieder einen Gegenstand zu Boden fallen. Dies stellt eine Übergangsperiode zum ersten Auftreten leistungsmotivierten Verhaltens dar. Dabei ist der Säugling bereits intrinsisch motiviert (= von innen heraus – vs. extrinsisch = von außen her).
Zusammenfassung der Kapitel
1 Bedingungen der Genese der Leistungsmotivation nach Altersetappen: Dieses Kapitel beschreibt die stufenweise Entwicklung der Leistungsmotivation, angefangen bei der Freude am Effekt bei Säuglingen bis hin zur komplexen Unterscheidung von Fähigkeit und Anstrengung im Schulalter.
2 Sozio-kulturelle Bedingungen der Genese der Leistungsmotivation: Hier werden externe Faktoren wie kulturelle Hintergründe, der Einfluss von Schule und Elternhaus sowie Geschlechtsunterschiede und die Rolle von Gleichaltrigen analysiert.
Schlüsselwörter
Leistungsmotivation, Genese, Entwicklungspsychologie, Anspruchsniveau, Attributionsstil, Risikowahl-Modell, intrinsische Motivation, Fähigkeitskonzept, Sozialisation, Schulleistung, Erziehungsstil, Peer-Group, Selbstständigkeit, Anstrengung, Kompetenz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die Entstehung und Ausprägung der Leistungsmotivation und wie sich diese über die Lebensspanne vom Kleinkind bis zum Jugendlichen verändert.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Felder umfassen die kognitive Entwicklung (z.B. Attributionskonzepte), kulturelle Einflüsse, den schulischen Kontext sowie die Rolle der Eltern und Gleichaltrigen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, die komplexen Bedingungen aufzuzeigen, die zur Entstehung und Differenzierung leistungsmotivierten Verhaltens beitragen.
Welche wissenschaftlichen Perspektiven werden eingenommen?
Es werden psychologische Entwicklungstheorien, Konzepte der Motivationspsychologie sowie soziologische Einflüsse auf Lern- und Leistungsverhalten integriert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine entwicklungspsychologische Betrachtung der Altersstufen und eine Untersuchung der umweltbedingten (sozio-kulturellen) Einflüsse auf das Leistungsverhalten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind insbesondere Leistungsmotivation, Anspruchsniveau, Attributionsstile, Sozialisation und der Einfluss pädagogischer Bezugspersonen.
Was besagt das Risikowahl-Modell im Kontext der Motivation?
Das Modell postuliert, dass die Motivation durch die Erwartung von Erfolg und den Anreiz einer Aufgabe bestimmt wird, wobei Schwierigkeit und individuelle Erfolgswahrscheinlichkeit multiplikativ wirken.
Welchen Einfluss haben Lehrkräfte auf die Motivationsentwicklung?
Lehrer können durch ihre Bezugsnorm (sozial vs. individuell) das Selbstbild der Schüler bezüglich ihrer eigenen Fähigkeiten nachhaltig beeinflussen.
Welche Rolle spielt die Erziehung der Selbstständigkeit durch die Eltern?
Die Förderung der Selbstständigkeit gilt als wesentliche Voraussetzung, wobei ein angemessenes Anforderungsniveau und positive Bekräftigung die Motivation fördern, während zu viel Druck oder Strafe diese hemmen kann.
Wie unterscheidet sich die Motivationsentwicklung bei Mädchen und Jungen?
Die Arbeit weist darauf hin, dass Mädchen häufiger nicht nur die Hoffnung auf Erfolg, sondern auch die Furcht vor Misserfolg zeigen, was die Motivationsstruktur beeinflussen kann.
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- Diplom-Pädagoge Frank Alibegovic (Author), 2004, Entwicklung der Leistungsmotivation im Kindes- und Jugendalter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278031