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Inklusion und Freizeit in der Sozialen Arbeit

Titre: Inklusion und Freizeit in der Sozialen Arbeit

Dossier / Travail , 2013 , 22 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Edith Steinbauer (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

Inklusion steht durch die UN-Behindertenrechtskonvention mehr denn je in der Diskussion und erfährt ihre Umsetzung, denn alle Menschen in Deutschland haben das Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft, Partizipation und Empowerment. Dazu müssen verschiedenste Gesellschaftsbereiche verändert werden und ein Umdenken erfahren. In unserer heutigen Gesellschaft hat der Freizeitbereich für Menschen mit und ohne Behinderung hat ein hohes Maß an Wichtigkeit. Dabei kann die Freizeitgestaltung mit ihrem Potential den Inklusionsgedanken immer mehr fördern.
(...)
Durch mein Studium und der Tätigkeit am Naturhochseilpark Schönberg stellte ich mir immer mehr folgende Frage: Wie wichtig ist Freizeit für Menschen mit Behinderung? Kann durch eine stärkere Beachtung der Freizeit der Inklusionsgedanke vorangebracht werden bzw. wie weit ist dessen Entwicklung? Können durch die Begegnungen aller Menschen in der Freizeit „Kopfbarrieren“ abgebaut werden? Wie muss/kann die Soziale Arbeit mit Inklusion und Freizeit umgehen?
Zu Beginn dieser Arbeit wird genauer auf die UN-Behindertenrechtskonvention ein-gegangen und das Handlungsfeld Freizeit im Aktionsplan Deutschland vorgestellt. Um einen größeren Einblick zu gewinnen, ist es wichtig, sich mit der Bedeutung von Inklusion und ihrer Entwicklung auseinander zu setzen. Der nächste Abschnitt geht näher auf die Bedeutung von Freizeit und Freizeitbildung ein und beschreibt wie Menschen mit und ohne Behinderung ihre Freizeitgestaltung wahrnehmen. Im letzten Teil werde ich versuchen, die Wichtigkeit der Freizeitgestaltung für eine inklusive Gesellschaft darzulegen. Im Anschluss möchte ich die Herausforderungen der Sozialen Arbeit in Bezug auf Inklusion und Freizeit klären und erläutern in wie weit ein Umdenken in Bereichen wie der Behindertenarbeit notwendig ist. Am Ende wird noch das Konzept des Freizeitassistenten von Makrowetz vorgestellt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Behindertenrechtskonvention

2.1.Bedeutung und Inhalt der Behindertenrechtkonvention

2.2.Handlungsfeld Freizeit im Aktionsplan für Deutschland

3. Definition und Bedeutung von Inklusion

3.1.Von der Integration zur Inklusion

3.2.Bedeutung des Inklusionsgedanken

4. Definition und Bedeutung von Freizeit

4.1 Freizeitbildung

4.2 Freizeitgestaltung und Bedeutung für Menschen mit und ohne Behinderung

5. Inklusive Freizeitgestaltung für das Lernen einer inklusiven Gesellschaft

6. Auftrag und Nutzen der Sozialen Arbeit zur Inklusion und Freizeit

6.1.Umdenken in der Behindertenarbeit

6.2.Inklusion durch/mit Freizeitassistent

7. Schluss/Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Bedeutung von Freizeit für Menschen mit Behinderung unter dem Aspekt der Inklusion. Dabei wird analysiert, wie die Soziale Arbeit durch Konzepte wie die Freizeitassistenz dazu beitragen kann, gesellschaftliche Barrieren abzubauen und eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen.

  • Die Rolle der UN-Behindertenrechtskonvention für die Inklusion.
  • Verständnis von Freizeitbildung und individueller Freizeitgestaltung.
  • Potenziale der Inklusion durch Begegnungen im Freizeitsektor.
  • Die Rolle der Sozialen Arbeit und der Freizeitassistenz als Integrationsinstrument.
  • Notwendigkeit des Umdenkens in der traditionellen Behindertenarbeit.

Auszug aus dem Buch

6.2 Inklusion durch/mit Freizeitassistent

Menschen, die aufgrund von Behinderungen in ihrer Mobilität eingeschränkt sind und nicht die Möglichkeit haben, ihre Freizeitbedürfnisse selbstorganisiert zu verwirklichen, haben genauso das Bedürfnis, ihre Freizeit in Gesellschaft mit anderen zu verbringen sowie an kulturellen Ereignissen teilzunehmen. Freizeitassistenz bietet hier die Gelegenheit, diesen Bedürfnissen weitestgehend gerecht zu werden. Sie ist ein perspektivenreiches integrationsunterstützendes Angebot für die individuelle Freizeitgestaltung, ihre Bedeutung, Inhalt und Ziele.

Das Hauptanliegen von Freizeitassistenz ist die stabile, soziale Integration von Menschen mit Behinderungen in bereits bestehende Freizeitangebote von Vereinen und anderen Freizeitanbietern. Freizeitassistenz kann hierbei als eine Art Dienstleistungsangebot auf ehrenamtlicher Basis betrachtet werden. Sie beinhaltet eine bedarfsgerechte Unterstützung und Begleitung für die individuelle Freizeitplanung und Freizeitgestaltung, um Menschen, unabhängig von Art und Schwere ihrer Behinderung, eine Teilnahme an ihren Wünschen und Interessen entsprechenden Freizeitaktivitäten zu ermöglichen (vgl. Markowetz, Reinhard, 2006: S. 63 ff.).

Im konkreten Fall beinhaltet Freizeitassistenz, mit einzelnen Interessenten zum Beispiel ins Kino oder zu kulturellen Veranstaltungen zu gehen, sie zu regelmäßig stattfindenden Freizeitangeboten oder einfach nur beim Spazierengehen, Fahrradfahren oder Schwimmen zu begleiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der UN-Behindertenrechtskonvention und motiviert die Auseinandersetzung mit Inklusion im Freizeitbereich durch praktische Erfahrungen.

2. Behindertenrechtskonvention: Dieses Kapitel erläutert die rechtlichen Grundlagen der UN-Konvention und ordnet das Handlungsfeld Freizeit in den Nationalen Aktionsplan ein.

3. Definition und Bedeutung von Inklusion: Hier wird der Inklusionsbegriff historisch und soziologisch hergeleitet und die Abgrenzung zur Integration verdeutlicht.

4. Definition und Bedeutung von Freizeit: Das Kapitel definiert den Freizeitbegriff unter dem Aspekt der Lebenszeit und beschreibt die Bedeutung von Freizeitbildung und -gestaltung für alle Menschen.

5. Inklusive Freizeitgestaltung für das Lernen einer inklusiven Gesellschaft: Dieser Abschnitt analysiert das Potenzial von Freizeitangeboten als Lernorte für gegenseitiges Verständnis und den Abbau von Vorurteilen.

6. Auftrag und Nutzen der Sozialen Arbeit zur Inklusion und Freizeit: Das Kapitel definiert die Rolle der Sozialen Arbeit als Begleiterin inklusiver Prozesse und stellt das Konzept des Freizeitassistenten vor.

7. Schluss/Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit zusammen, Freizeit als integralen Bestandteil inklusiver Teilhabe zu begreifen und fordert eine entsprechende professionelle Ausrichtung der Sozialen Arbeit.

Schlüsselwörter

Inklusion, Freizeit, Behindertenrechtskonvention, Freizeitassistenz, Soziale Arbeit, Teilhabe, Empowerment, Partizipation, Freizeitbildung, Lebensqualität, Barrierefreiheit, Integration, Behindertenarbeit, Selbstbestimmung, Gesellschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkung zwischen Inklusion und dem Bereich Freizeit für Menschen mit Behinderungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Kernfeldern gehören die UN-Behindertenrechtskonvention, Inklusionsbegriffe, Freizeitgestaltung und die Rolle der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es wird der Frage nachgegangen, wie Inklusion durch die Gestaltung von Freizeit gefördert werden kann und welche Rolle die Soziale Arbeit dabei spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu den Themen Behindertenpolitik, Freizeitpädagogik und Sozialer Arbeit.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert rechtliche Rahmenbedingungen, theoretische Inklusionsmodelle, Freizeitkonzepte und das spezifische Modell der Freizeitassistenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Inklusion, Freizeit, Teilhabe und Soziale Arbeit sind die prägenden Begriffe.

Wie definiert die Autorin Freizeitassistenz?

Freizeitassistenz wird als ehrenamtliches, integrationsunterstützendes Angebot verstanden, das Menschen mit Behinderungen hilft, ihre Freizeitwünsche individuell und selbstbestimmt zu verwirklichen.

Warum ist ein Umdenken in der Behindertenarbeit notwendig?

Die Autorin plädiert dafür, Menschen mit Behinderungen nicht länger als "behandlungsbedürftige Klienten", sondern als Experten in eigener Sache und gleichberechtigte Partner zu betrachten.

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Résumé des informations

Titre
Inklusion und Freizeit in der Sozialen Arbeit
Université
University of Applied Sciences Landshut
Cours
Behindertenpolitik
Note
1,7
Auteur
Edith Steinbauer (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
22
N° de catalogue
V278046
ISBN (ebook)
9783656706182
ISBN (Livre)
9783656713203
Langue
allemand
mots-clé
Inklusion Freizeit Behinderung
Sécurité des produits
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Citation du texte
Edith Steinbauer (Auteur), 2013, Inklusion und Freizeit in der Sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278046
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Extrait de  22  pages
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