Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich die Symmetrieeigenschaften von ganzrationalen Funktionen, indem sie deren Gesetzmäßigkeiten anhand von Funktionsgleichungen, Funktionsgraphen und den dazugehörigen Wertetabellen untersuchen. Dabei wird ihre Fähigkeit, selbstständig mathematische Zusammenhänge zu erkennen und zu formulieren, im Rahmen der Fachkompetenz gefördert.
Inhaltsverzeichnis
1. Mein Konzept
1.1 Meine Lerngruppe
1.2 Folgerungen für meinen Unterricht in dieser Lerngruppe
2. Einordnung des Themas in den Rahmenlehrplan
3. Kompetenzwahl
4. Didaktische Überlegungen und methodische Entscheidungen zur Unterrichtsstunde
5. Verlaufsübersicht der Unterrichtsstunde
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Unterrichtseinheit ist es, das Interesse der Schülerinnen und Schüler für die Mathematik zu wecken, indem sie durch eigenständige Tätigkeiten und Überlegungen aktiv Symmetrieeigenschaften ganzrationaler Funktionen untersuchen und formulieren.
- Aktive Auseinandersetzung mit dem mathematischen Phänomen der Symmetrie.
- Erarbeitung von Gesetzmäßigkeiten zwischen Funktionsterm und Funktionsgraph.
- Förderung der Selbstständigkeit durch kooperative Lernformen in Kleingruppen.
- Verknüpfung verschiedener Darstellungsebenen (Graph, Wertetabelle, Funktionsterm).
Auszug aus dem Buch
4. Didaktische Überlegungen und methodische Entscheidungen zur Unterrichtsstunde
„Symmetrie lässt sich wohl überall entdecken. Das Phänomen und seine Beschreibung interessieren Menschen seit jeher. Mathematik ist die Wissenschaft, in deren Sprache Symmetrie am klarsten zu fassen ist und deren Mitteln ihre Eigenschaften am sichersten zu erschließen sind.“
In der heutigen Unterrichtseinheit werden daher ganzrationale Funktionen auf ihre Symmetrieeigenschaften hin überprüft und Gesetzmäßigkeiten anhand von Funktionsgleichungen und -graphen herausgestellt. Dabei erschließen sich die Schüler selbständig anhand des vorbereiteten Materials Gesetzmäßigkeiten zur Achsensymmetrie zur y-Achse und Punktsymmetrie zum Ursprung und formulieren eigenständig mathematische Zusammenhänge.
In einer offenen Lernumgebung, in der sich die Schüler selbständig mit dem Unterrichtsinhalt beschäftigen, muss der Lehrer versuchen, das traditionell komplementäre Beziehungsverhältnis zwischen Lehrer und Schüler zugunsten des Ziels einer größeren Ausgeglichenheit der Rollen umzukehren. „Symmetrische Beziehungen zeichnen sich durch Streben nach Gleichheit und Verminderung von Unterschieden zwischen Partnern aus, während komplementäre Interaktionen auf sich gegenseitig ergänzenden Unterschiedlichkeiten basieren.“
Zusammenfassung der Kapitel
1. Mein Konzept: Der Referendar legt seine pädagogische Grundhaltung sowie eine Analyse der Lerngruppe dar und zieht daraus Konsequenzen für die Unterrichtsgestaltung.
2. Einordnung des Themas in den Rahmenlehrplan: Hier wird die fachliche Verortung der Unterrichtseinheit innerhalb der Vorgaben für die höhere Berufsfachschule vorgenommen.
3. Kompetenzwahl: Dieses Kapitel erläutert, welche fachlichen und methodischen Kompetenzen bei den Lernenden gezielt gefördert werden sollen.
4. Didaktische Überlegungen und methodische Entscheidungen zur Unterrichtsstunde: Es werden die inhaltlichen Begründungen und methodischen Schritte für den geplanten Unterrichtsverlauf detailliert erläutert.
5. Verlaufsübersicht der Unterrichtsstunde: Eine tabellarische Darstellung bietet eine präzise zeitliche und inhaltliche Planung der einzelnen Unterrichtsphasen.
Schlüsselwörter
Mathematikunterricht, Symmetrie, Ganzrationale Funktionen, Achsensymmetrie, Punktsymmetrie, Kompetenzorientierung, Berufsbildende Schule, Kooperatives Lernen, Lehrprobe, Funktionsgraph, Wertetabelle, Unterrichtsentwurf, Mathematische Modellierung, Selbstständiges Lernen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundlegend?
Es handelt sich um einen detaillierten Unterrichtsentwurf für eine Lehrprobe im Fach Mathematik an einer Berufsfachschule, der sich mit der Symmetrie bei ganzrationalen Funktionen beschäftigt.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Untersuchung von Symmetrieeigenschaften, insbesondere der Achsensymmetrie zur y-Achse und der Punktsymmetrie zum Ursprung bei Funktionen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Hauptziel ist die Aktivierung der Schüler durch selbstständiges Erarbeiten mathematischer Gesetzmäßigkeiten, um deren Interesse an der Mathematik zu fördern und fachliche Kompetenzen zu stärken.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird ein handlungsorientierter Ansatz gewählt, der kooperative Lernformen wie Gruppenarbeit nutzt, um die Lernenden zum eigenständigen Entdecken mathematischer Regeln zu bewegen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der fachlichen Verortung im Lehrplan, der Beschreibung der Lerngruppe sowie der ausführlichen didaktischen Planung und methodischen Gestaltung der einzelnen Unterrichtsphasen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Ganzrationale Funktionen, Symmetrie, Handlungsorientierung, kooperatives Lernen und kompetenzorientierter Mathematikunterricht.
Wie geht der Autor mit der heterogenen Lerngruppe um?
Der Autor nutzt Differenzierung, bietet Hilfsmaterialien an und setzt auf kooperative Lernformen, um unterschiedliche Wissensstände und Vorerfahrungen der Schüler konstruktiv aufzugreifen.
Welche Rolle nimmt der Lehrer in diesem Konzept ein?
Der Lehrer agiert weniger als reiner Wissensvermittler, sondern als begleitender Ansprechpartner und Lernbegleiter, der Lernarrangements organisiert und Impulse für den Erkenntnisprozess gibt.
- Citation du texte
- Thomas Dörr (Auteur), 2011, Symmetrie in der Lehrer-Schüler Interaktion im Mathematikunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278083