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Theorien der Erziehung, Bildung und Sozialisation

Zusammenfassung in Stichpunkten

Titel: Theorien der Erziehung, Bildung und Sozialisation

Vorlesungsmitschrift , 2010 , 16 Seiten

Autor:in: Tobias Molsberger (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Soziologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Stichpunktartige Zusammenfassung der Lehrveranstaltung Theorien der Erziehung, Bildung und Sozialisation an der Uni Gießen im Wintersemester 2010/2011.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Modell der Sozialisation nach Klaus Hurrelmann in 7 Thesen

2. Sozialisationsinstanzen

3. Entwicklungsaufgaben über die Lebensspanne

4. Der Begriff der Identität

5. Identitätsarbeit

6. Stufen der Identitätsentwicklung nach Erikson

7. Soziale Vererbung von Bildung

8. Kulturelle Transferbeziehungen

9. Ko- und präfigurative Familien

10. Der Habitus als praxisgenerierendes Schema - Wie wirkt sich der Habitus auf Lebenspraxis aus?

11. Der Soziale Raum

12. Erziehung, Pädagogisches Handeln und Bildung

13. Familie als Sozialisationsraum I

14. Soziale Ungleichheit und Bildung – Die biografische Perspektive

15. Schule als Sozialisationsraum: vom Leben, Leiden und Lernen in der Schule

16. Ganztagsbildung – Ganztagsschulen in Deutschland

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der vorliegenden Vorlesungsunterlagen ist die systematische Einführung in die zentralen Begriffe und Konzepte der Sozialisationsforschung, der Pädagogik und der Bildungssoziologie unter besonderer Berücksichtigung der Institution Schule und ihrer aktuellen Transformationen.

  • Theoretische Modelle der Sozialisation (nach Klaus Hurrelmann)
  • Strukturen des Sozialen Raums und die Bedeutung des Habitus
  • Pädagogisches Handeln, Erziehung und Bildung als Kernbegriffe der Schule
  • Biografische Perspektiven auf soziale Ungleichheit und Bildungsaspirationen
  • Herausforderungen und Potenziale von Ganztagsschulen

Auszug aus dem Buch

Der Habitus als praxisgenerierendes Schema - Wie wirkt sich der Habitus auf Lebenspraxis aus?

System von dauerhaften organischen und mentalen Dispositionen

Grundlage für Denken und Handeln

Verhaltensweise, Gewohnheiten

Gewohnheiten aller Art im Habitus zu „stilistischer Einheit“ zusammengebunden

Einheit stets aufrechterhalten, Habitus ermöglicht konsistente und zusammenhängende Aufgabenbewältigung

Zusammenfassung der Kapitel

Modell der Sozialisation nach Klaus Hurrelmann in 7 Thesen: Das Kapitel erläutert das grundlegende Modell, in dem Sozialisation als lebenslanger, produktiver Verarbeitungsprozess von innerer und äußerer Realität unter Einfluss verschiedener Instanzen dargestellt wird.

Sozialisationsinstanzen: Hier werden die primären, sekundären und tertiären Sozialisationsinstanzen definiert, die als essenzielle Faktoren für eine gelingende Persönlichkeitsentwicklung fungieren.

Entwicklungsaufgaben über die Lebensspanne: Dieses Kapitel beschreibt, wie Individuen in verschiedenen Lebensabschnitten spezifische Anforderungen bewältigen müssen, um soziale Anerkennung und persönliches Wohlbefinden zu sichern.

Der Begriff der Identität: Es wird die Identität als Gesamtheit der Selbstvorstellungen und als fortlaufender Konstruktionsprozess innerhalb sozialer Rollen definiert.

Identitätsarbeit: Das Kapitel verdeutlicht, dass Identität kein statisches Ergebnis ist, sondern eine ständige, aktive Arbeit am inneren und äußeren Gleichgewicht erfordert.

Stufen der Identitätsentwicklung nach Erikson: Eine Darstellung der psychoanalytischen Entwicklungsphasen, von der Basis des Urvertrauens im Säuglingsalter bis zur Identitätsbildung in der Adoleszenz.

Soziale Vererbung von Bildung: Hier wird der Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und den Bildungschancen der Kinder kritisch analysiert.

Kulturelle Transferbeziehungen: Ein Blick auf die Mechanismen, wie kulturelles Kapital und Wissen zwischen Eltern- und Kindergeneration weitergegeben werden.

Ko- und präfigurative Familien: Differenzierung unterschiedlicher Familienformen hinsichtlich ihres kulturellen Transfers und der Interaktionsdynamiken zwischen den Generationen.

Der Habitus als praxisgenerierendes Schema - Wie wirkt sich der Habitus auf Lebenspraxis aus?: Das Kapitel führt den Habitusbegriff ein, um die Konsistenz des menschlichen Denkens und Handelns als Resultat dauerhafter Dispositionen zu erklären.

Der Soziale Raum: Eine Analyse der Dimensionen des sozialen Raums, bestimmt durch ökonomisches, kulturelles und soziales Kapital.

Erziehung, Pädagogisches Handeln und Bildung: Definitorische Klärung der pädagogischen Kernbegriffe und der logischen Widersprüche (Antinomien) pädagogischen Handelns.

Familie als Sozialisationsraum I: Eine empirisch fundierte Untersuchung zum Stellenwert von Vorbildern, Beziehungen und Lebenszielen von Jugendlichen im familiären Kontext.

Soziale Ungleichheit und Bildung – Die biografische Perspektive: Untersuchung von Lebensläufen und Bildungsaspirationen in Abhängigkeit von institutionellen Vorgaben und individuellen Ambitionen.

Schule als Sozialisationsraum: vom Leben, Leiden und Lernen in der Schule: Ein Überblick über die schulische Realität, geprägt durch Leistungsdruck, soziale Strategien und die Qualität der Lernumgebung.

Ganztagsbildung – Ganztagsschulen in Deutschland: Diskussion der bildungs- und familienpolitischen Argumente sowie der Strukturmerkmale und Wirkungen von Ganztagsangeboten.

Schlüsselwörter

Sozialisation, Persönlichkeitsentwicklung, Klaus Hurrelmann, Identität, Erikson, Habitus, Bourdieu, Soziales Kapital, Pädagogisches Handeln, Erziehung, Bildungssoziologie, Soziale Ungleichheit, Ganztagsschule, Biografie, Lebenslauf

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesen Unterlagen grundlegend?

Der Text bietet einen umfassenden Überblick über die sozialisations- und bildungswissenschaftlichen Grundlagen, insbesondere bezogen auf die Entwicklung von Persönlichkeit und Identität in Schule und Familie.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den zentralen Themen gehören Sozialisationstheorien, Konzepte der Bildungssoziologie wie Kapitaltheorie und Habitus, sowie die institutionellen Herausforderungen moderner Bildungseinrichtungen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Darstellung?

Ziel ist es, pädagogisch relevante Prozesse – von der Identitätsbildung bis hin zur institutionellen Ganztagsbildung – theoretisch zu fundieren und mit empirischen Befunden zu kontextualisieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es handelt sich um eine vorlesungsbegleitende Aufarbeitung, die sowohl auf soziologischen Strukturmodellen (z.B. Bourdieus Habitus) als auch auf psychologischen Entwicklungstheorien (z.B. Erikson) basiert und durch statistische Bildungsdaten ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsarbeit (Sozialisation, Habitus, Erziehung) und die angewandte Betrachtung von Sozialisationsräumen wie Familie und insbesondere Schule im Wandel zur Ganztagsbildung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch die Begriffe Sozialisation, Identitätsentwicklung, pädagogisches Handeln, Habitus und Bildungsgerechtigkeit beschreiben.

Was bedeutet in diesem Kontext das "Homologieprinzip"?

Das Homologieprinzip beschreibt die Entsprechung zwischen den objektiven Lebensbedingungen (soziale Herkunft) und den habitualisierten Wahrnehmungs- und Handlungsmustern eines Individuums.

Worin liegt die Besonderheit der "Ganztagsschule" laut Text?

Die Ganztagsschule wird nicht nur als pädagogischer Lernort, sondern als gesellschaftspolitisches Instrument zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie zur individuellen Förderung unter Berücksichtigung von Heterogenität diskutiert.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Theorien der Erziehung, Bildung und Sozialisation
Untertitel
Zusammenfassung in Stichpunkten
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Institut für Schulpädagogik und Didaktik der Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Theorien der Erziehung, Bildung und Sozialisation
Autor
Tobias Molsberger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
16
Katalognummer
V278105
ISBN (eBook)
9783656718963
ISBN (Buch)
9783656718925
Sprache
Deutsch
Schlagworte
theorien erziehung bildung sozialisation zusammenfassung stichpunkten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Molsberger (Autor:in), 2010, Theorien der Erziehung, Bildung und Sozialisation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278105
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Leseprobe aus  16  Seiten
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