This term paper discusses the indications for several Byronic Heroes in Mary Shelley's Frankenstein by seeking Byronic qualities in the novel itself, but also taking a look at the vast diversity of Byronic pecularities.
Inhaltsverzeichnis
1. “Introduction”
2. “Seeking Byronic Qualities in Frankenstein”
3.1. “A Byronic Monster”
3.2. “The Corrupted Master Victor”
4. “Master and Slave – or Slave and Slave?”
5. “Conclusion”
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des Byronic Hero in Mary Shelleys Roman "Frankenstein". Das primäre Ziel ist die Identifikation byronischer Merkmale bei den zentralen Figuren Victor Frankenstein und seinem Monster, um deren Funktion im Roman sowie ihre Bedeutung als soziale Symbole zu analysieren.
- Identifikation und Charakterisierung byronischer Helden in "Frankenstein"
- Analyse des ambivalenten Verhältnisses zwischen Schöpfer und Geschöpf
- Untersuchung der Rollen von Isolation, Melancholie und gesellschaftlicher Ablehnung
- Reflektion über psychologische Dimensionen wie Schizophrenie und Dualismus
- Darstellung der Kritik an gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten durch literarische Figuren
Auszug aus dem Buch
A Byronic Monster
Frankenstein’s Monster: “You hate me, but your abhorrence cannot equal that with which I regard myself.” (Shelley 214)
The Bedford Glossary of Critical and Literary Terms defines a villain as “an evil or cruel antagonist […]; however the antagonist is not necessarily a villain” (Murfin and Ray 19). Furthermore, there are listed some examples of untypical antagonist who are not villainous throughout the whole novel. Among these examples are typical Byronic heroes like Darth Vader, or Heathcliff from Wuthering Heights. “Heathcliff, in some ways the young hero of the first half of Emily Brontë’s Wuthering Heights (1847), is the antagonist throughout most of the novel’s second half” (Murfin and Ray 19). Frankenstein’s monster clearly bears a resemblance to Heathcliff as the monster also kind of is the hero of the first half of the novel, until it eventually turns evil in the second half due to social rejection.
Said I. Abdelwahed argues for Frankenstein’s monster being the Byronic hero of Mary Shelley’s gothic novel:
Mary Shelley portrays the Byronic hero. Frankenstein's monster, like the Byronic hero, suffered depression and alienation. In Childe Harold, Byron feels a sense of isolation, specially after his separation from his wife. That matter forced Byron to leave England. Childe Harold, who is completely, "the child of imagination," becomes more openly Byron's mouthpiece and emphasizes Harold's concept of "self-exile." Frankenstein's monster is a Byronic character. He is "the creature of imagination" who becomes isolated and in a state of "self-exile." (Abdelwahed 43)
Zusammenfassung der Kapitel
1. “Introduction”: Einführung in das Thema des byronischen Helden in Mary Shelleys Werk und erste Verknüpfung mit den zentralen Charakteren Victor Frankenstein und seinem Monster.
2. “Seeking Byronic Qualities in Frankenstein”: Untersuchung der byronischen Züge im Roman, wobei insbesondere die Definition des "mad, bad, and dangerous to know" auf Victor und seine fanatische wissenschaftliche Ambition angewendet wird.
3.1. “A Byronic Monster”: Analyse des Monsters als byronische Figur, die durch Isolation, Entfremdung und die Ablehnung durch die Gesellschaft zu einem "dark hero" geformt wird.
3.2. “The Corrupted Master Victor”: Betrachtung von Victor Frankenstein als offensichtlichen byronischen Helden, dessen innere Zerrissenheit und egoistische Ambitionen fatale Konsequenzen für sein Umfeld haben.
4. “Master and Slave – or Slave and Slave?”: Diskussion der hierarchischen und abhängigen Beziehung zwischen Schöpfer und Geschöpf sowie deren gemeinsame Rolle als Sklaven ihrer Impulse.
5. “Conclusion”: Zusammenfassung der Erkenntnisse, dass beide Figuren gemeinsam einen umfassenden byronischen Helden konstituieren, der soziale Missstände und menschliche Abgründe reflektiert.
Schlüsselwörter
Byronischer Held, Frankenstein, Mary Shelley, Gothic Horror, Victor Frankenstein, Monster, Isolation, Melancholie, Entfremdung, Schizophrenie, Soziale Ausgrenzung, Romantik, Literaturanalyse, Identität, Dualismus.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit der Anwendung des literarischen Konzepts des "Byronic Hero" auf Mary Shelleys Roman "Frankenstein" und untersucht, inwieweit die beiden Hauptfiguren, Victor und sein Monster, diese Rolle ausfüllen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Im Fokus stehen die Charakterisierungen des byronischen Helden, die Themen Isolation, Melancholie, das Verhältnis von Schöpfer und Geschöpf sowie die Spiegelung gesellschaftlicher Missstände in den Figuren.
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Die Arbeit geht der Frage nach, ob Victor Frankenstein und sein Monster als byronische Helden zu klassifizieren sind und ob sie zusammen eine vollständige byronische Einheit bilden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die den Romantext mit Sekundärliteratur zu Lord Byron, Mary Shelley und dem Gothic-Genre in Beziehung setzt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der byronischen Qualitäten beider Figuren, ihre Rolle als Spiegelbilder sowie ihre Funktion als Symbole für soziale und psychologische Konflikte.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Byronischer Held, Entfremdung, Isolation, Schizophrenie und soziale Ausgrenzung definiert.
Inwiefern beeinflusst das Monster Victors Entwicklung?
Das Monster fungiert als Victors dunkle Seite oder "executiv power", die dessen unterdrückte Impulse auslebt, was Victor zunehmend in eine byronische Krise treibt.
Warum wird die Bezeichnung "Schizophrenie" im Kontext der Figuren verwendet?
Die Arbeit greift literaturkritische Interpretationen auf, die das Monster als eine Art symbolische, schizophrene Abspaltung von Victors eigener Psyche betrachten.
Welche Rolle spielt die Ablehnung durch die Gesellschaft?
Die gesellschaftliche Ablehnung ist der entscheidende Katalysator, der das Monster von einem ursprünglich kindlich-naiven Wesen in einen byronischen Schurken verwandelt.
Wird Victor Frankenstein als "Held" betrachtet?
Obwohl er der Protagonist ist, handelt er keineswegs heroisch; die Arbeit charakterisiert ihn vielmehr als "anti-hero", dessen Ambitionen Leid und Tod über andere bringen.
- Arbeit zitieren
- Volker Hartmann (Autor:in), 2012, The Real Byronic Hero. Identifying the Byronic Hero in Frankenstein, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278167