Der erste Arbeitsauftrag im Modul 07 – Kommunikationstheorie:
Das Buch „Miteinander Reden 1“ von Schulz von Thun lesen.
Eine persönliche Reflexion in Form eines Lesetagebuches durchführen und dabei auch folgende Fragen beantworten:
Sind Ihnen die Inhalte des Buchs bereits bekannt gewesen oder haben Sie es zum ersten Mal gelesen?
Wie haben Sie es persönlich angenommen? Fanden Sie es bereichernd?
Können Sie sich vorstellen, dass die Lektüre ihre zukünftige Kommunikation verändern wird oder tut sie das bereits?
Inhaltsverzeichnis
1 Arbeitsauftrag 1 – Buchreflexion
2 Lesetagebuch zu Schulz von Thun „Miteinander Reden 1“
2.1 Tag 1 – Montag, 15.02.2010: Vorinformationen einholen
2.2 Tag 2 – Dienstag, 16.02.2010: Buch aus der Studienbibliothek besorgen
2.3 Tag 3 – Mittwoch, 17.02. 2010: Einen Überblick verschaffen
2.4 Tag 4 – Donnerstag, 18.02. 2010: Die vier Seiten einer Nachricht aus Sicht der/des Senderin/Senders und Empfängerin/Empfängers
2.5 Tag 5 – Freitag, 19.02. 2010: Die Selbstoffenbarungsseite der Nachricht
2.6 Tag 6 – Samstag, 20.02. 2010: Die Sachseite der Nachricht
2.7 Tag 7 – Sonntag, 21.02. 2010: Die Beziehungsseite der Nachricht
2.8 Tag 8 – Montag, 22.02. 2010: Die Appellseite der Nachricht
3 Persönliche Reflexion und Fragenbeantwortung
3.1 Sind Ihnen die Inhalte des Buchs bereits bekannt gewesen oder haben Sie es zum ersten Mal gelesen?
3.2 Wie haben Sie es persönlich angenommen?
3.3 Fanden Sie es bereichernd?
3.4 Können Sie sich vorstellen, dass die Lektüre ihre zukünftige Kommunikation verändern wird oder tut sie das bereits?
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dient als persönliche Reflexion der Autorin im Rahmen eines Arbeitsauftrags zur Kommunikationstheorie. Das Ziel ist die Auseinandersetzung mit dem Werk „Miteinander Reden 1“ von Friedemann Schulz von Thun durch ein detailliertes Lesetagebuch und die Beantwortung spezifischer Fragen zur Anwendbarkeit der Theorie im Berufs- und Privatalltag.
- Anwendung des Vier-Ohren-Modells auf konkrete Gesprächssituationen.
- Reflexion über Kommunikationsstörungen und deren Bewältigung durch Metakommunikation.
- Bedeutung der Authentizität und Selbstoffenbarung im zwischenmenschlichen Austausch.
- Strategien zur Steigerung der Verständlichkeit in Kommunikation und Texten.
- Transfer der theoretischen Konzepte in den beruflichen Alltag (Eltern-Lehrer-Schüler-Interaktion).
Auszug aus dem Buch
2.4 Tag 4 – Donnerstag, 18.02. 2010: Die vier Seiten einer Nachricht aus Sicht der/des Senderin/Senders und Empfängerin/Empfängers
In Teil A „Grundlagen“ beschreibt Schulz von Thun auf sehr verständliche Art und Weise, dass bei jeder Nachricht vier Seiten zu berücksichtigen sind – die Sachinhalts-Seite, die Selbstoffenbarungs-Seite, die Beziehungs- und die Appell-Seite – und dass diese auch mit vier verschiedenen Ohren – mit dem Sach-Ohr, dem Beziehungs-Ohr, dem Selbstoffenbarungs-Ohr oder dem Appell-Ohr – empfangen werden kann.
Besonders interessant habe ich die Inhalte zum Feedback, Interaktion und Metakommunikation gefunden.
Das Feedback kommt, meiner Meinung nach, bei Gesprächen oft zu kurz, obwohl sich die GesprächspartnerInnen gerade durch das Analysieren der Rückmeldungen viele Schwierigkeiten und Unstimmigkeiten ersparen könnten.
Die Metakommunikation kann dann besonders hilfreich sein, wenn das Kommunikationsproblem schon sehr verfahren ist. Die Metakommunikation habe ich nicht nur im familiären Bereich zu schätzen gelernt, sondern vor allem auch im beruflichen Bereich, wenn es darum ging wieder eine Kommunikation zwischen Eltern, SchülerInnen und LehrerInnen herzustellen. Da existieren oft verhärtete Fronten, die sich ohne Außenstehende gar nicht mehr auflösen lassen und dabei habe ich schon oft mit Erfolg die Metakommunikation eingesetzt. Und plötzlich haben Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen wieder miteinander geredet, weil sie die Situation von außen betrachtet analysiert haben.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Arbeitsauftrag 1 – Buchreflexion: Definition der Aufgabenstellung, die das Lesen des Werkes von Schulz von Thun sowie die Erstellung eines reflektierenden Lesetagebuchs vorsieht.
2 Lesetagebuch zu Schulz von Thun „Miteinander Reden 1“: Chronologische Aufarbeitung der Lektüre über acht Tage hinweg, wobei jedes Kapitel des Buches (Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung, Appell) individuell reflektiert wird.
3 Persönliche Reflexion und Fragenbeantwortung: Zusammenfassende Beantwortung der vorgegebenen Leitfragen zu Vorkenntnissen, persönlichem Nutzen und der langfristigen Auswirkung der Lektüre auf das eigene Kommunikationsverhalten.
Schlüsselwörter
Kommunikationstheorie, Schulz von Thun, Vier-Ohren-Modell, Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehungsseite, Appellseite, Metakommunikation, Feedback, Verständlichkeit, Kommunikationsstörungen, Authentizität, Reflexion, Rhetorik, zwischenmenschliche Interaktion.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Es handelt sich um eine studienbegleitende Buchreflexion zur Kommunikationstheorie, in der die Autorin ihre Auseinandersetzung mit Schulz von Thuns Standardwerk „Miteinander Reden 1“ dokumentiert.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Arbeit fokussiert sich primär auf das Vier-Ohren-Modell, die Dynamik von Kommunikationsstörungen und Strategien zur erfolgreichen Metakommunikation im Berufs- und Privatleben.
Welches primäre Ziel verfolgt der Text?
Das Ziel ist die kritische Reflexion des Gelesenen und die Überprüfung, inwiefern die theoretischen Erkenntnisse von Schulz von Thun das eigene Kommunikationsverhalten in der Praxis beeinflussen.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Methode umfasst die Literaturarbeit in Form eines strukturierten Lesetagebuchs, ergänzt durch die reflektierende Beantwortung spezifischer Leitfragen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in ein achttägiges Lesetagebuch, das systematisch die verschiedenen Ebenen einer Nachricht – Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell – analysiert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Vier-Ohren-Modell, Metakommunikation, Kommunikationsstörungen, Authentizität und die praktische Anwendung theoretischer Kommunikationsmodelle.
Warum ist laut Autorin Metakommunikation in Konflikten besonders wichtig?
Sie ermöglicht es, verhärtete Fronten – etwa zwischen Eltern und Lehrern – durch eine Außenperspektive auf die Situation zu durchbrechen, was eine sachliche Kommunikation wieder möglich macht.
Welchen Stellenwert nimmt die "Authentizität" für die Autorin ein?
Die Autorin betrachtet das Lernziel "Authentizität" als sehr wichtig, da sie aus eigener Erfahrung weiß, wie belastend es sein kann, sich durch ein "Lügengerüst" anders darzustellen, als man tatsächlich ist.
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- BSc, MA Tamara Rachbauer (Autor), 2010, Persönliche Reflexion zu Schulz von Thun „Miteinander reden: 1. Störungen und Klärungen“, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278265