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Textanalyse, Zusammenfassung und eigene Ergänzungen zu Heinz Neber: „Kooperatives Lernen“

Titre: Textanalyse, Zusammenfassung und eigene Ergänzungen zu Heinz Neber: „Kooperatives Lernen“

Préparation aux examens , 2009 , 23 Pages , Note: 1,00

Autor:in: BSc, MA Tamara Rachbauer (Auteur)

Didactique - Didactique générale, Objectifs de l'éducation, Méthodes
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Arbeitsauftrag zu dieser Ausarbeitung lautet wie folgt:
Wählen Sie sich bitte einen Text der BASISLITERATUR nach ihrem Interesse aus und bilden mit ihren KollegInnen jeweils eine Kleingruppe pro Text.
Diesen fassen Sie bitte so zusammen, dass zwei zentrale Aspekte jeweils klar herausgearbeitet werden.
• Wichtig ist erstens, dass das Konzept jeweils klar definiert ist, bzw. dabei auch vorhandene Unterkonzepte unterschieden werden.
• Zweitens sollen Möglichkeiten der Förderung bzw. Verhinderung dargestellt werden. Denken Sie sich auch jeweils gleich ein konkretes Beispiel zur Veranschaulichung aus!
Bei Unklarheiten diskutieren Sie mit Ihren KollegInnen und fragen Sie mich einfach online im jeweiligen Forum, und zwar noch vor dem Präsenztag!
Formulieren Sie dann max. 5 Power-Point Folien (bitte vor dem Präsenztag auf die Plattform hochladen, ca. 10 Minuten Präsentationszeit). Mit diesen Kurzpräsentationen sollen Sie ihren KollegInnen die Konzepte am Präsenztag erklären.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Arbeitsauftrag

2 Kooperatives Lernen – Definition

3 Vorteile von kooperativem Lernen

4 Effektives kooperatives Lernen

4.1 Mögliche auftretende Gruppenphänomene

4.2 Komponenten für effektives kooperatives Lernen

4.3 Realisierung dieser Komponenten

4.3.1 Merkmale der Gruppe:

4.3.2 Merkmale der Aufgaben:

5 Formen von kooperativem Lernen

5.1 Lernen durch Lehren: Skript-Kooperation und Kooperatives Lehr-Skript (entwickelt von Dansereau & O’Donnell)

5.1.1 Skript-Kooperation

5.1.2 Kooperatives Lehr-Skript

5.1.3 Anwendung

5.2 Reziprokes Lehren – Gruppengespräche (initiiert von Palincsar & Brown)

5.2.1 Anwendung

5.3 Kooperatives Lernen als Gruppen-Puzzle – Jigsaw (entwickelt von Aronson)

5.4 Kooperatives Lernen als Gruppen-Puzzle – Jigsaw II (Modifizierung von Jigsaw durch Slavin)

5.5 An der Johns Hopkins Universität entwickelte Verfahren

5.5.1 Student-Teams-Achievement-Divisions (STAD, Lern-Leistungs-Gruppe)

5.5.2 Teams-Games-Tournament (TGT, Gruppenturniere)

5.6 Group Investigation – Entdeckende Gruppenarbeit (entwickelt von Sharan)

5.7 Learning Together (entwickelt von Johnson und Johnson)

5.8 Kooperatives Lernen mit WebQuests

5.9 Arten von Gruppen

6 Resümee

7 Weiterentwicklungen

7.1.1 Einerseits finden sich Makrotheoretische Annahmen

7.1.2 Andererseits finden sich Zerlegungen in Effekt verursachende elementare Komponenten des kooperativen Lernens

8 Kurzzusammenfassung der wichtigsten Punkte

8.1 Definition

8.2 Fünf Kriterien für qualitätvolles Kooperatives Lernen (nach Johnson und Johnson)

8.3 Vorteile von kooperativem Lernen

8.4 Bedingungen für eine erfolgreiche Gruppenarbeit

8.4.1 Aufgabe

8.4.2 Gruppenzusammensetzung

8.4.3 Rolle der Lehrkraft

8.4.4 Kooperationsformen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Analyse und Zusammenfassung des Konzepts des kooperativen Lernens. Ziel ist es, Definitionen zu klären, zentrale Unterkonzepte voneinander abzugrenzen sowie förderliche Bedingungen und mögliche Hemmnisse für die Umsetzung in der Praxis unter Berücksichtigung verschiedener Methoden und theoretischer Hintergründe darzustellen.

  • Grundlegende Definition und Arten der zielbezogenen Interdependenz
  • Vorteile und Wirksamkeit des kooperativen Lernens auf kognitiver und sozialer Ebene
  • Mögliche negative Gruppenphänomene und deren Vermeidung
  • Überblick über verschiedene Organisationsformen (u.a. Jigsaw, STAD, TGT)
  • Bedingungen für eine erfolgreiche Gruppenarbeit im Unterricht

Auszug aus dem Buch

4.1 Mögliche auftretende Gruppenphänomene

Folgende motivational negative Effekte/Phänomene des Lernens in der Gruppe können dies verhindern (vgl. Neber, 2001 und learn:line NRW, o.J.):

Free-Rider Effekt (Der-Hans-der-macht's-dann-eh-Phänomen): Schwächere Mitglieder der Gruppe überlassen die Lernarbeit den leistungsfähigeren Mitgliedern.

Sucker Effekt (Ja-bin-ich-denn-der-Depp-Phänomen): Leistungsstärkere Gruppenmitglieder fühlen sich ausgebeutet und reduzieren ihre Anstrengungsbereitschaft.

Statusabhängiger Effekt: Statusniedrige Mitglieder reduzieren ihre lernbezogene Interaktion.

Ganging-Up Effekt: Die Gruppe pendelt sich auf Lösungen ein, die mit der geringsten Anstrengung verbunden sind.

Matthäus-Effekt oder Scheren-Effekt (Da-mach-ich-es-doch-gleich-lieber-selbst-Phänomen): Mitglieder mit höherer Motivation und besseren Eingangsvoraussetzungen übernehmen oft die Hauptarbeit, da ihnen die Beiträge der anderen Gruppenmitglieder nicht gut genug sind oder es ihnen zu langsam vorangeht. Die besseren Mitglieder arbeiten also mehr und lernen daher mehr als ihre anderen Gruppenmitglieder.

Intrapersonaler Matthäus-Effekt (Das-kann-und-mag-ich-nicht-mach-du-Phänomen): Die Arbeit wird oft so aufgeteilt, dass diejenigen, die etwas Bestimmtes können auch diese Arbeit ausführen. In dem Gebiet, das sie bereits können, vertiefen sie ihre Kenntnisse, was sie nicht können, lernen sie auch nicht.

Ich-habe-meinen-Teil-erledigt-Phänomen: Manche Gruppenmitglieder weigern sich, weitere Beiträge zu leisten, da sie der Meinung sind, ihren Teil bereits geleistet zu haben.

Gruppenarbeit-Nein-Danke-Phänomen: Aufgrund der Schwierigkeiten der Kooperation in einer Lerngruppe sinkt die Kooperationsbereitschaft für weitere Gruppensituationen.

Zusammenfassung der Kapitel

Arbeitsauftrag: Definiert die Anforderungen an die Textanalyse, insbesondere hinsichtlich der Konzeptdefinition und der Darstellung von Förderungs- bzw. Verhinderungsmöglichkeiten.

Kooperatives Lernen – Definition: Erläutert den Kernbegriff der Interdependenz als Voraussetzung für kooperatives Lernen und differenziert zwischen positiver, negativer und fehlender Interdependenz.

Vorteile von kooperativem Lernen: Analysiert die positiven Auswirkungen bei kooperativen Situationen sowie die negativen Konsequenzen bei kompetitiven Strukturen.

Effektives kooperatives Lernen: Definiert die notwendigen Rahmenbedingungen für effektives Lernen in der Gruppe und thematisiert negative Gruppenphänomene.

Formen von kooperativem Lernen: Bietet einen Überblick über diverse methodische Ansätze wie Skript-Kooperation, Jigsaw, STAD, TGT und WebQuests.

Resümee: Führt aus, dass kooperatives Lernen von der Gestaltung der sozialen Arbeitsformen abhängt und trotz Befürchtungen verstärkt als Unterrichtssegment genutzt werden sollte.

Weiterentwicklungen: Betrachtet theoretische Hintergründe wie soziokonstruktivistische und soziokulturelle Ansätze sowie das Konzept des situierten Lernens.

Kurzzusammenfassung der wichtigsten Punkte: Wiederholt die zentralen Definitionen, die fünf Kriterien nach Johnson und Johnson sowie die Erfolgsbedingungen für Gruppenarbeit.

Schlüsselwörter

Kooperatives Lernen, Interdependenz, Gruppenarbeit, Sozialformen, Lernerfolg, Motivation, Gruppenphänomene, Jigsaw, STAD, TGT, WebQuest, Lerngruppe, soziale Fertigkeiten, Instruktionszyklus, Klassenführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das pädagogische Konzept des kooperativen Lernens, beleuchtet dessen Definitionen, methodische Ausprägungen und die Bedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung, die Gestaltung von Gruppenprozessen, die Vermeidung negativer Gruppenphänomene und die Vorstellung spezifischer Lehr-Lern-Methoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die strukturierte Zusammenfassung und Analyse der Basisliteratur, um Konzepte zu definieren und Bedingungen für eine effektive, kooperative Förderung im Unterricht aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Textanalyse und Literaturzusammenfassung, die aktuelle pädagogische Ansätze und deren praktische Anwendung im Gruppenunterricht beleuchtet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine detaillierte Erläuterung der Kriterien für effektives kooperatives Lernen, eine Übersicht gängiger Organisationsformen und eine Analyse von Erfolgsfaktoren wie Aufgabengestaltung und Lehrkräfte-Rollen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem kooperatives Lernen, Interdependenz, Gruppenarbeit, soziale Fertigkeiten, Jigsaw, STAD und soziokonstruktivistische Lernansätze.

Wie unterscheidet sich der Free-Rider Effekt vom Sucker Effekt?

Beim Free-Rider Effekt überlassen leistungsschwächere Mitglieder die Arbeit anderen, während beim Sucker Effekt die leistungsstarken Mitglieder ihre Anstrengung reduzieren, weil sie sich aufgrund des Verhaltens der anderen ausgebeutet fühlen.

Warum ist die Lehrkraft beim kooperativen Lernen so wichtig?

Da Gruppenprozesse zur Ineffizienz neigen können, muss die Lehrkraft die Arbeit sorgfältig beobachten, steuern und wegweisend unterstützen, um ein anspruchsvolles kognitives Niveau zu sichern.

Welche Bedeutung haben "Home-Gruppen" und "Focus-Gruppen"?

Diese Begriffe stammen primär aus der Jigsaw-Methodik; in "Focus-Gruppen" wird Expertenwissen erarbeitet, welches anschließend in den ursprünglichen "Home-Gruppen" an die anderen Mitglieder vermittelt wird.

Was macht eine Aufgabe "geeignet" für kooperatives Lernen?

Geeignete Aufgaben sind gut aufteilbar, leicht verbalisierbar, bieten Spielraum für alternative Lösungen und erfordern eine koordinierte Zusammenarbeit aller Mitglieder zur erfolgreichen Bewältigung.

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Résumé des informations

Titre
Textanalyse, Zusammenfassung und eigene Ergänzungen zu Heinz Neber: „Kooperatives Lernen“
Université
Donau-Universität Krems
Cours
Kognitions- und Motivationspsychologie
Note
1,00
Auteur
BSc, MA Tamara Rachbauer (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
23
N° de catalogue
V278269
ISBN (ebook)
9783656714347
ISBN (Livre)
9783656714330
Langue
allemand
mots-clé
textanalyse zusammenfassung ergänzungen heinz neber kooperatives lernen aufgabe online-vorphase modul kognitions- motivationspsychologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
BSc, MA Tamara Rachbauer (Auteur), 2009, Textanalyse, Zusammenfassung und eigene Ergänzungen zu Heinz Neber: „Kooperatives Lernen“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278269
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Extrait de  23  pages
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