Material und Logistik. Kurze Lernzusammenfassung


Zusammenfassung, 2012
9 Seiten

Leseprobe

Fragen Material und Logistik

1.Definieren Sie die Auftragsabwicklung als Teil der Distributionslogistik!

Auftragsabwicklung = Übermittlung und datenmäßige Bearbeitung und Kontrolle der Aufträge vom Zeitpunkt der Auftragsaufgabe vom Kunden bis zur Ankunft der Sendungsdokumente und Rechnungen beim Kunden. Im Mittelpunkt der Auftragsabwicklung steht somit der Formularfluss zur Erledigung eines Auftrages. Dieser bildet neben der Kommissionierung, der Verpackung und dem Transport einen Teil des Auftragszyklusses. Unterschieden zwischen den verschiedenen Definitionen der Auftragsabwicklung bestehen im Wesentlichen auf der Einbeziehung von Materialflussaufgaben sowie dem Grad der Einbeziehung des finanzwirtschaftlichen Stroms.

2. Diskutieren Sie den Faktor „ZEIT“ im Rahmen der Auftragsabwicklung!

Wesentlicher Bestandteil der Lieferzeit ist die für die Auftragsabwicklung benötigte Zeit. Sie umfasst auch alle dabei stattfindenden Kommunikationsvorgänge. Dabei gibt es immer noch Rationalisierungsmöglichkeiten, z.B. durch Verwendung der passenden Formulare des Lieferanten, die gleich ausgefüllt werden können anstatt formloser Aufträge.

3. Nennen Sie die 3 Funktionen der Auftragsabwicklung und beschreiben Sie die Gewährleistung eines den Güterfluss begleitenden Informationsfluss!

3 Funktionen:
a. die Gewährleistung eines dem Güterfluss VORAUS EILENDEN Informationsflusses – alle betroffenen Personen/ Bereiche rechtzeitig informieren (verhindern von Wartezeiten)
b. die Gewährleistung eines den Güterfluss BEGLEITENDEN Informationsflusses – alle Infos vollständig und schnell an operative Stellen (Zeitersparnis)
c. die Gewährleistung eines dem Güterfluss NACH EILENDEN Informationsflusses – z.B. Fakturierung der Rechnung, Rückmeldungen über den Stand des Auftrages, Auswertungen, Reklamationen

4. Warum bilden PPS-Systeme ein Teilsystem der Unternehmenslogistik?

PPS = Produktionsplanungs- und Steuerungssysteme – sind in der betrieblichen Praxis nach einem phasenbezogenen Sukzessivplanungskonzept aufgebaut.

Primärbedarfsplanung – Mengenplanung – Terminplanung – Produktionssteuerung

→ Automatisierung von Bearbeitungsabläufen und damit ein Teilsystem der Unternehmensorganisation

5. Nennen Sie die grundlegende Aufgabe eines Lagers und erläutern Sie einige Lagerhaltungsmotive!

Grundlegende Aufgabe = wirtschaftliche Abstimmung unterschiedlich dimensionierter Güterströme

Lagerhaltungsmotive:

a. AUSGLEICHSFUNKTION – bei abweichendem Materialzufluss und Materialbedarf; zeitlich und mengenmäßig
b. SICHERUNGSFUNKTION – aufgrund unvorhersehbarer Risiken, z.B. im Produktionsablauf, Lieferverzögerungen, Bedarfsschwankungen
c. ASSORTIERUNGSFUNKTION (Vervollständigen) – z.B. Sortimentsbildung oder betriebsinterne Sortenbildung falls am Markt nicht vorhanden
d. SPEKULATIONSFUNKTION – aufgrund vermuteter Preiserhöhungen auf den Beschaffungsmärkten oder Absatzmärkten
e. VEREDLUNGSFUNKTION (Produktivlager) – Qualitätsänderung bei gelagerten Gütern z.B. durch Alterung, Gärung, Reifung oder Trocknung

6. Definieren Sie entsorgungslogistische Leistungen und deren Leistungsobjekte!

Entsorgungslogistische Leistungen = Ergebnisse von Dienstleistungen – Ergebnis einer logistischen Transformation eines Rückstandes von einem gegebenen Anfangs- in einen geforderten Endstand.

Leistungsobjekte = Rückstände der Produktions- und Kommunikationsprozesse, für die das Unternehmen Verantwortung übernimmt.

7. Welche Schnittstellen hat die Entsorgungslogistik zu anderen Strukturbereichen und Aufgabengebieten aus dem Unternehmen?

Aufgrund der Querschnittsfunktion der Entsorgungslogistik bestehen innerbetriebliche Schnittstellen:

- zur Beschaffungs- , Produktions-, Distributions- und Ersatzteillogistik
- zur Unternehmensabfallwirtschaft sowie
- zur Beschaffung, Produktion, Absatz, F&E, Konstruktion

8. Erläutern Sie die Einflussfaktoren auf die Entsorgungslogistik!

Einflussfaktoren auf die Entsorgungslogistik:

1. innerbetriebliche Rahmenbedingungen
a. steigende Entsorgungskosten – Verknappung d. Deponiekapazitäten
b. Merkmale des Produktionsprozesses – Art und Umfang der anfallenden Rohstoffe, zeitlicher Anfall, Ort des Anfalls, Wertigkeit der Rohstoffe

2. Marktanforderungen
a. Wettbewerbsverhalten – Ersatzprodukte, neue Konkurrenten, Kommunikation
b. Kundenanforderungen – umweltverträgliche Produkte, Prozesse und Transportsysteme, umweltgerechte Entsorgung

3. gesellschaftliche und staatliche Anforderungen
a. Gesetze – Abfallbeseitigungsgesetz, Verpackungsordnung, Gefahrgut…
b. Wertewandel – Grenzen des Wachstums, Bürgerproteste, umweltbewusste Mitarbeiter

[...]

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten

Details

Titel
Material und Logistik. Kurze Lernzusammenfassung
Hochschule
Hochschule Wismar
Autor
Jahr
2012
Seiten
9
Katalognummer
V278273
ISBN (eBook)
9783656719342
ISBN (Buch)
9783656719335
Dateigröße
456 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
material, logistik, kurze, lernzusammenfassung
Arbeit zitieren
MBA Katja Lehmann-Teichmann (Autor), 2012, Material und Logistik. Kurze Lernzusammenfassung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278273

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