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Ökologischer Warenkorb und Nachhaltigkeit. Eine Klausurlösung

Título: Ökologischer Warenkorb und Nachhaltigkeit. Eine Klausurlösung

Examen , 2005 , 15 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Sonderpädagogin Anne Graefen (Autor)

Pedagogía - Otras
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Klausurlösung im Fach Arbeitslehre zu den Themenbereichen "Ökologischer Warenkorb" und "Nachhaltigkeit".

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Umweltbewusstsein und Umweltverhalten

3. Steuerinstrumente mit dem Ziel „Umweltbewusstes Verhalten“

3.1 Auswirkungen des Konsums privater Haushalte auf die Ökologie

4. Ökologischer Warenkorb

5. Definition, Ursprung und Entwicklung des Begriffes Nachhaltigkeit

6. Nachhaltiger Konsum

7. „Nachhaltiger Warenkorb“

8. Kritik/Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichem Umweltbewusstsein und tatsächlichem Konsumverhalten, beleuchtet staatliche Steuerinstrumente und evaluiert den „Ökologischen Warenkorb“ sowie den „Nachhaltigen Warenkorb“ als Entscheidungshilfen für den Verbraucher auf dem Weg zur Nachhaltigkeit.

  • Analyse des Diskrepanzverhältnisses zwischen Umweltbewusstsein und realem Konsumhandeln
  • Untersuchung von Steuerinstrumenten und Auswirkungen des privaten Konsums
  • Evaluierung des Ökologischen Warenkorbs als Indikator für nachhaltigen Verbrauch
  • Darstellung des Konzepts der Nachhaltigen Entwicklung und ihrer drei Säulen
  • Kritische Würdigung von Labels, Siegeln und Barrieren nachhaltigen Konsums

Auszug aus dem Buch

Ökologischer Warenkorb

Abgeleitet von der Strategie/Leitvorstellung des „Qualitativen Konsums“ haben die Verbraucherverbände 1997 in Anlehnung an den Statistischen Warenkorb des Statistischen Bundesamtes das bedarfsorientierte Konzept des ÖW entwickelt. Es dient als Indikator für öko-intelligenten Verbrauch. Neu war die Idee des Warenkorbs anstelle der Konzentration auf Einzelprodukte. Das Prinzip der Nachhaltigkeit wurde dabei als selbstverständlicher Referenzrahmen vorausgesetzt.

Kriterien des ÖW:

1. Ressourceneffizienz (-schonung)

2. Energieeffizienz (Energieeinsparung, Kostensenkung)

3. Abfallvermeidung

4. Gesundheitsverträglichkeit

5. Langlebigkeit (Dauerhaftigkeit, Wiederverwendbarkeit, Reparaturfreundlichkeit)

6. Suffizienzbeitrag (suffizient: lat. genügend, ausreichend: Bedürfnisbefriedigung)

Jedes Kriterium kann einen Skalenwert zwischen 1 (sehr schlecht) und 5 (sehr gut) annehmen. Dabei wird für die konventionellen Produkte des Stat. W ein Skalenwert von jeweils 2 (pro Kriterium) angenommen (= insg. 12), der dann mit dem Skalenwert eines 2. Produkts verglichen werden soll. Ist der Summenwert höher als 12, handelt es sich um ein Produkt des ÖW.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung ökologischer Bewegungen in Deutschland und führt in die Problematik ein, warum Umweltbewusstsein häufig nicht in entsprechendes Handeln mündet.

2. Umweltbewusstsein und Umweltverhalten: Dieses Kapitel analysiert das Auseinanderklaffen von Wissen, Einstellungen und tatsächlichem Verhalten sowie die Ursachen für die Lücke zwischen Bewusstsein und umweltgerechtem Konsum.

3. Steuerinstrumente mit dem Ziel „Umweltbewusstes Verhalten“: Hier wird die Rolle des Staates als Akteur untersucht, wobei ein besonderer Fokus auf dem Einfluss des privaten Konsums auf die Treibhausgasemissionen liegt.

3.1 Auswirkungen des Konsums privater Haushalte auf die Ökologie: Dieser Abschnitt differenziert zwischen Konsum im engeren und weiteren Sinne und identifiziert den Verbraucher als zentralen Akteur in den Stoffströmen.

4. Ökologischer Warenkorb: Das Kapitel führt den Ökologischen Warenkorb als Instrument für öko-intelligenten Verbrauch ein und definiert dessen sechs Kernkriterien.

5. Definition, Ursprung und Entwicklung des Begriffes Nachhaltigkeit: Hier werden die historische Herleitung des Begriffs sowie die heute geltenden drei Säulen der Nachhaltigkeit theoretisch fundiert dargestellt.

6. Nachhaltiger Konsum: Dieser Teil beleuchtet die Rolle des Verbrauchers im Kontext der Nachhaltigkeit und die Notwendigkeit einer zukunftsorientierten Produktentscheidung.

7. „Nachhaltiger Warenkorb“: Das Kapitel stellt die Funktionsweise des durch den Rat für Nachhaltige Entwicklung initiierten Warenkorbs und die damit verbundenen Herausforderungen bei der Orientierung an Nachhaltigkeitskriterien vor.

8. Kritik/Fazit: Das Fazit kritisiert bestehende Barrieren auf dem Weg zum nachhaltigen Handeln und fordert ein stärkeres staatliches sowie individuelles Engagement für eine nachhaltige Zukunft.

Schlüsselwörter

Nachhaltigkeit, Nachhaltige Entwicklung, Nachhaltiger Konsum, Ökologischer Warenkorb, Umweltbewusstsein, Umweltverhalten, Verbraucherpolitik, Konsumgewohnheiten, ökologische Dimension, soziale Dimension, ökonomische Dimension, Ressourceneffizienz, Suffizienz, Nachhaltigkeitsstrategie, ökologischer Fußabdruck.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Diskrepanz zwischen dem hohen gesellschaftlichen Umweltbewusstsein in Deutschland und dem tatsächlichen, oft nicht nachhaltigen Konsumverhalten der Bevölkerung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition und Entwicklung des Nachhaltigkeitsbegriffs, die Analyse von Konsummustern in Privathaushalten sowie die Bewertung politischer und gesellschaftlicher Steuerinstrumente für nachhaltigen Konsum.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den „Ökologischen Warenkorb“ sowie den „Nachhaltigen Warenkorb“ als Indikatoren und Entscheidungshilfen für Verbraucher vorzustellen und zu hinterfragen, wie diese Werkzeuge zu einem bewussteren Handeln motivieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive und analysierende Vorgehensweise gewählt, die auf bestehenden Definitionen, Studien und Konzepten (wie denen des Rates für Nachhaltige Entwicklung) basiert, um den Status Quo zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Auswirkungen privaten Konsums auf die Ökologie, die Kriterien des Ökologischen Warenkorbs, die theoretischen Dimensionen der Nachhaltigkeit sowie praktische Entscheidungshilfen für den Verbraucher.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Nachhaltigkeit, Konsum, Umweltbewusstsein, Nachhaltiger Warenkorb, Ressourceneffizienz, Politische Steuerinstrumente, Verbraucherverhalten, Ökologischer Warenkorb, soziale Verantwortung, zukunftsorientiertes Handeln.

Wie unterscheidet der Autor zwischen „Ökologischem Warenkorb“ und „Nachhaltigem Warenkorb“?

Der „Ökologische Warenkorb“ (ÖW) wird als theoretisches Konstrukt der 90er Jahre primär unter ökologischen Gesichtspunkten betrachtet, während der „Nachhaltige Warenkorb“ (NW) ein breiteres, späteres Instrument ist, das neben ökologischen auch soziale und ökonomische Dimensionen integriert.

Welche Rolle spielen „äußere“ und „innere“ Barrieren beim nachhaltigen Konsum?

Äußere Barrieren umfassen etwa mangelnde Informationen, unübersichtliche Labels oder Verfügbarkeitsprobleme; innere Barrieren beziehen sich auf eingefahrene Konsumgewohnheiten, Bequemlichkeit oder die irrtümliche Annahme, nachhaltiger Konsum sei zwangsläufig teurer.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Ökologischer Warenkorb und Nachhaltigkeit. Eine Klausurlösung
Universidad
Technical University of Berlin  (Arbeitslehre)
Calificación
1,0
Autor
Sonderpädagogin Anne Graefen (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
15
No. de catálogo
V278412
ISBN (Ebook)
9783656714736
ISBN (Libro)
9783656714712
Idioma
Alemán
Etiqueta
ökologischer warenkorb nachhaltigkeit eine klausurlösung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sonderpädagogin Anne Graefen (Autor), 2005, Ökologischer Warenkorb und Nachhaltigkeit. Eine Klausurlösung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278412
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