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Familie und Beruf. Vereinbarkeit von Elternzeit und Führungspositionen für Männer in mittelständischen Unternehmen

Título: Familie und Beruf. Vereinbarkeit von Elternzeit und Führungspositionen für Männer in mittelständischen Unternehmen

Proyecto de Trabajo , 2014 , 43 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anja Landvoigt (Autor)

Gestión de recursos humanos - Otros
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Das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat in den letzten Jahren mehr an Bedeutung in Deutschland gewonnen. Interessant ist diese Thematik sowohl für den Staat, die Gesellschaft als auch die Wirtschaft. Gerade deshalb ist es unumgänglich mit einer mehrdimensionalen Sichtweise auf das Thema zu blicken. Vor allem die demografische Entwicklung ist Bestandteil bei Diskussionen über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Auswirkungen der demografischen Entwicklung müssen vor allem Unternehmen in Hinblick auf die Arbeitnehmerstruktur beschäftigen. Die Gleichstellung zwischen Männern und Frauen muss vorangetrieben werden. Es soll dafür gesorgt werden, dass ihre Aufgaben in Familie, Beruf und Gesellschaft partnerschaftlich wahrgenommen und bestehende geschlechtsspezifische Ungerechtigkeiten, insbesondere in der Arbeitswelt, beseitigt werden. Das Szenario einer schrumpfenden und alternden Bevölkerung wird in den nächsten Jahren das Bild bestimmen. Diese Auswirkungen tragen dazu bei, dass der Fachkräftemangel immer drastischer wird und Unternehmen sich um diese Kräfte reißen werden - mehr als es jetzt ohnehin schon der Fall ist. In der heutigen Zeit spielt die Karriere bei Frauen und Männern eine wichtige Rolle. Bisher wurden die familienfreundlichen Angebote von Unternehmen vor allem von Frauen in Anspruch genommen. Inzwischen ist allerdings festzustellen, dass zunehmend auch Männer zur Zielgruppe der Familienpolitik gehören. So sieht das aktuelle Elterngeld vor, dass ein Teil der Bezugszeit nur von dem zweiten Partner abgerufen werden kann, wenn er zeitweise aus dem Beruf ausscheidet. Dieses Elterngeld wird von Befürwortern als Meilenstein in der Familienpolitik betrachtet, der gleichzeitig die Unternehmen in die Situation bringt, sich darauf einzustellen, dass vermutlich mehr Väter als bisher Elternzeit beantragen werden3. Unter Verzicht auf ein erfülltes Familienleben, sind auch Führungskräfte nicht mehr bereit sich nur für die Karriere zu entscheiden. Sie streben deutlich die Harmonisierung von Führungsverantwortung und Familie an. Resultieren für die meisten Beschäftigten daraus oft schon verschieden gelagerte Probleme, so trifft das auf die Führungskräfte in verstärktem Maße zu.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffliche Grundlagen

2.1 Elternzeit

2.2 Führungskraft

2.3 Mittelständische Unternehmen

3. Historische Entwicklung und Betrachtung der Vaterrolle

3.1 Rom

3.2 Das Mittelalter

3.3 Industrialisierung und Wirtschaftskrise

3.4 Weimarer Republik und Nationalsozialismus

3.5 Nachkriegszeit und Wiederaufbau

3.6 Ab den 60er Jahren

4. Bedeutung und Notwendigkeit der familienfreundlichen Maßnahmen in mittelständischen Unternehmen

4.1 Wirtschaftlicher Wandel

4.2 Demografische Entwicklung

4.3 Geburtenverhalten

4.4 Fachkräftemangel

4.5 Spannungsfeld und Verunsicherung der Männer

4.6 Spannungsfeld und Verunsicherung der Führungskräfte

5. Familienfreundliche Maßnahmen in mittelständischen Unternehmen

5.1 Flexible Arbeitszeit

5.1.1 Teilzeit

5.1.1.1 Klassische Teilzeitarbeit

5.1.1.2 Variable Teilzeitarbeit

5.1.1.3 Arbeitsplatzteilung (Jobsharing)

5.1.2 Arbeitszeitkonten

5.1.3 Vertrauensarbeitszeit

5.1.4 Vor- und Nachteile der flexiblen Arbeitszeit

5.2 Flexible Arbeitsorte

5.2.1 Teleheimarbeit

5.2.2 Alternierende Telearbeit

5.2.3 Mobile Telearbeit

5.2.4 Vor- und Nachteile der flexiblen Arbeitsorte

5.3 Betriebliche Kinderbetreuung

5.3.1 Betriebseigene Kindertagesstätte

5.3.2 Belegplätze

5.3.3 Ferienprogramme

5.3.4 Vor- und Nachteile der betrieblichen Kinderbetreuung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Projektarbeit zielt darauf ab, Rahmenbedingungen und Empfehlungen für mittelständische Unternehmen zu erarbeiten, um männliche Führungskräfte bei der Vereinbarkeit von Beruf und Elternzeit zu unterstützen. Dabei wird untersucht, wie Unternehmen dem Fachkräftemangel begegnen und die Rolle des Vaters in einem modernen, familienfreundlichen Arbeitsumfeld stärken können.

  • Vereinbarkeit von beruflichen Führungspositionen und familiärer Verantwortung.
  • Analyse der historischen Entwicklung und gesellschaftlichen Wahrnehmung der Vaterrolle.
  • Herausforderungen durch demografischen Wandel und Fachkräftemangel für mittelständische Unternehmen.
  • Konkrete familienfreundliche Maßnahmen wie flexible Arbeitszeitmodelle, Arbeitsorte und Kinderbetreuung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Rom

Das Wort Vater wird vom lateinischen Wort „pater“ abgeleitet, dessen Bedeutung vor allem in der Funktion des Erzeugers eines Kindes bzw. Inhabers der väterlichen Gewalt zu sehen ist. Das Rollenverständnis des Vaters ist einem historischen Wandel unterworfen. So zeigt die Geschichte der Beziehungen zwischen Eltern und Kindern, dass die Eltern-Kind-Beziehung, wie wir sie heute für selbstverständlich und wünschenswert halten, in früheren Zeiten ganz anders und verschiedenartig gestaltet war. Die Wurzeln des heutigen Vaterbegriffs und damit des heutigen Vaterbildes sind auf die römische Kultur bzw. Gesellschaftsordnung zurück zuführen. Laut den Ausführungen der Familienforscherin Hanne-Lore von Canitz hatte der „pater familias“ im alten Rom unbeschränkte Machtfunktionen innerhalb der Familie. Er war das unangefochtene Oberhaupt der Familie und hatte die „väterliche Gewalt“. Ihm stand sogar die Richtergewalt innerhalb der Familie zu. Als sein Recht zählte das Bestimmen über Leben und Tod seiner Kinder, was auch dazu führte, dass Kinder auf Befehl des Vaters hin getötet wurden. Ein weiteres Recht war das Verheiraten und wieder scheiden lassen seiner Kinder oder sie zur Adoption freizugeben. Die Bestimmung der Kinder lag darin, den Eltern, insbesondere dem Vater, die „Ehre“ zu machen. Die restliche Aufteilung der Arbeit mit dem Kind war aus heutiger Sicht traditionell, was bedeutet, dass die Mütter für die Neugeborenen zuständig waren. In Höheren Schichten wurden die Kinder an Ammen übergeben, welche die Erziehung in den ersten zwei Jahren übernahmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die wachsende Bedeutung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Deutschland vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und Fachkräftemangels.

2. Begriffliche Grundlagen: Es werden zentrale Definitionen zu Elternzeit, Führungskräften und mittelständischen Unternehmen erarbeitet.

3. Historische Entwicklung und Betrachtung der Vaterrolle: Der Abschnitt skizziert den Wandel der Vaterrolle von der römischen Antike bis in die 80er Jahre.

4. Bedeutung und Notwendigkeit der familienfreundlichen Maßnahmen in mittelständischen Unternehmen: Hier werden ökonomische und soziale Gründe wie der demografische Wandel und Fachkräftemangel analysiert, die familienfreundliche Maßnahmen notwendig machen.

5. Familienfreundliche Maßnahmen in mittelständischen Unternehmen: Das Kapitel stellt konkrete Lösungsansätze wie flexible Arbeitszeit, flexible Arbeitsorte und betriebliche Kinderbetreuung vor.

6. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass Familienfreundlichkeit ein zentraler Wettbewerbsvorteil ist, um Fachkräfte zu binden und dem Führungskräftemangel entgegenzuwirken.

Schlüsselwörter

Elternzeit, Führungskraft, Mittelständische Unternehmen, Familienfreundlichkeit, Vaterrolle, Vereinbarkeit, Berufsleben, Fachkräftemangel, Demografischer Wandel, Arbeitszeitflexibilisierung, Telearbeit, Kinderbetreuung, Mitarbeiterbindung, Work-Life-Balance, Personalführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie mittelständische Unternehmen ihre männlichen Führungskräfte dabei unterstützen können, berufliche Verantwortung und Elternzeit miteinander zu vereinbaren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die historische Entwicklung der Vaterrolle, die wirtschaftliche Notwendigkeit familienfreundlicher Personalpolitik sowie konkrete Gestaltungsmodelle der Arbeitszeit, des Arbeitsortes und der Kinderbetreuung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Erstellung von Empfehlungen für mittelständische Betriebe, um Männer in Führungspositionen bei der Realisierung ihres Wunsches nach Elternzeit zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, die historische, begriffliche und betriebswirtschaftliche Aspekte der Thematik systematisch aufbereitet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Vaterrolle, die Notwendigkeit familienfreundlicher Maßnahmen aufgrund des Fachkräftemangels sowie praktische Implementierungsmöglichkeiten wie Teilzeit, Jobsharing und betriebliche Kitas.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Elternzeit, Führungskräfte, Mittelstand, Familienfreundlichkeit, Fachkräftemangel, Vaterschaft und Arbeitszeitflexibilisierung.

Warum sind gerade mittelständische Unternehmen im Fokus?

Der Mittelstand ist besonders vom Fachkräftemangel betroffen und benötigt oft individuelle, kosteneffiziente Lösungen, um hochqualifizierte Führungskräfte langfristig an sich zu binden.

Welche Rolle spielt die historische Betrachtung für das Thema?

Sie verdeutlicht, dass das heutige Verständnis von Vaterschaft kein statischer Zustand ist, sondern einem fortwährenden gesellschaftlichen Wandel unterliegt, was die Notwendigkeit moderner Personalpolitik unterstreicht.

Final del extracto de 43 páginas  - subir

Detalles

Título
Familie und Beruf. Vereinbarkeit von Elternzeit und Führungspositionen für Männer in mittelständischen Unternehmen
Universidad
Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Wuppertal
Calificación
2,0
Autor
Anja Landvoigt (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
43
No. de catálogo
V278441
ISBN (Ebook)
9783656714859
ISBN (Libro)
9783656714842
Idioma
Alemán
Etiqueta
familie beruf vereinbarkeit elternzeit führungspositionen männer unternehmen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anja Landvoigt (Autor), 2014, Familie und Beruf. Vereinbarkeit von Elternzeit und Führungspositionen für Männer in mittelständischen Unternehmen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278441
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