Stichpunktartige Anhaltspunkte zu einem Vergleich der Ehebruchromane von Theodor Fontane mit Analyse verschiedener Motive.
Inhaltsverzeichnis
- Allgemeines
- Vergleichendes
- Eheverständnis
- Ehebruch
- Ehebruch als Krankheit
- Konsequenzen des Ehebruchs
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit analysiert die Darstellung von Ehekonflikten in Theodor Fontanes Ehebruchromanen. Sie untersucht, wie Fontane die psychologischen und gesellschaftlichen Ursachen von Ehebruch darstellt und welche Folgen er für die betroffenen Figuren beschreibt.
- Die Rolle der gesellschaftlichen Konventionen und Normen in der Ehe
- Die Darstellung von Ehebruch als Ausdruck von innerer Unzufriedenheit und Sehnsucht nach Selbstverwirklichung
- Die Folgen von Ehebruch für die betroffenen Figuren, insbesondere für Frauen
- Die Bedeutung von Kommunikation und Konfliktlösung in der Ehe
- Die Darstellung von Ehebruch als Krankheit und die Rolle von Hysterie in Fontanes Romanen
Zusammenfassung der Kapitel
- Allgemeines: Dieses Kapitel beleuchtet die allgemeine Thematik von Ehebruch in Fontanes Romanen. Es wird erläutert, wie Fontane die psychologischen und gesellschaftlichen Ursachen von Ehebruch darstellt und wie er die Figuren zeichnet.
- Vergleichendes: Dieses Kapitel vergleicht die Darstellung von Ehebruch in verschiedenen Romanen Fontanes. Es werden die Unterschiede in der ehelichen Vorgeschichte, der Art der Affäre und den Folgen des Ehebruchs für die Figuren herausgestellt.
- Eheverständnis: Dieses Kapitel analysiert das Eheverständnis im 19. Jahrhundert und beleuchtet die rechtliche und gesellschaftliche Situation von Ehe, Ehebruch und Scheidung. Es wird gezeigt, wie die Ehe als Instrument der Familienpolitik und als Grundpfeiler der Gesellschaft angesehen wurde.
- Ehebruch: Dieses Kapitel untersucht die Darstellung von Ehebruch in Fontanes Romanen im Kontext der gesellschaftlichen Normen und Sanktionen. Es wird gezeigt, wie Ehebruch als Verstoß gegen das sechste Gebot und als Angriff auf die gesellschaftliche Ordnung angesehen wurde.
- Ehebruch als Krankheit: Dieses Kapitel analysiert die Darstellung von Ehebruch als Krankheit in Fontanes Romanen. Es wird gezeigt, wie die Figuren vor, während und nach dem Ehebruch krankhafte Symptome zeigen und wie Hysterie als kulturelles Phänomen des ausgehenden 19. Jahrhunderts eine Rolle spielt.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Ehekonflikte, Ehebruch, Theodor Fontane, Eheverständnis, gesellschaftliche Konventionen, Hysterie, Selbstverwirklichung, Kommunikation, Folgen von Ehebruch, Frauenrolle, 19. Jahrhundert.
Häufig gestellte Fragen
Wie stellt Theodor Fontane Ehekonflikte dar?
Fontane zeigt Ehekonflikte als Resultat starrer gesellschaftlicher Konventionen des 19. Jahrhunderts und der Sehnsucht des Einzelnen nach Selbstverwirklichung.
Welche Rolle spielt der Ehebruch in seinen Romanen?
Ehebruch wird oft als Ausbruchsversuch aus einer lieblosen Vernunftehe oder als Ausdruck innerer Unzufriedenheit thematisiert.
Was bedeutet 'Ehebruch als Krankheit' bei Fontane?
Die Arbeit analysiert, wie Protagonisten vor oder nach dem Ehebruch krankhafte Symptome (wie Hysterie) zeigen, was als kulturelles Phänomen der Zeit gedeutet wird.
Welche Konsequenzen hat der Ehebruch für Frauen?
Fontane beleuchtet die harten gesellschaftlichen Sanktionen, die Frauen im Gegensatz zu Männern oft in die soziale Isolation oder Verzweiflung trieben.
Was war das Eheverständnis im 19. Jahrhundert?
Die Ehe galt primär als Instrument der Familienpolitik und Grundpfeiler der sozialen Ordnung, weniger als Ort individueller emotionaler Erfüllung.
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- Bachelor Ramona Schilling (Author), 2013, Ehekonflikte in Theodor Fontanes Ehebruchromanen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278543