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Heinrich Heine in den Jahren der Umsiedlung nach Paris

Skript

Título: Heinrich Heine in den Jahren der Umsiedlung nach Paris

Apunte de Clase , 2011 , 19 Páginas

Autor:in: Bachelor Ramona Schilling (Autor)

Filología alemana - Literatura alemana moderna
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Heinrich Heine nach der Juli-Revolution von 1830 und das komische Versepos „Atta Troll“ (1841/42)

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Heinrich Heine nach der Juli-Revolution von 1830 und das komische Versepos „Atta Troll“ (1841/42)

Das Jahr 1830

Heines Übersiedlung nach Paris

Honoré Daumier (1808 – 1879): Maler, Zeichner und Chronist seines Zeitalters

„Atta Toll. Ein Sommernachtstraum“ (1841/1842): Politik und Kunst

Vorrede: Deutung:

Reflexion über eigene Poetik, Poetik der Romantik

St. Simonismus

Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland (1834)

Sein Stil

Deutung

„Religion der Freude“

Luther

Spinoza

3 Schritte zur Revolution in Deutschland

Französische Zustände (1831/32)

Themenfelder

Deutung

Die unvollendete Neuordnung Europas

Heines Politischer Standpunkt?

Heines politische Meinung

Französische Maler (1831)

Salon im Louvre 1831

Deutung

Tradition der Nachahmungskritik

Malerei und Volksleben: Léopold Robert (1794-1835)

Jules Janin: Être artiste: Künstler-sein als Lebensform/Kunst als Heilmittel gegen Barberei

„Ludwig Börne. Eine Denkschrift“ (1840)

L’Europe litéraire = neue Zeitschrift

Deutung

Gesellschaftsformen

Die Gedichtsammlung „Neue Gedichte“ (1844)

Zyklischer Aufbau

Entstehungszeit

Deutung

Heines politische Geographie

Jahreszeitensymbolik

Über die französische Bühne (1837)

10. Brief aus „über die französische Bühne“

Der Doktor Faust. Ein Tanzpoem, nebst kuriosen Berichten über Teufel, Hexen und Dichtkunst (1851)

Von der „Lutezia“ zur Revolution von 1848

Heine und Mathilde

Deutung

Heines Dialektik: Sensualismus und Spiritualismus – Mittelalter und Renaissance

Léopold Robert „Die Schnitter“ und „Die Fischer“

Vorrede zur Lutezia

Der Inhalt

Die Form: parabolisch

Gründe für den Kommunismus

Heines subjektiver Realismus

Gedichte 1853/54

Zwei biblische Figuren

Romanzero

Deutung

Die Dialektik von Sensualismus und Spiritualismus

Heines Verhältnis zur Politik und Theologie

Ende des Nachworts des „Romanzero“

Exotische Welten und ämulative Beziehungen

Nachlassgedichte

Die „Söhne des Glücks“ spiegelverkehrt gebautes Gedicht

Autobiographisches Schreiben

Geständnisse: Geschrieben im Winter 1854

Heines Selbstverortung : Ende der Romantik – Anfang der « modernen deutschen Lyrik «

Versuch einer Selbstcharakterisierung

Heines Referenztexte

« Geständnisse » als humoristische Episoden-Ordnung : Deutsches und französisches Restaurantwesen

Vorbilder

Heine als „Gott“ in Paris: Persönliche Misere und republikanische Revolution von 1848

Heines unvollendetes Versepos „Bimini“

Poetik der Farben und Klängen (und Düften)

Der humoristische Stil: Häufung von Komposita

Der Schluss? Bimini als Indel des Vergessens

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert Heinrich Heines literarisches und politisches Schaffen nach der französischen Juli-Revolution von 1830, wobei der Fokus auf seinem Verständnis von Kunst, Religion und Gesellschaft in einer sich wandelnden europäischen Moderne liegt. Zentral ist dabei die Untersuchung seiner dialektischen Poetik zwischen Spiritualismus und Sensualismus sowie seiner kritischen Auseinandersetzung mit dem aufkommenden Kommunismus und dem liberalen Bürgertum.

  • Die Entwicklung von Heines politischem Standpunkt im Kontext europäischer Machtstrukturen.
  • Das Spannungsverhältnis zwischen ästhetischem Anspruch („l’art pour l’art“) und politischer Notwendigkeit.
  • Heines Auseinandersetzung mit Religion und Philosophie, insbesondere der Rolle von Luther und Spinoza.
  • Die Analyse der Selbstdarstellung und autobiographischen Strategien in Heines Spätwerk.
  • Das Konzept der "doppelten Lesart" als notwendiges Instrument angesichts der Zensur.

Auszug aus dem Buch

Die unvollendete Neuordnung Europas

- Napoleon muss als Wiedergänger auferstehen  „verhüllter Mann der Zeit“

- Jeder Revolutionär ist ein Wiedergänger Napoleons

- Napoleon als Gott, der Volk aus Elend zieht „wie die Juden den Namen ihres Gottes nicht eitel aussprechen, so wird hier Napoleon selten bei seinem Namen genannt […]“

- Napoleon-Mythos in Frankreich in 1830/40er Jahren: Napoleon als Heiland mit Heiligenschein

Zusammenfassung der Kapitel

Das Jahr 1830: Beschreibt die revolutionären Umbrüche in Paris und deren Auswirkungen auf das absolutistische Königtum sowie die politische Situation in Europa.

Heines Übersiedlung nach Paris: Dokumentiert Heines Ankunft in Paris und seine Vernetzung in den kulturellen Salons der Zeit.

Honoré Daumier (1808 – 1879): Maler, Zeichner und Chronist seines Zeitalters: Erläutert Daumiers Wirken als Sozialkritiker und die Bedeutung der Karikatur.

„Atta Toll. Ein Sommernachtstraum“ (1841/1842): Politik und Kunst: Analysiert das komische Versepos im Hinblick auf Zensur, Exotik und die gesellschaftliche Rolle des Künstlers.

Vorrede: Deutung:: Untersucht das "l’art-pour-l’art"-Prinzip und Heines Ablehnung der Tendenzpoesie.

Reflexion über eigene Poetik, Poetik der Romantik: Beleuchtet Heines ambivalentes Verhältnis zur Romantik und seine Position als moderner Lyriker.

St. Simonismus: Behandelt Heines Auseinandersetzung mit dem Modell des pantheistisch gefärbten Sozialismus.

Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland (1834): Analysiert Heines Beitrag zum Deutschlandbild und seine Reflexion über Christentum, Luther und Spinoza.

Französische Zustände (1831/32): Bietet einen Einblick in Heines politische Berichterstattung unter den Bedingungen der Zensur.

Französische Maler (1831): Diskutiert die Rolle der Kunst und des Kunstmarktes im Frankreich nach 1830.

Jules Janin: Être artiste: Künstler-sein als Lebensform/Kunst als Heilmittel gegen Barberei: Beschreibt Janins Auffassung des Künstlers als Lebenskünstler.

„Ludwig Börne. Eine Denkschrift“ (1840): Analysiert den Konflikt zwischen Heine und Börne sowie unterschiedliche Rollenbilder des Künstlers.

Die Gedichtsammlung „Neue Gedichte“ (1844): Beschreibt den Aufbau, die Symbolik und die politische Geographie der Sammlung.

Über die französische Bühne (1837): Dokumentiert Heines Beobachtungen des Pariser Konzertlebens und seinen Vergleich von Liszt und Chopin.

Der Doktor Faust. Ein Tanzpoem, nebst kuriosen Berichten über Teufel, Hexen und Dichtkunst (1851): Interpretiert das Tanzpoem als Parabel der Desillusionierung.

Von der „Lutezia“ zur Revolution von 1848: Behandelt Heines Korrespondenzartikel und seine Haltung zur Revolution.

Heine und Mathilde: Schildert Heines letzte Lebensjahre und persönliche Umstände.

Gedichte 1853/54: Analysiert die Thematisierung von Hiob und Lazarus im Kontext von Heines Leid.

Romanzero: Betrachtet das Werk als pessimistisches poetisches Testament.

Nachlassgedichte: Untersucht die "Söhne des Glücks" hinsichtlich ihrer Antagonismen und Melancholie.

Autobiographisches Schreiben: Diskutiert die Möglichkeit authentischer Selbstdarstellung in Versform.

Geständnisse: Geschrieben im Winter 1854: Reflektiert über Wahrheit, Fiktion und Bekenntnis.

Heines Selbstverortung : Ende der Romantik – Anfang der « modernen deutschen Lyrik «: Positioniert Heine zwischen den Epochen.

Versuch einer Selbstcharakterisierung: Beschreibt Heines Rollenspiele und Inszenierungen des eigenen Ichs.

Heines Referenztexte: Nennt Augustinus und Rousseau als Vorbilder für Bekenntnisliteratur.

« Geständnisse » als humoristische Episoden-Ordnung : Deutsches und französisches Restaurantwesen: Analysiert die politische Bedeutung von Kulinarik und Metaphern.

Vorbilder: Listet Sterne und Byron als maßgebliche Einflüsse auf.

Heine als „Gott“ in Paris: Persönliche Misere und republikanische Revolution von 1848: Führt Heines Haltung zur Revolution und sein Rollenverständnis aus.

Heines unvollendetes Versepos „Bimini“: Analysiert das späte Werk als Narrenschiff zur Suche nach Unsterblichkeit.

Schlüsselwörter

Heinrich Heine, Atta Troll, Romanzero, Lutezia, Juli-Revolution, Sensualismus, Spiritualismus, Romantik, Politische Poesie, Exil, Zensur, Kunsttheorie, Kosmopolitismus, Kommunismus, Dialektik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine umfassende Analyse der literarischen und politischen Entwicklung Heinrich Heines während seines Pariser Exils, insbesondere im Kontext der gesellschaftlichen und politischen Umbrüche des 19. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören das Verhältnis von Kunst und Politik, die Rolle des Künstlers in der Gesellschaft, die Dialektik zwischen Sensualismus und Spiritualismus sowie die kritische Reflexion über Religion und Philosophie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Untersuchung von Heines komplexer Poetologie und seiner Strategien der "doppelten Lesart" angesichts von politischer Zensur und persönlicher Misere im Spätwerk.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit stützt sich auf eine detaillierte textimmanente Analyse, vergleichende Literaturwissenschaft und die kontextuelle Einbettung von Heines Werken in die zeitgenössische Geschichte und Philosophie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in Analysen wichtiger Werke wie "Atta Troll", "Französische Zustände", "Lutezia" und "Romanzero" sowie die Auseinandersetzung mit Zeitgenossen wie Ludwig Börne oder Richard Wagner.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Dialektik, Exil, Zensur, Sensualismus, Spiritualismus und die politische Funktion von Kunst definieren.

Wie bewertet Heine das Verhältnis von Talent und Charakter?

Heine misst dem Talent bzw. dem künstlerischen Genie eine höhere Bedeutung bei als dem moralischen Charakter, wobei er die Polemik gegen eine bloße "Tendenzpoesie" betont.

Warum gilt der "Romanzero" als Heines poetisches Testament?

Der "Romanzero" wird als solches verstanden, da er ein düsteres Lebensresümee zieht, den ewigen Kreislauf von Aufstieg und Verfall thematisiert und eine ausgeprägte pessimistische Weltsicht zum Ende von Heines Leben zeigt.

Welche Rolle spielt die Metapher des "verhüllten Mannes" bei Heine?

Die Figur des verhüllten Mannes oder der Harlekinstracht dient als Chiffre für die Hoffnung auf eine neue politische Ordnung, insbesondere im Zusammenhang mit der Mythisierung Napoleons als "Wiedergänger".

Final del extracto de 19 páginas  - subir

Detalles

Título
Heinrich Heine in den Jahren der Umsiedlung nach Paris
Subtítulo
Skript
Universidad
University of Tubingen
Autor
Bachelor Ramona Schilling (Autor)
Año de publicación
2011
Páginas
19
No. de catálogo
V278626
ISBN (Ebook)
9783656717034
ISBN (Libro)
9783656716983
Idioma
Alemán
Etiqueta
heinrich heine jahren umsiedlung paris skript
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Bachelor Ramona Schilling (Autor), 2011, Heinrich Heine in den Jahren der Umsiedlung nach Paris, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278626
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