The Simpsons versus Apple Inc.

Markenparodie und Konsumkritik am Beispiel einer Comicserie


Masterarbeit, 2012

70 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Vorbetrachtungen
2.1 Grundlegende Begrifflichkeiten
2.2 Die Simpsons
2.2.1 Die Simpsons und ihr Umfeld
2.2.2 Die Hauptcharaktere
2.3 „Think different“- Das Unternehmen Apple Inc. .

3 The Simpsons versus Apple Inc.
3.1 Runde 1: Kult versus Kult?
3.1.1 Marke, Image und Kult
3.1.2 Apple und Simpsons- zwei „Kult“-Größen?
3.2 Runde 2: „Im Rausch“ der Markenparodie
3.2.1 Die Parodie an der Marke
3.2.2 Markenparodie bei den Simpsons?
3.3 Runde 3: Das Ergebnis: Konsumkritik?

4 Was wäre, wenn . . . - Ein Ausblick

Literaturverzeichnis

Internetquellen

Simpsons-Episoden

1 Einleitung

„Apple versus Simpsons“: zwei verschiedene Phänomene unserer Zeit? - Nicht unbedingt. Als Kulturwissenschaftler besitzt man einen geschulten Blick für Details. So ist mir schon seit längerem aufgefallen, dass Apple-Produkte einen festen Platz in unserer Gesellschaft eingenommen haben. Oft saß ich in der Bahn und konnte beobachten, wie viele Menschen ein iPhone oder einen iPod in der Hand hielten. Auch das Arbeiten mit einem Macbook in der Universitätsbibliothek oder in öffentlichen Cafés ist kein seltener Anblick mehr. Es stellt sich die Frage, was das Besondere an dieser Marke ist? Warum muss es Apple sein, wenn man sich ein Handy oder ein MP3-Player kaufen möchte? Wieso sind es Macbooks, die man immer häufiger in studentischen Kreisen oder auch in der Geschäftswelt sieht? Auf Messen sind es iPads von Apple, die als gefragtes Präsentationsinstrument zum Einsatz kommen. Dabei sind die Produkte von Apple relativ teuer. Ein Macbook Pro ist ab rund 1.250 Euro in einem Apple-Store zu erwerben. Wagt man einen Vergleich mit einem „herkömmlichen“ Notebook einer anderen Marke, wie Samsung oder Dell, so stellt man fest: Die Rechner anderer Firmen, mit den gleichen Parametern, die das Macbook Pro auch besitzt, sind teilweise für die Hälfte des Preises zu bekommen. Hier lässt sich ein Phänomen unserer Gesellschaft im Umgang mit Marken erkennen.

Doch was hat die amerikanische Comicserie „Die Simpsons“ damit zu tun?

Im Jahr 2009 wurde eine Folge der Simpsons im deutschen Fernsehen ausgestrahlt, die den Titel „Bin runterladen“ trug. Allein in den ersten fünf Minuten wird das Unterneh- men Apple Gegenstand einer Parodie. Die Simpsons greifen Phänomene, die diese Marke betreffen, auf und parodieren sie. Und wenn man weiß, dass die Simpsons eine sehr ge- sellschaftskritische Comicserie ist, wäre ein wissenschaftlicher Blick auf die Aussagen, die hinter dieser Parodie stecken, lohnenswert. Und genau diese Aufgabe möchte ich mir mit dieser Arbeit hier stellen.

Die vorliegende Arbeit versucht sich, durch unterschiedliche Fragestellungen, dem aufgezeigten Sachverhalt zu nähern. Dabei ist die zentrale Frage, wie sich das Phänomen eines Markenkultes erklären lässt und welche Aussagen über unsere Gesellschaft bezüglich Konsum getroffen werden können.

Eine deduktive Herangehensweise über grundlegende Fragen bot sich hier besonders an.

So behandelt das Kapitel 2 grundlegende Begrifflichkeiten, die mit dem Untersuchungs- feld zu tun haben. Begriffe wie Werbung und Unterhaltung sollen hier definiert werden. Auch der Begriff des Populären, denn es handelt sich hier um ein Phänomen der Popu- lärkultur, soll geklärt werden. Weil die Arbeit zwei Phänomene, das der Simpsons und das Unternehmens Apple, thematisiert, ist eine Einführung vonnöten. So wird erklärt, was die Simpsons darstellen und welchen Wert sie für das hier betrachtete Forschungsthema haben. Auch eine Einführung in die Unternehmensgeschichte soll helfen, die bevorstehende Analyse nachvollziehen zu können.

Das Hauptkapitel (Kapitel 3) unterliegt einer besonderen Dramaturgie. Da es sich hier um eine Gegenüberstellung zweier Phänomene unserer Gesellschaft handelt, ist die Idee diese in einem „wissenschaftlichen“ Kampf gegenübertreten zu lassen. Diese Gegenüberstellung gestaltet sich in drei Runden. In jeder Runde werden unterschiedliche Sachverhalte anhand von Apple und den Simpsons analysiert. Eine Auswertung am Ende einer Runde entschei- det, welche Partei stärker dabei hervorgetreten ist. Diese Vorgehensweise dient vornehmlich einer bildlichen Veranschaulichung der Thematik, erfüllt aber auch den Zweck zu erkennen, welches Phänomen stärker ausgeprägt ist und damit größeren Einfluss auf die Gesellschaft ausübt.

Die erste Runde versucht beide Protagonisten dieses Kampfes den Begriffen Marke, Image und Kult zuzuordnen. In einem zweiten Schritt sollen Apple und die Simpsons anhand dieser Begriffe gegenübergestellt werden.

Die zweite Runde fokussiert das Thema der Parodie, speziell an Marken. Hierfür werden einige Szenen aus der schon erwähnten Simpsons-Folge genauer analysiert. Screenshots aus den jeweiligen Szenen sollen zur Visualisierung dienen.

Eine dritte Runde beschäftigt sich mit der Frage, ob die Szenen der Folge „Bin runterladen“ konsumkritisch angedacht sind. Diese Runde ist als ein Vorfazit gedacht, denn es setzt vor- aus, dass die Simpsons durch ihre Parodie des Apple Unternehmens eine einflussreichere Position inne haben als Apple. Welche Aussage in Hinblick auf Konsumkritik seitens der Simpsons getroffen wurde, wird in diesem Abschnitt diskutiert. Auch ein Blick auf weitere Simpsons-Folgen, in denen Apple eine Rolle spielt, sollen hier zur Diskussion beitragen Ein abschließendes Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit noch einmal zusammen und stellt eine Verbindung zu der voran gegangenen Frage her, ob es sich bei Apple um einen Mar- kenkult handelt und welche Aussage dadurch über unsere Gesellschaft getroffen werden kann. Auch eine Bewertung der Comicserie „Die Simpsons“ soll hier mit einbezogen wer- den. Da die Arbeit auf der Grundlage der Annahme, dass die Simpsons in ihrer Folge „Bin runterladen“ Markenparodie betreiben, aufbaut, zwängt sich hier eine weitere Sichtweise auf: Was wäre, wenn es sich bei der besagten Folge um Produktplatzierung seitens des Unternehmens Apple handelt? In welchen Punkten würde sich die voran gegangen Analyse verändern? Diese Frage soll in dem Fazit kurz andiskutiert werden und aufzeigen, dass die Analyse der Arbeit nur eine Möglichkeit von vielen ist, an diese Thematik heran zu treten.

Die Literaturgrundlage bildeten vornehmlich jüngere Veröffentlichungen aus den Berei- chen der Cultural Studies, des Marketings, der Psychologie und Philosophie. Eine proble- matische Literaturlage zeigte sich bei der Aufarbeitung der Unternehmensgeschichte von Apple. Hier ließ sich kein ganzheitlich wissenschaftliches Werk finden, was sich nur auf das Unternehmen bezieht. Vorwiegend fanden sich biografische Publikationen, die Steve Jobs, Gründer des Unternehmens Apple, als Persönlichkeit abhandelten. So sind die meisten Veröffentlichungen über die Unternehmensgeschichte stark auf Steve Jobs fokussiert. Teil- weise glichen einige biografische Berichte eher journalistischen Erzählungen ohne Bezug zu Quellen aufzuweisen. Aufgrund dessen wurde für das Kapitel 2.3 vorwiegend auf Dokumen- tationen, wie zum Beispiel die N24-Dokumentation „Die Apple-Story“, Bezug genommen. Neben primärer Quellen dienten auch zahlreiche Internetquellen zur Analyse der Sachver- halte. Durch ihre Aktualität sind sie für dieses Thema von Bedeutung. Wenn bestimmte Begrifflichkeiten im Mittelpunkt stehen, wie z.B. im Kapitel 3.1, dann wurden diese aus kulturwissenschaftlicher Sicht erörtert. Zu diesem Zweck wurde sich vornehmlich auf das Werk „Handbuch populäre Kultur: Begriffe, Theorien und Diskussionen“ bezogen.

Die vorliegende Arbeit nutzt medienwissenschaftliche Instrumente bei der Analyse der Simpsons-Folgen. So sind thematisch zusammenhängende Abschnitte als Sequenzen beti- telt. Die Angabe der einzelnen Sequenzen erfolgt über den Time-Code, im folgenden auch nur als TC abgekürzt. Die behandelten Simpsonsfolgen werden als Staffel (S) und Episode (E) angegeben. Im Anhang finden sich detaillierte Informationen zu den erwähnten Folgen.

2 Vorbetrachtungen

2.1 Grundlegende Begrifflichkeiten

Die folgende Arbeit untersucht einen Gegenstand in einem interdisziplinären Feld. Neue Forschungsergebnisse zu der Fragestellung, die diese Arbeit beantworten möchte, gibt es nicht. Um die Forschungslage einschätzen zu können, muss eine Momentaufnahme bestimmter Begriffe erfolgen, die dieses Thema berühren.

Wir befinden uns in dem Feld des „Populären“. Doch was ist damit gemeint? Die reine Bedeutung des Wortes erschließt sich aus dem lateinischen Adverb „popularis“ und meint den Bezug auf das Volk oder bei dem Volk beliebt. Den Gebrauch dieses Wortes kann man in Deutschland bis auf das 17. Jahrhundert zurück verfolgen. Bis einschließlich 18. Jahrhundert war „das Populäre“ der Inbegriff trivialen Gebrauchs, bezogen auf die breite Masse und damit mit einer minderen Qualität einhergehend. Eine leichte Bedeutungsver- änderung erfährt der Begriff im 18. Jahrhundert mit der Verbesserung der Bildung und der bürgerlichen Emanzipation. Auch die Weiterentwicklung und Ausdehnung des deutschen Buchmarktes verschaffen dem Begriff des „Populären“ einen besseren Klang. Dennoch bleibt das Verständnis um den Begriff mit Einfachheit und sozial niederen Schichten verbunden.1 Auch Goethe wollte nicht in den Verruf geraten, populär zu sein. Seine Werke seien „nicht für die Masse geschrieben, sondern nur für einzelne Menschen, die etwas Ähnliches wollen und suchen und in ähnliche Richtungen begriffen sind.“2 Mit dem Einzug des Begriffs in die Wissenschaft gingen auch unzählige Debatten um dessen Bedeutung und Nutzung einher. Im 19. Jahrhundert wurde der Begriff des Populären immer häufiger in Verbindung mit „Kitsch“, „Schund“ und „Trivialität“ gebracht. Die heutige Auffassung des „Populären“ lässt sich auf zwei wesentliche Bedeutungen reduzieren. Zum Einen tritt der Wissenschaftszweig hervor, unter ihm der Großteil der Volkskunde, der das Populäre als den traditionellen und nicht modernen Teil der Gesellschaft begreift und sich nicht selten auf die Theorien Herders bezieht; und zum Anderen jene, die als Gegenpol das „Populäre“ mit Massenkultur ver- binden und es als Teil der Subkulturen verstehen. De facto ist der Begriff des „Populären“ nicht zu fassen, denn er benötigt für seine Definition einen kulturellen Bezugspunkt. Eine relativ einfache Definition schlägt Hügel in seinem Aufsatz über die „Ästhetische Zweideu- tigkeit der Unterhaltung“ vor. Nach ihm ist das „Populäre“ schlichtweg das, was unterhält.3

Auch der Begriff „Unterhaltung“ bedarf hier einer kleinen Betrachtung. Ähnlich wie bei dem Begriff des „Populären“ besitzt auch der der „Unterhaltung“ ein facettenreiches Bedeu- tungsspektrum. Die heutige Auffassung bezieht sich vornehmlich auf den kommunikativen Teil der Bedeutung. Mit dem Auftreten der Massenmedien im 20. Jahrhundert galt die Unterhaltung nicht nur als bloße Kommunikation, sondern auch als Institution kommuni- kativer Interaktionen. Mit dieser Entwicklung spaltet sich die Bedeutung des Begriffs als reine Freizeitunterhaltung, nämlich der Konversation, ab und gewinnt einen ökonomischen Aspekt. Moderne Medien definieren Unterhaltung neu und lassen den Konsumenten mehr Freiraum in der Gestaltung. Die Auffassung des 19. Jahrhunderts, dass Unterhaltung ein passiver Vorgang sei und somit negativ verstanden war, wurde mit dieser Entwicklung teils umgekehrt. Dennoch gab es auch hier in der Begriffsgeschichte einige Debatten darüber, wie Unterhaltung zu verstehen und zu bewerten sei.4 Aus heutiger Sicht ist Unterhaltung „nicht nur ein individuelles, sondern auch ein gesellschaftlich und historisch bestimmtes Phänomen.“5 Unterhaltung stiftet Geschichte und Tradition. Man kann dies als populäre Kultur begreifen, denn wir „unterhalten“ uns.6

Ein Großteil der heutigen Unterhaltung ist von den neuen Medien, wie dem Fernsehen und dem Internet, geprägt. Auch Werbung ist ein fester Bestandteil dieser medialen Unterhal- tung geworden. Über sie werden Marken und Images manifestiert.7 Der Begriff selbst ist erst im 20. Jahrhundert aufgekommen und ersetzt erst seit den 60er Jahren den der „Re- klame“.8 „Werbung“ als Begriff für das Anpreisen von Sachverhalten oder Produkten hat eine nicht ganz so einfache Bedeutungsgeschichte.9 Gerade in Deutschland erhält dieser Begriff in Form der Propaganda einen faden Beigeschmack. Zwar wurde der Begriff der Propaganda Mitte des 20. Jahrhunderts als Ausdruck für kommerzielle Werbung genutzt, aber auch immer der Verbreitung von Ideen zugeschrieben. Das heutige Verständnis von „Werbung“ fokussiert sich auf den kommerziellen Zweck. Hier kann man den Begriff auf zwei Ebenen noch einmal detaillierter fassen. Zum Einen kann man die Werbung nach dem Absender definieren, z.b. Spielzeugwerbung, zum Anderen kann man ihre Form beziehungs- weise ihr Medium, z.b. Radio-oder Fernsehwerbung, bestimmen. Beide Ebenen definieren Werbung als eine kommerzielle Interaktion mit einem potentiellen Rezipienten. Werbung ist heute „eine Form von Populärkultur eine Grenzüberschreitung zwischen Kunst, Un- terhaltung und Wirtschaftsinstrument und überschreitet in ihrer Gestaltung selbst immer wieder Grenzen verschiedenster Art.“10 Werbung ist heute mehr als ein bloßes Anpreisen von Produkten, sie bietet Identifikationsmöglichkeiten an und dient somit als Medium für verschiedene Lebensaussagen. Über Werbung kann ein bestimmter Lebensstil produziert werden. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des wirtschaftlichen Sektors und nimmt großen Einfluss auf unsere Gesellschaft. Durch die Ästhetisierung ihrer Erscheinung ist sie ein Teil unserer Populärkultur geworden.

Diese Arbeit macht es sich hier nun zur Aufgabe, das Phänomen Markenparodie und Konsumkritik auf deutschem Territorium zu untersuchen- natürlich mit dem Bewusstsein, dass die Simpsons und das Unternehmen Apple Inc. amerikanischen Ursprungs sind. Den- noch können diese Sachverhalte kombiniert werden, wenn wir unsere Zeit, in der wir uns befinden, näher betrachten. Welche Annahmen und Voraussetzungen sind damit verbun- den?

Zunächst einmal kann man davon ausgehen, dass wir auf dem Weg sind, die Dienstleis- tungsgesellschaft zu verlassen und zu einer Kommunikationsgesellschaft zu transformieren. Hierfür gibt es einige klare Indizien, zum Beispiel der explosionsartige Aufschwung diverser Kommunikationsplattformen, wie Facebook11 oder Twitter. Hier findet man eine offene und mitteilungsfreudige Gesellschaft, die sich über das soziale Netzwerk zu definieren scheint. Dass dieses Verhalten den wirtschaftlichen Sektor anregt, beobachtet man an der innovati- Diskussionen. Stuttgart, 2003 S. 507.

ven Entwicklung des Multimedia-Bereichs. Hier konkurrieren die größten Unternehmen um die Pole-Position auf dem „technischen“ Markt. Es reiht sich ein Produkt an das Nächste. Smartphones, mit denen man jederzeit seine Mails abrufen kann oder seinen Gemütszu- stand bei Facebook zu posten vermag, sind schon lange keine Seltenheit mehr. So scheint es, dass man nicht nur auf politischer Ebene, sondern auch auf gesellschaftlich-sozialer Ebene von einer Globalisierung sprechen kann. Durch das Ermöglichen einer allgegenwärtigen und jederzeit abrufbaren Kommunikation verschwimmen auch die Grenzen zwischen Nationen. Wirtschaftlich ist diese Tendenz vielleicht unter dem Begriff des transnationalen Kapitalis- mus zu fassen. Große Unternehmen, wie Apple oder Samsung, positionieren sich weltweit und erlangen damit einen transnationalen Wirkungskreis. Wirtschaftlicher Einfluss ist nicht mehr nur auf eine Gesellschaft beschränkt, sondern erreicht auch andere Länder.

So lassen sich auch amerikanische Phänomene, wie der Hype um die Firma Apple und der Comicserie Simpsons, auf die deutsche Gesellschaft übertragen. Dies geschieht nicht mit dem Ansatz, das gleiche Ausmaß des Ganzen auch hier zu finden, sondern eine Linie nachzuweisen, die sich auf die amerikanische Gesellschaft zurückzuführen lässt. Deutschland ist eine westlich geprägte Gesellschaft.

2.2 Die Simpsons

2.2.1 Die Simpsons und ihr Umfeld

Die „Simpsons“ gehören zu den wohl bekanntesten Comicserien der Welt. Das besonde- re an dieser Serie ist, dass sie nicht wie alle anderen Cartoons im Nachmittagsprogramm eines Senders läuft, sondern von Anfang an dazu bestimmt war, einen Prime-Time-Platz zu bekommen. Noch bevor „die Simpsons“ in Produktion gingen, war der Erfinder dieser erfolgreichen Comicserie, Matt Groening, damit beschäftigt, Comicstrips namens „Life in Hell“12 für diverse Zeitschriften entstehen zu lassen. James L. Brooks, Produzent diverser Show-Formate, wurde auf genau diesen Comicstrip aufmerksam und bat Matt Groening um einen animierten Comic in einer seiner Shows. So kam es, dass 1987 zum erstem Mal „die Simpsons“ einen 30 sekündigen Auftritt zwischen den Sketchen der beliebten „Tracy Ullman Show“ hatten. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten, so dass die erste 22 minü- tige Folge am 17. Dezember 1989 in den USA auf Sendung gehen konnte.13 Matt Groening ließ auch Persönliches in die Serie mit einfließen. So benannte er die Familienmitglieder der Simpsons nach seinen. (Bart ist hierbei das Anagramm von Brat, das englische Wort für Gö- re.14 ) Die gelbe mittelständische Familie ist in der Kleinstadt Springfield ansässig und lebt in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus. Unzählige Diskussionen und widersprüchli- che Aussagen des Erfinders machen es unmöglich, Springfield in der Realität zu verorten.15 Dennoch versucht die Serie immer wieder eine Beziehung zu der Realität aufzubauen, in dem sie unter Anderem Gastauftritte von Prominenten einbaut. Beliebt sind vor allem Auftritte von ehemaligen US-Präsidenten, so zum Beispiel Al Gore, Bill Clinton, Richard Nixon. Mit den Jahren ist ein solcher Auftritt zu einem Prestige-Objekt geworden. Wer hier auftritt oder einem Charakter seine Stimme verleiht, ist nicht nur bekennender Fan dieser Serie, sondern zeigt sich auch als wichtigen Teil der US-amerikanischen Gesellschaft. Eine Ausnahme betrifft den Ex-Präsidenten George Bush, der kein Fan der Simpsons ist. Ihm wird eine besondere Folge gewidmet, die ihn allerdings in keinem guten Licht dastehen lässt.16

Die Simpsons sind keine gewöhnliche Comicserie. Ihr Format ähnelt einer Familien-Sitcom, aber sie grenzt sich dadurch ab, dass sie keine Zwischenlacher besitzt, die für dieses Genre so typisch sind.17 Auch die Hautfarbe der Simpsons ist nicht ohne Grund gewählt, aber die genaue Intentionen Matt Groenings ist nicht bekannt. Fakt ist jedoch, dass dieses Gelb die Simpsons zu einer der bekanntesten Comic-Familien der Welt gemacht hat. Mit dem Anstieg des Erfolges wuchs auch die Merchandise-Palette der Simpsons. Angefangen bei den einst von Matt Groening selbst produzierten Fanbüchern bis hin zu einer Produktplatte, die sich bis in den Bereich des Kitsches erstreckt.

Der Erfolg dieser Serie lässt sich auf unterschiedlichste Weise messen. Die wichtigste Kom- ponenten für einen solchen Erfolg sind die Rezipienten der Serie. Die Fanbindung der Simpsons kann vor allem im Internet nachvollzogen werden. Michael Czogalla nutzte eine gängige Suchmaschine, um zu untersuchen, wie präsent die Simpsons im Internet sind. Da- zu wurden zwei Suchläufe, zum Einen mit dem Wort „Simpsons“ und zum Anderen mit der Wortgruppe „Simpsons + Homer“, mit der Suchmaschine Lycos gestartet. Ersteres ergab einen Treffer von 3.277.433 und der zweite Suchlauf ergab 378.409 Treffer.18 Da Czogalla diese Erhebung schon im Jahr 2004 durchgeführt hat, war eine erneute Suchanfrage not- wendig. Auch ich habe zuerst die beiden Suchanfragen mit Lycos durchgeführt. Hierbei ergab die Anfrage mit „Simpsons“ 95.800.000 Treffer und die zweite Anfrage „Simpsons + Homer“ 21.900.000 Treffer. Ein zweiter Durchlauf mit den gleichen Anfragen bei der Such- maschine Google ergab für „Simpsons“ 52.700.00 und für „Simpsons + Homer“ 71.100.000 Treffer.19 Ein Vergleich zwischen der Suchanfragen von 2004 und der von 2012 zeigen einen erheblichen Anstieg der Treffer.20 Man kann aufgrund dieser Zahlen davon ausgehen, dass die Popularität der Serie gestiegen ist und auch in den neuen Medien thematisiert wird. Auch diverse Preise der Filmindustrie zeigen den Erfolg der Serie. Seit 1990 sind die Simp- sons regelmäßig für den Emmy nominiert (22 Nominierungen, 15 gewonnen).21 Im Jahr 2000 bekamen die Simpsons sogar ihren eigenen Stern auf dem „Walk of Fame“.

Dieser immense Erfolg sorgt natürlich auch dafür, dass die gelbe fünfköpfige Familie aus Springfield als Werbeplattform diverser Produkte fungiert. Nicht selten nutzen große Unter- nehmen wie Burger King, Pepsi oder Intel die Simpsons als Aushängeschild ihrer Marketing- Kampagnen. Doch eine solche Kommerzialisierung bedeutet nicht gleich Trivialität. Die Simpsons weisen einen sehr tiefsinnigen und polysemantischen Humor auf. Viele Einzel- heiten sind erst nach mehrmaligem Sehen oder durch das Einfrieren des Bildschirms, auch „freeze frame“ genannt, erfassbar. Hier lassen sich unzählige Anspielungen auf gesellschafts- relevante Themen finden. Gerade die Darstellung einer Familie, die den amerikanischen Mittelstand repräsentiert und einen durchschnittlichen Lebensstandart führt, bildet einen optimalen Rahmen um sich kritisch mit gesellschaftlichen Konventionen auseinander zu setzen.22

Eines ist festzuhalten: bei den Simpsons handelt es sich um keine normale, nur für Kinder geeignete, Comicserie. „Die Simpsons“ stellen eine mediale Möglichkeit dar, sich kritisch mit gesellschaftlichen Sachverhalten auseinander zu setzen. Mit dem Einblick in die Charakterstrukturen der einzelnen Familienmitglieder kann man die Mechaniken einer solchen Serie noch stärker fassen.

2.2.2 Die Hauptcharaktere

Homer Simpson

Michael Czogalla23 beschreibt den Familienvater der Simpsons mit folgenden Attributen: Homer Simpson ist reizbar, naiv, ehrlich und einfältig, er leidet an Esssucht, oder aus moralischer Sicht gesehen an Völlerei, und besitzt einen Hang zu dilettantischen Freizeitgestaltungen. Seine launischen Wutanfälle drücken sich unter anderem als Hass gegenüber dem unmittelbaren Nachbarn Ned Flenders aus. Und seine „kalorienhaltige Sofalethargie“24 beschert ihm Trägheit und Antriebslosigkeit.

Homer Simpson, um 1955/56 geboren, arbeitet als Sicherheitsinspektor in einem Kernkraft- werk (Sektor 7G). Als 183 cm großer Mann25 leidet er an Fettleibigkeit, was ihm schon einige Krankheiten verursachte. So leidet Homer an chronischem Schnarchen, ist Bluter und Alkoholiker, und litt unter drei Schlaganfällen und drei Herzanfällen. Des Weiteren besitzt er ein defektes „Simpson“-Gen, was nur auf dem y-Chromosom zu finden ist und eine Verdummung mit zunehmenden Alter verursacht.26 Aufgrund seiner jahrelangen Tätigkeit im Atomkraftwerk ist er unfruchtbar.27 Die 3 Haare auf seinem Kopf, die restlichen hat er sich ausgerissen als er erfahren hat, dass Marge schwanger ist, und die Ohren bilden die Initialen von Matt Groening. Homer Simpson wuchs vorwiegend in Springfield auf, „dessen Einwohner - mit der seltenen Ausnahme von Lisa - ernste und schwerwiegende Charakter- fehler haben, von Dummheit bis zu Bosheit, Inkompetenz und Unbedarftheit in weltlichen Dingen [...]“.28 Kein optimales Umfeld um als guter und gesunder Mensch heran zu wach- sen. Auch das Verhältnis zu seinen Eltern ist gestört. So wuchs Homer relativ früh ohne Mutter auf, weil diese als Aktivistin gegen das Atomkraftwerk auf der ständigen Flucht vor Mr. Burns war. Auch von seinem Vater, Abraham Simpson, ging keine unterstützende und wertschätzende Liebe aus. Abraham versuchte jede Gelegenheit zu nutzen, um Homer zu entmutigen oder gar zu verachten. Die Beziehung der Beiden zeichnet sich durch eine starke Ambivalenz aus. Zum Einen behandelt Homer seinen Vater schlecht und schiebt diesen in ein Altersheim ab, zum Anderen hilft er ihm, indem er ihm eine Niere spendet.29 Trotz der gestörten Entwicklung seines Charakters scheint Homer eine liebenswerte Art zu haben, die seine Frau, Marge Simpson, sehr zu schätzen weiß.

Marge Simpson

Marge Simpson, ihr Mädchenname ist Marjorie Bouvier, ist mit Homer Simpson mindestens 10 Jahre verheiratet30 und hat drei Kinder mit ihm. Ihr Geburtsdatum ist nicht eindeutig bekannt. Man bekommt in der ersten Staffel zu erfahren, dass sie 34 Jahre alt ist. Alle an- deren Angaben, die ihr Geburtsdatum betreffen, sind widersprüchlich. Marge besitzt eine eher gewöhnungsbedürftige Hochsteckfrisur, mit der sie ungefähr 193 cm misst31. Allein ihre blauen Haare, die sie seit ihrem 17. Lebensjahr färbt32, sollen 28 cm hoch sein33. Marge ist die Jüngste von drei Geschwistern. Ihre Schwestern, Selma und Patty, sind starke Kettenraucher und leben zusammen in einer Wohngemeinschaft.

Obwohl Marge in der Serie als Stereotyp einer Hausfrau und Mutter dargestellt wird, weist ihr Lebenslauf einige beachtliche Punkte auf. So war Marge stets eine gute Schülerin und hatte sogar nach ihrem Abschluss Kunst studiert. Sie versuchte sich auch in einigen Berufen, wie als Polizistin, Maklerin, Model oder Theaterschauspielerin, und stellte somit ihr viel- seitiges Talent unter Beweis. Die dreifache Mutter repräsentiert den vernunftsorientieren Charakter der Familie34 und versucht Ehrlichkeit, Sparsamkeit und Respekt untereinander durchzusetzen. Oft muss sie jedoch ihren Mann, Homer, aus schwierigen Lagen „rausbo- xen“ oder ihrem Sohn, Bart, die Leviten lesen. Marge versucht ihre Religiosität mit ihrer Familie zu leben, indem sie unter anderem darauf besteht, dass alle sonntags in den Gottes- dienst gehen. Entgegen Ned Flanders, dem bibeltreuen und fast schon fanatisch-christlichen Nachbarn der Simpsons, versucht Marge nur das zu leben, was sie für vernünftig hält. So versucht sie ihrem Sohn, Bart, Ehrlichkeit zu vermitteln als dieser einen 1000 Dollar-Schein findet und ihn dazu bringt, Flugblätter anzufertigen um den Besitzer der Dollar-Note aus- findig zu machen35. Marge ist sehr bescheiden, erwartet nicht viel und gibt sich mit dem zufrieden, was sie besitzt. „In allem ist Marge von Natur aus gemäßigt: in ihrer Rolle als Mutter, in der Haushaltsführung und in ihren Witzen über Burns‘ Geschlechtsteil.“36 Ihr enges Umfeld besteht eigentlich nur aus ihren Schwestern und ihrer engeren Familie. Sie trifft sich zwar immer wieder einmal mit ein paar Frauen aus Springfield, aber keine dieser könnte man zu ihren Freundinnen zählen. Marge ist ein Familienmensch und opfert gerne ihre Zeit für sie auf. Als Vernunftsmensch versucht sie gerade ihren Kindern ein morali- sches Vorbild zu sein. Einen besonders starken Einfluss hat Marge auf Lisa, die sie sogar als großes Vorbild sieht.37 Auch Bart lässt sich, wenn auch nur peripher, von seiner Mutter lenken.38 Aber auch Marge besitzt Ecken und Kanten. So fällt es ihr schwer „Nein“ zu sagen oder sie muss gegen ihre Spielsucht ankämpfen. Sie hat auch schon einen Autounfall durch den übermäßigen Konsum von Alkohol verursacht. Ihr charakteristischer „Hrrmm“-Laut lässt darauf schließen, dass sie oft nörgelt. Dennoch kann man sagen, dass Marge Simpson eine moralorientiere Hausfrau und Mutter einer durchschnittlichen amerikanischen Familie repräsentiert.

Maggie Simpson

Die kleinste Simpson wird von allen Maggie genannt. Offiziell ist ihr Name allerdings Margaret, der Schwester von Matt Groening angelehnt. In der ganzen Serie wird sie als 1-jähriges Baby dargestellt. Ausnahmen sind dabei die Folgen, in denen es um die Zukunft geht. Ihr erstes Wort war „Daddy“, die anderen beiden Kinder nannten ihren Vater „Homer“. Charakteristisch an Maggie ist das permanente Lutschen an ihrem roten Schnuller und dass sie eigentlich nie redet, noch nicht einmal in den Zukunftsfolgen39. Maggies „Running Gag“ ist das Intro der Serie, in dem sie wie eine Ware durch die Kasse im Supermarkt gezogen wird. Bei einem freeze frame erkennt man dann auch, dass die Kasse 847,63 Dollar40 anzeigt.41 Laut einer Statistik aus dem Jahre 1989 ist das genau der Betrag, der darüber aussagt, wie viel ein Kind in den USA pro Monat kostet. Ab der 20. Staffel gibt es ein neues Intro mit der gleichen Szene. Hier wird der Betrag vor und nach Maggie angezeigt, so dass sich die Differenz von 243,26 Dollar ergibt. Maggie ist eher eine Überraschungsfigur bei den Simpsons. Als Baby entwickelt sie z.B. übernatürliche Kräfte, wenn Familienmitglieder in Gefahr sind. So rettet sie ihren Vater ohne Mühe vor dem Ertrinken.42 Maggie überrascht auch im negativen Sinne. So kommt nach langen Ermittlungen heraus, dass sie Mr. Burns drei Mal angeschossen hatte, weil dieser ihren Lolly wegnehmen wollte. Ob es Notwehr war oder der permanenten Beschallung durch die gewaltbetonte Comicserie „Itchy und Scratchy“ geschuldet ist, bleibt hier ungeklärt. Beobachtet man Maggie in ihrem familiären Umfeld, so fällt auf, dass die emotionale Zuwendung oft fehlt. Dass Marge sich um ihr jüngstes Kind kümmert, steht außer Frage. Bei genauerem Hinsehen geht dies meistens nicht über die Grundbedürfnisse, wie das Waschen, Essen usw., hinaus.43 Oftmals sitzt Maggie teilnahmslos am Tisch, ist dabei einfach nur da. Ein kindgerechtes Interagieren findet kaum statt. Auch Homer zeigt, dass seine Bindung zu seinem jüngsten Spross nicht unbedingt auf emotionaler Ebene verankert ist. So vergisst er oft, wie Maggies Name ist oder dass er überhaupt ein drittes Kind hat. Als in einer Folge den Simpsons die Kinder vom Jugendamt weggenommen werden, kommt Maggie mit ihren Geschwistern zu den religiösen Flanders. Dort erfährt sie Zuneigung und Aufmerksamkeit und beginnt daraufhin zu reden.44 Der wahre Grund für Maggies Schweigen bleibt dem Zuschauer ein Rätsel. Vielleicht ist Maggie Simpson intelligent genug sich auch verbal zurück zu halten, getreu dem Motto: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“.

Lisa Simpson

Lisa Marie Simpson ist das mittlere Kind der Familie. Sie ist am 2. August 1984 gebo- ren.45 Sie ist eine kleine Ausnahme im Simpson-Klan, weil sie einen überdurchschnittlichen Intellekt für ihr Alter aufweist. Nicht nur, dass sie angeblich einen IQ von 159 besitzt,46 sondern auch ihr ausgereiftes Talent am Saxophon machen sie in diesem Kontext zu etwas Besonderem. Lisa beherrscht mindestens vier Sprachen, unter ihnen Deutsch,47 Schwedisch, Französisch, Italienisch und Latein.48 Ferner ist sie überzeugte Vegetarierin und seit der 13. Staffel Buddhistin. Neben der Umweltaktivistin steckt in Lisa auch das ganz normale Kleinstadt-Kind, das sich ein Pony wünscht oder sich gerne mit Barbiepuppen beschäftigt. Ihr Intellekt macht sie leider oft zu einer Außenseiterin, die sich niemandem, auch nicht der Familie, anvertrauen kann. Auch wenn Lisa Simpson die Lieblingsschülerin der Lehrer ist, so ist sie oft Zielscheibe diverser Lästerattacken.

„Im Grunde reflektiert sie als Streberin genau die Paradigmen der amerikanischen Öffentlichkeit, wie z.B. politisch korrektes Verhalten, aber auch ihr Wissen um die Existenz staatlicher Bibliotheken und wie sie benutzt werden, für die ihr Bruder Bart nicht mehr als einen seiner Leitsprüche opfert.“49

[...]


1 Vgl. in: Hügel, Hans-Otto: Populär. In: Hügel, Hans-Otto (Hrsg.): Handbuch populäre Kultur: Begriffe, Theorien und Diskussionen. Stuttgart, 2003 S. 343f.

2 Zitiert in:Hügel, Hans-Otto, a. a. O.

3 Weitere Ausführungen zu der Begriffsentwicklung des „Populären“ in: Hügel, Hans-Otto: Ästhetische Zweideutigkeit der Unterhaltung. montage/av, 2 1993

4 Vgl. in: Hügel, Hans-Otto: Unterhaltung. In: Hügel, Hans-Otto (Hrsg.): Handbuch populäre Kultur: Begriffe, Theorien und Diskussionen. Stuttgart, 2003 S. 77-80.

5 Hügel, Hans-Otto, a. a. O. S. 81.

6 Hügel, Hans-Otto, a. a. O.

7 Was unter den Begriffen „Marke“ und „Image“ zu verstehen ist, wird im Hauptkapitel näher erörtert.

8 Janich, Nina: Werbung. In: Hügel, Hans-Otto (Hrsg.): Handbuch populäre Kultur: Begriff, Theorien und

9 Zur Geschichte des Begriffs: Janich, Nina, a. a. O. S. 508f

10 Janich, Nina, a. a. O. S. 509.

11 Facebook gewinnt in Deutschland 1,9 Millionen Nutzer. URL: http:// www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/computer_nt/article106316162/ Facebook-gewinnt-in-Deutschland-1-9-Millionen-Nutzer.html, Zugriff am 03.09.2012.

12 Der letzte Comicstrip dieser Serie:Life in Hell. URL: http://www.poynter.org/wp-content/uploads/ 2012/06/life-in-hell.jpg, Zugriff am 06.07.2012

13 Die erste Folge der Simpsons lief in Deutschland am 13.09.1991.Czogalla, Michael: Behind The Laughter: Die Simpsons im Kontext der amerikanischen Populärkultur. Marburg, 2004 S. 41

14 Czogalla, Michael, a. a. O.

15 Simpsons"- Schöpfer zündet neue Nebelkerze.

16 „Die bösen Nachbarn“ S 07, E 13

17 Weitere Informationen zu dem Genre „Sitcom“ in:Mills, Brett: The Sitcom . Edinburgh, 2009, TV Genres

18 Vgl. in: Czogalla, Michael, a. a. O. S. 43.

19 Eine Suchanfrage mit Google ist deswegen sinnvoll, weil man davon ausgehen kann, dass sie die meist genutzte Suchmaschine ist, ohne außer Acht zu lassen, dass sie einen geringeren Radius besitzt als Lycos. Dass die Trefferanzahl bei „Simpsons + Homer“ höher ist, liegt darin begründet, dass die Suchanfrage durch „Homer“ eingegrenzt werden konnte.

20 Hier sei angemerkt, dass Suchmaschinen bei solchen Anfragen alle Beiträge heraussuchen, die das Wort „Simpsons“ und/oder „Homer“ enthalten. So kann es auch vorkommen, dass sich unter den Ergebnissen auch Beiträge befinden, die nichts mit der Comicserie zu tun haben.

21 The Simpsons. URL: http://www.imdb.com/title/tt0096697/awards, Zugriff am 07.07.2012.

22 Vgl. in: Czogalla, Michael, a. a. O. S. 46.

23 Czogalla, Michael, a. a. O. S. 47f..

24 Czogalla, Michael, a. a. O. S. 47.

25 „Wer erschoss Mr. Burns-Teil zwei„’ S 07, E 01 und „Keine Experimente“ S 04, E 16

26 „Vertrottelt Lisa?“ S 09, E 17

27 "Der vermisste Halbbruder“ S 03, E 24 und „Schon mal an Kinder gedacht?“ S 11, E 07

28 Halawani, Raja: Homer und Aristoteles. In: Irwing, William/Conrad, Mark T./Skoble, Aeon J. (Hrsg.): Die Simpsons und die Philosophie. München, 2009 S. 29.

29 „Grandpa‘s Nieren explodieren“ S 10, E 08

30 In „Selig sind die Unwissenden“ S17 E20 erzählt Marge davon, wie sie schon seit 10 Jahren darauf verzichten muss das letzte Pizza-Stück ab zu bekommen und sich deswegen auch noch nie beschwert hat.

31 „Der Wettkönig“ S 03, E 14

32 „Ehegeheimnisse“ S 05, E 22

33 S 03, E 14

34 Erion, Gerald J./Zeccardi, Joseph A.: Marges moralische Motivation. In: Irwing, William/Conard, Mark T./Skoble, Aeon J. (Hrsg.): Die Simpsons und die Philosophie. München, 2009 S. 69.

35 „Die Queen ist nicht erfreut“ S 15, E 04

36 Erion, Gerald J./Zeccardi, Joseph A., a. a. O. S. 75.

37 „Die geheime Zutat“ S 16, E 02

38 „Ist alles hin, nimm Focusin!“ S 11, E 02

39 Es gibt einige wenige Folgen, in denen sie redet, aber diese bilden eine absolute Ausnahme. Verstärkt wird dies noch, weil zumeist völlig absurde Situationen sind, in denen Maggie zu Wort kommt. In den meisten Fällen wird sie dann auch noch, für ein Baby, untypisch synchronisiert.

40 Hier sei angemerkt, dass es sich um einen Betrag handelt, der den ganzen Einkauf inklusive Maggie beinhaltet.

41 Maggie Simpson. URL: http://simpsonspedia.net/index.php?title=Maggie_Simpson, Zugriff am 20.09.2012.

42 „Die Kurzzeit-Berühmtheit“ S 11, E 06

43 Bronson, Eric: Warum Maggie wichtig ist-Klänge der Stille, aus Ost und West. In: Irwing, William/ Conard, Mark T./Skoble, Aeon J. (Hrsg.): Die Simpsons und die Philosophie. München, 2009 S. 60f.

44 „Bei den Simpsons stimmt was nicht“ S 07, E 03

45 „Am Anfang war das Wort“ S 04, E 10

46 „Klug & Klüger“ S 15, E 13

47 Nur in der englischen Originalfassung erwähnt.

48 Nur in der deutschen Fassung der Serie erwähnt.

49 Czogalla, Michael, a. a. O. S. 49.

Ende der Leseprobe aus 70 Seiten

Details

Titel
The Simpsons versus Apple Inc.
Untertitel
Markenparodie und Konsumkritik am Beispiel einer Comicserie
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
1,7
Autor
Jahr
2012
Seiten
70
Katalognummer
V278756
ISBN (eBook)
9783656717867
ISBN (Buch)
9783656717911
Dateigröße
3076 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
simpsons, apple, markenparodie, konsumkritik, beispiel, comicserie
Arbeit zitieren
Master of Arts Katharina Sbresny (Autor:in), 2012, The Simpsons versus Apple Inc., München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278756

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