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Geographischer Strukturwandel als Folge der Wiedervereinigung

Eine empirische Untersuchung am Beispiel Dresden unter besonderer Berücksichtigung der Altstadt, Neustadt und Dresden-Gorbitz

Titre: Geographischer Strukturwandel als Folge der Wiedervereinigung

Thèse de Master , 2014 , 116 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Antonia Bruhn (Auteur)

Sciences de la Terre / Géographie - Géographie régionale
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»Wenn es zutreffen sollte, daß ich nicht nur weiß, was schlimm und häßlich, sondern auch was schön ist, so verdanke ich diese Gabe dem Glück, in Dresden aufgewachsen zu sein. Ich mußte, was schön sei, nicht erst aus Büchern lernen. Nicht in der Schule, und nicht auf der Universität. Ich durfte die Schönheit einatmen, wie Försterkinder die Waldluft. Die katholische Hofkirche, Georg Bährs Frauenkirche, der Zwinger, das Pillnitzer Schloß, das Japanische Palais, der Jüdenhof und das Dinglingerhaus, die Rampische Straße mit ihren Barockfassaden, die Renaissance-Erker in der Schloßstraße, das Coselpalais, das Palais im Großen Garten mit den kleinen Kavaliershäusern und gar, von der Loschwitzhöhe aus, der Blick auf die Silhouette der Stadt mit ihren edlen, ehrwürdigen Türmen ...«
(KÄSTNER 1996, S.21)

Schon der 1899 in Dresden geborene Erich Kästner schrieb in seinem erstmals 1957 erschienenen autobiographischen Kinderbuch „Als ich ein kleiner Junge war“ über die Schönheit und die Vielfalt der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Neben seinen Erzählungen über das Alltagsleben seiner Familie und seiner Kindheit auf den Straßen und Plätzen Dresdens, beschreibt er das Bild der Stadt mit seinen vielen Facetten.

„Dresden war eine wunderbare Stadt, voller Kunst und Geschichte und trotzdem kein von sechshundertfünfzigtausend Dresdner zufällig bewohntes Museum. Die Vergangenheit und die Gegenwart lebten miteinander im Einklang. Eigentlich müßte es heißen: im Zweiklang. Und mit der Landschaft zusammen, mit der Elbe, den Brücken, den Hügelhängen, den Wäldern und mit den Gebirgen am Horizont ergab sich sogar ein Dreiklang. Geschichte, Kunst und Natur schwebten über Stadt und Tal (…) wie ein von seiner eigenen Harmonie bezauberter Akkord“ (KÄSTNER 1996, S.41)

Dresden. Eine Stadt mit tausend Gesichtern. Dresden ist durch die Zeit des Barocks zu einer Stadt als Gesamtkunstwerk geworden. Inspiriert durch seine Reisen durch Europa, ließ August der Starke (1694-1733) die damalige Residenzstadt umbauen. Die Elbe sollte dabei wie der Canale Grande in Venedig als eine repräsentative Wasserstraße gestaltet werden. August der Starke und sein Sohn Friedrich August II. gelten als Stadtgestalter und haben Dresden in ihrer augustinischen Periode den Höhepunkt seiner Entwicklung und den Ruf als Kunststadt verschafft. Neben dem Barock prägte auch die Zeit der Renaissance das Stadtbild von Dresden, in der das Schloss und die benachbarten Neorenaissancebauten (Semperoper) entstanden sind

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Geographie

2.1 Ein Geomorphologischer Überblick

2.2 Klimatische und hydrogeographische Gegebenheiten

2.3 Wirtschaft

2.3.1 Wirtschaftliche Entwicklung

2.4 Verkehr und Infrastruktur

2.5 Bevölkerung

2.6 Kultur

2.6.1 Bauwerke

2.6.2 Museen, Musik und Theater

2.6.3 Dresden, die „Grüne Stadt“

2.7 Tourismus

3 Geschichte

3.1 Erste Besiedlung und Stadtgründung

3.2 Dresden im Mittelalter

3.3 Dresden wird Residenz

3.3.1 Dresden und die Reformation

3.4 Dresden als kurfürstliche Hauptstadt

3.5 Dresden und der Dreißigjährige Krieg

3.6 Dresden in augusteischer Zeit

3.7 Dresden im 19. Jahrhundert

3.8 Dresden und der erste Weltkrieg

3.9 Dresden in der Zeit des Nationalsozialismus

3.10 Dresden in der DDR

3.11 Dresden nach der Wiedervereinigung 1989

4 Räumliche Abgrenzung des Untersuchungsgebietes

4.1 Stadtgliederung von Dresden

4.2 Historische Altstadt

4.3 Dresdner Neustadt

4.4 Dresden- Gorbitz

5 Angewandte Methoden zur Analyse des Raumes

5.1 Beobachtung

5.2 Kartenanalyse und Kartenvergleich

6 Stadtentwicklung in Dresden

6.1 Stadtentwicklung zu Beginn und während der DDR

6.2 Stadtentwicklung nach der Wiedervereinigung

6.2.1 Schlussfolgerung zur Stadtentwicklung seit 1990

6.3 Die „Kräutersiedlung“ in Dresden-Gorbitz

6.3.1 Eigene Beobachtung der „Kräutersiedlung“

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Masterarbeit analysiert den geographischen Strukturwandel der Stadt Dresden vor und nach der Wiedervereinigung unter besonderer Berücksichtigung der Stadtplanung und der Veränderung des Stadtbildes. Im Fokus stehen dabei die spezifischen Entwicklungen in der Altstadt, der Neustadt sowie in Dresden-Gorbitz.

  • Geographische und historische Grundlagen der Stadt Dresden
  • Methodik der Raumanalyse (Beobachtung und Kartenvergleich)
  • Prozess der Stadtentwicklung von der DDR-Zeit bis zur Gegenwart
  • Fallstudie: Transformation der „Kräutersiedlung“ in Dresden-Gorbitz

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

»Wenn es zutreffen sollte, daß ich nicht nur weiß, was schlimm und häßlich, sondern auch was schön ist, so verdanke ich diese Gabe dem Glück, in Dresden aufgewachsen zu sein. Ich mußte, was schön sei, nicht erst aus Büchern lernen. Nicht in der Schule, und nicht auf der Universität. Ich durfte die Schönheit einatmen, wie Försterkinder die Waldluft. Die katholische Hofkirche, Georg Bährs Frauenkirche, der Zwinger, das Pillnitzer Schloß, das Japanische Palais, der Jüdenhof und das Dinglingerhaus, die Rampische Straße mit ihren Barockfassaden, die Renaissance-Erker in der Schloßstraße, das Coselpalais, das Palais im Großen Garten mit den kleinen Kavaliershäusern und gar, von der Loschwitzhöhe aus, der Blick auf die Silhouette der Stadt mit ihren edlen, ehrwürdigen Türmen ...« (KÄSTNER 1996, S.21)

Schon der 1899 in Dresden geborene Erich Kästner schrieb in seinem erstmals 1957 erschienenen autobiographischen Kinderbuch „Als ich ein kleiner Junge war“ über die Schönheit und die Vielfalt der sächsischen Landeshauptstadt Dresden. Neben seinen Erzählungen über das Alltagsleben seiner Familie und seiner Kindheit auf den Straßen und Plätzen Dresdens, beschreibt er das Bild der Stadt mit seinen vielen Facetten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in das Thema Dresden als Kunst- und Kulturstadt sowie Darstellung der Zielsetzung der Arbeit.

2 Geographie: Geographische Einordnung Dresdens, Beleuchtung der klimatischen, wirtschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen.

3 Geschichte: Detaillierter historischer Abriss der Stadtentwicklung von der ersten Besiedlung bis zur Zeit nach der Wiedervereinigung 1989.

4 Räumliche Abgrenzung des Untersuchungsgebietes: Definition der für die Analyse relevanten Stadtgebiete, insbesondere Altstadt, Neustadt und Gorbitz.

5 Angewandte Methoden zur Analyse des Raumes: Beschreibung der angewendeten wissenschaftlichen Methoden, konkret Beobachtung und Kartenanalyse.

6 Stadtentwicklung in Dresden: Analyse des städtebaulichen Wandels unter Berücksichtigung verschiedener politischer Epochen und Fokus auf die „Kräutersiedlung“.

7 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Stadtentwicklung.

Schlüsselwörter

Dresden, Stadtentwicklung, Strukturwandel, Wiedervereinigung, Stadtplanung, Geographie, Altstadt, Neustadt, Gorbitz, Kräutersiedlung, Plattenbau, Demographie, Tourismus, Kultur, Urbanisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den geographischen Strukturwandel der Stadt Dresden, insbesondere die Veränderungen des Stadtbildes und der Stadtplanung infolge der Wiedervereinigung Deutschlands.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Schwerpunkte sind die historische Stadtentwicklung, die geographische Lage, der Wandel der Wirtschaft und Bevölkerung sowie die spezifische städtebauliche Transformation ausgewählter Stadtgebiete.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den enormen Strukturwandel in Dresden vor und nach der Wende aufzuarbeiten und die Auswirkungen auf das Stadtbild und die Planung nachzuvollziehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt als empirische Methoden vor allem die systematische Beobachtung sowie die Kartenanalyse und den historischen Kartenvergleich.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Vorstellung der Stadtgebiete Altstadt, Neustadt und Gorbitz, der methodischen Analyse sowie einer detaillierten Untersuchung des Stadtumbaus, insbesondere der „Kräutersiedlung“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Stadtentwicklung, Strukturwandel, Dresden, Stadtplanung, Plattenbau und Reurbanisierung beschreiben.

Was unterscheidet Dresden-Gorbitz von der Alt- und Neustadt?

Gorbitz ist im Gegensatz zu den historischen Stadtkernen kein eigenständiges Ortsamt, sondern ein Stadtviertel im Ortsamt Cotta, welches durch einen hohen Anteil an Plattenbauten und ein spezielles Stadtumbauprogramm geprägt ist.

Wie hat sich die Wahrnehmung der „Kräutersiedlung“ verändert?

Durch einen musterhaften Stadtumbau und Maßnahmen zur Wohnraumaufwertung konnte das Image der Siedlung verbessert und der Leerstand signifikant reduziert werden, womit sie ein Beispiel für erfolgreiche Umgestaltung ist.

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Résumé des informations

Titre
Geographischer Strukturwandel als Folge der Wiedervereinigung
Sous-titre
Eine empirische Untersuchung am Beispiel Dresden unter besonderer Berücksichtigung der Altstadt, Neustadt und Dresden-Gorbitz
Université
University of Koblenz-Landau
Note
1,7
Auteur
Antonia Bruhn (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
116
N° de catalogue
V278810
ISBN (ebook)
9783656718000
ISBN (Livre)
9783656717997
Langue
allemand
mots-clé
geographischer strukturwandel folge wiedervereinigung eine untersuchung beispiel dresden berücksichtigung altstadt neustadt dresden-gorbitz
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Antonia Bruhn (Auteur), 2014, Geographischer Strukturwandel als Folge der Wiedervereinigung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278810
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