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Inspiration und Wahrheit der Heiligen Schriften

Was versteht man unter Inspiration?

Titel: Inspiration und Wahrheit der Heiligen Schriften

Akademische Arbeit , 2011 , 14 Seiten , Note: Gut

Autor:in: Karl Pfeifer (Autor:in)

Theologie - Systematische Theologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Was versteht man unter Inspiration? Was sagt das II. Vatikanum zu diesem Thema? III. Schriftinspiration und wie das „Handeln Gottes“ heute verstanden wird anhand von Bezügen von H. Kessler und Klaus v. Stosch; Helmut Gabel zu Inspiration und Wahrheit aktuell.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Was sagt das II. Vatikanum zur Schriftinterpretation

II. Was versteht man allgemein unter Inspiration

III. Schriftinspiration und wie das „Handel Gottes“ Heute verstanden wird anhand von Bezügen von H. Kessler und K. Stosch

IV. Helmut Gabel zu Inspiration und Wahrheit aktuell

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Seminararbeit untersucht das komplexe Verhältnis von göttlicher Inspiration und menschlicher Autorschaft in den Heiligen Schriften. Ziel ist es, das Verständnis des „Handelns Gottes“ in einer modernen, wissenschaftlich geprägten Welt theologisch zu reflektieren und dabei verschiedene zeitgenössische Ansätze, insbesondere von H. Kessler, Klaus v. Stosch und Helmut Gabel, kritisch in Bezug zu setzen.

  • Theologische Analyse des II. Vatikanums zur Schriftinterpretation
  • Begriffsbestimmung von Inspiration im religiösen Kontext
  • Diskurs über das Handeln Gottes in der heutigen Zeit
  • Vergleich unterschiedlicher Ansätze zur Schriftinspiration
  • Reflexion des inspirierten Lesers und Glaubenszeugnisses

Auszug aus dem Buch

Die Göttliche Inspiration und die Auslegung der Heiligen Schrift

11. Das von Gott geoffenbarte, das in der Heiligen Schrift enthalten ist und vorliegt, ist unter dem Anhauch des Heiligen Geistes aufgezeichnet worden; denn aufgrund apostolischen Glaubens gelten unserer heiligen Mutter, der Kirche, die Bücher des Alten wie des Neuen Testaments in ihrer Ganzheit mit allen ihren Teilen als heilig und kanonisch, weil sie, unter der Einwirkung des Heiligen Geistes geschrieben (vgl. Jo 20,31; 2 Tim 3,16; 2 Petr 1,19-21; 3, 15-16), Gott zum Urheber haben und als solche der Kirche übergeben sind.

Zur Abfassung der Heiligen Bücher hat Gott Menschen erwählt, die ihm durch den Gebrauch ihrer eigenen Fähigkeiten und Kräfte dazu dienen sollten, all das und nur das, was er – in ihnen und durch sie wirksam geschrieben haben wollte, als echte Verfasser schriftlich zu überliefern.

Da also alles, was die inspirierten Verfasser oder Hagiographen aussagen, als vom Heiligen Geist ausgesagt zu gelten hat, ist von den Büchern der Schrift zu bekennen, dass sie sicher, getreu und ohne Irrtum die Wahrheit lehren, die Gott um unseres Heiles willen in heiligen Schriften aufgezeichnet haben wollte. Daher ‚ist jede Schrift, von Gott eingegeben, auch nützlich zur Belehrung, zur Beweisführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Gott gehörige Mensch bereit sei, wohl gerüstet zu jedem guten Werk’ (2 Tim 3,16-17).

Zusammenfassung der Kapitel

I. Was sagt das II. Vatikanum zur Schriftinterpretation: Dieses Kapitel erläutert die dogmatische Konstitution „Dei Verbum“ und betont die Rolle der Heiligen Schrift als kanonisches, von Gott inspiriertes Werk, das durch menschliche Verfasser überliefert wurde.

II. Was versteht man allgemein unter Inspiration: Hier wird der Inspirationsbegriff etymologisch und ideengeschichtlich hergeleitet, von der antiken Vorstellung des „göttlichen Hauchs“ bis hin zum künstlerischen Schöpfungsprozess.

III. Schriftinspiration und wie das „Handel Gottes“ Heute verstanden wird anhand von Bezügen von H. Kessler und K. Stosch: Das Kapitel diskutiert die Schwierigkeit, in einer rationalistischen Welt von einem „handelnden Gott“ zu sprechen, und vergleicht die Ansätze von Kessler und Stosch hinsichtlich der Vermittlung göttlichen Wirkens.

IV. Helmut Gabel zu Inspiration und Wahrheit aktuell: Der Autor widmet sich aktuellen theologischen Diskussionen der letzten Jahrzehnte und beleuchtet die Rolle der Glaubensgemeinschaft sowie des inspirierten Lesers im Kontext der Schriftauslegung.

Schlüsselwörter

Inspiration, Dei Verbum, Handeln Gottes, Schriftinterpretation, Hagiographen, Offenbarung, Theologie, Heilige Schrift, Glaube, Hermeneutik, Religion, Wahrheit, kirchliche Lehre, Geist Gottes, Kanonizität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theologischen Frage nach der Inspiration der Heiligen Schriften und der damit verbundenen Herausforderung, Gottes Wirken in einer modernen Welt zu verstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind das Schriftverständnis des II. Vatikanums, die philosophisch-theologische Begriffsbestimmung von Inspiration sowie die Analyse des Handelns Gottes in der Geschichte und im Leben des modernen Menschen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Spannungsfeld zwischen göttlichem Offenbarungshandeln und menschlicher Autorschaft aufzuzeigen und zeitgenössische theologische Erklärungsmodelle zusammenzuführen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer literaturbasierten theologischen Diskursanalyse, in der historische Dokumente (wie „Dei Verbum“) und Positionen moderner Theologen kritisch verglichen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine dogmatische Grundlage, eine begriffliche Herleitung von Inspiration sowie eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage nach der Handlungsfähigkeit Gottes in einer rational geprägten Gesellschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Inspiration, Offenbarung, Handeln Gottes, Schriftinterpretation und Hermeneutik.

Wie unterscheidet sich die Sichtweise von Kessler von der Stoschs?

Während Kessler das Offenbarungshandeln Gottes stärker im historischen Handeln Gottes durch Menschen verortet, betont Stosch die intramentalen Erfahrungen und die Interaktion zwischen der Intuition des Menschen und Gottes Wirken.

Welche Rolle spielt die „Dei Verbum“ für die heutige Schriftinterpretation?

Sie bildet den Ausgangspunkt der theologischen Reflexion, indem sie die Heilige Schrift nicht mehr als reines Instruktionshandbuch, sondern als heilsgeschichtliches Lebensbuch und Ausdruck der Liebe Gottes versteht.

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Details

Titel
Inspiration und Wahrheit der Heiligen Schriften
Untertitel
Was versteht man unter Inspiration?
Hochschule
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck  (Systematische Theologie)
Veranstaltung
Seminar
Note
Gut
Autor
Karl Pfeifer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
14
Katalognummer
V278875
ISBN (eBook)
9783656716792
ISBN (Buch)
9783656716761
Sprache
Deutsch
Schlagworte
inspiration wahrheit heiligen schriften
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Karl Pfeifer (Autor:in), 2011, Inspiration und Wahrheit der Heiligen Schriften, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278875
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Leseprobe aus  14  Seiten
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