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Skinheads und Ska

Eine Jugendkultur skankt zum Rude-Boy Sound

Título: Skinheads und Ska

Trabajo Escrito , 2012 , 17 Páginas , Calificación: 1.0

Autor:in: Pit Heyart (Autor)

Musicología - Otras
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In der folgenden Arbeit soll versucht werden, diese Aussage vor allem in Bezug auf die Anfänge des Skinheadkultes zu erläutern. Zunächst wird auf den allgemeinen gesellschaftlichen Wandel in den Nachkriegsjahren, welcher die Bildung von Jugendkulturen favorisiert, eingegangen. Im Anschluss werden die verschiedenen Jugendkulturen der Nachkriegszeit - meines Erachtens ein wichtiger Bestandteil in der Entwicklung des Skinheadkultes - dargestellt. Die Entstehung des Ska sowie der dazugehörige Tanz-Stil, das „Skanken“, werden anschließend dargelegt. Die Entwicklung des Skinheadkultes ist so eng mit dem Ska sowie der Jugendkultur der Rude-Boys verbunden, dass dieses Beziehungsverhältnis sich ähnlich wie ein roter Faden durch die Arbeit zieht, bevor es in einem letzten Punkt noch einmal ausführlich erörtert wird. Obwohl sich der Skinheadkult mit der Zeit zu einer großen Szene, einem Netzwerk verschiedener Teil-Szenen entwickelt, wird in dieser Arbeit lediglich die Zeitspanne der Entstehung des Kultes bis zum sogenannten großen Reggae Krieg dargelegt. Da eine ausführliche Erörterung der gesamten Skinheadszene den Rahmen der vorliegenden Arbeit sprengen würde.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gesellschaftlicher Wandel im Großbritannien der Nachkriegszeit

3.1. Jugendkulturen

3.2. Szenen

3.3. Teddyboys – die Vorfahren der Rocker und Mods

3.4. Hard-Mods – die Untersten der Unterschicht

3.5. Skinheads – eine multikulturelle Synthese

3.6. Skinheadkravalle aus Spaß an der Sache

4. Kurze Entstehungsgeschichte des Ska

4.1. Vom Soundsystem zur Skaband

4.2. Skanken – der Tanz der Rude-Boys

5. Ska – Bindeglied zweier Jugendkulturen

5.1. Skinhead – eine Frage des Klassenstandes

5.2. Der große Reggae Krieg

6. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursprünge der Skinhead-Kultur in Großbritannien unter besonderer Berücksichtigung der soziokulturellen Einflüsse und der engen Verbindung zum Ska. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, inwiefern die Skinhead-Bewegung als multikulturelle Synthese der Arbeiterklasse verstanden werden kann und welche Rolle die Musik der jamaikanischen Rude-Boys dabei spielte.

  • Gesellschaftlicher Wandel und Entstehung von Jugendkulturen im Nachkriegs-Großbritannien.
  • Die Evolution von Jugend-Szenen (von Teddyboys über Mods zu Hard-Mods).
  • Die Entstehungsgeschichte des Ska als Ausdruck jamaikanischer Straßenkultur.
  • Die symbolische und musikalische Interaktion zwischen Skinheads und Rude-Boys.
  • Die Zäsur durch den sogenannten "großen Reggae Krieg" und die Abkehr der Kulturen.

Auszug aus dem Buch

3.6. Skinheadkravalle aus Spaß an der Sache

Die erste Skinheadgeneration rekrutiert sich zum größten Teil aus der Fussballrüpelszene. Nach einem Spiel kommt es regelmäßig zu brutalen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern beider Mannschaften. Merkwürdigerweise bleiben größere Verletzungen eher die Ausnahme. Ende der 1960er Jahre müssen hunderte Polizisten in ganz Großbritannien Woche für Woche Überschichten auf sich nehmen, um gegen diese exzessive Gewalt vorzugehen. Während die Presse Skinheadkravalle zu einem Standartthema macht, tappen Ursachenforscher im Dunkeln. Für George Marshall, Soziologe und ehemaliger Skinhead, sind diese Erklärungen jedoch allesamt Müll: „All die billigen Theorien über zerbrochene Familien, schlechte Schulbildung und schlechtes Wohnumfeld wurden verbreitet; vielleicht war sogar etwas Richtiges an diesen Erklärungen, aber der Hauptgrund, weshalb Kids am Fußballhooliganismus teilnahmen und dies immer noch tun, war, weil sie Spaß daran hatten. So einfach ist das.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit erläutert die widersprüchlichen Anfänge des Skinheadkultes und skizziert dessen Entwicklung im Kontext der Jugendkultur und des gesellschaftlichen Wandels.

2. Gesellschaftlicher Wandel im Großbritannien der Nachkriegszeit: Dieses Kapitel analysiert, wie wirtschaftlicher Aufschwung und soziale Umstrukturierungen durch Einwanderung die Entfremdung der Arbeiterklasse und damit die Bildung von Jugendkulturen begünstigten.

3.1. Jugendkulturen: Eine theoretische Einordnung des Begriffs der Jugendkultur als Antwort auf gesellschaftliche Veränderungen.

3.2. Szenen: Beschreibung des Netzwerkcharakters von Jugend-Szenen und deren Abgrenzung durch Stil und gemeinsame Interessen.

3.3. Teddyboys – die Vorfahren der Rocker und Mods: Analyse der Ursprünge der britischen Jugendbewegungen und der Rolle von Rock ’n’ Roll bei der Formung einer gemeinsamen Haltung.

3.4. Hard-Mods – die Untersten der Unterschicht: Untersuchung der Entwicklung von den Mods hin zu einer härteren Identität, die durch eine einfache Uniform und neue musikalische Einflüsse geprägt war.

3.5. Skinheads – eine multikulturelle Synthese: Darstellung der kulturellen Verschmelzung zwischen jamaikanischen Rude-Boy-Elementen und der britischen Arbeiterjugend.

3.6. Skinheadkravalle aus Spaß an der Sache: Kritische Beleuchtung der Gewaltphänomene im Kontext des Fußballhooliganismus und deren soziologischer Deutung.

4. Kurze Entstehungsgeschichte des Ska: Erläuterung der Entwicklung des Ska vom jamaikanischen Soundsystem bis hin zur international erfolgreichen Musikrichtung.

4.1. Vom Soundsystem zur Skaband: Historischer Abriss über die technische und musikalische Evolution jamaikanischer Musikproduktionen.

4.2. Skanken – der Tanz der Rude-Boys: Beschreibung des Skankens als choreografischer Ausdruck der Rude-Boy-Kultur und dessen Übernahme durch die Skinheads.

5. Ska – Bindeglied zweier Jugendkulturen: Untersuchung der musikalischen Verbindung zwischen weißen Skinheads und schwarzen Einwanderern.

5.1. Skinhead – eine Frage des Klassenstandes: Diskussion der Komplexität des Verhältnisses zwischen Skinheads und Rude-Boys in einer Zeit, in der Herkunft wichtiger als Hautfarbe schien.

5.2. Der große Reggae Krieg: Analyse des Endes der kulturellen Allianz durch die musikalische und politische Veränderung des Reggae-Sounds.

6. Schlusswort: Fazit über die Wurzeln der Skinheadbewegung und die Ironie ihrer späteren Instrumentalisierung durch rassistische Kräfte.

Schlüsselwörter

Skinheads, Rude-Boys, Ska, Reggae, Jugendkultur, Großbritannien, Arbeiterklasse, Nachkriegszeit, Musikszene, Skanken, Rassismus, Immigration, Identität, Soziologie, Subkultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die historischen Wurzeln der Skinhead-Kultur in den 1960er Jahren in Großbritannien und untersucht deren soziologische Entstehung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf dem gesellschaftlichen Wandel der Nachkriegszeit, der Entwicklung von Jugend-Szenen und der musikalischen sowie kulturellen Interaktion zwischen Skinheads und jamaikanischen Rude-Boys.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Es soll ergründet werden, inwiefern der Skinheadkult eine "multikulturelle Synthese" darstellt und warum die Verbindung zum Ska für dessen Entwicklung entscheidend war.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt einen historisch-soziologischen Ansatz, um durch Literaturanalyse und kulturwissenschaftliche Betrachtung die Entwicklung einer spezifischen Jugendbewegung nachzuvollziehen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der sozioökonomischen Bedingungen im Nachkriegs-England, die Genese verschiedener Jugendkulturen und eine detaillierte Analyse der Ska-Musik als Bindeglied.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die Begriffe Skinheads, Ska, Rude-Boys, Arbeiterklasse und multikulturelle Synthese fassen den Kern der Arbeit zusammen.

Wie unterscheidet sich der Tanzstil "Skanken" vom Pogo?

Während Skanken ein rhythmisches, eher raumsparendes Bewegen zur Musik darstellt, bei dem Rücksicht auf andere Teilnehmer genommen wird, ist der Pogo-Tanz der späteren Oi!-Musik durch rohe Gewalt und Schubsen geprägt.

Was war der Auslöser für den sogenannten "großen Reggae Krieg"?

Der Eklat entstand, als sich die weißen Arbeiterjugendlichen nicht mehr mit der politisierten Entwicklung des Reggae-Sounds und der Rolle der Interpreten als Sprachrohr der Schwarzen identifizieren konnten, was in gewalttätigen Konflikten gipfelte.

Warum wird der Skinheadkult als multikulturelle Synthese bezeichnet?

Weil der ursprüngliche Skinheadkult Stil- und Musikmerkmale der jamaikanischen Rude-Boy-Gangs mit der Arbeitswelt und Identität der britischen Unterschicht verschmolz.

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Detalles

Título
Skinheads und Ska
Subtítulo
Eine Jugendkultur skankt zum Rude-Boy Sound
Universidad
Academy of Music Cologne
Curso
Black Atlantic
Calificación
1.0
Autor
Pit Heyart (Autor)
Año de publicación
2012
Páginas
17
No. de catálogo
V278889
ISBN (Ebook)
9783656717300
ISBN (Libro)
9783656717249
Idioma
Alemán
Etiqueta
skinheads eine jugendkultur rude-boy sound
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Pit Heyart (Autor), 2012, Skinheads und Ska, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278889
Leer eBook
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