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Christliche Märtyrer im 2. Weltkrieg. Franz Jägerstätter

Martyrium eines Christen

Title: Christliche Märtyrer im 2. Weltkrieg. Franz Jägerstätter

Term Paper (Advanced seminar) , 2013 , 23 Pages , Grade: Sehr gut

Autor:in: Karl Pfeifer (Author)

Theology - Miscellaneous
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In dieser Seminararbeit möchte ich dem Leser die Person Franz Jägerstätter näher bringen und sein Lebenszeugnis im Lichte seiner christlichen Haltung und dem daraus erwachsenem politischen Gewissen genauer betrachten. Als Quelle und Basisliteratur habe ich mich für das Buch „Franz Jägerstätter – Christlicher Glaube und politisches Gewissen“ entschieden, in welchem eine Reihe von Autoren Stellung dazu beziehen. Unter anderem werden die Biographie Franz Jägerstätters, Hintergründe und Beweggründe der Militärdienstverweigerung, die Kriegssonderstrafrechtsverordnung des 3. Reiches, Christlicher Glaube als Quelle und Anker und österreichischer Katholizismus und Moraltheologie zwischen 1914 und 1945 besprochen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Kurzbiographie

II. Hintergründe und Beweggründe der Militärdienstverweigerung

III. Die Kriegssonderstrafrechtsverordung des 3. Reiches

IV. Christlicher Glaube als Quelle und Anker

V. Österreichischer Katholizismus und Moraltheologie zwischen 1914 – 45

VI. Der Blick auf Franz Jägerstätter Gestern und Heute

VII. Franz Jägerstätter und die amerikanische Friedensbewegung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit befasst sich mit der Person Franz Jägerstätter und untersucht dessen Lebenszeugnis unter dem Aspekt einer konsequenten christlichen Haltung und der daraus resultierenden Gewissensentscheidung gegen den Nationalsozialismus.

  • Biografischer Werdegang von Franz Jägerstätter
  • Beweggründe der Militärdienstverweigerung im Kontext des NS-Regimes
  • Die Rolle des christlichen Glaubens als moralischer Kompass
  • Rezeptionsgeschichte und Einfluss auf internationale Friedensbewegungen

Auszug aus dem Buch

IV. Christlicher Glaube als Quelle und Anker

`Wir sollen nie sagen, wir müssen beten, sondern wir dürfen und können beten, denn zwingen tut uns Gott zu gar nichts.’

Diese Worte aus dem Munde Franz Jägerstätter’s bringen uns gleich in das Zentrum seiner Glaubenswahrheit und seines Glaubenslebens. Für ihn war die Zwiesprache mit Gott, in keinster Weise Zwang, sondern es scheint viel Freude und Vertrauen durch, welche er durch sein aktives Glaubensleben schöpfen konnte. Gewiss war Franz J. kein Allerweltschrist, der es mit seinem Glauben nicht gar so ernst genommen hat. Seine Tätigkeit als Mesner und die Wahl eine christliche Frau zu ehelichen, waren ihm sicher eine sehr große Hilfe in der Ausübung seines Glaubenslebens. Nicht umsonst stammen viele Priester aus Mesnerfamilien, denn die Nähe und die Verbundenheit mit dem eucharistischen Leib Christi bringt immerfort gute Früchte hervor. So war das tägliche Gebet für Franz J. und seine Frau eine Selbstverständlichkeit und durch die Tätigkeit als Mesner, war Franz. J. auf das Innigste mit den pfarrlichen und liturgischen Dingen vertraut. Wir können und dürfen davon ausgehen, dass Franz J. nicht nur einmal die Woche an einem Gottesdienst teilgenommen hat, sondern mehrmals die Woche, und motiviert durch seine Frau, welche eine glühende Herz Jesu Verehrerin war, täglich.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Kurzbiographie: Überblick über das Leben von Franz Jägerstätter von der Geburt bis hin zu seiner Verurteilung und Hinrichtung durch das NS-Regime.

II. Hintergründe und Beweggründe der Militärdienstverweigerung: Analyse der politischen Konflikte in Jägerstätters Heimatgemeinde St. Radegund und seine standhafte Ablehnung des Nationalsozialismus.

III. Die Kriegssonderstrafrechtsverordung des 3. Reiches: Darstellung der juristischen Werkzeuge des NS-Staates zur Disziplinierung und Vernichtung von Wehrdienstverweigerern.

IV. Christlicher Glaube als Quelle und Anker: Untersuchung der religiösen Verwurzelung Jägerstätters, die sein moralisches Handeln maßgeblich bestimmte.

V. Österreichischer Katholizismus und Moraltheologie zwischen 1914 – 45: Kritische Betrachtung der Haltung der katholischen Kirche gegenüber dem Krieg und dem NS-Regime.

VI. Der Blick auf Franz Jägerstätter Gestern und Heute: Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen und kirchlichen Wahrnehmung Jägerstätters sowie der langsamen Anerkennung seines Martyriums.

VII. Franz Jägerstätter und die amerikanische Friedensbewegung: Beschreibung der internationalen Wirkungsgeschichte Jägerstätters, insbesondere durch den Einfluss von Gordon Zahn auf US-Friedensaktivisten.

Schlüsselwörter

Franz Jägerstätter, Nationalsozialismus, Militärdienstverweigerung, christliches Gewissen, Martyrium, Katholizismus, Reichskriegsgericht, Friedensbewegung, Glaube, Widerstand, Gordon Zahn, Österreich, Zweiter Weltkrieg, Gewissensentscheidung, Seligsprechung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit im Kern?

Die Arbeit beleuchtet das Leben und das moralische Handeln von Franz Jägerstätter, der aufgrund seiner tiefen christlichen Überzeugung den Kriegsdienst im Zweiten Weltkrieg verweigerte.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Neben der Biografie stehen die moraltheologische Bewertung des Krieges durch die Kirche, der NS-Justizapparat und die internationale Nachwirkung seines Widerstands im Mittelpunkt.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Lebenszeugnis Jägerstätters im Lichte seines politischen Gewissens zu betrachten und die Relevanz seiner Entscheidung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Es handelt sich um eine auf der Analyse von Basisliteratur, Briefen und zeitgeschichtlichen Quellen basierende historische und theologische Aufarbeitung.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in biografische Aspekte, eine Analyse der Beweggründe, eine juristische Einordnung sowie eine Untersuchung der Rezeptionsgeschichte bis hin zur amerikanischen Friedensbewegung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentral sind Begriffe wie Gewissensfreiheit, christliche Lehre, Kriegsdienstverweigerung und die kritische Auseinandersetzung mit dem NS-Regime.

Welche Bedeutung hatte das Eheleben für Jägerstätters Entscheidung?

Die Arbeit betont, dass die Entscheidung zum Widerstand eine gemeinsame, von Franz und Franziska Jägerstätter getragene Entscheidung war, die durch ihr Sakrament der Ehe gestärkt wurde.

Warum wird im Dokument so explizit auf die amerikanische Friedensbewegung eingegangen?

Die Arbeit zeigt auf, dass Jägerstätters Beispiel insbesondere durch Autoren wie Gordon Zahn in den USA zu einer Leitfigur für gewaltlose Widerstandsbewegungen wurde.

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Details

Title
Christliche Märtyrer im 2. Weltkrieg. Franz Jägerstätter
Subtitle
Martyrium eines Christen
College
University of Innsbruck  (Systematische Theologie)
Grade
Sehr gut
Author
Karl Pfeifer (Author)
Publication Year
2013
Pages
23
Catalog Number
V278920
ISBN (eBook)
9783656717416
ISBN (Book)
9783656717379
Language
German
Tags
christliche märtyrer weltkrieg franz jägerstätter martyrium christen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Karl Pfeifer (Author), 2013, Christliche Märtyrer im 2. Weltkrieg. Franz Jägerstätter, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/278920
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