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Good Governance

Titre: Good Governance

Résumé , 2012 , 32 Pages

Autor:in: Michaela Sankowsky (Auteur)

Politique - Généralités sur la politique internationale
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Résumé Extrait Résumé des informations

Der Kurs „Good Governance“ vertieft das entwicklungstheoretische Thema, indem er zunächst das Leitbild der Entwicklung aus der Perspektive unterschiedlicher Entwicklungsträger vorstellt. In der Diskussion von Ursachen fehlgeschlagener Entwicklung und Lösungsperspektive unterstreicht dieser Ansatz die zentrale Rolle politischer Steuerung. Der Beitrag von Bad Governance als Ausdruck von Korruption, Klientelismus und Misswirtschaft zu Entwicklungsstörungen wird dabei ebenso verdeutlicht wie das Potential von Good Governance gebündelt in der Vorstellung von Rechtsstaat und Partizipation zu deren Lösung. Verschiedene Beiträge in diesem Reader untersuchen daher die Möglichkeiten Good Governance zu fördern.
Ausführliche Zusammenfassung ohne Literaturverzeichnis.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I Konzepte von Good Governance

Adam, Markus: Die Enstehung des Governance-Konzepts bei Weltbank und UN. Die EZ wird politischer

Governance-Begriff der Weltbank

Vier Bereiche von Governance (Good Governance-Begriff der Weltbank)

Definition Governance der Weltbank

Governance-Begriff bei UNDP und OECD

UNDP unterscheidet vier Typen von Governance

Ein neues Leitbild

International Monetary Fund: Good Governance. The IMF’s Role

Richtlinien des IWF

Orientierung für IMF-Beteiligung

Kriterien für IWF-Beteiligung

UNDP: Reconceptualising Governance

Was ist nachhaltige Entwicklung?

Definition Governance

Drei Typen von Governance

Ziele von Governance

Wie hängt Governance und nachhaltige Entwicklung zusammen?

Was ist Good Governance?

Bereiche von Governance und deren Bedeutung für nachhaltige Entwicklung

BMZ: Förderung von Good Governance in der deutschen Entwicklungspolitik

Gestaltungsprinzipen bei Förderung von Good Governance

Warum fördert BMZ Good Governance?

Verständnis von Good Governance

BMZ-Kriterienkatalog für Bewertung der Entwicklungsorientierung

Ziele der deutschen Entwicklungspolitik

Bezüge zu internationalen Abkommen und europäischer Entwicklungspolitik

Gestaltungsprinzipien für die Förderung von Good Governance

Handlungsebenen

Pflichtentrias: Achtung, Schutz und Gewährleistung aller Menschenrechte

Demokratie

Rechtsstaatlichkeit

Medien

Gleichberechtigung der Geschlechter

Verwaltungsreform

Dezentralisierung

Good Financial Governance

Korruptionsbekämpfung

Transparenz im Rohstoffsektor

Strategische Zusammenarbeit mit multilateralen Organisationen und der EU

Wirkungsprüfung und Erfolgskontrolle

Ausblick

EU: Die Governance im Rahmen des Europäischen Konsenses über die Entwicklungspolitik

VERSTÄRKTES UND INNOVATIVES KONZEPT FÜR DEMOKRATISCHE GOVERNANCE

Die vielen Facetten der Governance

Governance-Initiative: Die AKP-Länder und die Strategie für Afrika

Dialog und Programme im Rahmen der Zusammenarbeit mit anderen Ländern und Regionen

Schlussfolgerung

Diskussion des Konzeptes: Conzelmann: Auf der Suche nach einem Phänomen. Good Governance in der EU-Politk

Good Governance in der Weltbank und im DAC

Diskussion um „Good Governance“ in der EU

Durchsetzungsmechanismen

Bewertung

II Folgen von Good Governance

Faust, Jörg: Mancur Olson (1932-1998) Warum sind manche Länder arm und andere reich? Rolle von Institutionen und Good Governance

I. Leben

II. Werk: Die Rolle von Interessengruppen

Aufstieg und Niedergang von Nationen

Die Rolle der Institutionen

III. Wirkung

Nanda, Ved P.: The „Good Governance“ Concept Revisited

Weltbank und Good Governance

IWF und Good Governance

USA und Good Governance

Fazit

Kaufmann, Daniel: 10 Myth about Governance and Corruption

III Förderung von Good Governance: Instrumente, Erfolg und Misserfolg

Stephan Knack: Aid Dependence and the Quality of Governance: A Cross-Country Empirical Analysis

Wie externe Hilfe Governance beeinflussen kann

Daten zu externer Hilfe und Qualität von Governance

Auswirkung von Politik

Wright, Joseph (2009): How Foreign Aid Can Foster Democratization in Authoritarian Regimes

Grävingholt, Jörn et al. (2009): Demokratieförderung: Quo vadis?

GTZ: Staatsentwicklung im Kontext fragiler Staatlichkeit und schlechter Regierungsführung. Lernerfahrungen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

EU: Abkommen von Contonou

Taylor, Ian: Governance and the Relations between the European Union and Africa: The Case of NEPAD

NEPADs Inhalte

IV Messung von Governance

Kaufmann, Daniel et al.: Governance Matters VIII. Aggregate and Individual Governance Indicators 1996-2008

Methodik und Datenquellen für 2008

Governance-Bewertung 1996-2008

Langbein, Laura and Stephan Knack: The Worldwide Governance Indicators and Tautology: Causally Related Seperable Concepts, Indicators of a Common Cause or Both?

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept von „Good Governance“ im Kontext der internationalen Entwicklungspolitik, insbesondere mit Fokus auf die Strategien der Weltbank, des IWF, der UNDP sowie der deutschen und europäischen Entwicklungszusammenarbeit. Ziel der Untersuchung ist es, das Verständnis von Governance-Strukturen, deren Einfluss auf wirtschaftliches Wachstum und demokratische Prozesse sowie die methodischen Herausforderungen bei deren Messung und Implementierung kritisch zu beleuchten.

  • Theoretische Grundlagen und Genese des Governance-Begriffs in internationalen Organisationen
  • Die Rolle von Institutionen und Interessengruppen für nachhaltige Entwicklung
  • Governance-Förderung in fragilen Staaten und unter autoritären Regimes
  • Methodische Ansätze zur Messung von Governance und die Kritik an Governance-Indikatoren

Auszug aus dem Buch

Die Rolle der Institutionen

Zentrale These: In allen politischen Systemen gibt es Versuche des Rentseeking. Ob sich diese durchsetzen, hänge entscheidend von politischen Spielregeln, den Institutionen des politischen Systems, ab. Zentrale Frage der gegenwärtigen Good-governance-Diskussion: Welches sind die geeigneten Spielregeln einer Gesellschaft zur Förderung wirtschaftlicher Entwicklung?

Autokratien können über gewissen Zeitraum zwar beachtliche Wachstumsraten erzielen, langfristig sind Autokratien jedoch den liberalen Demokratien aus vier Gründen unterlegen: Rechtssicherheit in Autokratie ist begrenzt auf Verhältnis zwischen Bürgern, gilt aber nicht zwischen Bürgern und Staat. Durch Möglichkeit der willkürlichen Änderung politischer Spielregeln ist Erwartungssicherheit der Bürger geringer als in liberaler Demokratie – dort sind Eingriffsrechte der Regierenden an Gesetz gebunden und werden von unabhängiger Gerichtsbarkeit überwacht. Verschärft wird Problem der Unsicherheit in Autokratien durch schwer zu regelnde Nachfolgefrage: Werden nach Abgang des Herrschers noch die gleichen Spielregeln gelten? Autokratische Gesellschaften sind gespalten in herrschende Verteilungskoalition und Bürger, denen nicht das gleiche Maß an Rechten zusteht. Verteilungsdisparitäten, die besonders häufig in Autokratien anzutreffen sind, beruhen darauf, dass Autokrat und seine staatlichen und gesellschaftlichen "Partner" über nicht reguliertes Monopol politischer Herrschaft verfügen.

Zusammenfassung der Kapitel

I Konzepte von Good Governance: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung und Definition des Governance-Begriffs bei internationalen Organisationen wie der Weltbank, dem IWF, dem UNDP und der EU sowie deren Bedeutung für die Entwicklungszusammenarbeit.

II Folgen von Good Governance: Hier werden die theoretischen Überlegungen von Mancur Olson zur Rolle von Institutionen und Interessengruppen dargestellt und deren Bedeutung für das wirtschaftliche und politische Schicksal von Nationen diskutiert.

III Förderung von Good Governance: Instrumente, Erfolg und Misserfolg: Dieser Abschnitt analysiert die Wirksamkeit der externen Hilfe, die Demokratieförderung in verschiedenen politischen Kontexten sowie konkrete Lernerfahrungen aus der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in fragilen Staaten.

IV Messung von Governance: Das abschließende Kapitel befasst sich mit den methodischen Grundlagen der Messung von Governance, insbesondere den Worldwide Governance Indicators (WGI), und der wissenschaftlichen Kritik an deren Aussagekraft und möglichen tautologischen Zusammenhängen.

Schlüsselwörter

Good Governance, Entwicklungspolitik, Institutionenökonomik, Demokratieförderung, Weltbank, IWF, Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Rentseeking, Nachhaltige Entwicklung, Governance-Indikatoren, Fragile Staaten, Politische Partizipation, Korruptionsbekämpfung, Entwicklungszusammenarbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine umfassende Analyse des „Good Governance“-Konzepts in der internationalen Entwicklungspolitik, von den theoretischen Anfängen bis zur praktischen Anwendung durch verschiedene Geberorganisationen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen zählen die Definition von Governance, der Zusammenhang zwischen Regierungsführung und wirtschaftlichem Erfolg, die Rolle der Institutionen sowie die Demokratieförderung in unterschiedlichen politischen Systemen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, das Konzept Good Governance kritisch zu hinterfragen, dessen inhaltliche Unbestimmtheit aufzuzeigen und die Herausforderungen bei der Operationalisierung in der Entwicklungszusammenarbeit zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur, die Analyse von Konzeptpapieren internationaler Organisationen sowie die Auswertung von empirischen Studien und Fallbeispielen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der verschiedenen Governance-Konzepte, eine Diskussion der institutionellen Auswirkungen, eine Bewertung der Förderinstrumente und eine kritische Auseinandersetzung mit der Governance-Messung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Good Governance, Institutionen, Demokratieförderung, Entwicklungszusammenarbeit und Korruptionsbekämpfung charakterisiert.

Wie unterscheidet sich das Verständnis von Governance zwischen Weltbank und OECD/DAC?

Während die Weltbank eher einen ökonomisch-technischen Fokus auf effizientes Management und makroökonomische Stabilität legt, verfolgt die OECD/DAC einen breiteren Ansatz, der explizit politische Strukturen, Demokratie und die Zivilgesellschaft einbezieht.

Warum ist die Messung von Governance mittels Indikatoren umstritten?

Die Kritik richtet sich vor allem gegen die Breite der Konzepte, die Gefahr der Tautologie bei der Konstruktion der Indizes sowie die inhaltliche Überlappung der Variablen, die eine objektive Abgrenzung einzelner Governance-Aspekte erschwert.

Fin de l'extrait de 32 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Good Governance
Université
University of Hagen
Cours
Modul 2.2 - Regieren jenseits etablierter Demokratien
Auteur
Michaela Sankowsky (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
32
N° de catalogue
V279194
ISBN (ebook)
9783656727231
ISBN (Livre)
9783656727217
Langue
allemand
mots-clé
good governance
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Michaela Sankowsky (Auteur), 2012, Good Governance, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279194
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Extrait de  32  pages
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