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Konsumentenverhalten und Werbung. Analyse der Medienwirkungsforschung

Titre: Konsumentenverhalten und Werbung. Analyse der Medienwirkungsforschung

Dossier / Travail , 2012 , 26 Pages

Autor:in: Furkan Cat (Auteur)

Médias / Communication - Méthodes et la logique de la recherche
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Wirkungsforschung als Teilbereich einer sozialwissenschaftlich orientierten Massenkommunikationsforschung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die vielschichtigen Aspekte zu untersuchen, die mit der Diffusion der Massenmedien in modernen Gesellschaften verbunden sind. Die Kommunikationsforschung stellt eine sinnvolle und notwendige Aktivität in unserer Gesellschaft dar, da die täglich vermittelten Angebote an Informationen, Reizen und Meinungen von den Massenmedien und auch die enorme Mediennutzung der Bevölkerung immer wieder steigt. Seit dem Beginn der Massenkommunikation ist die intendierende Beeinflussung durch die Mittel von Kommunikation (Rhetorik) und Massenkommunikation (Propaganda) bei verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen auf Interesse gestoßen. Die modernen Massenmedien können potentiell große Publika erreichen und dementsprechend wecken sie in den verschiedenen Bereichen der Gesellschaft Interesse. Für viele Unternehmen sind die Medien vonnöten, da sie als geeignete Werbeträger fungieren und das Konsumentenverhalten enorm beeinflussen können. Die Massenmedien wurden früher und werden noch heute für politische Propaganda verwendet. In den totalitären Staaten dienen Medien als Kontrollfunktion über die Gesellschaft und werden zielgerecht eingesetzt, sodass man dadurch die Gedanken der Gesellschaft oder der einzelnen Rezipienten ohne jegliche Aufwand irritieren bzw. manipulieren kann.
Die Wirkungsforschung befasst sich mit der Frage, ob es dem Kommunikator gelingt, den Rezipienten im Sinne seiner Vorstellungen zu beeinflussen. Deshalb werden wir im Folgenden die Stimuli der Medien und ihre Auswirkungen an die Rezipienten untersuchen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition der Medien

3. Definition der Medienwirkungsforschung

4. Entwicklung & Modelle der Medienwirkungsforschung

4.1 S-R-Modell

4.1.1 Gesellschaftskonzeption

4.1.2 Paradigma

4.2 S-O-R-Modell

4.2.1 Two-Step-Flow of Communication

4.2.2 Interpersonale Kommunikation

4.2.3 Meinungsführer

4.3 moderate Effekte

5. Wirkungsphasen im Kommunikationsprozess

5.1 Präkommunikative Phase: Medienselektion

5.1.1 Uses-Gratifications-Ansatz

5.2 Kommunikative Phase: aktive Informationssuche

5.2.1 Parasoziale Interaktion

5.3 Postkommunikative Phase: Nutzungsmotive

5.3.1 Agenda-Setting

5.3.1.1 Prämissen

5.3.1.2 Methodische Umsetzung

5.3.1.3 Fragestellungen

5.3.2 Kultivierungs-Analyse

5.3.2.1 Kultivierungshypothese

5.3.2.2 Methodische Umsetzung

6. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und historischen Entwicklungsmodelle der Medienwirkungsforschung, um das Verhältnis zwischen Medienangeboten, deren Rezeption und den daraus resultierenden kognitiven sowie verhaltensbezogenen Effekten auf Rezipienten zu analysieren und einzuordnen.

  • Historische Entwicklung der Medienwirkungsforschung in drei Paradigmenphasen
  • Differenzierung zwischen S-R-, S-O-R- und modernen Modellen der Medienwirkung
  • Analyse der Medienselektion und des Uses-and-Gratifications-Ansatzes
  • Untersuchung der parasozialen Interaktion zwischen Rezipienten und Medienfiguren
  • Darstellung von Agenda-Setting und Kultivierungs-Analyse als zentrale kognitive Wirkungsansätze

Auszug aus dem Buch

5.1.1 Uses-Gratifications-Ansatz

Der Uses-and-Gratifications-Ansatz befasst sich mit der Fragestellung „Was machen Menschen mit den Medien ?“ und fixiert sich somit auf den sog. aktiven Rezipienten. Beim Nutzenansatz können die Medieninhalte alleine die Rezipienten nicht beeinflussen, sobald sie im sozialen und persönlichen Bereich keinen Sinn ergeben. Die Mediennutzung wird eigentlich durch die Ziele, Interessen, Bedürfnisse, Werte und Wahrnehmungen der Rezipienten sowie durch ihre soziale Einstellung bestimmt.

Eine präzisere Bestimmung erfolgt durch folgende Aspekte:

1) Das aktive Publikum besitzt Eigeninitiative und Zielstrebigkeit. Es stellt Erwartungen an die Massenmedien.

2) Bezugspunkt ist hier der Rezipient selbst. Durch seine Bestätigung erfolg der Kommunikationsprozess.

3) Da in der Massenmedienbranche viel Konkurrenz zur Bedürfnisbefriedigung herrscht, müssen funktionale Alternativen zur Mediennutzung berücksichtigt werden.

4) Die Rezipienten müssen in der Lage sein, ihre Interessen und Motive zu verdeutlichen und ihre Ziele und Bedürfnisse anzugeben, die sie bei den Medien nutzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Relevanz der Medienwirkungsforschung im Kontext moderner Massenkommunikation und stellt die zentrale Fragestellung der Arbeit vor.

2. Definition der Medien: Erläutert den Medienbegriff und kategorisiert Medien in primäre, sekundäre und tertiäre Instrumente.

3. Definition der Medienwirkungsforschung: Definiert das Forschungsfeld und die methodischen Ansätze zur Untersuchung von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen zwischen Medieninhalten und Rezipienten.

4. Entwicklung & Modelle der Medienwirkungsforschung: Skizziert die historische Entwicklung anhand der S-R- und S-O-R-Modelle sowie deren paradigmatische Bedeutung.

5. Wirkungsphasen im Kommunikationsprozess: Untersucht systematisch die prä-, kommunikativen und postkommunikativen Phasen der Medienwirkung, einschließlich relevanter Theorien wie Agenda-Setting.

6. Schluss: Fasst die theoretischen Erkenntnisse zusammen und diskutiert die Bedeutung einer bewussten Mediennutzung in der digitalen Welt.

Schlüsselwörter

Medienwirkungsforschung, Massenkommunikation, S-R-Modell, S-O-R-Modell, Two-Step-Flow, Meinungsführer, Parasoziale Interaktion, Uses-and-Gratifications-Ansatz, Agenda-Setting, Kultivierungs-Analyse, Medienselektion, Rezipient, Kommunikation, Wirkungsphasen, Medienkompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit widmet sich der systematischen Analyse der Medienwirkungsforschung und untersucht, wie Medienbotschaften auf Individuen und Gesellschaften wirken.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit deckt die historische Entwicklung von Medienwirkungsmodellen, die Phasen des Kommunikationsprozesses und spezifische Wirkungsphänomene wie Agenda-Setting oder Kultivierung ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein Verständnis für die komplexen Prozesse der Mediennutzung zu entwickeln und aufzuzeigen, wie Rezipienten durch Medien beeinflusst werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Aufarbeitung etablierter Modelle aus der Medien- und Kommunikationswissenschaft.

Was ist der inhaltliche Schwerpunkt im Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung historischer Modelle (S-R, S-O-R) sowie die Analyse der Wirkungsphasen, angefangen bei der Selektion bis hin zur Agenda-Bildung.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Kernbegriffe sind Medienwirkung, Kommunikationsprozess, Rezipientenverhalten, Medientheorien und Paradigmenwechsel.

Was versteht man in diesem Zusammenhang unter dem S-O-R-Modell?

Das Stimulus-Organismus-Response-Modell erweitert das simple S-R-Modell, indem es den Rezipienten (Organismus) und dessen psychologische Filterfunktionen als mediatisierende Instanz einbezieht.

Warum ist die parasoziale Interaktion für die Medienforschung relevant?

Dieses Konzept erklärt, warum und wie Rezipienten emotionale Bindungen zu Medienpersönlichkeiten aufbauen, obwohl kein realer, wechselseitiger Kontakt besteht.

Welche Rolle spielen Meinungsführer in der Kommunikation?

Meinungsführer fungieren als Relaisstationen, die Informationen aus den Massenmedien aufbereiten und in ihrem sozialen Umfeld weitergeben, wodurch sie Meinungsbildungsprozesse maßgeblich beeinflussen.

Wie unterscheidet sich die Agenda-Setting-Theorie von anderen Ansätzen?

Im Gegensatz zu Einstellungsänderungs-Modellen fokussiert Agenda-Setting primär auf die kognitive Wirkung, indem es analysiert, welche Themen durch die Medienpriorisierung als wichtig wahrgenommen werden.

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Résumé des informations

Titre
Konsumentenverhalten und Werbung. Analyse der Medienwirkungsforschung
Université
University of Cooperative Education Mannheim
Auteur
Furkan Cat (Auteur)
Année de publication
2012
Pages
26
N° de catalogue
V279208
ISBN (ebook)
9783656724858
ISBN (Livre)
9783656724827
Langue
allemand
mots-clé
konsumentenverhalten werbung analyse medienwirkungsforschung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Furkan Cat (Auteur), 2012, Konsumentenverhalten und Werbung. Analyse der Medienwirkungsforschung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279208
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Extrait de  26  pages
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