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Vergleich von "opera buffa" und "opera seria" im sozialen Kontext

Titre: Vergleich von "opera buffa" und "opera seria" im sozialen Kontext

Dossier / Travail de Séminaire , 2013 , 10 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Friedrich Mühlstein (Auteur)

Musicologie - Divers
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Im Rahmen des Moduls „Musik im kulturgeschichtlichen Kontext“ sollen in der vorliegenden Hausarbeit zwei italienische Operntypen verglichen werden. Auf der einen Seite die opera seria und auf der anderen die opera buffa, dabei soll bei diesem Vergleich insbesondere auf den sozialen Kontext der jeweiligen Oper eingegangen werden, also inwieweit sich die Besucher der jeweiligen Opern und die Aufführungsort unterschieden haben. Um diesen Vergleich bearbeiten zu können, sollen zuerst beide Opernarten einzeln betrachtet werden und in dem Zusammenhang auch ein Beispiel vorgestellt werden. Hier soll für die opera buffa, das frühe Werk von Wolfgang Amadeus Mozart, „La finta semplice“, und für die opera seria die letzte Oper von Mozart, „La clemenza di Tito“ vorgestellt werden. Bei der Recherche wurde insbesondere mit dem Sammelband „Operngeschichte in einem Band“ und der Monografie „Eine Geschichte der Oper. Die letzten 400 Jahre“ von Carolyn Abbate und Roger Parker gearbeitet. Zur Bearbeitung der Oper „La finta semlice“ stand ein Band aus den „Kritischen Berichten“ über die Werke von Wolfgang Amadeus Mozart zur Verfügung, dieser ist auch online verfügbar. Der Bericht wirft viele verschiedene neue Fragen auf, insbesondere zu den Konflikten und Intrigen, welche die Ausführung der Oper in Wien verhinderten, hier könnte in Zukunft noch genauer versucht werden zu forschen. Auch für die Ausarbeitung zu „La clemenza di Tito“ wurde ein Band aus den „Kritischen Berichten“ zu den Werken von Mozart herangezogen. Alle italienischen Übersetzungen in der vorliegenden Arbeit wurden von dem Schreiber eigenständig vorgenommen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Opera seria

2.1 Charakterisierung

2.2 Beispiel: „La clemenza di Tito“

3 Opera buffa

3.1 Charakterisierung

3.2 Beispiel: „La finta semplice“

4 Diskussion der zwei Opern Typen im sozialen Kontext

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Vergleich zwischen den zwei italienischen Operngattungen "opera seria" und "opera buffa" unter besonderer Berücksichtigung des sozialen Kontextes. Dabei wird analysiert, wie sich die Zielgruppe und die Aufführungsorte der jeweiligen Opern voneinander unterschieden haben, um ein besseres Verständnis für die soziokulturelle Einbettung dieser Kunstformen im 18. Jahrhundert zu erlangen.

  • Gegenüberstellung der Gattungsmerkmale von opera seria und opera buffa
  • Analyse der sozialen Dimension der Opernrezeption
  • Untersuchung von Wolfgang Amadeus Mozarts Werken "La clemenza di Tito" und "La finta semplice"
  • Reflektion über die gesellschaftliche Spaltung des Opernpublikums

Auszug aus dem Buch

Diskussion der zwei Opern Typen im sozialen Kontext

Da in der opera seria die lustigen und komischen Teile durch die Reformen im 18. Jahrhundert ausgegliedert wurden und diese nur noch in den Intermezzi stattfanden wurde der Weg für die Entstehung zweier Operntypen geliefert, die sich daraufhin klar vollzog: „... (die) Dualität der Operngattungen entsprach der in der Dramentheorie üblichen Unterscheidung von Tragödie und Komödie.“

Es stellt sich nun die Frage, ob diese Dualität auf der musikalischen Ebene auch eine soziale Dimension hat. In der musikalischen Komödie agierten niedriger gestellte Persönlichkeiten als in der opera seria. So haben wir bei „La finta semplice“ einen Hauptmann, der als am höchsten gestufte Persönlichkeit in der dieser Oper gelten kann, im Gegensatz dazu stammen bei „La clemenza di Tito“ die Protagonisten aus dem Königshäusern des damaligen Roms. Das Volk und die Diener der Obrigkeit sind lediglich Teil des Chores und kommen auf keine andere Art und Weise zum Ausdruck. Aus diesem Unterschied, der sich auf die Wahl der Handeln in der jeweiligen Operngattung bezieht, kann auch ein Grund dafür zu suchen sein, warum die Entstehende Dualität von opera buffa und opera seria auch eine Spaltung des Publikums mit sich brachte. Die opera buffa kann gemeinhin als populärere Gattung gelten, die opera seria hingegen war Unterhaltung des Adels.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Fragestellung nach dem Vergleich der Operntypen opera seria und opera buffa im sozialen Kontext vor und benennt die untersuchten Mozart-Opern als Fallbeispiele.

2 Opera seria: Das Kapitel erläutert die Merkmale der ernsten Oper, insbesondere ihre Reform um 1700, und analysiert Mozarts "La clemenza di Tito" als konkretes Beispiel.

3 Opera buffa: Hier werden die Ursprünge der komischen Oper aus den Intermezzi sowie ihre inhaltlichen und musikalischen Charakteristika beschrieben und anhand von Mozarts "La finta semplice" verdeutlicht.

4 Diskussion der zwei Opern Typen im sozialen Kontext: In diesem Kapitel wird untersucht, inwiefern die musikalische Differenzierung der Gattungen eine soziale Spaltung des Publikums widerspiegelte und wie sich diese in der Praxis der Opernhäuser niederschlug.

Schlüsselwörter

Opera seria, Opera buffa, Wolfgang Amadeus Mozart, La clemenza di Tito, La finta semplice, Musikgeschichte, Sozialer Kontext, Opernreform, Aristokratie, Bürgertum, Rezitativ, Arie, Intermezzi, Musiktheater, Kulturgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Vergleich zwischen den zwei italienischen Operngattungen "opera seria" und "opera buffa" und legt dabei einen besonderen Fokus auf deren sozialen Kontext im 18. Jahrhundert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit behandelt die Gattungsdefinitionen, die musikalischen Merkmale, die Repräsentation verschiedener gesellschaftlicher Schichten und die unterschiedlichen Rezipientengruppen von Opern.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es herauszufinden, inwieweit die Unterscheidung der Operntypen mit einer Differenzierung des Publikums und des gesellschaftlichen Anspruchs verknüpft war.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einer literaturgestützten Analyse von Fachliteratur zur Operngeschichte sowie einer fallbezogenen Untersuchung von zwei Opernwerken von W. A. Mozart.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der beiden Operntypen inklusive Charakterisierung und konkreter Werkbeispiele sowie eine anschließende vergleichende Diskussion über deren soziale Dimension.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie "Opera seria", "Opera buffa", "sozialer Kontext", "Mozart" und "Opernrezeption" charakterisiert.

Warum unterscheidet der Autor zwischen "La clemenza di Tito" und "La finta semplice"?

Diese Wahl dient als Beispielpaar, um die gegensätzliche Ausrichtung der beiden Gattungen – einmal das ernste herrschaftliche Umfeld und einmal das komische bürgerliche Umfeld – gegenüberzustellen.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor in Bezug auf das Publikum?

Der Autor schlussfolgert, dass die Gattungsunterscheidung nicht nur ästhetisch war, sondern auch eine bewusste oder unbewusste Adressierung unterschiedlicher gesellschaftlicher Schichten darstellte.

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Résumé des informations

Titre
Vergleich von "opera buffa" und "opera seria" im sozialen Kontext
Université
University of Leipzig
Note
1,0
Auteur
Friedrich Mühlstein (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
10
N° de catalogue
V279225
ISBN (ebook)
9783656721185
ISBN (Livre)
9783656723202
Langue
allemand
mots-clé
vergleich kontext
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Friedrich Mühlstein (Auteur), 2013, Vergleich von "opera buffa" und "opera seria" im sozialen Kontext, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279225
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Extrait de  10  pages
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