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Die Büchse der Pandora. Der Mythos nach Hesiod und seine Darstellung im Computer-Spiel "God of War I"

Title: Die Büchse der Pandora. Der Mythos nach Hesiod und seine Darstellung im Computer-Spiel "God of War I"

Pre-University Paper , 2013 , 20 Pages , Grade: 13P / 1-

Autor:in: Dominik Labocha (Author)

Communications - Multimedia, Internet, New Technologies
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Die Büchse der Pandora ist nicht nur ein Mythos, sondern auch eine Metapher im Volksmund, welche die Zwiespältigkeit von Gegebenheiten abbildet. Inwieweit ist die Menschheit übermütig in Sachen Innovation, und was büßen wir dafür ein? Ist es Pandoras Büchse oder völlig ungefährlich? Inwieweit ist sie vergleichbar mit den Facetten der Liebe und Sexualität? Welche Rolle spielt Pandora in „God of War“ und wie wird der Mythos dargestellt? Gibt es Abwandlungen und Umdeutungen? Was könnte der Grund dafür sein? Ist der Protagonist Kratos übermütig oder empfindet er Liebe, wenn ja, für was?

Dies habe ich mit anthropologischen Ansätzen untersucht und zu einen analytischen Vergleich zum Spiel God of War herangezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Fragestellung

2 Haupteil

2.1 Inhaltsangabe des Mythos

2.2 Interpretation

2.2.1 Facetten der technischen Entwicklung

2.2.2 Pandora in der Liebe und Sexualität

2.3 Das Spiel „God of War“

2.3.1 Darstellung von Pandora und ihrer Büchse

2.3.2 Weitere Umdeutungen

3 Ergebnisse und Stellungnahme

4 Anhang

4.1 Quellen- und Literaturverzeichnis

4.2 Verwendete Bilder

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung des griechischen Mythos von Pandora und deren Büchse sowie dessen mediale Transformation und Interpretation im Videospiel „God of War I“. Im Zentrum steht die Frage, inwieweit mythologische Motive wie menschlicher Hochmut, technische Innovation und die Ambivalenz von „gutem“ und „schlechtem“ Wissen in ein modernes Unterhaltungsmedium übertragen und umgedeutet werden.

  • Analyse des hesiodischen Mythos von Prometheus und Pandora.
  • Untersuchung der technischen Entwicklung als moderne „Büchse der Pandora“.
  • Psychologische und soziologische Interpretation des Frauenbildes und der Sexualität im Mythos.
  • Gegenüberstellung von klassischer Mythologie und der Spielhandlung von „God of War“.
  • Kritische Reflexion über die Darstellung von Leid, Hoffnung und technologischem Fortschritt.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Facetten der technischen Entwicklung

Dieser Schritt muss eine große Bereicherung für die Menschen gewesen sein, denn nun konnten sie heizen, kochen, schmieden und Ähnliches, Privilegien, die zuvor nur den Göttern zugestanden hatten. Eine solche Errungenschaft weckt die Neugier bzw. die Kreativität des Menschen, welcher dadurch Innovation schafft, so als hätten Menschen ihr Potential in Form von Zunder und Holz, man bräuchte nur noch Feuer zum entzünden. Diese Gegebenheit ist eine menschliche Konstante, da sie sich bis die heutige Zeit gehalten hat. Nach wie vor sind wir Menschen wissbegierig und forschen, um Innovation zu schaffen, wobei dies ohne die Entdeckung des Feuers undenkbar wäre (ob nun von Prometheus gebracht oder auf anderem Wege. Es ist schließlich nur ein Mythos.) Doch so, wie die Menschen für den Feuerdiebstahl Prometheus‘ bestraft wurde hat auch die heutige technische Entwicklung ihren Preis, was ich nun erörtere.

„Wissen ist Macht. Nichts wissen macht nichts“13 Dieses ironische Wortspiel hat anthropologisch gesehen eine starke Aussagekraft, dessen Widerspruch ganz bewusst in zwei getrennte Sätze aufgeteilt sein muss. Man könnte es folgendermaßen deuten:

Wer sich spezifisches Wissen aneignet, verschafft sich einen Vorteil gegenüber anderen, welcher diesen eine gewisse Macht verleiht. Diese Macht kann sowohl zugunsten Anderer eingesetzt, als auch missbraucht werden. Als zum Beispiel die Atomphysik entdeckt wurde, verschaffte es den Menschen eine höchst ergiebige Energiequelle, welche in Form von Uran Atomkraftwerke ermöglicht hat. Neben dieser Bereicherung wurde das Wissen über die Atomkraft aber auch für Kriegszwecke bzw. als Waffe missbraucht. 1945 wurden im Auftrag der USA zwei Atombomben auf Japan (Hiroshima und Nagasaki) geworfen, was verheerende Folgen mit sich brachte. Des Weiteren brachte auch der friedliche Gebrauch dieser Innovation unvorhersehbare Folgen mit sich, wie zum Beispiel der Reaktorunfall 2011 in Fukushima, der durch ein Seebeben verursacht wurde. Gegen diesen Einflussfaktor war das AKW offensichtlich nicht geschützt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Fragestellung: Diese Einführung erläutert die Relevanz des Pandora-Mythos in heutigen Medien und definiert die zentrale Forschungsfrage sowie das mediale Untersuchungsobjekt.

2 Haupteil: Dieser Abschnitt umfasst die theoretische Analyse des Mythos, eine psychologische Interpretation der Figur Pandora sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Rezeption des Stoffes im Videospiel „God of War“.

2.1 Inhaltsangabe des Mythos: Die Zusammenfassung der hesiodischen Erzählung von Prometheus und Pandora dient als Grundlage für das Verständnis des ursprünglichen Mythos.

2.2 Interpretation: Hier werden philosophische und gesellschaftliche Aspekte beleuchtet, insbesondere der Zusammenhang zwischen technischem Fortschritt, Wissen und menschlicher Natur.

2.2.1 Facetten der technischen Entwicklung: Dieses Unterkapitel verknüpft die Entdeckung des Feuers mit modernen technologischen Errungenschaften wie Atomenergie und Genetik.

2.2.2 Pandora in der Liebe und Sexualität: Eine Analyse, die sich mit freudschen Deutungen und der Rolle Pandoras als erste Frau und Symbolfigur für Sexualität befasst.

2.3 Das Spiel „God of War“: Ein Abriss der Handlung des Videospiels, der den Fokus auf die mythologischen Bezüge innerhalb des narrativen Rahmens legt.

2.3.1 Darstellung von Pandora und ihrer Büchse: Untersuchung der Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der klassischen Vorlage und der inhaltlichen Umsetzung im Spiel.

2.3.2 Weitere Umdeutungen: Dieses Kapitel erörtert die gezielten Abweichungen und narrativen Adaptionen durch die Entwickler, um den Mythos spielbar zu machen.

3 Ergebnisse und Stellungnahme: Ein Fazit, in dem die gewonnenen Erkenntnisse reflektiert und eine kritische persönliche Einschätzung zum Thema gegeben wird.

4 Anhang: Auflistung aller verwendeten Quellen sowie des Bildmaterials, die der Arbeit zugrunde liegen.

4.1 Quellen- und Literaturverzeichnis: Verzeichnis der Primär- und Sekundärliteratur sowie der genutzten Internetressourcen.

4.2 Verwendete Bilder: Dokumentation und Nachweis der in der Arbeit gezeigten Abbildungen.

Schlüsselwörter

Pandora, Prometheus, Hesiod, God of War, Mythologie, Technik, Innovation, Atomkraft, Internet, Interpretation, Antike Erzählungen, Medien, Sexualität, Wissen, Fortschritt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den antiken Mythos von Pandora nach Hesiod und untersucht, wie dieses Motiv in das moderne Computerspiel „God of War“ übertragen und interpretiert wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die menschliche Neugier, die Ambivalenz technologischen Fortschritts, die historische Rolle der Frau in der Mythologie sowie die mediale Transformation von Sagenstoffen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die mythologische Symbolik (das „schöne Übel“) auf moderne Lebensbereiche wie Technik und zwischenmenschliche Beziehungen zu beziehen und den Umgang der Spieleschmiede mit dem mythologischen Erbe zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine literaturwissenschaftliche Analyse des Quellentextes mit einer medienwissenschaftlichen Untersuchung des Spielinhalts, ergänzt durch anthropologische und psychologische Deutungsansätze.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltliche Zusammenfassung des Mythos, eine tiefergehende Interpretation (Technik, Sexualität) und eine Analyse der konkreten Umsetzung im Videospiel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Pandora, Prometheus, antike Mythologie, Videospielrezeption, technologische Innovation und menschliche Ambivalenz.

Inwiefern wird der Begriff „technische Entwicklung“ mit dem Mythos verknüpft?

Die Arbeit argumentiert, dass die Entdeckung des Feuers durch Prometheus und Pandoras Öffnung der Büchse als Metaphern für den zwiespältigen Charakter menschlicher Innovation – von der Atomenergie bis hin zum Internet – fungieren.

Wie bewertet der Autor die mediale Darstellung im Spiel „God of War“?

Der Autor lobt die Übertragung des Mythos auf ein Unterhaltungsmedium, kritisiert jedoch die Abweichungen vom Original und die Tatsache, dass Pandora im ersten Teil des Spiels eine nur untergeordnete Rolle spielt.

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Details

Title
Die Büchse der Pandora. Der Mythos nach Hesiod und seine Darstellung im Computer-Spiel "God of War I"
Course
Seminarfach - Antike Erzählungen in den heutigen Medien.
Grade
13P / 1-
Author
Dominik Labocha (Author)
Publication Year
2013
Pages
20
Catalog Number
V279231
ISBN (eBook)
9783656730101
ISBN (Book)
9783656730118
Language
German
Tags
büchse pandora mythos hesiod darstellung computer-spiel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dominik Labocha (Author), 2013, Die Büchse der Pandora. Der Mythos nach Hesiod und seine Darstellung im Computer-Spiel "God of War I", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279231
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