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Jugend und Alkohol. Ein soziales Problem?

Title: Jugend und Alkohol.  Ein soziales Problem?

Term Paper , 2014 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Sarah-Lena Ka (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Um diese Arbeit tiefgründig verstehen zu können, ist es nötig, Grundlagen zur Jugendphase, zum Alkohol und zu der Bedeutung von sozialen Problemen zu kennen. Aus diesem Grund beginne ich meine Ausarbeitung mit Erläuterungen dieser Begriffe.
Nachdem ich die allgemeine Bedeutung der Jugend erkläre (Kapitel 2.1), komme ich zu den unterschiedlichen Entwicklungsaufgaben die Jugendliche in dieser Lebensphase bewältigen müssen (Kapitel 2.2).
Anschließend werden sowohl allgemeine Informationen über das Suchtmittel Alkohol und dessen Wirkungsweise als auch die Prävalenz des Konsums bei Jugendlichen genauer beleuchtet (Kapitel 2.3).
Im Folgenden werde ich den Begriff „soziales Problem“ umreißen (Kapitel 2.4). Daraufhin werden Faktoren, die Jugendliche gefährden, Drogen zu konsumieren, und die eigenen Motive der Jugendlichen für einen Verzehr erläutert (Kapitel 3).
Im darauf folgenden Kapitel geht es um das öffentliche Bild, das die Gesellschaft vom Alkoholkonsum hat, wie es in den Medien dargestellt wird, und welche kulturellen Unterschiede in Bezug auf den Verzehr von diesen Suchtmitteln bestehen (Kapitel 4).
Darüber hinaus werden die Leitgedanken und Ziele von Prävention aufgeführt (Kapitel 5.1), die darauf folgend kritisch beurteilt werden (Kapitel 5.2).
Abschließend werde ich mich auf die Leitfrage, ob der Alkoholkonsum Jugendlicher ein soziales Problem darstellt, beziehen (Kapitel 6), nachdem ich zuvor diesen Gedanken von mehreren Seiten betrachten konnte.
Zur besseren Lesbarkeit, wurde beim Schreiben der Arbeit hauptsächlich die maskuline Form verwendet (u.a. der Jugendliche, der Konsument). Diese Bezeichnungen sollen auch die femininen Mitglieder dieser Gruppe mit einschließen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

2.1 Die Jugend

2.1.1 Allgemeines

2.1.2 Entwicklungsaufgaben im Jugendalter

2.2 Die Droge Alkohol

2.2.1 Allgemeines

2.2.2 Wirkungsweise

2.2.3 Entwicklung des Alkoholkonsums bei Jugendlichen

2.3 Soziales Problem

3. Jugendliche als Drogenkonsumenten

3.1 Risikofaktoren

3.2 Motive

4. Problemzuschreibungen

4.1 Das mediale Bild von Alkohol

4.2 Alkohol aus kultureller Sicht

5. Prävention

5.1 Präventionsmaßnahmen

5.2 Kritik an Prävention

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, ob der Alkoholkonsum unter Jugendlichen als soziales Problem eingestuft werden kann. Dabei wird die Lebensphase Jugend, die Wirkung von Alkohol und die Wahrnehmung in der Gesellschaft kritisch beleuchtet, um die soziale Relevanz und Notwendigkeit präventiver Maßnahmen zu erörtern.

  • Grundlagen zur Jugendphase und Entwicklungsaufgaben
  • Physiologische und psychologische Wirkung von Alkohol
  • Risikofaktoren und Motive für den Alkoholkonsum Jugendlicher
  • Mediale und kulturelle Konstruktion des Problems
  • Präventionsstrategien und deren kritische Reflexion

Auszug aus dem Buch

Risikofaktoren

Die Drogenabhängigkeit entsteht durch viele unterschiedliche Faktoren. Feuerlein spricht von einem „Trias“ dieser Bedingungen (vgl. Feuerlein, 1989, 12). Hierbei stehen die individuelle Persönlichkeit des Konsumenten, die Eigenschaft der Droge und die Faktoren der Umwelt in direkter Beziehung zueinander (vgl. Abb. 2). Die Ursachen für für missbräuchlichen Konsum von Alkohol seien hauptsächlich in der Persönlichkeit des einzelnen Menschen zu suchen (vgl. Greiser, 1987, 110ff). Das soziale Umfeld und das Missbrauchspotential einer Droge seien laut Haushahns Erläuterungen keine Ursachen im eigentlichen Sinne, sondern sind fördernde Einflussfaktoren einer Entwicklung von Suchterkrankungen (vgl. Haushahn, 1996, 124)

Mithilfe von Längsschnittuntersuchungen wurden Eigenschaften einer Persönlichkeit ermittelt, die als suchtgefährdet identifiziert wurden (vgl. Haushahn, 1996, 127). Hierbei wurde herausgefunden, dass diese Persönlichkeiten eine geringe Frustrationstoleranz haben, und dass es ihnen schwer fällt, Spannungen zu verarbeiten (ebd.). Somit wird die Genussfähigkeit teilweise geringer (ebd.). Ebenfalls auffällig war ein ausgeprägter Egoismus und verminderte Kontakt- und Liebesfähigkeit (vgl. Haushahn, 1996, 128). Letztere wird darauf zurückgeführt, dass Konsumenten bereits in ihrer frühen Kindheit in keiner erfüllten Beziehung zu ihrer Mutter standen und sich schließlich selbst nie akzeptieren können (ebd.). Darüber hinaus sehen Forscher es als ausgesprochen wahrscheinlich an, dass auch Fehlhaltungen von Konsumenten, bereits in jungen Jahren entstanden sind, jedoch durch einen Suchtmittelkonsum verfestigt werden können (ebd.). Hierzu zählen beispielsweise Merkmale wie emotionale Unreife, Unausgeglichenheit, ein geringes Selbstwertgefühl und - vertrauen, Belastungsunfähigkeit und Verletzlichkeit (vgl. Haushahn, 1996, 129).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die geschichtliche Tradition des Alkoholkonsums und skizziert den Aufbau der Arbeit sowie die verwendete Leitfrage.

Definitionen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Jugend und Alkohol und geht auf die Entwicklungsaufgaben im Jugendalter sowie die physiologischen Wirkungsweisen des Alkohols ein.

Jugendliche als Drogenkonsumenten: Hier werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die spezifische Verletzlichkeit in der Jugendphase sowie die individuellen Risikofaktoren und Motive für den Konsum diskutiert.

Problemzuschreibungen: Das Kapitel analysiert, wie Medien und kulturelle Hintergründe das Bild von Alkoholkonsum formen und bewerten.

Prävention: Es werden verschiedene Präventionsmaßnahmen vorgestellt und eine kritische Auseinandersetzung mit deren Effektivität und Wahrnehmung vorgenommen.

Fazit: Das Fazit führt die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass der Alkoholkonsum Jugendlicher aufgrund seiner gesellschaftlichen Wahrnehmung als soziales Problem einzuordnen ist.

Schlüsselwörter

Jugendliche, Alkoholkonsum, Soziales Problem, Suchtprävention, Risikofaktoren, Medien, Kultur, Entwicklungsaufgaben, Peer-Group, Gesundheit, Drogenaffinitätsstudie, Jugendschutzgesetz, Selbstwertgefühl, Prophylaxe, Suchtentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Phänomen des Alkoholkonsums bei Jugendlichen und analysiert, inwieweit dieses Verhalten als soziales Problem innerhalb unserer Gesellschaft klassifiziert werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten gehören die Definition der Jugendphase, die physiologische Wirkung von Alkohol, die Risikofaktoren für einen Missbrauch, die mediale Darstellung sowie die Möglichkeiten und Grenzen der Suchtprävention.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Leitfrage, ob der Alkoholkonsum Jugendlicher als soziales Problem verstanden werden kann, basierend auf einer theoretischen und empirischen Betrachtung.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender Studien, wie etwa der Drogenaffinitätsstudien, um die theoretischen Konzepte mit empirischen Daten zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst Grundlagen zur Jugendphase und zum Suchtmittel Alkohol gelegt, gefolgt von einer Analyse der Risikofaktoren und Motive. Abschließend werden die mediale Wahrnehmung und Präventionsmaßnahmen diskutiert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Jugend, Alkoholkonsum, Prävention, Risikofaktoren, soziales Problem und gesellschaftliche Wahrnehmung beschreiben.

Welche Rolle spielt die Peer-Group beim Alkoholkonsum Jugendlicher laut der Arbeit?

Die Peer-Group wird als prägender Faktor identifiziert, da der Konsum von Alkohol oft als Ausdruck von Risikobereitschaft und Rebellion Anerkennung innerhalb der Gleichaltrigengruppe hervorruft.

Wie bewertet die Autorin die Wirksamkeit klassischer Präventionsmaßnahmen?

Die Autorin weist unter Einbezug von Literatur (u.a. Quensel) darauf hin, dass klassische, abschreckende Prävention oft wenig wirksam ist, da sie Jugendliche eher verunsichert, anstatt eine echte Verhaltensänderung zu fördern.

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Details

Title
Jugend und Alkohol. Ein soziales Problem?
College
University of Siegen  (Fakultät II: Bildung · Architektur · Künste, Department: Erziehungswissenschaft · Psychologie)
Course
Jugend als Problem? Risikokonstruktionen in der Sozialen Arbeit
Grade
2,0
Author
Sarah-Lena Ka (Author)
Publication Year
2014
Pages
17
Catalog Number
V279283
ISBN (eBook)
9783656962755
ISBN (Book)
9783656962762
Language
German
Tags
soziale Arbeit Sozialarbeit Jugend Sucht Alkohol Risiko soziales Problem Problem
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sarah-Lena Ka (Author), 2014, Jugend und Alkohol. Ein soziales Problem?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279283
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