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Bilanzielle Behandlung von Filmrechten und -lizenzen nach IAS/IFRS

Titre: Bilanzielle Behandlung von Filmrechten und -lizenzen nach IAS/IFRS

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2011 , 22 Pages , Note: 2,9

Autor:in: Jian Qin (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die immateriellen Vermögensgüter haben in den letzten 20 Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen, da man in einer Zeit des globalen Wettbewerbs und einer Hochtechnologie-Gesellschaft lebt. Wie beispielsweise laut Geschäftsbericht des Medienunternehmens „ProSiebenSat.1 Media AG“ betrug für das Geschäftsjahr 2005 das Programmvermögen insgesamt 1.06 Mrd. Euro, was bei der Gesamtsumme der Aktiva von 2.02 Mrd Euro einen Anteil von 52.4% entspricht, hinzukommen immaterielle Vermögensgüter wie Software, gewerbliche Schutzrechte und Filmrechte von 330 Mio. Euro. Insgesamt betrugen immaterielle Vermögensgüter von ProSiebenSat.1 Media AG c.a. 70% des Gesamtvermögens. Da sich die Bewertung der Unternehmen je nach Zielsetzung und Bewertungsmethode erheblich unterscheidet, insbesonder bei Film- und Medienunternehmen, deren Vermögenswerte sowie Zukunftserwartungen überwiegend auf immateriellen Werten basieren, so müssen die individuellen Unternehmensmerkmale auch Eingang in bewertungsspezifische Fragestellungen finden. Bei der Bewertung eines Filmunternehmens der Bewertung der ihm zustehenden Risiken und Chancen- hier der Filmrechte, über die es beschränkt oder unbeschränkt, zeitlich und geographisch, wirtschaftlich verfügen kann- zentrale Bedeutung zukommt, da eine faire Bewertung des Filmvermögens eine ausschlaggebende Grundlage für die faire prospektive Unternehmensbewertung ist. Zwar bestimmen Qualität und Quantität der Filmrechte und -lizenzen das Bilanzbild und den Wert eines Filmunternehmens, aber die Ermittlung eines auf Angebot und Nachfrage basierenden Marktpreises ist aufgrund der wert- und unternehmensspezifischen Verwertungs- und Ertragserwartungen besonders schwierig. Das Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung der bilanziellen Behandlung der immateriellen Vermögensgüter anhand von Filmrechten und –lizenen nach IAS 38. In dieser Seminararbeit sollten folgende Fragen in erster Linie beantwortet werden:
1).Was sind Filmrechte und -lizenzen und wie entstehen sie?
2).Wie sind Filmrechte und -lizenzen in der Bilanz abzubilden?
3).Welche Aufwendungen dürfen im Rahmen der Anschaffung und Herstellung eines Films aktiviert werden?
4).Wie sind aktivierte Filmrechte und -lizenen abzuschreiben?
5).Wie sollen Filme und Lizenenrechte fair bewertet werden?
Die Betrachtung beschränkt sich auf separat extern erworbene sowie selbst erstellte Filmrechte und -lizenzen. Erwerb bei Unternehmenszusammenschlüssen bleibt hierbei unberücksichtigt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Merkmale und Besonderheiten von Filmrechten und -lizenzen

2.1 Begriffliche Erklärung von Filmrechten und -lizenzen

2.2 Charaktistika bei der Verwertung von Filmrechten und -lizenzen

3 Bilanzielle Behandlung von Filmrechten und -lizenzen nach IAS 38

3.1 Ansatzvoraussetzung

3.1.1 Abstrakte Aktivierungsfähigkeit

3.1.2 Konkrete Aktivierungsfähigkeit

3.2 Bewertung von Filmrechten und -lizenzen nach IAS/IFRS

3.2.1 Bewertungsmodell

3.2.2 Zugangsbewertung

3.2.3 Folgebewertung

4 Kritische Würdigung

4.1Uneinheitliche Bilanzausweise und Abschreibungsmethodik

4.2Berechnung der Abschreibungsbeträge nach der IFFCM-Methode

4.3Ist eine präzise Bewertung möglich?

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die bilanzielle Behandlung von immateriellen Vermögenswerten, speziell Filmrechten und -lizenzen, unter Anwendung der IAS/IFRS-Richtlinien. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie diese zentralen Werttreiber der Medienbranche trotz fehlender spezifischer IFRS-Regelungen identifiziert, aktiviert und bewertet werden müssen.

  • Grundlagen und Charakteristika von Filmrechten
  • Ansatzvoraussetzungen für immaterielle Vermögenswerte nach IAS 38
  • Methoden der Zugangs- und Folgebewertung
  • Kritische Analyse der bilanziellen Praxis und Abschreibungsmethoden
  • Bedeutung der Werthaltigkeit für die Unternehmensbewertung

Auszug aus dem Buch

3.1.1.Abstrakte Aktivierungsfähigkeit

Zur Abbildung der branchenspezifischen Besonderheiten von Filmrechten und –lizenzen enthalten die IFRS grundsätzlich keine speziellen Vorschriften im Vergleich zu den anderen immateriellen Vermögenswerten. Die Erfassung immaterieller Vermögensgüter erfolgt gem. IAS.38 in einem zweistufigen Entscheidungsprozess. Zum ersten sollten die immateriellen Vermögensgüter die abstrakten Aktivierungsfähigkeitskriterien erfüllen: 1).die Identifizierbarkeit, um die immateriellen Vermögensgüter eindeutig vom Goodwill abzugrenzen, ein identifizierbarer immaterieller Vermögenswert liegt immer vor, wenn er separierbar ist oder auf einem vertraglichen Recht basiert; ist eine rechtliche Grundlage vorhanden, spielt es dabei keine Rolle, ob das Recht übertragbar oder sich von anderen Rechten loslösen lässt. Rechte gelten auch ohne die Möglichkeit einer selbständigen Verwertung als identifizierbar; 2). die Kontrolle des Unternehmens über die betreffenden immateriellen Vermögensgegenstände, Indiz hierfür ist das Innehaben eines Rechts; 3).die Existenz eines künftigen ökonomischen Nutzens. Die obengenannten Voraussetzungen sind sowohl bei selbst erstellten auch als bei entgeltlich erworbenen Filmrechten und -lizenzen durch das Vorliegen von Urheberrechtsansprüchen im gesetzlichen Sinne oder von gegen Lizenzgebühren erworbenen Nutzungsrechten erfüllt. Das Merkmal des künftigen wirtschaftlichen Nutzens ist keine nennenswerte Aktivierungshürde, Es ist erfüllt, wenn das Unternehmen aufgrund des Innehabens immaterieller Vermögenswerte Erlöse, Kosteneinsparungen oder ähnliche Vorteile erwarten kann, zwar die wirtschaftliche Verwertung der Filme oder Filmlizenzen nicht verlässlich bestimmt werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Einführung in die Bedeutung immaterieller Vermögensgüter für Medienunternehmen und Definition der Zielsetzung dieser Arbeit.

2 Merkmale und Besonderheiten von Filmrechten und -lizenzen: Erläuterung der begrifflichen Grundlagen sowie der Charakteristika der Wertschöpfungskette in der Filmwirtschaft.

3 Bilanzielle Behandlung von Filmrechten und -lizenzen nach IAS 38: Detaillierte Analyse der Ansatzkriterien und der Bewertungsmodelle (Zugang und Folge) nach IAS 38.

4 Kritische Würdigung: Diskussion über die uneinheitliche Anwendungspraxis von Abschreibungsmethoden, insbesondere unter Rückgriff auf US-amerikanische Standards (SOP 00-2).

5 Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Problematik und Ausblick auf die Notwendigkeit einer einheitlicheren und zukunftsorientierteren Bilanzierung.

Schlüsselwörter

IAS 38, Filmrechte, Lizenzen, IFRS, Bilanzierung, Immaterielle Vermögenswerte, Aktivierung, Bewertung, Abschreibungsmethode, Wertschöpfungskette, SOP 00-2, Werthaltigkeit, Filmvermögen, Medienunternehmen, Unternehmensbewertung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die bilanzielle Erfassung und Bewertung von Filmrechten und -lizenzen nach internationalen Rechnungslegungsstandards (IAS/IFRS).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Identifizierbarkeit und Aktivierung von Filmrechten, die Unterscheidung zwischen Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie die methodische Herausforderung bei der Abschreibung.

Welches ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Darstellung der bilanziellen Behandlung dieser spezifischen Vermögenswerte, um Transparenz und Vergleichbarkeit in der Berichterstattung von Medienunternehmen zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine theoretische Analyse der IAS 38-Richtlinien in Kombination mit einer empirischen Betrachtung der praktischen Anwendung bei ausgewählten Unternehmen vorgenommen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die abstrakten und konkreten Aktivierungsvoraussetzungen sowie die detaillierte Bewertung (Zugang und Folge) inklusive einer kritischen Diskussion der Abschreibungsverfahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie IAS 38, Filmrechte, Lizenzen, IFRS, Aktivierung und Werttreiber charakterisiert.

Warum ist die Bilanzierung von Filmen nach IFRS problematisch?

Da IFRS keine spezifischen Branchenregelungen für Filme enthalten, entstehen Freiräume, die zu einer uneinheitlichen Anwendung und mangelnder Vergleichbarkeit in der Praxis führen.

Was besagt die IFFCM-Methode?

Die "individual-film-forecast-computation method" (IFFCM) berechnet Abschreibungen basierend auf den realisierten Umsätzen im Verhältnis zum erwarteten Gesamtumsatz eines Films.

Welche Rolle spielen Erfahrungswerte bei der Bewertung?

Da oft kein aktiver Markt existiert, sind Unternehmen gezwungen, subjektive Schätzungen und Erfahrungswerte heranzuziehen, was die Objektivität der Bewertung einschränkt.

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Résumé des informations

Titre
Bilanzielle Behandlung von Filmrechten und -lizenzen nach IAS/IFRS
Université
http://www.uni-jena.de/  (Lehrstühl Rechnungslegung)
Cours
IFRS-Hauptseminar
Note
2,9
Auteur
Jian Qin (Auteur)
Année de publication
2011
Pages
22
N° de catalogue
V279391
ISBN (ebook)
9783656733195
ISBN (Livre)
9783656733171
Langue
allemand
mots-clé
bilanzielle behandlung filmrechten ias/ifrs
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jian Qin (Auteur), 2011, Bilanzielle Behandlung von Filmrechten und -lizenzen nach IAS/IFRS, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279391
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Extrait de  22  pages
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