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Gender Mainstreaming

Título: Gender Mainstreaming

Redacción Científica , 2008 , 7 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Master of Arts Tina Schreiber (Autor)

Sociología - Vivienda y Sociología urbana
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„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“(§ 3, Abs. 2 GG). Doch das trifft auch heute in unserer modernen Gesellschaft keineswegs zu 100% zu.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bildungschancen und Bildungsdefizite

3. Sozialisation und Geschlechterrollen

4. Ursachen der Ungleichheit in der Arbeitswelt

5. Karriere und Familie

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die fortbestehende Ungleichheit zwischen Männern und Frauen in der modernen Gesellschaft, insbesondere mit Blick auf Bildungsabschlüsse, Karrierechancen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ziel ist es, die soziologischen Ursachen für die Unterrepräsentation von Frauen in Führungspositionen zu analysieren und den Einfluss von Sozialisation sowie gesellschaftlichen Stereotypen aufzuzeigen.

  • Analyse geschlechtsspezifischer Bildungsunterschiede und Studienwahlverhalten
  • Einfluss von Sozialisationsprozessen auf Geschlechterrollen und Stereotypen
  • Strukturelle Barrieren für Frauen in der patriarchalen Arbeitswelt
  • Die Problematik der Doppelbelastung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Politische Strategien wie Gender Mainstreaming zur Förderung der Gleichstellung

Auszug aus dem Buch

Ursachen der geschlechtsspezifischen Ungleichheit in der Arbeitswelt

Gründe für diese ungleiche Verteilung der Geschlechter in den einzelnen Qualifikationen und Berufsschichten lassen sich schon im Kindesalter finden. Unterschliedliche Sozialisationsprozesse von Mädchen und Jungen führen zu einer prägenden Grundeinstellung gegenüber dem anderen Geschlecht. Mädchen und später Frauen werden als „weich“, „sanft“ und „feingliedrig“, „linkisch“ und „zart“ (Joas 2001: 276) charakterisiert, während Jungen und später Männer „stark“, „fest“, „grobgliedrig“, „gewandt“ und „hart“ sind (Joas 2001: 276). Geschlechtsspezifische Sozialisationsprozesse beeinflussen die Persönlichkeit, die Einstellungen, die Motivation und die Verhaltensweisen (vgl. Geißler 2006: 301). Im Hinblick auf die Arbeitswelt sind diese Beeinflussungen für Männer von Vorteil, während sie für Frauen nachteilig sind.

Die unterschiedlichen Sozialisationen und die Geschlechtsrollen und Geschlechtsstereotypen, die sich in den Köpfen der Menschen festgesetzt haben, beeinflussen sich wechselseitig.

Diese Rollen und Stereotypen legen fest, was von Männern und Frauen in der Gesellschaft erwartet wird. Diese Festlegung variiert von Kultur zu Kultur. Hier in Deutschland ist es die Grundauffassung, dass Frauen traditionell für den Haushalt und die Kindererziehung zuständig sind, während Männer arbeiten gehen und die Familie versorgen. Stereotypen beeinflussen unser Denken, indem sie uns zum Beispiel sagen, welches Geschlecht für welchen Beruf gemacht ist. Schon kleine Kinder wissen in welchem Beruf Männer und in welchem Frauen arbeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die rechtliche Gleichstellung von Mann und Frau dem gesellschaftlichen Alltag gegenüber und wirft die Frage auf, warum Frauen trotz besserer Bildungsabschlüsse in Führungspositionen unterrepräsentiert sind.

2. Bildungschancen und Bildungsdefizite: Hier wird analysiert, wie sich das frühere Bildungsdefizit von Frauen zu einem Vorsprung gewandelt hat, während gleichzeitig geschlechtsspezifische Muster bei der Studienwahl bestehen bleiben.

3. Sozialisation und Geschlechterrollen: Das Kapitel beleuchtet, wie tief verwurzelte Rollenbilder und Sozialisationsprozesse die berufliche Motivation und die gesellschaftliche Wahrnehmung der Geschlechter prägen.

4. Ursachen der Ungleichheit in der Arbeitswelt: Der Fokus liegt auf der patriarchalen Struktur der Berufswelt und Diskriminierungsmechanismen bei der Rekrutierung und Bezahlung.

5. Karriere und Familie: Dieser Abschnitt thematisiert den Rollenkonflikt, dem Frauen durch die Doppelbelastung von Beruf und traditioneller Hausfrauenrolle ausgesetzt sind.

6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassend wird festgestellt, dass trotz gesetzlicher Gleichheit und EU-Programmen wie Gender Mainstreaming der Weg zu einer absoluten Gleichberechtigung noch lang ist.

Schlüsselwörter

Gleichberechtigung, Geschlechterrollen, Sozialisation, Arbeitswelt, Karriere, Vereinbarkeit, Gender Mainstreaming, Lohndiskriminierung, Bildungsabschlüsse, Stereotypen, Doppelbelastung, Frauenförderung, Soziologie, Unterrepräsentation, Berufsstruktur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die soziologischen Ursachen für die fortbestehende Ungleichheit zwischen Männern und Frauen in der modernen Arbeitswelt trotz formaler Gleichberechtigung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Kernbereichen gehören Bildungsbiografien, der Einfluss der Sozialisation, die Wirkung von Geschlechterstereotypen sowie die strukturellen Hürden bei der Karriereplanung von Frauen.

Was ist das primäre Ziel oder die zentrale Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu ergründen, warum Frauen trotz oftmals höherer Qualifikationen seltener in Führungspositionen gelangen und welche Mechanismen diesen Prozess aufrechterhalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Datenanalyse, wobei soziologische Erkenntnisse von Autoren wie Geißler und Joas sowie statistische Daten herangezogen werden.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Zusammenhänge zwischen Bildungsabschluss und Karriere, die Auswirkungen patriarchaler Strukturen im Betrieb sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Geschlechterrollen, Gender Mainstreaming, Lohndiskriminierung, Sozialisation und Vereinbarkeit von Familie und Karriere.

Welche Rolle spielen Kinder für die Karriere von Frauen in der vorliegenden Studie?

Die Studie zeigt auf, dass Kinder häufig als Risikofaktor in der Karriereplanung wahrgenommen werden, was viele Frauen in die Entscheidung zwischen familiärer Erfüllung und beruflichem Aufstieg zwingt.

Was bedeutet der Begriff "Gender Mainstreaming" in diesem Kontext?

Er beschreibt einen Strategieansatz der Europäischen Union, der sicherstellen soll, dass bei allen gesellschaftlichen Planungen die unterschiedlichen Bedürfnisse von Männern und Frauen gleichwertig berücksichtigt werden.

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Detalles

Título
Gender Mainstreaming
Universidad
University of Kaiserslautern
Calificación
2,0
Autor
Master of Arts Tina Schreiber (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
7
No. de catálogo
V279432
ISBN (Ebook)
9783656720904
Idioma
Alemán
Etiqueta
gender mainstreaming
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Master of Arts Tina Schreiber (Autor), 2008, Gender Mainstreaming, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279432
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