Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Théologie - Théologie historique, Histoire ecclésiastique

Der Begriff Heiliger Geist bei Karl Barth

Titre: Der Begriff Heiliger Geist bei Karl Barth

Résumé , 2009 , 11 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Sarah Weber (Auteur)

Théologie - Théologie historique, Histoire ecclésiastique
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Modulabschlussarbeit in der Systematischen Theologie:
Das in Karl Barths zwölften Paragraphen behandelte Grundproblem bezieht sich auf den christlichen Glauben, nämlich auf die Anerkennung Gottes in Jesus Christus. Es steht die Frage im Raum, wie die Menschen zu diesem Glauben kommen.
An dieser Stelle bringt Barth den Heiligen Geist ins Spiel und geht dem Problem anhand dieser Frage auf den Grund, indem zunächst die Wirkungen des Heiligen Geistes im Vordergrund stehen und anschließend in Bezug zum Nicäno-Konstantinopolitanum gesetzt werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung und Definition

Wesen des Heiligen Geistes

Die verschiedenen Wirkungen des Heiligen Geistes

Das Verhältnis von Gott und den Menschen – Die Gotteskindschaft

Freiheit als Knecht

Ausgießung des Geistes – Mitteilung

Geschichtlichkeit

Abschluss

Zielsetzung und Themenfelder

Die vorliegende Arbeit untersucht den Begriff des „Heiligen Geistes“ basierend auf dem zwölften Paragraphen der Kirchlichen Dogmatik von Karl Barth, um zu ergründen, wie der Mensch zum christlichen Glauben findet und welche Rolle der Geist Gottes dabei als verbindende Kraft zwischen Gott und den Menschen einnimmt.

  • Theologische Bestimmung des Heiligen Geistes als Hypostase Gottes
  • Die Wirkung des Geistes als Zuteilwerdung der Offenbarung
  • Die Gotteskindschaft als Ergebnis der Geist-Wirksamkeit
  • Die Spannung zwischen Freiheit und Dienst (Knechtschaft)
  • Die Rolle der Geschichtlichkeit und zwischenmenschlicher Beziehungen

Auszug aus dem Buch

Wesen des Heiligen Geistes

Im Nicäno-Konstantinopolitanum sind Glaubensaussagen und in dessen dritten Artikel besonders die Aussagen über den Heiligen Geist (vgl. S. 492 ff.), wie sie das Zeugnis der Offenbarung Gottes besagt, festgehalten. Sie sind sehr präzise, aber dennoch vielschichtig in ihrer Bedeutung, weil Gott trotz seiner Allgegenwärtigkeit für uns nicht greifbar ist. Er bleibt geheimnisvoll, was sich auch später noch in den Ausführungen zum menschlichen Sprachmodell, der Trinitätslehre, zeigen wird.

Das Attribut „heilig“ wird für Gottes Geist deswegen gebraucht, weil es sowohl für die Unterschiedenheit von seiner Schöpfung als auch für das Göttliche steht (vgl. S. 472, Z. 37f.; S. 499, Z. 4-7). Er verherrlicht Gott durch diese klare Trennung und ist so mit nichts zu vergleichen, was er geschaffen hat. Wohl aber wendet sich dieser ganz Andere den Menschen zu.

Gott ergreift sie mit seiner Offenbarung, während er sie zugleich mit seinem Geist erfüllt (vgl. S. 497, Z. 34-38) und sich ihnen durch seinen Sohn zuwendet. Das ist gemeint, wenn in der Definition vom Heiligen Geist als Brücke zwischen Gott und den Menschen die Rede ist. Er ebnet dem Wort Gottes so den Weg zu den Menschen. Zugleich ist der Heilige Geist derjenige, der den Vater zum Vater und den Sohn zum Sohn wirkt. Ohne ihn wäre dieses Verhältnis überhaupt nicht existent, was auch beinhaltet, dass er nicht mit ihnen vermischt, aber auch nicht von ihnen getrennt werden darf (vgl. S. 497).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung und Definition: Dieses Kapitel legt die Basis für die Untersuchung, indem es den Heiligen Geist als Hypostase Gottes definiert, die als Brücke zwischen Gott und dem Menschen fungiert.

Wesen des Heiligen Geistes: Hier wird die Heiligkeit des Geistes in Abgrenzung zur Schöpfung erläutert und die trinitarische Verbundenheit von Vater, Sohn und Geist hervorgehoben.

Die verschiedenen Wirkungen des Heiligen Geistes: Dieser Abschnitt beleuchtet die Gotteskindschaft, die christliche Freiheit im Dienst Gottes sowie die Bedeutung der Mitteilung des Glaubens.

Geschichtlichkeit: Hier wird dargelegt, wie die senkrechte Wirkung des Geistes in der Geschichte zu einer waagerechten Ausbreitung in zwischenmenschlichen Beziehungen führt.

Abschluss: Das Kapitel fasst zusammen, dass Gott nicht abschließend definierbar ist und der Geist in seiner Wirkung die Vermittlung zwischen Gottes Offenbarung und dem menschlichen Leben darstellt.

Schlüsselwörter

Heiliger Geist, Karl Barth, Offenbarung, Gotteskindschaft, Trinitätslehre, Hypostase, Glaube, Freiheit, Schöpfung, Gnadengaben, Geschichtlichkeit, Kirchliche Dogmatik, Filioque, Theologie, Gottesverhältnis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem theologischen Verständnis des Heiligen Geistes basierend auf Karl Barths Kirchlicher Dogmatik, insbesondere dem zwölften Paragraphen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Wesen des Heiligen Geistes, seiner Rolle als Mittler der Offenbarung, der Gotteskindschaft sowie der ethischen Konsequenz des Glaubens.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Begriff „Heiliger Geist“ zu definieren und aufzuzeigen, wie Barth die Verbindung zwischen göttlicher Ewigkeit und menschlicher Zeitlichkeit herstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine dogmengeschichtliche und systematisch-theologische Analyse, die primär auf der Textarbeit an Barths Kirchlicher Dogmatik basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bestimmung des Wesens des Geistes, die Erläuterung seiner Wirkungen (Gotteskindschaft, Freiheit) und die Reflexion über die Ausgießung des Geistes sowie seine Rolle in der Geschichte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Offenbarung, Hypostase, Gotteskindschaft, Freiheit und das Wirken des Heiligen Geistes im Menschen.

Inwiefern ist der Mensch nach Barth „frei als Knecht“?

Barth betont, dass die wahre Freiheit darin besteht, sich durch den Geist Gottes in den Dienst nehmen zu lassen, womit das Dienen Gottes eine befreiende Wirkung entfaltet.

Warum spielt das „filioque“ eine Rolle für die Argumentation?

Das filioque unterstreicht die untrennbare Beziehung zwischen Vater und Sohn, wobei der Geist als das Band dieser Liebe auch die Verbindung zum Menschen ermöglicht.

Fin de l'extrait de 11 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Der Begriff Heiliger Geist bei Karl Barth
Université
TU Dortmund
Cours
Basiswissen Dogmatik
Note
1,3
Auteur
Sarah Weber (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
11
N° de catalogue
V279493
ISBN (ebook)
9783656731764
ISBN (Livre)
9783656731757
Langue
allemand
mots-clé
begriff heiliger geist karl barth
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sarah Weber (Auteur), 2009, Der Begriff Heiliger Geist bei Karl Barth, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279493
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  11  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint