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Bilanzanalyse und Rating am Beispiel der „BMW AG“

Titre: Bilanzanalyse und Rating am Beispiel der „BMW AG“

Thèse de Bachelor , 2013 , 48 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Thomas Hacker (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

Viele Unternehmen beklagen sich über steigende Zinssätze und haben Probleme bei der Beschaffung von Fremdkapital. Diesen Unternehmen kann geholfen werden wenn sie sich gezielt auf ein Rating vorbereiten. Dazu werden verschiedene Maßnahmen erläutert, die ein Unternehmen nutzen kann um ein bestmögliches Ratingergebnis zu erhalten.
Ein gutes Rating ist ein Garant für gute Verkäufe von Wertpapieren auf dem Aktienmarkt und einem niedrigen Kreditzinssatz bei den Geldhäusern. Durch eine quantitative wie auch qualitative Bilanzanalyse werden die Stärken und Schwächen des Unternehmens aufgedeckt es werden Lösungsansätze beschrieben. Die Abschlussarbeit zeigt die Möglichkeiten und Grenzen der Beeinflussung eines Ratings am Beispiel der "BMW AG", die Abschlussarbeit kann jedoch auch auf andere Unternehmen übertragen werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Was ist Rating?

1.2 Was ist das Ziel des Rating?

1.3 Exkurs Basel 2

1.3.1 Zielsetzung von Basel 2

2. Arten des Ratings

2.1 Internes Bankenrating

2.1.1 Wofür dient das interne Rating durch Banken?

2.1.2 Ablauf des internen Ratings

2.2 Externes Rating

3. Bilanzauswertung der Deutschen Bundesbank

3.1 Quantitative Analyse

3.2 Finanzflussrechnung

3.2.1 Finanzflussrechnung im Umsatzbereich

3.2.2 Finanzflussrechnung im Investitionsbereich

3.2.3 Finanzflussrechnung im Finanzbereich

3.3 Kennzahlenanalyse

3.3.1 Rentabilitätskennzahlen

3.3.2 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen

3.3.3 Eigenkapital/Eigenmittel Kennzahlen

3.3.4 Ergänzende Kennzahlen

3.4 Zusammenfassende Erläuterung der Kennzahlen

3.5 Abschließende Bewertung

3.5.1 Branchenspezifische Diskriminanzanalyse

3.5.2 Expertensystem

3.5.3 Support Vector Machine (SVM)

4. Qualitative Jahresabschlussanalyse

4.1 Management und Struktur

4.2 Strategie

4.3 Produkte

4.4 Kunden und Lieferanten

4.5 Prozesse

4.6 Controlling

4.7 Risikomanagement

4.8 Finanzstatus und Finanzrisiken

4.9 Branchenanalyse

5. Abschließendes Bonitätsurteil

6. Beschreibung Analyseobjekt „BMW AG“

6.1 Kapitalflussrechnung der „BMW AG“

6.2 Rentabilitätskennzahlen der „BMW AG“

6.3 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen der „BMW AG“

6.4 Eigenkapital/Eigenmittel Kennzahlen der „BMW AG“

6.5 Ergänzende Kennzahlen der „BMW AG“

7. Möglichkeiten und Grenzen der Beeinflussung des Rating

7.1 Möglichkeiten und Grenzen der Beeinflussung der quantitativen Daten

7.1.1 Verbesserung der Umsatzrendite und der Betriebsrendite

7.1.2 Verbesserung des Einnahmenüberschusses

7.1.3 Verbesserung der kurzfristigen Kapitalbindung

7.1.4 Verbesserung des Debitorenumschlag

7.1.5 Verbesserung des Kreditorenumschlag

7.1.6 Verbesserung der Eigenkapitalquote und der Eigenmittelquote

7.1.7 Verbesserung des Cashflows

7.1.8 Verbesserung der Gesamtrentabilität

7.1.9 Verbesserung der Eigenkapitalrentabilität

7.1.10 Verbesserung der Investitionsquote

7.1.11 Verbesserung des Verschuldungsgrad

7.1.12 Verbesserung des Anlagendeckungsgrad

7.2 Anmerkungen zur Beeinflussung der quantitativen Daten

7.3 Möglichkeiten und Grenzen der Beeinflussung der qualitativen Daten

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der aktiven Beeinflussung von Unternehmensratings durch bilanzpolitische Maßnahmen. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie Unternehmen durch eine gezielte Steuerung ihrer quantitativen Kennzahlen sowie durch eine professionelle qualitative Darstellung ein besseres Bonitätsurteil erreichen können, unter besonderer Berücksichtigung der „BMW AG“.

  • Grundlagen des Bankenratings und der Rolle von Basel 2
  • Methodik der Bonitätsanalyse durch die Deutsche Bundesbank
  • Detaillierte Analyse der Kennzahlensysteme und Finanzflussrechnung
  • Qualitative Bewertungsfaktoren und ihre Handhabung
  • Bilanzpolitische Spielräume zur Optimierung von Rating-Kennzahlen

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Finanzflussrechnung im Umsatzbereich

Die Finanzflussrechnung im Umsatzbereich gibt einen Überblick über den wirtschaftlichen Erfolg in der aktuellen Periode. Der Umsatzbereich ist die Quelle aller Geldmittel und damit für die Finanzflussanalyse von großer Bedeutung. Um einen Eindruck zu bekommen wie viel Geld aus dem operativen Geschäft tatsächlich zur Verfügung steht werden die Zahlen aus der GuV um Einnahmen und Ausgaben bereinigt, die keinen tatsächlichen Geldzufluss oder Geldabfluss zur Folge haben. Nur Einzahlungen und Auszahlungen haben Einfluss auf die Liquidität eines Unternehmens und sind somit relevant für die Finanzflussrechnung.

Ausgegangen wird von dem Betriebsergebnis aus der GuV. Dieses wird nun in den weiteren Schritten um die nachfolgenden Posten bereinigt, so dass man einen genaueren Einblick in die finanzielle Lage des Unternehmens erhält.

Korrigiert wird das Betriebsergebnis um folgende Posten:

1. Angefangen wird mit den Abschreibungen, diese sind ein buchhalterischer Aufwand und verursachen keinen Geldmittelentzug durch eine Ausgabe. Sie mindern zwar den Gewinn, verzehren jedoch kein Geld. Sie sind deshalb dem Betriebsergebnis hinzuzurechnen.

2. Bei den Rückstellungen ist der Saldo aus der Zuführung und der Reduzierung von Rückstellungen zu bilden. Da es sich hier ebenfalls um Aufwendungen handelt und nicht um Ausgaben, muss ein positiver Rückstellungssaldo dem Betriebsergebnis hinzugerechnet und ein negativer Rückstellungssaldo abgezogen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Problematik steigender Fremdkapitalkosten und die Relevanz von Ratings für Unternehmen, inklusive eines Exkurses zu Basel 2.

2. Arten des Ratings: Differenzierung zwischen internem Bankenrating und externen Ratings durch Agenturen sowie Erläuterung der Bedeutung für Unternehmen.

3. Bilanzauswertung der Deutschen Bundesbank: Detaillierte Darstellung der quantitativen Analyse, der Finanzflussrechnung sowie der Kennzahlenberechnung als Basis für das Bonitätsurteil.

4. Qualitative Jahresabschlussanalyse: Erläuterung der weichen Faktoren wie Managementqualität, Strategie und Prozesse, die über das reine Zahlenwerk hinaus das Rating beeinflussen.

5. Abschließendes Bonitätsurteil: Zusammenführung von quantitativen und qualitativen Ergebnissen zur Einstufung in die Bonitätsstufen der Deutschen Bundesbank.

6. Beschreibung Analyseobjekt „BMW AG“: Praktische Anwendung der zuvor erläuterten Methoden auf die spezifischen Kennzahlen der BMW AG zur Veranschaulichung.

7. Möglichkeiten und Grenzen der Beeinflussung des Rating: Analyse der bilanzpolitischen Gestaltungsspielräume, um Kennzahlen gezielt zu verbessern, unter kritischer Würdigung der Grenzen dieser Maßnahmen.

8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Einflussmöglichkeiten und Empfehlungen für eine proaktive Ratingsteuerung durch Unternehmen.

Schlüsselwörter

Rating, Bonitätsanalyse, Basel 2, Bilanzanalyse, Finanzflussrechnung, Kennzahlen, Umsatzrendite, Kapitalbindung, Eigenkapitalquote, BMW AG, operative Geschäftstätigkeit, Liquidität, Bilanzpolitik, Unternehmensbewertung, Cashflow.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen ihre Bonität durch gezielte Beeinflussung von Bilanzkennzahlen und die Gestaltung qualitativer Faktoren im Rahmen von Bankenratings verbessern können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Bonitätsanalyse nach den Vorgaben der Deutschen Bundesbank, die praktische Kennzahlenermittlung, Bilanzpolitik sowie das Risikomanagement im Ratingprozess.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, an welchen „Stellschrauben“ der Bilanzierung ein Unternehmen drehen kann, um sein Ratingergebnis bei Banken aktiv zu optimieren, ohne dabei die Unternehmenssubstanz zu gefährden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet eine deskriptive und analysierende Methode, bei der die Kennzahlenmethodik der Deutschen Bundesbank theoretisch hergeleitet und anschließend am Fallbeispiel der BMW AG empirisch angewendet wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die quantitative Analyse (Kennzahlen/Finanzfluss), die qualitative Analyse (Management/Strategie) sowie eine kritische Untersuchung der bilanzpolitischen Möglichkeiten zur Optimierung dieser Werte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Rating, Bonitätsanalyse, Finanzflussrechnung, Eigenkapitalquote, Kennzahlen, Bilanzpolitik, Cashflow und die BMW AG als Fallbeispiel.

Wie unterscheidet sich das interne Rating vom externen Rating?

Während das externe Rating primär für Anleger auf dem Kapitalmarkt zur Bewertung von Wertpapieren dient, ist das interne Rating das bankindividuelle Verfahren zur Risikoberechnung für Kreditvergaben im Rahmen von Basel 2.

Welche bilanzpolitischen Maßnahmen zur Verbesserung des Einnahmenüberschusses werden genannt?

Das Dokument nennt unter anderem die Wahl der Abschreibungsmethoden (linear vs. degressiv), die Bewertung von Rückstellungen und die Ausnutzung von Gestaltungsspielräumen bei latenten Steuern als Möglichkeiten.

Warum ist das Just-in-Time-Konzept für das Rating relevant?

Es dient der Optimierung der Lagerhaltung, reduziert dadurch das im Umlaufvermögen gebundene Kapital und verbessert somit die Kennzahl der kurzfristigen Kapitalbindung.

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Résumé des informations

Titre
Bilanzanalyse und Rating am Beispiel der „BMW AG“
Université
Cologne University of Applied Sciences  (Wirtschaftswissenschaften)
Cours
Banking & Finance, Controlling
Note
2,0
Auteur
Thomas Hacker (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
48
N° de catalogue
V279518
ISBN (ebook)
9783656854937
ISBN (Livre)
9783656854944
Langue
allemand
mots-clé
bilanzanalyse rating beispiel möglichkeiten grenzen beeinflussung ratings
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Thomas Hacker (Auteur), 2013, Bilanzanalyse und Rating am Beispiel der „BMW AG“, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279518
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Extrait de  48  pages
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