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Evaluierung des Vorschlages der Europäischen Kommission über eine Finanztransaktionssteuer und Auswirkungen auf Kreditinstitute und deren Kunden

Titre: Evaluierung des Vorschlages der Europäischen Kommission über eine Finanztransaktionssteuer und Auswirkungen auf Kreditinstitute und deren Kunden

Travail d'étude , 2013 , 40 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Roman Safronov (Auteur)

Gestion d'entreprise - Banque, Bourse, Assurance
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Résumé Extrait Résumé des informations

In Anbetracht umfangreicher Finanzhilfen für Staaten und Banken formiert sich zunehmend Widerstand innerhalb der Bevölkerung. Seien es Protestbewegungen wie „Occupy: Wall Street“ oder Parteineugründungen wie die „Alternative für Deutschland“, immer mehr Teile der Bevölkerung zeigen Interesse an finanzpolitischen Entscheidungen und üben Kritik an dem bisherigen Umgang mit den Akteuren der Finanzbranche. Auch die Politik hat diesen Kurs eingeschlagen und sucht nach Wegen und Möglichkeiten, wie man insbesondere Banken an den Kosten der Krise beteiligen kann. Nach langwierigen Debatten hat sich die gewünschte Lösung in Form einer Finanztransaktionssteuer (FTS) herauskristallisiert.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen dieser Steuer auf Kreditinstitute und deren Kunden. Es soll ein Überblick über deren theoretische Funktionsweise und die daraus resultierenden Änderungen gegeben werden. Zu Beginn wird der politische Prozess aufgezeigt, welcher 2010 seinen Anfang nahm und an dessen Ende eine FTS stehen soll. Anschließend wird der eigentliche Richtlinienvorschlag hinsichtlich seiner Funktionsweise und der verfolgten Ziele analysiert. Diese Analyse benötigt der Leser, um die sich ergebenden Veränderungen auf den Eigenhandel von Kreditinstituten zu verstehen, welche das folgende Kapitel behandelt. Die aufgeführten Veränderungen sind nicht abschließend, viel mehr wurde versucht, den Fokus auf drei Kernbereiche zu beschränken. In Anbetracht der Begrenztheit des Arbeitsumfangs wurde auf die Berechnung quantitativer Veränderungen verzichtet. Kapitel 5 widmet sich den Auswirkungen auf Privatanleger. Zur Verdeutlichung wurden hierbei die Mehrkosten von drei typischen Produkten errechnet. Dem Leser soll es dadurch möglich sein, differenzierte Kenntnisse über die resultierenden Veränderungen zu gewinnen, die es ihm erlauben, Schlussfolgerungen für andere Marktteilnehmer zu ziehen.
Inwieweit die FTS ein Garant für die Erfüllung der gewünschten Ziele ist, zeigt das abschließende Kapitel auf. Aufgrund der Aktualität des Themas finden nur Studien, Gesetze und Positionen Berücksichtigung, die bis zum 01.10.2013 erschienen sind.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Hinführung zum Thema

2 Hintergrund zur Entstehungsgeschichte

3 Das Konzept der Finanztransaktionssteuer

3.1 Zielsetzung

3.2 Ausgestaltung

4 Auswirkungen auf den Eigenhandel von Kreditinstituten

4.1 Liquiditätsversorgung

4.2 Steigende Refinanzierungskosten

4.3 Absicherungsgeschäfte

5 Auswirkungen auf Privatanleger

5.1 Vermögensbildung

5.2 Altersvorsorge

6 Abschließende Wertung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen einer geplanten europäischen Finanztransaktionssteuer (FTS) auf Kreditinstitute und deren Kunden. Dabei steht die Analyse der theoretischen Funktionsweise der Steuer sowie deren konkrete Folgen für den Eigenhandel, die Liquiditätssteuerung und die Altersvorsorge von Privatanlegern im Vordergrund, um ein differenziertes Verständnis über die potenziellen Markteingriffe zu vermitteln.

  • Analyse des politischen Entstehungsprozesses der FTS
  • Untersuchung der Auswirkungen auf Liquidität und Refinanzierungskosten von Banken
  • Bewertung der Konsequenzen für Absicherungsstrategien (Hedging)
  • Quantifizierung der Mehrbelastungen für Privatanleger und Altersvorsorgeprodukte
  • Kritische Würdigung der Lenkungswirkung versus Einnahmenerzielung

Auszug aus dem Buch

4.1 Liquiditätsversorgung

Banken besitzen wie andere Unternehmen, die öffentliche Hand und andere Marktteilnehmer einen Kredit- oder Anlagebedarf, da sie aus betriebswirtschaftlichen sowie gesetzlichen Gründen ihre Aktiv- und Passivbestände steuern müssen. Insbesondere Banken und Sparkassen unterliegen dabei starken aufsichtsrechtlichen Regularien um verschiedenste Risiken wie beispielsweise das Liquiditätsrisiko zu minimieren. Sie greifen dabei vor allem auf den Geldmarkt zurück. Auf der anderen Seite werden Liquiditätsüberschüsse angelegt um eine Rendite zu generieren. Da Kreditinstitute als Finanzintermediäre für die Volkswirtschaft fungieren, spielt ihre Liquiditätssteuerung eine wichtige Rolle für die Wirtschaft und die Haushalte.

Als Versorger der Volkswirtschaft entstehen Liquiditätsschwankungen innerhalb eines Monates, welche aus Kundenverhalten resultieren. So besteht zu Monatsanfang ein Anlagebedarf seitens des Kreditinstitutes, aufgrund von Gehaltszahlungen auf Kundenkonten. Gegen Monatsende ist das Kundengeld größtenteils verbraucht, es besteht kurzfristiger Finanzierungsbedarf. Hinzu kommen häufig wiederkehrende Schwankungen wie Steuerzahltermine für Unternehmen, Versicherungszahltermine (häufig einmal jährlich) und umfangreicher Zahlungsverkehr für Unternehmen (zur Begleichung größerer Forderungen und Verbindlichkeiten). Diese kurzfristigen Liquiditätsüberschüsse bzw. -engpässe werden auf dem Geldmarkt ausgeglichen.

Der Geldmarkt ist der Teil des Finanzmarktes, auf dem kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten gehandelt werden. Dabei dient er der kurzfristigen Versorgung mit Geld, wobei die Kapitalüberlassung von kürzerer Fristigkeit ist, als beim Kapitalmarkt. Zu den gehandelten Produkten des Geldmarktes zählen: Tages- und Termingelder, Wertpapierleih- und Repogeschäfte, Geldmarktpapiere und -derivate sowie die Offenmarktgeschäfte der EZB.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Hinführung zum Thema: Einleitung in die Problematik der Finanzmarktkrise und die darauf folgende politische Forderung nach einer Finanztransaktionssteuer.

2 Hintergrund zur Entstehungsgeschichte: Darstellung des politischen Prozesses und der verschiedenen europäischen Initiativen zur Einführung einer gemeinsamen FTS ab 2010.

3 Das Konzept der Finanztransaktionssteuer: Erläuterung der Zielsetzungen, wie Harmonisierung und Lenkungswirkung, sowie der technischen Ausgestaltung der Steuer.

4 Auswirkungen auf den Eigenhandel von Kreditinstituten: Analyse der Folgen der Steuer auf die Liquiditätsversorgung, Refinanzierung und wichtige Absicherungsgeschäfte der Banken.

5 Auswirkungen auf Privatanleger: Untersuchung der finanziellen Mehrbelastung für Anleger bei verschiedenen Anlageprodukten und für die Altersvorsorge.

6 Abschließende Wertung: Kritische Reflexion der Wirksamkeit der FTS und der potenziellen negativen Nebenwirkungen für Marktteilnehmer.

Schlüsselwörter

Finanztransaktionssteuer, FTS, Kreditinstitute, Liquidität, Eigenhandel, Refinanzierungskosten, Absicherungsgeschäfte, Privatanleger, Altersvorsorge, Finanzkrise, Banken, Kapitalmarkt, Geldmarkt, Repo-Geschäfte, Steuerbelastung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der geplanten Einführung einer Finanztransaktionssteuer (FTS) in der Europäischen Union und deren ökonomischen Folgen für Banken und Privatanleger.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder sind die politische Entstehung der FTS, die Auswirkungen auf den bankinternen Eigenhandel sowie die Belastungen für die private Vermögensbildung und Altersvorsorge.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, ob die FTS ihre angestrebten Ziele wie Einnahmengenerierung und Lenkungswirkung erreichen kann, ohne dabei die Marktstabilität oder die private Altersvorsorge übermäßig zu gefährden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Auswertung bestehender Studien sowie eigenen Modellberechnungen zu den Mehrbelastungen für Privatanleger.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden detailliert die Auswirkungen auf Bankprozesse wie die Repo-Geschäfte sowie die direkte Kostenbelastung für Anleger in Wertpapieren und Lebensversicherungen analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wesentlichen Begriffe sind Finanztransaktionssteuer, Kreditinstitute, Liquidität, Eigenhandel und Altersvorsorge.

Warum sind Repo-Geschäfte für Kreditinstitute so wichtig?

Repo-Geschäfte dienen der kurzfristigen Liquiditätssteuerung und der Erfüllung aufsichtsrechtlicher Vorschriften zur Absicherung des Geschäftsbetriebs.

Was ist das Ergebnis der Analyse zur Altersvorsorge?

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass die FTS die staatliche Förderung bei Riester-Verträgen durch die Steuerbelastung teilweise übertreffen kann und somit zu direkten Renditeeinbußen für Anleger führt.

Gibt es Ausweichmöglichkeiten für Marktteilnehmer?

Ja, Unternehmen könnten versuchen, Standorte zu verlagern, während Kreditinstitute versuchen könnten, Kosten auf Kunden zu übertragen oder auf unbesicherten Geldhandel auszuweichen.

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Résumé des informations

Titre
Evaluierung des Vorschlages der Europäischen Kommission über eine Finanztransaktionssteuer und Auswirkungen auf Kreditinstitute und deren Kunden
Université
University of Cooperative Education Dresden
Note
2,0
Auteur
Roman Safronov (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
40
N° de catalogue
V279617
ISBN (ebook)
9783656735656
ISBN (Livre)
9783656735632
Langue
allemand
mots-clé
evaluierung vorschlages europäischen kommission finanztransaktionssteuer auswirkungen kreditinstitute kunden
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Roman Safronov (Auteur), 2013, Evaluierung des Vorschlages der Europäischen Kommission über eine Finanztransaktionssteuer und Auswirkungen auf Kreditinstitute und deren Kunden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279617
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Extrait de  40  pages
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