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Arbeitsteilung nach Emile Durkheim. Formen, Ursachen und Funktion

Título: Arbeitsteilung nach Emile Durkheim. Formen, Ursachen und Funktion

Trabajo Escrito , 2008 , 17 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Susanne Zocher (Autor)

Sociología - Trabajo, Educación, Organización
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In der folgenden Arbeit habe ich mich mit dem Problem der Arbeitsteilung aus der Sicht Emile Durkheims befasst.
Im ersten Teil habe ich den Begriff der Arbeitsteilung nach Adam Smith sowie Durkheim untersucht. Smith wurde deshalb von mir gewählt, weil sich Durkheim, genau so wie zahlreiche andere Soziologen, in seinem Werk oft auf ihn bezieht. Im zweiten Teil wird ein kurzer Überblick über die Entwicklung der Arbeitsteilung von ihren Anfängen bis heute gegeben.
Der Hauptteil der Arbeit beschäftigt sich jedoch mit den Funktionen der Arbeitsteilung. Diese hat Durkheim besonders deutlich anhand der menschlichen Freundschaftsbeziehungen beschrieben. Nach diesen Funktionen bin ich schließlich auf die beiden Solidaritätsformen zu sprechen gekommen, da Durkheim diese für das Ausmaß der Arbeitsteilung als sehr entscheidend erachtet. Im darauf folgenden Abschnitt habe ich kurz die Ursachen beschrieben, die Durkheim für das Phänomen aufgewiesen hat. Danach bin ich auf die anormalen Formen der Arbeitsteilung eingegangen um schließlich noch einmal eine kurze Zusammenfassung zu geben.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff der Arbeitsteilung nach Adam Smith

3. Der Begriff der Arbeitsteilung nach Durkheim

4. Die Geschichte der Arbeitsteilung

5. Die Funktion der Arbeitsteilung

6. Die Solidaritätsformen

6.1 Die mechanische Solidarität

6.2 Die organische Solidarität

7. Die Ursachen der Arbeitsteilung

8. Die pathologischen Abweichungen der Arbeitsteilung

8.1 Die anomische Arbeitsteilung

8.2 Die erzwungene Arbeitsteilung

8.3 Die mangelnde innerorganische Arbeitsteilung

9. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der sozialen Arbeitsteilung aus der soziologischen Perspektive von Émile Durkheim, wobei dessen Bezugnahme auf Adam Smith als theoretischer Ausgangspunkt dient. Ziel ist es, die Funktionen und Ursachen der Arbeitsteilung sowie deren Auswirkungen auf den sozialen Zusammenhalt und die Entstehung von Solidaritätsformen in modernen Gesellschaften zu analysieren.

  • Theoretische Fundierung der Arbeitsteilung bei Adam Smith und Émile Durkheim
  • Historische Entwicklungsprozesse der Arbeitsteilung
  • Unterscheidung zwischen mechanischer und organischer Solidarität
  • Pathologische Abweichungen wie anomische und erzwungene Arbeitsteilung
  • Bedeutung der Arbeitsteilung für die soziale Ordnung und Zivilisation

Auszug aus dem Buch

3. Der Begriff der Arbeitsteilung nach Durkheim

Die Arbeitsteilung ist heutzutage eine Erscheinung, die in den industrialisierten Gesellschaften nicht mehr wegzudenken ist. Ihr Gesetz „verschreibt sich immer mehr den großen Maschinen, den großen Kraft- und Kapitalballungen und folglich der äußeren Arbeitsteilung.“ Sowie innerhalb der Fabriken sämtliche Tätigkeiten getrennt und bis ins kleinste spezialisiert werden, steht auch jede Fabrik selbst für eine besondere Aufgabe. Doch nicht nur in den wirtschaftlichen Feldern ist eine Ausbreitung der Arbeitsteilung zu beobachten, sondern auch die „politischen, administrativen und juristischen Funktionen spezialisieren sich immer mehr.“ Auch Bereiche wie Kunst oder Wissenschaft bleiben nicht unbetroffen, denn die vor langer Zeit als einzige Wissenschaft geltende Philosophie hat sich mit der Zeit in viele Teilbereiche aufgegliedert. Früher war es üblich, dass ein Gelehrter vielerlei Kenntnisse über die verschiedenen Bereiche der einzelnen Wissenschaften besaß, heutzutage ist es Normalität, wenn er sich mit nur einem Teil einer einzigen Wissenschaft beschäftigt.

Doch nicht nur im Reich der Menschen, sondern auch in dem der Tiere hat die Biologie die Arbeitsteilung feststellen können, „man hat sogar sagen können, daß ein Organismus einen umso höheren Platz im Tierreich einnimmt, je spezialisierter seine Funktionen sind.“ Auf Grund dieser Entdeckung wurde versucht das Phänomen der Arbeitsteilung bis zu ihrem Ursprung zurückzuverfolgen und es wurde dabei herausgefunden, dass sie bereits mit der Entstehung des Lebens in Erscheinung trat. Damit steht fest, dass es sich bei dem Phänomen der Arbeitsteilung nicht um eine gesellschaftliche Erscheinung handelt, die auf der gewollten, intelligenten Leistung des Menschen beruht, „sondern um ein Phänomen der allgemeinen Biologie, dessen Bedingungen man anscheinend in den Wesenseigenschaften der organisierten Materie suchen muss.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Werk von Émile Durkheim ein und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die sich mit der gesellschaftlichen Organisation und der Funktion der Arbeitsteilung befasst.

2. Der Begriff der Arbeitsteilung nach Adam Smith: Dieses Kapitel beleuchtet den historischen Beitrag von Adam Smith anhand seiner klassischen Beispiele wie der Stecknadelmanufaktur.

3. Der Begriff der Arbeitsteilung nach Durkheim: Hier wird der Arbeitsteilungsbegriff erweitert und als biologisch fundiertes Phänomen dargestellt, das alle Bereiche der modernen Gesellschaft durchdringt.

4. Die Geschichte der Arbeitsteilung: Das Kapitel zeichnet die Entwicklung der Arbeitsteilung von biologischen Ursprüngen bis hin zur historischen Entstehung von Herrschaftsverhältnissen nach.

5. Die Funktion der Arbeitsteilung: Es wird erörtert, dass Arbeitsteilung über reine Produktivitätssteigerung hinaus der Erzeugung moralischer Solidarität und dem sozialen Zusammenhalt dient.

6. Die Solidaritätsformen: Das Kapitel analysiert die Unterscheidung zwischen mechanischer Solidarität bei Ähnlichkeit und organischer Solidarität durch Spezialisierung.

7. Die Ursachen der Arbeitsteilung: Hier werden die strukturellen Treiber wie Bevölkerungsdichte und soziale Interaktion als Ursachen für die Zunahme der Arbeitsteilung identifiziert.

8. Die pathologischen Abweichungen der Arbeitsteilung: Es werden Fehlentwicklungen wie die anomische, erzwungene oder mangelnde Arbeitsteilung als Störungen der sozialen Ordnung untersucht.

9. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Rekapitulation der wesentlichen Erkenntnisse über die Rolle der Arbeitsteilung für die moderne Zivilisation.

Schlüsselwörter

Arbeitsteilung, Émile Durkheim, Adam Smith, soziale Solidarität, mechanische Solidarität, organische Solidarität, Industriegesellschaft, soziale Ordnung, Spezialisierung, Anomie, erzwungene Arbeitsteilung, Zivilisation, Sozialstruktur, Kollektivbewusstsein, gesellschaftlicher Zusammenhalt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der soziologischen Analyse der Arbeitsteilung, insbesondere basierend auf dem Werk von Émile Durkheim, und untersucht deren Bedeutung für den Zusammenhalt der Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören die theoretischen Grundlagen der Arbeitsteilung bei Adam Smith, der Vergleich von Solidaritätsformen, die historischen Ursachen sowie pathologische Störungen des Arbeitsteilungsprozesses.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Ursprung, die Funktion und die Auswirkungen der Arbeitsteilung als essenzielles Merkmal höher entwickelter Gesellschaften aufzuzeigen und die soziologischen Hintergründe nach Durkheim zu erläutern.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die primär auf der Literaturrecherche und der inhaltlichen Auseinandersetzung mit soziologischen Klassikern basiert.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Funktionen der Arbeitsteilung, die Unterscheidung zwischen mechanischer und organischer Solidarität sowie die Analyse abnormaler Erscheinungsformen der Arbeitsteilung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Arbeitsteilung, Solidarität, Anomie, Spezialisierung und soziale Ordnung charakterisiert.

Inwiefern unterscheidet sich die mechanische von der organischen Solidarität bei Durkheim?

Die mechanische Solidarität basiert auf Ähnlichkeiten und einem starken Kollektivbewusstsein, während die organische Solidarität durch individuelle Spezialisierung und gegenseitige funktionale Abhängigkeit in differenzierten Gesellschaften entsteht.

Was versteht Durkheim unter einer anomischen Arbeitsteilung?

Eine anomische Arbeitsteilung tritt auf, wenn die sozialen Funktionen nicht mehr aufeinander abgestimmt sind und Krisen im industriellen Bereich die solidarische Ordnung stören, da der soziale Austausch mangelhaft ist.

Warum spielt das Beispiel der Stecknadelmanufaktur eine Rolle?

Es dient als exemplarisches Modell, um die Produktivitätssteigerung durch Spezialisierung und die funktionale Teilung von Arbeitsprozessen im Sinne von Adam Smith zu veranschaulichen.

Final del extracto de 17 páginas  - subir

Detalles

Título
Arbeitsteilung nach Emile Durkheim. Formen, Ursachen und Funktion
Universidad
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Soziologie)
Curso
Einführung in die Gesellschaftstheorie: Max Weber und Emile Durkheim
Calificación
2,0
Autor
Susanne Zocher (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
17
No. de catálogo
V279643
ISBN (Ebook)
9783656725510
ISBN (Libro)
9783656725527
Idioma
Alemán
Etiqueta
arbeitsteilung emile durkheim formen ursachen funktion
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Susanne Zocher (Autor), 2008, Arbeitsteilung nach Emile Durkheim. Formen, Ursachen und Funktion, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279643
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