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Lernen Ältere anders?

Grundlagen der Qualifikation und Weiterbildung älterer Arbeitnehmer

Title: Lernen Ältere anders?

Term Paper , 2011 , 13 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Master of Arts Robert Möller (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education
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Um zu verstehen, weshalb Weiterbildungsmaßnahmen, welche sich speziell an der Zielgruppe der älteren Arbeitnehmer orientieren, von aktuell hoher und in Zukunft wahrscheinlich noch steigender Bedeutung sind, soll zuerst eine Betrachtung der Arbeitsmarktsituation erfolgen, welche sowohl eine Zustandsdarstellung, wie auch eine Prognose enthalten soll. Aus dieser Darstellung lässt sich im Anschluss eine Antwort auf die vorangegangene Frage ableiten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. AUSGANSSITUATION

2. DER ÄLTERE ARBEITNEHMER

3. KOGNITIVE LEISTUNGSFÄHIGKEIT ÄLTERER ARBEITNEHMER

4. DAS LERNVERHALTEN ÄLTERER

5. LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Lernfähigkeit und das Lernverhalten älterer Arbeitnehmer vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und eines sich wandelnden Arbeitsmarktes. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob sich Ältere in ihrem Lernverhalten von Jüngeren unterscheiden und welche Rolle biologische, psychologische sowie gesellschaftliche Faktoren dabei spielen, um Strategien für eine erfolgreiche berufliche Weiterbildung zu identifizieren.

  • Analyse der Arbeitsmarktsituation älterer Arbeitnehmer
  • Definition des Begriffs "älterer Arbeitnehmer"
  • Untersuchung der kognitiven Leistungsfähigkeit im Alter
  • Konzepte der Lernkompetenz und deren Einflussfaktoren
  • Maßnahmen zur Förderung der Lernkompetenz in Unternehmen

Auszug aus dem Buch

4. Das Lernverhalten Älterer

Im Zuge der Globalisierung und des technischen Fortschritts unterliegt die berufliche Praxis in den letzten Jahren einem umfangreichen Wandel. Dieser äußert sich vor allem in gestiegenem Wettbewerbsdruck und daraus resultierend einem erhöhten Bedarf an Innovationsleistung. Um konkurrenzfähig zu bleiben, sinken, vor allem in technischen Bereichen, die Entwicklungszyklen von Produkten. Dies hat direkten Einfluss auf die Halbwertszeit beruflichen Wissens und macht eine traditionelle Erwerbsbiographie, nach welcher ein Arbeitnehmer einmalig einen Beruf erlernt und diesen, in der gelernten Art und Weise, bis zum Ende seines Erwerbslebens ausübt, undenkbar.

Vielmehr muss die individuelle Berufsfähigkeit durch lebenslanges, kontinuierliches Lernen erhalten und entwickelt werden, um erfolgreich am Arbeitsleben teilnehmen zu können. Diese Entwicklung trifft vermehrt auch auf die älteren Angehörigen eines Unternehmens zu, weshalb nun die Frage gestellt werden soll, inwieweit sich Ältere in ihrem Lernverhalten von jüngeren Arbeitnehmern unterscheiden. Dazu wird zunächst auf das Konzept der Lernkompetenz eingegangen, welche die Voraussetzung für erfolgreiches, formales oder informelles Lernen darstellt und als lern- und trainierbare Fertigkeit angesehen wird, kontextspezifisch den Anforderungen des Lernens gerecht zu werden. Das Attribut ‚lern- und trainierbar‘ impliziert hierbei bereits, dass es sich hierbei nicht um ein altersabhängiges Leistungspotential handelt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. AUSGANSSITUATION: Dieses Kapitel beleuchtet die sich verändernde Alterszusammensetzung auf dem Arbeitsmarkt und leitet daraus die Notwendigkeit für lebenslanges Lernen und die Weiterbildung älterer Arbeitnehmer ab.

2. DER ÄLTERE ARBEITNEHMER: Hier wird die begriffliche Abgrenzung des "älteren Arbeitnehmers" diskutiert und basierend auf sozioökonomischen und biologischen Faktoren eine Arbeitsdefinition festgelegt.

3. KOGNITIVE LEISTUNGSFÄHIGKEIT ÄLTERER ARBEITNEHMER: Das Kapitel setzt sich mit dem Defizitmodell auseinander und analysiert anhand der Zwei-Faktoren-Theorie (fluide und kristalline Intelligenz), wie sich die kognitiven Fähigkeiten tatsächlich im Alter verändern.

4. DAS LERNVERHALTEN ÄLTERER: Dieser Teil untersucht das Konzept der Lernkompetenz, beleuchtet Einflussfaktoren wie Motivation und Selbstwirksamkeit und leitet direkte sowie indirekte Maßnahmen zur Förderung des Lernens ab.

5. LITERATURVERZEICHNIS: Dies ist das Verzeichnis der verwendeten Quellen.

Schlüsselwörter

ältere Arbeitnehmer, lebenslanges Lernen, Weiterbildung, demografischer Wandel, Lernkompetenz, kognitive Leistungsfähigkeit, fluide Intelligenz, kristalline Intelligenz, Selbstwirksamkeit, Lernverhalten, Arbeitsmarkt, Innovationsfähigkeit, Lernhemmung, Personalmanagement, Altersstereotypen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Lernfähigkeit von älteren Arbeitnehmern und untersucht, wie diese Zielgruppe erfolgreich in betriebliche Weiterbildungsprozesse integriert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Arbeitsmarktsituation, die Definition des Alters, die kognitive Psychologie des Alterns, Lernkompetenzen und Strategien zur betrieblichen Wissensvermittlung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, ob ältere Arbeitnehmer tatsächlich anders lernen als jüngere und wie Unternehmen Barrieren abbauen können, um die berufliche Leistungsfähigkeit durch Weiterbildung zu erhalten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Auswertung von Studien zur Arbeitsmarktpolitik, Gerontologie und Pädagogik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die kognitive Leistungsfähigkeit anhand der Zwei-Faktoren-Theorie und diskutiert das Lernverhalten unter Berücksichtigung von Lernstrategien, Metakognition und Motivation.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind lebenslanges Lernen, Lernkompetenz, kognitive Leistungsfähigkeit, demografischer Wandel und die Überwindung von Altersstereotypen.

Welche Rolle spielt die "kristalline Intelligenz" bei älteren Arbeitnehmern?

Die kristalline Intelligenz, die Erfahrungswissen und Faktenwissen umfasst, bleibt im Alter relativ stabil und kann den Rückgang der fluiden Intelligenz kompensieren.

Warum wird das Konzept der "Selbstwirksamkeitserwartung" als entscheidend angesehen?

Sie gilt als zentraler Faktor für die Lernmotivation, da die subjektive Überzeugung, in der Lage zu sein, neue Kenntnisse zu erwerben, maßgeblich den Lernerfolg und die Bereitschaft zur Weiterbildung beeinflusst.

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Details

Title
Lernen Ältere anders?
Subtitle
Grundlagen der Qualifikation und Weiterbildung älterer Arbeitnehmer
College
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Course
Berufsbildungspolitik und Bildungsmanagement und Kompetenzentwicklung in der Aus- und Weiterbildung
Grade
1,3
Author
Master of Arts Robert Möller (Author)
Publication Year
2011
Pages
13
Catalog Number
V279787
ISBN (eBook)
9783656727675
ISBN (Book)
9783656727651
Language
German
Tags
lernen ältere grundlagen qualifikation weiterbildung arbeitnehmer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Master of Arts Robert Möller (Author), 2011, Lernen Ältere anders?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279787
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