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Studienmotive im Verlauf des Studiums der Sozialen Arbeit

Titre: Studienmotive im Verlauf des Studiums der Sozialen Arbeit

Thèse de Bachelor , 2014 , 111 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Karsten Spenrath (Auteur)

Travail Social
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Ziel der Abschlussarbeit ist einerseits die Betrachtung der studentischen Motive zur Ergreifung eines Studiums der Sozialen Arbeit im Rahmen einer empirischen Studie. Dabei soll ebenfalls eine Verbindung zwischen biographischen Erlebnissen und der Studienwahl erörtert werden. Die Feststellung der Ausprägung unterschiedlicher Motive soll andererseits gemeinsam mit der Erhebung eines eventuellen Beratungsdefizits in eine Handlungsempfehlung an die Katholische Hochschule Nordrhein-Westphalen münden.

In erster Linie soll die Arbeit aufzeigen, wer im Wesentlichen Soziale Arbeit studiert und ob gerade bei diesem Studiengang einzelne Motive ausgeprägter sind als in anderen Fächern. Hierzu werden beispielsweise Vergleichsstudien von der Hochschul-Informations-System GmbH und der AG Hochschulforschung der Universität Konstanz herangezogen um eventuell fachgebundene Unterschiede zu entdecken und festzustellen.

Ein weiterer Bestandteil der Arbeit besteht in der Erforschung der biographischen Vorerfahrung als Motiv zur Aufnahme des Studiums. Sollten solche biographische Dispositionen als Motive gelten, stellt sich die Frage, ob es signifikante Unterschiede zwischen einzelnen Gruppen von Studierenden gibt.

Die Arbeit soll zudem eine Veränderung der Motive im Verlauf der Studienzeit herausstellen, indem mehrere Fachsemester innerhalb eines verbundenen Querschnitts auf die jeweilige Motivausprägung getestet werden.

In einem letzten Schritt werden die Teilnahme an Beratungsangeboten und die Notwendigkeit neuer Beratungsformen ermittelt. Auf Basis der ermittelten motivationalen Schwerpunkte sowie den biographischen Determinanten und dem eventuellen Wunsch nach Beratungsmöglichkeiten soll eine Handlungsempfehlung an die Hochschule gegeben werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Ziele der vorliegenden Arbeit

1.3 Vorgehensweise und Gliederung

2. Theoretische Hintergründe und Forschungsstand

2.1 Grundlegende Konzepte der Motivationsforschung

2.1.1 Motiv

2.1.2 Motivation

2.1.2.1 Intrinsische Motivation

2.1.2.2 Extrinsische Motivation

2.1.3 Veränderungen

2.2 Die Theorie der Person-Umwelt-Bezüge nach H. Murray

2.2.1 Leistungsmotiv

2.2.2 Machtmotiv

2.2.3 Anschlussmotiv

2.2.4 Weitere „spezielle“, für das Studium relevante Motive

2.3 Resümee zur theoretischen Herleitung und Bezug zur Forschungsthematik

2.4 Zum Stand der Forschung

2.4.1 Konstanzer Studierendensurvey

2.4.2 Studien- und Berufserwartungen von Studienanfängern Sozialer Arbeit

2.5 Untersuchungsleitende Fragestellungen und Annahmen

3. Methode und Konzept des Erhebungsinstruments

3.1 Forschungsdesign

3.1.1 Stichprobe

3.1.2 Untersuchungszeitraum

3.2 Operationalisierung

3.2.1 Der Fragebogen

3.2.2 Selbstkonzipierte Items

3.3 Durchführung und Datenerhebung

3.4 Datenauswertung

3.4.1 Recodierte Variablen

4. Ergebnisse

4.1 Beschreibung der Stichprobe

4.1.1 Repräsentativität der Stichprobe

4.2 Forschungsannahmen und -erkenntnisse

4.2.1 Motive zum Studium der Sozialen Arbeit

4.2.1.1 Im Vergleich zum Konstanzer Studierendensurvey

4.2.1.2 Motive der Studierenden Gruppe A (mit Sozialen Vorerfahrungen)

4.2.1.3 Motivunterschiede zwischen Studierenden Gruppe A und B

4.2.2 Motivveränderung im Kohortenvergleich

4.3. Kritische Reflexion des Erhebungsinstruments

4.3.1 Nutzen des Studiums

4.3.2 Einschneidende Lebenserfahrungen

4.3.3 Themenfeld der Sozialen Arbeit

4.4 Zusammenfassung der Ergebnisse

5. Diskussion und Handlungsempfehlung

5.1 Diskussion der Ergebnisse

5.1.1 Theoretische Ausrichtung der Arbeit

5.1.2 Vergleichende Studien

5.2 Weiterführende Fragestellungen und Annahmen

5.3 Auswirkungen auf die Profession „Soziale Arbeit“

5.4 Handlungsempfehlung an den Fachbereich Sozialwesen der KatHo Köln

5.4.1 Die Studierenden

5.4.2 Die Lehre

5.4.3 Die Beratung

5.5 Abschließende Bemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Studienmotive von Studierenden der Sozialen Arbeit an der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Köln, und setzt diese in Beziehung zu biographischen Vorerfahrungen sowie zur zeitlichen Veränderung der Motivlage während des Studiums.

  • Analyse der Motivationsstruktur von Studierenden der Sozialen Arbeit.
  • Untersuchung des Einflusses biographischer Vorerfahrungen auf die Studienwahl.
  • Vergleich der Ergebnisse mit überregionalen Studien wie dem Konstanzer Studierendensurvey.
  • Erfassung der Entwicklung studentischer Motive im Kohortenvergleich.
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Studienberatung und Lehre.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

„Eines Menschen Vergangenheit ist das, was er ist. Sie ist der einzige Maßstab, an dem er gemessen werden kann.“ Oscar Wilde (1854 - 1900), irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

Dieses Zitat von Oscar Wilde zeigt, dass sich der Mensch der Gegenwart durch seine gesammelten Erfahrungen auszeichnet. Es ist durchaus auf die Soziale Arbeit übertragbar und führt zu der Frage: Wer studiert überhaupt Soziale Arbeit? Im Rahmen dieser Abschlussarbeit wird jedoch über die Frage nach dem „Wer“ hinausgehend die Frage nach dem „Warum“ in den Vordergrund gestellt. Das bedeutet, dass insbesondere die Motive und die Motivation der Studenten beleuchtet werden, die im Fachbereich Sozialwesen der Katholischen Hochschule NRW Abt. Köln Soziale Arbeit studieren. Die Katholische Hochschule NRW, ehemals Katholische Fachhochschule NRW, wurde 1971 gegründet.

Ihre Gründung resultiert aus der Einrichtung einer gemeinnützigen GmbH durch die fünf (Erz-) Bistümer in NRW. Diese gGmbH sollte künftig der Träger der Katholischen Fachhochschule sein, die mit 1.374 Studierenden in drei Fächern zum WiSe 1971/1972 in den Vorlesungsbetrieb startete(vgl. Harzendorf, 2012).In der Entwicklung der Hochschulgeschichte kamen stetig neue Kurse und Studiengänge hinzu. Die Zusammenlegung der Diplomstudiengänge „Sozialarbeit“ und „Sozialpädagogik“ zum Studiengang „Soziale Arbeit“ im Jahre 1997 sowie die Umstellung vom Diplom auf das Bachelor-Master-System durch die Bologna Prozesse zählen zu den wichtigsten Entwicklungen. Im Jahr 2006 wurde der Studiengang „Soziale Arbeit“ erstmals als Bachelorstudiengang angeboten. Zum Sommersemester 2013 waren an der Hochschule insgesamt 3502 Studenten immatrikuliert, die einen berufsqualifizierenden Abschluss im Rahmen eines Bachelorstudiengangs anstreben. Davon studieren allein 863 Studierende an der Abt. Köln im Fachbereich Sozialwesens (vgl. Harzendorf, 2012). Dies beinhaltet überwiegend Studierende des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit zzgl. Studierende des Masterstudiengangs Soziale Arbeit in Europa sowie des Bachelorstudiengangs Bildung und Erziehung im Kindesalter. Die Studierenden des Sozialwesens wurden im Rahmen einer Studie zu ihren Motiven und ihrer Motivation befragt. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die Gruppe der Studierenden der Sozialen Arbeit. Die Untersuchung ist auf die Frage ausgerichtet, was junge Menschen zu einem Studium der Sozialen Arbeit bewegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Bachelor-Thesis ein, erläutert die Zielsetzung der Arbeit und gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der Hochschule.

2. Theoretische Hintergründe und Forschungsstand: Hier werden die Grundlagen der Motivationspsychologie dargelegt, insbesondere die Theorie der Person-Umwelt-Bezüge nach Henry Murray, und der aktuelle Forschungsstand durch relevante Studien ergänzt.

3. Methode und Konzept des Erhebungsinstruments: Das Kapitel erläutert das Forschungsdesign der quantitativen Querschnittstudie, die Operationalisierung der Fragestellungen sowie die Vorgehensweise bei der Datenerhebung.

4. Ergebnisse: In diesem Teil werden die empirischen Befunde deskriptiv dargestellt, die Forschungshypothesen anhand der Daten geprüft und eine kritische Reflexion des verwendeten Fragebogens vorgenommen.

5. Diskussion und Handlungsempfehlung: Das Kapitel diskutiert die gewonnenen Erkenntnisse im Kontext der Profession „Soziale Arbeit“ und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen für den Fachbereich Sozialwesen ab.

Schlüsselwörter

Studienmotive, Soziale Arbeit, Motivationsforschung, Henry Murray, Leistungs- und Anschlussmotiv, Biographische Vorerfahrungen, Studierendensurvey, Hochschulstudium, Berufsentscheidung, Motivation, Empirische Sozialforschung, Studium, Fachhochschule, Handlungsempfehlung, Professionsverständnis

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelor-Thesis grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Beweggründe und Studienmotive von Studierenden der Sozialen Arbeit an der Katholischen Hochschule NRW in Köln und setzt diese in Bezug zu deren biographischen Hintergründen.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?

Im Fokus stehen die Motivationsstruktur der Studierenden, die Rolle biographischer Erfahrungen (z.B. einschneidende Erlebnisse) und die Veränderung dieser Motive im Verlauf des Studiums.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu identifizieren, wer Soziale Arbeit studiert, ob spezifische Motive dieses Fach prägen und wie diese Erkenntnisse in Handlungsempfehlungen für die Gestaltung des Studiums und der Beratung einfließen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine empirisch-quantitative Querschnittstudie mittels eines standardisierten Online-Fragebogens, der teilweise aus bestehenden Instrumenten (Konstanzer Studierendensurvey) adaptiert wurde.

Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?

Der Hauptteil umfasst eine tiefgreifende theoretische Fundierung der Motivationspsychologie, die methodische Vorgehensweise sowie die deskriptive Darstellung und Diskussion der erzielten Studienergebnisse.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit zeichnet sich durch die Begriffe Studienmotive, Motivation, Soziale Arbeit, Biographische Vorerfahrungen, Professionsverständnis und empirische Studierendenbefragung aus.

Welchen Einfluss haben biographische Vorerfahrungen auf die Studienwahl?

Die Studie belegt, dass ein Großteil der Studierenden (60 %) einschlägige soziale Vorerfahrungen mitbringt, die einen wesentlichen Bestandteil ihrer Motivation für die Aufnahme des Studiums darstellen.

Gibt es messbare Unterschiede zwischen verschiedenen Studierendengruppen?

Ja, es zeigen sich signifikante Unterschiede in der Motivstruktur zwischen Studierenden mit und ohne einschlägige Vorerfahrungen sowie in der Gewichtung von Motiven im Verlauf der verschiedenen Fachsemester.

Wie verändern sich die Motive im Laufe der Studienzeit?

Die Untersuchung zeigt eine Tendenz zur Motivverschiebung im Kohortenvergleich, wobei Motive in den ersten Semestern meist stärker ausgeprägt sind als in höheren Fachsemestern.

Welche Schlussfolgerungen werden für die Hochschule gezogen?

Die Arbeit empfiehlt, die Curricula und Beratungsangebote stärker auf die hohe Relevanz idealistischer Motive und die biographischen Vorerfahrungen der Studierenden auszurichten, um Professionalität zu fördern.

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Résumé des informations

Titre
Studienmotive im Verlauf des Studiums der Sozialen Arbeit
Université
University of Applied Sciences North Rhine-Westphalia Köln  (Katholische Hochschule NRW; ehem. Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln)
Note
1,0
Auteur
Karsten Spenrath (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
111
N° de catalogue
V279802
ISBN (ebook)
9783668558199
ISBN (Livre)
9783668558205
Langue
allemand
mots-clé
Sozial Soziale Arbeit Social Social Work Empirical Empirie Bachelor Thesis Abschlussarbeit Motive Motivation intrinsische Motivation Extrinische Motivation Veränderung Leistungsmotiv Machtmotiv Anschlussmotiv Konstanzer Studierendensurvey Nutzen einschneidende Lebenserfahrungen Studium. Student Studierende Lehre Beratung Handlungsempfehlung Studiengang Studie Studienfach Motivationspsychologie
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Karsten Spenrath (Auteur), 2014, Studienmotive im Verlauf des Studiums der Sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279802
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Extrait de  111  pages
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