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Ein Vergleich der Volksinitiativen "Für eine soziale Einheitskrankenkasse" und "Für eine öffentliche Krankenkasse"

Alter Wein in neuen Schläuchen oder neuer Wein in alten Schläuchen?

Titre: Ein Vergleich der Volksinitiativen "Für eine soziale Einheitskrankenkasse" und "Für eine öffentliche Krankenkasse"

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2014 , 21 Pages , Note: 5.5 (Schweiz)

Autor:in: Beat Hatz (Auteur)

Droit - Autres systèmes juridiques, Comparaison de droits
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Diese juristische Seminararbeit vergleicht die Volksinitiative „Für eine soziale Einheitskrankenkasse“ aus dem Jahr 2007 mit der Volksinitiative „Für eine öffentliche Krankenkasse“ aus dem Jahr 2014. Der Fokus liegt auf den Unterschieden, welche sich bei einer Annahme der Initiativen ergeben würde, respektive ergeben hätte. Zudem wird das aktuelle Krankenkassenwesen skizziert und als Referenz für die Abweichungen der beiden Initiativen miteinbezogen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fragestellung und thematische Eingrenzung

3. Analyse der Initiative „Für eine soziale Einheitskrankenkasse“

3.1 Rahmen

3.2 Die Vorlage im Detail

3.2.1 Obligatorium

3.2.2 Organisationsform

3.2.3 Finanzierung

4. Analyse der Initiative „Für eine öffentliche Krankenkasse“

4.1 Rahmen

4.2 Die Vorlage im Detail

4.2.1 Obligatorium

4.2.2 Organisationsform

4.2.3 Finanzierung

5. Fazit

6. Anhang

6.1 Text Volksinitiative „Für eine soziale Einheitskrankenkasse“

6.2 Text Volksinitiative „Für eine öffentliche Krankenkasse“

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht und vergleicht die eidgenössischen Volksinitiativen „Für eine soziale Einheitskrankenkasse“ und „Für eine öffentliche Krankenkasse“, um zu analysieren, weshalb nach dem Scheitern der ersten Initiative so kurz darauf eine inhaltlich ähnliche neue Initiative eingereicht wurde und inwiefern sich die Entwürfe tatsächlich unterscheiden.

  • Vergleich der regulatorischen Rahmenbedingungen beider Initiativen.
  • Analyse der geplanten Organisationsformen für die Einheitskasse.
  • Gegenüberstellung der Finanzierungsmodelle und ihrer Auswirkungen auf das Solidaritätsprinzip.
  • Untersuchung der föderalen Ausgestaltung in den beiden Initiativtexten.
  • Diskussion der Positionen in den nationalen Ratsdebatten.

Auszug aus dem Buch

3. Analyse der Initiative „Für eine soziale Einheitskrankenkasse“

Als Ursprung des heutigen Krankenversicherungsrechts darf das KUVG von 1912 betrachtet werden. Auf der normativen Ebene waren zu dieser Zeit die Unfall- und die Krankenversicherung noch nicht von einander getrennt. Ebenfalls basierte es auf Seiten der Bevölkerung auf dem Prinzip der freiwilligen Teilnahme. 1964 kam es zur ersten Revision. Die Hauptveränderung war, dass die Rechtsbeziehungen zwischen den Versicherungen und den Versicherten nicht mehr privatrechtlich sondern öffentlich-rechtlicher Natur waren und somit anstelle der zivilen Gerichte kantonale Versicherungsgerichte, respektive das EVG zuständig werden. 1996 erfolgte mit Inkrafttreten des KVG eine umfangreiche Revision des Krankenversicherungswesens. Die Einführung der obligatorischen Krankenpflegeversicherung darf dabei als bedeutsamste Änderung betrachtet werden. Ab den 1990er Jahren erfuhr das Gesundheitswesen nicht nur auf rechtlicher Ebene eine weitreichende Veränderung, sondern auch im bereits angesprochenen Bereich der Gesundheitsökonomie. Präzis lässt sich das Kostenwachstum pro Versicherten für die Jahre 2000 bis 2004 sagen. Der Anstieg der Kosten für die Grundversicherung betrug in diesen fünf Jahren 20.1 %. Das führte zu politischen Auseinandersetzungen, wie sie in den einleitenden Passagen dieser Arbeit angetönt sind. Die Diskussionen wurden durch das Einreichen von verschiedenen Volksbegehren zum Gesundheitswesen noch intensiviert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die politische Kontroverse um Einheitskassen-Initiativen und skizziert die gesundheitsökonomische Ausgangslage.

2. Fragestellung und thematische Eingrenzung: Dieses Kapitel definiert das Ziel der Arbeit, die Unterschiede zwischen den beiden Volksinitiativen zu analysieren und den Fokus auf die obligatorische Krankenpflegeversicherung zu legen.

3. Analyse der Initiative „Für eine soziale Einheitskrankenkasse“: Es werden die Rahmenbedingungen, das Obligatorium, die Organisationsform und die Finanzierung der Initiative von 2004 detailliert beleuchtet.

4. Analyse der Initiative „Für eine öffentliche Krankenkasse“: Dieses Kapitel untersucht die Initiative von 2012, wobei insbesondere die föderalen Aspekte und die Kontinuität zum Entwurf von 2004 herausgearbeitet werden.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass der Entwurf von 2012 durch den Verzicht auf die Abschaffung der Prokopfprämie näher am geltenden System liegt als sein Vorgänger.

6. Anhang: Der Anhang enthält die vollständigen Originaltexte der beiden Volksinitiativen.

Schlüsselwörter

Einheitskrankenkasse, Volksinitiative, Krankenversicherung, obligatorische Krankenpflegeversicherung, KVG, Solidaritätsprinzip, Prämienverbilligung, Prokopfprämie, Sozialversicherungsrecht, Gesundheitsökonomie, staatliche Einheitskasse, Föderalismus, Schweizer Verfassungsrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einem vergleichenden Rechts- und Politikvergleich zweier eidgenössischer Volksinitiativen, die eine Umgestaltung des schweizerischen Krankenkassensystems in Richtung einer Einheitskasse anstrebten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die Organisationsformen öffentlicher Institutionen im Gesundheitswesen, die Finanzierungsmodelle für Krankenkassenprämien und die rechtliche Einbettung dieser Modelle in das Krankenversicherungsgesetz (KVG) sowie die Bundesverfassung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich die beiden Initiativvorschläge von 2004 und 2012 in ihren Details unterscheiden und inwiefern der spätere Entwurf eine Annäherung an das bestehende System darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Analyse von Initiativtexten, Gesetzestexten sowie die Auswertung von Ratsdebatten und offiziellen Botschaften des Bundesrates als primäre Quellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der beiden Initiativen, wobei jeweils der rechtliche Rahmen, das Obligatorium, die angestrebte Organisationsform und die spezifischen Finanzierungsmechanismen untersucht werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Einheitskrankenkasse, Solidaritätsprinzip, Prokopfprämie und Krankenversicherungsgesetz charakterisiert.

Warum wird im Rahmen der Analyse vermehrt auf die SUVA verwiesen?

Die SUVA dient als Referenzmodell, da sie als juristische Person des öffentlichen Rechts diejenige Führungsstruktur und Anbindung an den Bund aufweist, die für die geplanten Einheitskassen als Anschauungsbeispiel in den Botschaften genutzt wurde.

Inwiefern unterscheidet sich der Entwurf von 2012 in der föderalen Ausgestaltung?

Der Entwurf von 2012 betont stärker den kantonalen Aspekt, indem er explizit kantonale oder interkantonale Agenturen vorsieht und die Kantone in den Führungsorganen stärker berücksichtigt.

Welche Rolle spielt das Solidaritätsprinzip bei der Bewertung der Initiativen?

Das Solidaritätsprinzip ist zentral für die Debatte; während die Initiative von 2004 dieses durch einkommensabhängige Prämien neu definieren wollte, wahrt der Entwurf von 2012 durch das Festhalten an der Prokopfprämie das bisherige System eher.

Was ist die Schlussfolgerung bezüglich der 2012 eingereichten Initiative?

Der Autor kommt zum Schluss, dass der Entwurf von 2012 näher am aktuell bestehenden System ist, da er die Prokopfprämie beibehält und kantonale Prämienregionen sowie Prämienverbilligungen bestehen lässt.

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Résumé des informations

Titre
Ein Vergleich der Volksinitiativen "Für eine soziale Einheitskrankenkasse" und "Für eine öffentliche Krankenkasse"
Sous-titre
Alter Wein in neuen Schläuchen oder neuer Wein in alten Schläuchen?
Université
University of Bern
Note
5.5 (Schweiz)
Auteur
Beat Hatz (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
21
N° de catalogue
V279831
ISBN (ebook)
9783656737148
ISBN (Livre)
9783656737063
Langue
allemand
mots-clé
Abstimmungen Schweiz Einheitskrankenkasse öffentliche Krankenkasse Initiative 28.9.2014 Initiativtext
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Beat Hatz (Auteur), 2014, Ein Vergleich der Volksinitiativen "Für eine soziale Einheitskrankenkasse" und "Für eine öffentliche Krankenkasse", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279831
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Extrait de  21  pages
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