Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik

Nachhaltigkeit als Wettbewerbsfaktor am Beispiel des Energiedienstleisters Mainova AG

Titel: Nachhaltigkeit als Wettbewerbsfaktor am Beispiel des Energiedienstleisters Mainova AG

Seminararbeit , 2013 , 27 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Romy Preißel (Autor:in)

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Nachhaltigkeit ist ein breit verwendeter Begriff und dient im Allgemeinen als normatives Leitbild. Seit der Verabschiedung der „Agenda 21“ auf der UN-Weltkonferenz in Rio de Janeiro 1992 wächst auch auf politischer Ebene die Relevanz des Themas Nachhaltigkeit. Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft beeinflussen sich gegenseitig. Somit wird es langfristig keinen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt ohne eine intakte Umwelt geben. Ebenso wenig wird es gelingen, die Umwelt effektiv zu schützen, wenn Menschen um ihre wirtschaftliche Existenz kämpfen müssen. Dies führt zu einer kontinuierlichen Veränderung der Rahmenbedingungen für die Umsetzung eines nachhaltigen Wirtschaftens, auf die sich die Unternehmen einstellen müssen.
Ebenso gewinnt das Thema unternehmerische Verantwortung mit der zunehmenden Sensibilisierung von Verbrauchern durch Politik, Medien und Gesellschaft stetig an Bedeutung. Die Verbraucher achten bspw. bei der Wahl des Energiedienstleister darauf, inwieweit dieser sich nachhaltig und ökologisch motiviert engagiert. Die ganzheitliche Betrachtung der Kundenbedürfnisse gehört demzufolge zur dauerhaften Kernaufgabe der Energiedienstleister.
Nach Einschätzung des Weltwirtschaftsrats für nachhaltige Entwicklung (World Business Council for Sustainable Development - WBCSD) werden intelligente Lösungen benötigt, um die globalen Handlungsfelder, wie Ressourcenknappheit, Klimawandel, Umweltbelastungen und die zunehmende Urbanisierung, zu bewältigen.
Die Seminararbeit versucht an einem Praxisbeispiel, dem Nachhaltigkeitskonzept der Mainova AG (Mainova), den Nachhaltigkeitsbegriff aus der Perspektive eines Energie-dienstleisters zu beleuchten und die Grundzüge eines möglichen Nachhaltigkeitsmana-gements und deren möglichen Wettbewerbsvorteil aufzuzeigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung und Ziel der Arbeit

1.2. Aufbau der Arbeit

2. Nachhaltigkeit

2.1. Begriffliche Grundlagen

2.2. Modelle und Dimensionen der Nachhaltigkeit

2.3. Handlungsfelder, Chancen und Prognosen für eine nachhaltige Entwicklung

2.4. Der ökologische Fußabdruck als Kennzahl für nachhaltiges Wirtschaften

3. Nachhaltigkeitsmanagement – die praktische Anwendung am Beispiel eines Energiedienstleisters – der Mainova AG

3.1. Unternehmensprofil der Mainova AG

3.2. Organisatorische Verankerung des Nachhaltigkeitsmanagements

3.3. Das Mainova Nachhaltigkeitsverständnis

3.4. Die Mainova Nachhaltigkeitsinstrumente

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Nachhaltigkeit als strategischer Wettbewerbsfaktor in der Energiewirtschaft eingesetzt werden kann. Anhand des Praxisbeispiels der Mainova AG wird analysiert, wie ein Energiedienstleister Nachhaltigkeitsprinzipien in seine Unternehmensführung integriert und welche konkreten Instrumente zur Umsetzung genutzt werden.

  • Theoretische Fundierung des Nachhaltigkeitsbegriffs und seiner Dimensionen
  • Analyse des ökologischen Fußabdrucks als Kennzahl für nachhaltiges Wirtschaften
  • Darstellung der organisatorischen Verankerung von Nachhaltigkeitsmanagement
  • Untersuchung der spezifischen Nachhaltigkeitsdimensionen eines Energieversorgers
  • Bewertung der Nachhaltigkeitsinstrumente (Wesentlichkeitsmatrix, Programm, Bericht)

Auszug aus dem Buch

3.4. Die Mainova Nachhaltigkeitsinstrumente

Die Basis des Nachhaltigkeitsmanagements bilden für Mainova die Wesentlichkeitsmatrix, Nachhaltigkeitsprogramm und -bericht. Alle drei Instrumente greifen eng ineinander und bilden einen geschlossenen Kreislauf. Wesentliche Ergebnisse des Nachhaltigkeitskreislaufs fließen in den Prozess der strategischen Planung ein und umgekehrt (siehe Anlage 3). Die Wesentlichkeitsmatrix bildet den Ausgangspunkt des Nachhaltigkeitsansatzes. Hiermit gewichten die internen (Vorstände, Führungskräfte, Betriebsrat und Mitarbeiter) und externen (Kunden, Anteilseigner und Kommunen) Interessengruppen des Unternehmens die wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen der Mainova. Die Matrix wird seit 2012 jährlich erhoben, um für die Mainova Unternehmensstrategie bedeutsame Entwicklungen abzulesen und entsprechend darauf reagieren zu können. Die Abfrage erfolgt mittels eines Formulars, auf dem den Kriterien die Zahlen eins (sehr wichtig) bis 14 (gar nicht wichtig) zugeordnet werden. Als Ergebnis der Abfrage in 2012 wurden acht Themen mit höchster Priorität für beide Seiten als Kernthemen identifiziert (siehe Abbildung 2 – rechtes Dreieck).

Hieraus lässt sich erkennen, dass die Versorgungszuverlässigkeit, sowohl für die internen als auch für die externen Interessengruppen, das primär zu verfolgende Thema und zugleich die wichtigste Aufgabe eines Energieversorgers ist. Für die externen Interessengruppen stehen auf den Plätzen zwei und drei die CO2-Reduktion und Energieeffizienz. Für Mainova sind die Themen Investitionsstärke und profitables Wachstum wichtig. Das Lieferantenmanagement, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz werden einheitlich als weniger wichtig eingestuft.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung ein, erläutert die Relevanz des Themas Nachhaltigkeit für Energiedienstleister und beschreibt den Aufbau der Arbeit.

2. Nachhaltigkeit: Hier werden die theoretischen Grundlagen, verschiedene Modelle der Nachhaltigkeit sowie der ökologische Fußabdruck als messbare Kennzahl erläutert.

3. Nachhaltigkeitsmanagement – die praktische Anwendung am Beispiel eines Energiedienstleisters – der Mainova AG: Das Hauptkapitel beschreibt das Unternehmensprofil der Mainova AG, deren organisatorische Nachhaltigkeitsstruktur sowie das spezifische Nachhaltigkeitsverständnis und die verwendeten Instrumente.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Kernerkenntnisse zusammen und bewertet die Rolle von Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil, unterstrichen durch das Praxisbeispiel.

Schlüsselwörter

Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfaktor, Nachhaltigkeitsmanagement, Mainova AG, Energiedienstleister, Ökologischer Fußabdruck, Nachhaltigkeitsstrategie, Wesentlichkeitsmatrix, CO2-Reduktion, Energieeffizienz, Unternehmensverantwortung, Nachhaltigkeitsbericht, Energiewende, Praxisbeispiel, Stakeholder

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Nachhaltigkeit als strategischem Wettbewerbsfaktor in der Energiewirtschaft.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die theoretischen Grundlagen der Nachhaltigkeit, die globale Herausforderung der Energiewende sowie deren praktische Umsetzung bei der Mainova AG.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Nachhaltigkeitsbegriff aus der Perspektive eines Energiedienstleisters zu beleuchten und die Grundzüge eines nachhaltigen Managements sowie Wettbewerbsvorteile aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Seminararbeit, die eine Literaturanalyse mit einer fallstudienartigen Anwendung auf die Mainova AG kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert das Nachhaltigkeitsmanagement der Mainova AG, inklusive Unternehmensprofil, organisatorischer Struktur, Nachhaltigkeitsverständnis und konkreter Instrumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfaktor, Energiewirtschaft, Mainova AG, Nachhaltigkeitsmanagement und ökologischer Fußabdruck.

Wie definiert die Mainova AG ihre Nachhaltigkeitsdimensionen?

Mainova nutzt ein fünfdimensionales Modell: Langfristiger Erfolg, Leistungsfähige Technik, Zukunftsfähige Versorgung, Faire Partnerschaft und Regionale Verantwortung.

Welche Rolle spielt die Wesentlichkeitsmatrix bei Mainova?

Sie dient als Ausgangspunkt des Nachhaltigkeitsansatzes, indem interne und externe Interessengruppen die wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen gewichten und priorisieren.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Nachhaltigkeit als Wettbewerbsfaktor am Beispiel des Energiedienstleisters Mainova AG
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Frankfurt früher Fachhochschule
Note
1,3
Autor
Romy Preißel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
27
Katalognummer
V279844
ISBN (eBook)
9783656737124
ISBN (Buch)
9783656737087
Sprache
Deutsch
Schlagworte
nachhaltigkeit wettbewerbsfaktor beispiel energiedienstleisters mainova
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Romy Preißel (Autor:in), 2013, Nachhaltigkeit als Wettbewerbsfaktor am Beispiel des Energiedienstleisters Mainova AG, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279844
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  27  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum