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Das Pantheon in Rom. Baugeschichtlicher Überblick, Beschreibung und Rolle des "opus caementium"

Titre: Das Pantheon in Rom. Baugeschichtlicher Überblick, Beschreibung und Rolle des "opus caementium"

Dossier / Travail , 2014 , 17 Pages

Autor:in: Anonym (Auteur)

Art - Architecture / Histoire de l'architecture, Entretien des monuments
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Eines der bedeutendsten, bekanntesten sowie eindrucksvollsten Bauwerke der Menschheits-geschichte ist das Pantheon in Rom. Durch die perfektionierte Beherrschung und den Bau der damaligen Gewölbekonstruktionen, erreichten die antiken Baumeister eine Innovation in der bisherigen Baukunst. Diese Innovation wird jedoch vor allem durch den ursprünglich „römi-schen Beton“ suggeriert. F.W. Deichmann formuliert in seinem Werk eine „Revolution der Bautechnik“ .

Gemeint ist hiermit der römische Beton, der unter dem lateinischen Begriff opus caementitium bekannt ist. Opus was soviel bedeutet wie Bauwerk oder Bauteil und cae-mentitium von caementum, was übersetzt soviel bedeutet wie „der behauene Stein“ oder auch „Bruchstein“; dem heutigen Begriff nach Zement. Demnach wird der damalige Zement mit der damaligen Bezeichnung materia gemischt und ergibt nach dem Abbindeprozess ein Kon-glomerat – Gestein. Die wesentlichen Bestandteile des heut zu Tage bekannten Betons sind Zement, Wasser sowie Zuschläge aus Sand und Steinen. Dieses Mischverhältnis ergibt die Bausubstanz aus der nahezu 50% aller Bauwerke bestehen. Ob dabei die Thematik der Zwecksmäßigkeit oder der Schönheit im Fokus steht, sei dahingestellt.

Im Fokus dieser wissenschaftlichen Arbeit, die im Rahmen des Seminars „Hoffentlich ist es Beton. Ein Baustoff und die Denkmalpflege“ entstanden ist, steht das Pantheon. Zunächst wird ein baugeschichtlicher Überblick und die allgemeine Baubeschreibung suggeriert. Im Anschluss wird der Baustoff opus caementitium an Hand des Bauwerks Pantheon detailgenau analysiert. Hierbei soll unter anderem geklärt werden, inwiefern und an welchen Stellen des Gebäudes der römische Beton opus caementitium verarbeitet wurde, welche Hilfsmittel wäh-rend der Bauphase genutzt wurden und welche Problematiken dabei auftauchten. Zudem soll in einem abschließenden Fazit geklärt werden, inwiefern man opus caementitium bzw. den römischen Leichtbeton mit der heutigen Bausubstanz in Bezug auf seine Rohdichte verglei-chen kann.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Ein baugeschichtlicher Überblick

Baubeschreibung

Der römische Beton „opus caementitium“

Die Verwendung von opus caementitium am Pantheon

Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht das Pantheon in Rom unter besonderer Berücksichtigung des römischen Baustoffs opus caementitium. Das primäre Ziel ist es, die bautechnische Rolle des römischen Betons bei der Realisierung des Pantheons zu analysieren, seine Verarbeitungsprozesse zu beleuchten und einen Vergleich zur modernen Bausubstanz hinsichtlich der Rohdichte zu ziehen.

  • Baugeschichtlicher Kontext und historische Entwicklung des Pantheons.
  • Detaillierte Analyse der Baubeschreibung und architektonischen Gliederung.
  • Wissenschaftliche Untersuchung des Materials opus caementitium.
  • Bauablauf und konstruktive Bedeutung des römischen Betons für das Pantheon.
  • Vergleichende Analyse der Materialeigenschaften zwischen römischem Leichtbeton und modernem Beton.

Auszug aus dem Buch

Die Verwendung von opus caementitium am Pantheon

Den Bauvorgang des Pantheon kann man in fünf Bauphasen einteilen. Jede einzelne Phase enthält opus caementitium. In der ersten Bauphase wurde die innere sowie die äußere Mauerschale mit trapezförmigen Ziegeln aufgemauert und mit opus caementitium in einzelnen Schichten von ca. 25-30cm hinterfüllt. Die zweite Bauphase schließt mit dem Mauerring in einer Höhe von 21, 65m ab. Diese Bauphase erfolgte identisch zur ersten, jedoch unterscheidet sich die Außenfassade vom darunter liegenden Teil. Betrachtet man die Außenfassade, erkennt man dreischichtige Entlastungsbögen. Insgesamt gliedern sich acht große und acht kleine Bögen in rhythmischen Abständen aneinander.

Für den Aufbau der Kuppel mussten einige Vorarbeiten geleistet werden, so wurde das Hauptgesims auf 21,65m einschließlich des äußeren und inneren Gesimsumgangs fertig gestellt. Die Materialbeschaffung für den gesamten Bau, wurde von Ostia über den Tiber transportiert. Vor Ort wurde das Material zwischengelagert; das Holz wurde geschält und außerhalb der Rotunde passend zugeschnitten. Über das Hauptportal im Norden wurde das Material in die Rotunde befördert. Zudem wird vermutet, dass man bei dem Neuaufbau des Pantheons die Abbruchmaterialien des Vorgängerbaus wiederverwertete. Wie bereits schon verdeutlicht wurde, kann man den damaligen römischen Beton nicht mit dem heutigen, uns bekannten Beton vergleichen. Die vermengte Mischung ergab keinen gießfähigen Brei, der in die jeweiligen Schalungen eingegossen werden konnte. Die damalige Maße entsprach also vielmehr dem heute bekannten Stampfbeton.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Pantheons ein und stellt die Relevanz des Baustoffs opus caementitium sowie die Forschungsfragen der Arbeit vor.

Ein baugeschichtlicher Überblick: Dieser Abschnitt zeichnet die historische Entwicklung des Pantheons von Agrippa bis Hadrian nach und beleuchtet die architektonischen Veränderungen durch Blitzeinschläge und Wiederaufbauten.

Baubeschreibung: Hier erfolgt eine detaillierte Analyse der Architektur des Pantheons, angefangen bei der Säulenhalle über das Eingangsportal bis hin zur Rotunde und deren Lichtführung durch das Opaion.

Der römische Beton „opus caementitium“: Dieses Kapitel erläutert die Zusammensetzung und die historischen Bauverfahren des römischen Betons, der als entscheidende Innovation für die antike Architektur gilt.

Die Verwendung von opus caementitium am Pantheon: Dieser Teil analysiert die praktischen Bauphasen des Pantheons und die spezifischen Verarbeitungstechniken, wie das schichtweise Einstampfen des Materials.

Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung des römischen Leichtbetons für die Stabilität und Raumgestaltung des Pantheons zusammen und stellt die materialtechnische Ähnlichkeit zu modernem Beton heraus.

Schlüsselwörter

Pantheon, Rom, opus caementitium, römischer Beton, Kuppel, Architektur, Bautechnik, Hadrian, Agrippa, Leichtbeton, Stampfbeton, Materialeigenschaften, Baugeschichte, Konstruktion, Denkmalpflege.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem antiken Bauwerk Pantheon in Rom, wobei der Fokus auf dem verwendeten Baustoff opus caementitium liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die historische Baugeschichte, die architektonische Baubeschreibung, die Materialeigenschaften von römischem Beton und dessen konstruktiver Einsatz beim Bau der Kuppel.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Rolle des opus caementitium bei der Realisierung des Pantheons zu analysieren und die technischen Voraussetzungen für dieses Innovationsbauwerk zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und eine bauhistorische sowie materialwissenschaftliche Untersuchung des Bauwerks Pantheon.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Im Hauptteil wird die bauliche Entwicklung in Phasen unterteilt, die Verarbeitung des Betons erläutert und die spezifische Geometrie und Statik des Gebäudes analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Pantheon, opus caementitium, römischer Beton, Kuppelbau und Bautechnik der Römer.

Warum wird im Text zwischen der heutigen Bausubstanz und dem römischen Beton unterschieden?

Der Autor betont, dass der römische Beton kein gießfähiger Brei war, sondern als Stampfbeton verarbeitet wurde, was einen entscheidenden Unterschied in der Bautechnik markiert.

Welche Bedeutung hat das Opaion für die Rotunde?

Das Opaion dient als einzige Lichtquelle im Zenit und ist integraler Bestandteil der ästhetischen und konstruktiven Konzeption der Rotunde.

Wie erklärt der Autor die hohe Stabilität des Pantheons?

Die Stabilität wird durch die Verwendung verschiedener Zuschlagstoffe mit variabler Rohdichte und die resultierende Druckfestigkeit der Kuppelkonstruktion erklärt.

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Résumé des informations

Titre
Das Pantheon in Rom. Baugeschichtlicher Überblick, Beschreibung und Rolle des "opus caementium"
Université
Ruhr-University of Bochum
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
17
N° de catalogue
V279984
ISBN (ebook)
9783668150324
ISBN (Livre)
9783668150331
Langue
allemand
mots-clé
Das Pantheon Kunstgeschichte
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Citation du texte
Anonym (Auteur), 2014, Das Pantheon in Rom. Baugeschichtlicher Überblick, Beschreibung und Rolle des "opus caementium", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/279984
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Extrait de  17  pages
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