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Motivation zur Selbstreflexion als Teilnehmer(in) im inner- und überbetrieblichen Personaltraining

Titel: Motivation zur Selbstreflexion als Teilnehmer(in) im inner- und überbetrieblichen Personaltraining

Diplomarbeit , 2009 , 89 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Diplom-Psychologe Jürgen Hampe (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Diplomarbeit habe ich mein berufliches Umfeld zum Gegenstand der wissenschaftlichen Erforschung von relevanten theoretischen Begründungszusammenhängen gemacht. Das Forschungsfeld entsteht aus meiner langjährigen beruflichen Tätigkeit als Leiter verschiedener inner- und überbetrieblicher Personaltrainings.

Meine Seminarteilnehmer(-innen) äußern häufig bereits zu Beginn eines Trainings den Wunsch nach allgemeingültigen Ratschlägen, Verhaltensrezepten, Tipps oder Tricks zum jeweiligen Seminarthema. Besonders ausgeprägt erlebe ich diese anfängliche Erwartungshaltung in Zeitmanagement-Seminaren.

Das Ziel dieser Arbeit ist nicht der empirische Nachweis der Wirkung des Seminars. Mein Erkenntnisinteresse in dieser Literaturarbeit gilt den theoretischen Zusammenhängen bezüglich der Motivation zur Selbstreflexion im Seminarkontext. Die Forschungsfrage, der ich bei der Betrachtung des Zeitmanagement-Seminars nachgehen werde, lautet:

Wie erklärt sich die Motivation von Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmern zur Selbstreflexion im dargestellten Fallbeispiel?

Ich möchte Faktoren identifizieren, die die Selbstreflexion im Seminar fördern können. Im Fokus der Untersuchung stehen der Seminaraufbau, die Seminarme-thodik und das Verhalten der Trainer. Bei der Literaturauswahl berücksichtige ich die Erkenntnisse von Arbeits- und Organisationspsychologen, die in Theorie und Praxis dieses Feld untersucht haben und prüfe, inwieweit sich ihre Ergebnisse auf die Fallvignette beziehen lassen. Weiterhin bilden Erkenntnisse der Kognitionspsychologie, der Therapieforschung, der Erwachsenenbildung, der Sozialpsychologie und der Systemtheorie den literarischen Schwerpunkt dieser Arbeit. Die Betrachtung von Gruppenprozessen spielt hier eine untergeordnete Rolle, da die selbstreflexiven Seminarmodule zumeist in Partnerarbeit organisiert sind.

Die Erkenntnisse dieser Arbeit sind meines Erachtens relevant für Weiterbildungsverantwortliche in Unternehmen und für Trainer(-innen), denen es darum geht, bei der Konzeption von Personaltrainings die Selbstreflexion zum Wohle von Seminarteilnehmer(-innen) erfolgreich für die Entwicklung authentischer Lösungswege zu berücksichtigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1. FORSCHUNGSMETHODIK

1.2. VORGEHENSWEISE

2. FALLVIGNETTE

2.1. VORBEREITUNG AUF DIE SELBSTREFLEXION (BAUSTEINE: „VORBEREITUNG 1-7“)

2.1.1. Vorbereitung 1: Einleitung mit humorvoller Grafik

2.1.2. Vorbereitung 2: Hinführung zum Seminarthema und Seminarziel

2.1.3. Vorbereitung 3: „Goldene“ Regeln des Zeitmanagements

2.1.4. Vorbereitung 4: Zeitdiebe sammeln und den wichtigsten persönlichen Zeitdieb auswählen

2.1.5. Vorbereitung 5 / Reflexionsschritt 1: Vision und Ziele schriftlich ausarbeiten

2.1.6. Vorbereitung 6: Übersicht und Zustimmung zum Reflexionsprozess

2.1.7. Vorbereitung 7: Kurze Vorstellung des persönlichen Zeitdiebs in der Gruppe

2.2. BESCHREIBUNG DER SELBSTREFLEXIVEN ARBEIT IM SEMINAR

2.2.1. Reflexionsschritt 2: Partnerinterview „Dem Zeitdieb auf die Spur kommen“

2.2.2. Reflexionsschritt 3: Brainstorming zu Lösungsmöglichkeiten

2.2.3. Reflexionsschritt 4: Wahl des persönlichen Lösungsweges

2.2.4. Exkurs: Veränderung und persönliche Einstellungen

2.2.5. Reflexionsschritt 5: Präzisierung und Konkretisierung der Lösungsschritte

2.2.6. Reflexionsschritt 6: „Ökocheck“

2.3. ZUSAMMENFASSUNG

3. VERORTUNG DES BEGRIFFES „SELBSTREFLEXION“ IM SEMINARKONTEXT

3.1. SELBSTREFLEXION IN BEZUG AUF DAS SELBSTKONZEPT

3.2. BEGRIFFLICHE EINORDNUNG: „REFLEXION“ UND „SELBSTREFLEXION“

3.3. SELBSTREFLEXION IM KONTEXT VON PROBLEMLÖSEPROZESSEN

3.4. ARBEITSDEFINITION DES BEGRIFFES „SELBSTREFLEXION“ FÜR DEN SEMINARKONTEXT

3.5. ZUSAMMENFASSUNG

4. HEMMENDE UND FÖRDERLICHE FAKTOREN DER SELBSTREFLEXION

4.1. VERMEIDUNGSTENDENZEN BEZÜGLICH SELBSTREFLEXION

4.2. THEORIE DER SELBSTAUFMERKSAMKEIT UND SELBSTREFLEXION NACH GREIF (2008)

4.3. DIE ÖKONOMIE-TENDENZ

4.4. SOZIALE ASPEKTE DER SELBSTREFLEXION

4.4.1. Private und öffentliche Selbstaufmerksamkeit

4.4.2. Funktionen der Gruppe

4.5. AFFEKTZUSTAND UND SELBSTREFLEXION

4.6. ZUSAMMENFASSUNG

5. SELBSTREFLEXION IM COACHING

5.1. COACHING VS. TRAINING

5.2. ERGEBNISORIENTIERTES COACHING NACH GREIF

5.2.1. Methodische Empfehlungen

5.2.1.1. Problemlösekreis-Schritt: "Analyse"

5.2.1.2. Problemlösekreis-Schritt: "Zieldefinition"

5.2.1.3. Zusammenfassung

5.2.2. Unterstützung der Affektkontrolle

5.3. SYSTEMISCHES COACHING

5.3.1. Systemische Haltung des Coaches

5.3.2. Funktion der Fragetechniken

5.3.2.1. Reflexionsschritt 2 „Analyse“

5.3.2.2. Reflexionsschritt 5 „Konkrete Schritte“

5.3.2.3. Reflexionsschritt 6 „Ökocheck“

5.4. ZUSAMMENFASSUNG

6. FAZIT

6.1. ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG UND DISKUSSION DER ERGEBNISSE

6.2. OFFENE FRAGEN UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Hintergründe und praktischen Faktoren, die die Motivation zur Selbstreflexion bei Teilnehmern in Zeitmanagement-Seminaren fördern können. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie sich die Motivation der Teilnehmer zur Selbstreflexion in einer Fallvignette erklärt und welche spezifischen Elemente des Seminaraufbaus und der Trainermethodik hierbei unterstützend wirken.

  • Rolle der Selbstreflexion in professionellen Personaltrainings und Coaching.
  • Einfluss von Rahmenbedingungen und persönlichkeitsspezifischen Faktoren auf die Reflexionsbereitschaft.
  • Vergleich von Coaching-Methodiken mit Trainingsinterventionen.
  • Bedeutung der sozialen Gruppendynamik und systemischer Fragetechniken für den Lernerfolg.

Auszug aus dem Buch

2.1. Vorbereitung auf die Selbstreflexion (Bausteine: „Vorbereitung 1-7“)

Es folgt eine Beschreibung unserer Aktivitäten im Seminar und der Reaktionen, die wir bei den Teilnehmern beobachten.

2.1.1. Vorbereitung 1: Einleitung mit humorvoller Grafik

Das Seminar beginnt mit der Präsentation der folgenden Powerpointfolie:

Abbildung 1: Powerpointfolie zum Thema „Zeitdruck“ (Quelle: Bestand Eigenarchiv)

Wir lassen den Cartoon einige Sekunden auf die Teilnehmer wirken und bitten um erste Äußerungen. Häufig beobachten wir ein Lächeln oder ein bejahendes Kopfnicken. Manchmal berichten einzelne Teilnehmer über ihre Erfahrungen und Gefühle in Bezug auf das Thema „Zeitdruck“ und bringen die Objekte im Bild mit realen Themen in Verbindung. Zum Beispiel stellt der Zug für einen Teilnehmer ein aktuelles Projekt dar, das bei ihm das Gefühl von Zeitdruck verursacht. Häufig beobachten wir, dass die ironische Darstellung zu einer Lockerung der Atmosphäre beiträgt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Der Autor erläutert den Anlass der Diplomarbeit aus seiner Tätigkeit als Trainer und skizziert die wissenschaftliche Fragestellung bezüglich der Motivationsfaktoren für Selbstreflexion in Seminaren.

2. FALLVIGNETTE: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Beschreibung des 2-tägigen Zeitmanagement-Seminars, das als Praxisbeispiel für die gesamte Untersuchung dient.

3. VERORTUNG DES BEGRIFFES „SELBSTREFLEXION“ IM SEMINARKONTEXT: Hier erfolgt eine theoretische Abgrenzung und Definition der Selbstreflexion als ergebnisorientierten Prozess im Rahmen von Problemlösekompetenzen.

4. HEMMENDE UND FÖRDERLICHE FAKTOREN DER SELBSTREFLEXION: Es werden psychologische Faktoren identifiziert, die den Reflexionsprozess entweder blockieren (z.B. Selbstwertschutz) oder fördern (z.B. Ressourcenaktivierung).

5. SELBSTREFLEXION IM COACHING: Die Arbeit vergleicht Coaching-Methoden mit dem Seminaraufbau und untersucht deren Wirksamkeit bei der Förderung der Teilnehmer-Selbstreflexion.

6. FAZIT: Die zentralen Ergebnisse werden zusammengeführt und die Relevanz der identifizierten Faktoren für die Gestaltung zukünftiger Trainings wird diskutiert.

Schlüsselwörter

Selbstreflexion, Zeitmanagement, Seminar, Coaching, Problemreflexion, Ergebnisorientierung, Selbstaufmerksamkeit, Problemlösekompetenz, Personaltraining, Motivationspsychologie, Systemisches Coaching, Lernprozess, Selbstkonzept, Interaktion, Trainerrolle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie Teilnehmer in Zeitmanagement-Seminaren dazu motiviert werden können, sich auf den Prozess der Selbstreflexion einzulassen, um individuelle Lösungswege zu finden.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Psychologie der Selbstreflexion, Coaching-Methodik, systemisches Denken sowie Faktoren, die Lernprozesse im Seminar hemmen oder fördern.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet: Wie erklärt sich die Motivation von Seminarteilnehmern zur Selbstreflexion in der dargestellten Fallvignette und welche Faktoren fördern diesen Prozess?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen qualitativen Ansatz, basierend auf der Feldtheorie von Lewin, kombiniert mit einer hermeneutischen Literaturanalyse und einem Theorie-Praxis-Abgleich anhand einer Fallvignette.

Was ist der inhaltliche Schwerpunkt im Hauptteil?

Der Hauptteil analysiert den Aufbau der Seminarbausteine, identifiziert psychologische Hürden und diskutiert Interventionen aus dem Bereich des Coachings, die gezielt zur Förderung der Selbstreflexion eingesetzt werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Selbstreflexion, Ergebnisorientierung, Zeitmanagement, Coaching-Methodik, Selbstaufmerksamkeit und Ressourcenaktivierung.

Wie unterscheidet der Autor zwischen Training und Coaching in seiner Arbeit?

Der Autor argumentiert, dass die Grenze verschwimmt und sein Seminar eine Mischform darstellt, in der bewusste Coaching-Elemente genutzt werden, um über die reine Wissensvermittlung hinauszugehen.

Warum ist die „Ich-Nähe“ eines Themas laut dem Autor für die Motivation wichtig?

Themen mit hoher Ich-Nähe berühren die Identität und das Selbstkonzept des Teilnehmers, was sie psychologisch schwerer zu bearbeiten macht, aber gleichzeitig ein größeres Potenzial für echte Verhaltensänderungen bietet.

Ende der Leseprobe aus 89 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Motivation zur Selbstreflexion als Teilnehmer(in) im inner- und überbetrieblichen Personaltraining
Hochschule
Universität Bremen
Note
1,3
Autor
Diplom-Psychologe Jürgen Hampe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
89
Katalognummer
V280020
ISBN (eBook)
9783656731931
ISBN (Buch)
9783656731924
Sprache
Deutsch
Schlagworte
motivation selbstreflexion teilnehmer personaltraining
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Diplom-Psychologe Jürgen Hampe (Autor:in), 2009, Motivation zur Selbstreflexion als Teilnehmer(in) im inner- und überbetrieblichen Personaltraining, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280020
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Leseprobe aus  89  Seiten
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