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Leitzinssenkung 2014. Bedeutung, Hintergründe, Informationen und Perspektiven sowie die Zukunft des Euro und der Eurozone

Für Unternehmen, Banken, Anleger, Investoren, Konsumenten

Título: Leitzinssenkung 2014. Bedeutung, Hintergründe, Informationen und Perspektiven sowie die Zukunft des Euro und der Eurozone

Elaboración , 2014 , 120 Páginas

Autor:in: BA Frank Wilkens (Autor)

Economía de las empresas - Inversiones y finanzas
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Die Leitzinssenkung am fünften Juni 2014 war signifikant für viele Finanzressorts. Für europäische Großbanken bedeutete sie extrem günstige Kredite, für Börsianer gigantische DAX-Werte und für Spekulanten ein riesiges Investitionsvolumen. Doch was haben KMU, Konsumenten und Kleinanleger davon? Sind Hausbankkredite etwa mit einem Male für jeden erschwinglich, rutschen Preise für hochwertige Produkte jedweder Couleur plötzlich in den Keller oder werden Ersparnisse höher verzinst? Wohl kaum, wo doch laut EZB allerorts die große Deflationsangst umgeht. Aber stimmt das überhaupt? Während Privatpersonen der Senkung nämlich kaum Bedeutung zumessen und eher Angst vor Rezession oder weiteren Rettungsschirmbelastungen haben, sehen EU-Politiker, Großkonzerne und deren Lobbyisten die Maßnahme der EZB geradezu als konjunkturfördernd an. Und das, obwohl EU-Banken derweil Alpträume beim Gedanken an Stresstests oder Bankenunion bekommen und Wirtschaftsexperten orakeln, das z. B. EU-Verbriefungen oder ETFs eine wirtschaftliche Abwärtsspirale, wie seinerzeit in den USA in Gang setzen werden? Was also ist wahr? Ist Sparen die Gunst der Stunde oder sollte investiert werden? Sind Politiker auf Seiten der Steuerzahler oder nur Marionetten von Lobbyisten und Großbanken? Welche geldpolitischen Instrumentarien besitzt die EZB, wie setzt sie diese ein und was bewirken sie? Warum gibt es noch keine Finanztransaktionssteuer und wie oder was wäre Europa ohne den Euro? Diese und viele weitere Fragen, Hintergründe, Fakten und Informationen zur europäischen Finanzwirtschaft und Politik, deren Protagonisten, Geschäftspraktika und wie dabei ein Zahnrad in das andere hinein greift wird ausführlich illustriert und leicht verständlich erläutert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Destinationen, Direktiven und Definitionen

1.1 Die Europäische Zentralbank oder des Währungshüters Fatum

1.2 Die Inflation macht Portemonnaies voller und Einkaufskörbe leerer

1.3 Deflation ist ein Paradies für Gläubiger, doch die Hölle für Schuldner

1.4 Die Einlagenfazilität, Haupt- und Spitzenrefinanzierungsgeschäfte

2. Verzinsung, Steuerung und Verteuerung

2.1 Mehr Wirtschaftsförderung durch das Maßnahmenpaket der EZB

2.2 Sparen ist mehr, als die Mitte zwischen Geiz und Verschwendung

2.3 Das Risiko, kein Risiko eingehen zu wollen, ist stets recht riskant

2.4 Nicht alles, was wirtschaftlich zählt, ist auch in Zahlen erfassbar

2.5 Eurokritiker kennen meist jeden Preis, nicht aber den Wert

3. Je größer der wirtschaftliche Eigennutz, desto verzwickter die Methoden

3.1 Für Geld rauben Amateure Banken aus, Profis gründen eine

3.2 Bremse oder Motor – die Kompromisswirtschaft der EU-Banken

3.3 Warum sich der Wert des Geldes stets erst beim verleihen offenbart

3.4 Angeblich sichere Anlagespekulationen gehen fast immer schief

3.5 Wo zwei spekulieren, kann stets nur einer gewinnen

3.6 Eine gute Beratung kostet viel, eine schlechte meist umso mehr

3.7 Der Libor oder großer Betrug ist stets auch großer Gewinn

3.8 Die europäische Bankenkrise, der Bankentest und die Bankenunion

4. Warum Investitionen in Wirtschaftswissen stets bessere Zinsen bringen

4.1 Politik plus Lobby gleich Interessenvertreter mit eigenen Interessen

4.2 Anleihen und Exporten ohne Bürge und Pfand fehlt der Verstand

4.3 Keiner mag den Euro, doch jeder will ihn haben

4.4 Geld ist wie Dünger und nichts wert, bis es auf Fonds verteilt wächst

4.5 Die Euroabwertung oder kurzfristige Ideen sind kurzfristige Kosten

5. Schlussbetrachtungen, Einblicke und Ausblicke

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel der Arbeit ist es, die komplexen Hintergründe, Mechanismen und Auswirkungen der Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank im Jahr 2014 auf die europäische Finanzwirtschaft, Unternehmen und Konsumenten kritisch zu beleuchten und dabei das Zusammenspiel zwischen politischer Steuerung, Bankeninteressen und ökonomischen Realitäten zu hinterfragen.

  • Die geldpolitische Steuerung der EZB und ihre Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum.
  • Die Rolle von Banken, Lobbygruppen und politischer Einflussnahme in der Eurozone.
  • Anlagestrategien und die Risiken spekulativer Finanzprodukte für Privatpersonen.
  • Die Zukunft des Euro im Kontext von Staatsverschuldung und Reformdruck.
  • Kritische Analyse von Bankentests, Bankenunion und Rettungsmaßnahmen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Für Geld rauben Amateure Banken aus, Profis gründen eine

Die wohl wichtigste Aufgabe der EZB ist es, die Konjunktur in der Eurozone durch nachhaltig orientierte, finanzwirtschaftliche Maßnahmen zu forcieren. Diese sollen neben den Staaten ebenfalls Unternehmen und Bürgern zu Gute kommen. Deshalb werden an Personen, die in Gremien der EZB berufen werden, hohe moralische und sachkundige Anforderungen gestellt. Dies entspricht selbstverständlich dem Gegenteil einer persönlichen Bereicherung ohne persönliche Verantwortung. Interessenskonflikte sollte es also eigentlich keine geben, wenn über Milliarden von Euro diskutiert wird. Bei einigen EZB-Entscheidungen gab es jedoch unlängst das Problem, das diese selbst für Experten der europäischen Finanzwelt nicht mehr nachvollziehbar waren.

Dies betraf beispielsweise das Herleiten verschiedener Lösungsvorschläge, bei denen scheinbar oft Insiderwissen ausschlaggebend war oder die großangelegten Aufkäufe der Bad Paper, was laut EZB zur Stabilisierung des europäischen Finanzmarktplatzes beitragen sollte. Während nun also globale Investoren und Wertpapierhändler die EZB-Aktionen stets freudig begrüßten, bekamen europäische Wirtschaftsexperten allmählich Zweifel an den Interessen des EZB-Chefs. Somit wurde rasch aus dem heilsbringenden, helllichten Tag am Finanzmarkthimmel, eine gar stockfinstere Nacht.

Dies lässt sich vor allem daran festmachen, dass EZB-Chef Mario Draghi vor seiner Zeit bei der EZB ein Mitarbeiter des amerikanischen Geldinstituts Goldman Sachs war, zu deren Investmentbankern er nach wie vor sehr engen Kontakt pflegt. Gegen den Kontakt zu Investorengruppen würde gewiss noch keiner etwas sagen, doch Draghis Austausch von Finanzinformationen mit global entscheidenden Finanzgremien, so etwa mit der Group of thirty, wird wohl kaum von jedem Wirtschaftsexperten für gut befunden. Ein Interessenskonflikt scheint unweigerlich vorprogrammiert. Der Verdacht wird zusätzlich durch Draghis Sohn Giacomo genährt, welcher bei Morgan Stanley für den sensiblen Handel der Zinsgeschäfte zuständig ist. Diese nehmen sowohl im privaten, als auch im Interbankenmarkt eine wichtige Rolle ein. Wirtschaftsverbände aller Couleur wittern in diesem Sinne bereits weit mehr, als nur Interessenskonflikte seitens des obersten Währungshüters.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Destinationen, Direktiven und Definitionen: Das Kapitel erläutert die Grundlagen der EZB-Geldpolitik, die Steuerung der Geldmenge und die Unterschiede zwischen Inflation und Deflation.

2. Verzinsung, Steuerung und Verteuerung: Hier werden die Auswirkungen der Leitzinssenkungen, das Sparverhalten und die Bedeutung von Immobilien als Anlageform untersucht.

3. Je größer der wirtschaftliche Eigennutz, desto verzwickter die Methoden: Dieses Kapitel analysiert Interessenskonflikte bei der EZB, betrügerische Praktiken wie den Libor-Skandal und die Hintergründe der europäischen Bankenkrise.

4. Warum Investitionen in Wirtschaftswissen stets bessere Zinsen bringen: Abschließend werden politische Verflechtungen mit der Lobby, der Export und die Auswirkungen der Euroabwertung kritisch betrachtet.

5. Schlussbetrachtungen, Einblicke und Ausblicke: Ein abschließender Ausblick auf die Zukunft der Eurozone unter Berücksichtigung der untersuchten wirtschaftspolitischen Maßnahmen.

Schlüsselwörter

EZB, Leitzinssenkung, Eurozone, Inflation, Deflation, Geldpolitik, Bankenkrise, Libor, Finanzmärkte, Bankenunion, Spekulation, Immobilienblase, Kapitalmarkt, Finanztransaktionssteuer, Wirtschaftspolitik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die geldpolitischen Maßnahmen der EZB im Jahr 2014, insbesondere die Auswirkungen der Leitzinssenkung, und beleuchtet die komplexen Zusammenhänge zwischen Finanzpolitik, Bankeninteressen und der wirtschaftlichen Lage in der Eurozone.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die EZB-Geldmengensteuerung, die Rolle des Finanzsektors, die Gefahren von Spekulationen, Bankenmanipulationen wie der Libor-Skandal und die politische Einflussnahme durch Lobbyverbände.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, für den Leser verständlich zu machen, wie geldpolitische Entscheidungen der EZB tatsächlich wirken, wer davon profitiert (oder verliert) und welche strukturellen Probleme und Interessenkonflikte die europäische Finanzwirtschaft prägen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine investigativ-analytische Herangehensweise, bei der wirtschaftswissenschaftliche Fakten und Konjunkturdaten mit einer kritischen Analyse politischer Prozesse und institutioneller Geschäftspraktiken verknüpft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Betrachtung der EZB-Instrumentarien, dem Verhalten von Banken und Finanzmärkten in Krisenzeiten, der Problematik von Anlageformen wie Kreditverbriefungen und der engen Verzahnung von Bankenlobby und Politik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

EZB, Leitzinssenkung, Eurozone, Inflation, Deflation, Bankenkrise, Libor, Finanzmärkte, Bankenunion und Spekulation sind die zentralen Begriffe.

Warum spielt die Lobbyarbeit in dieser Untersuchung eine so große Rolle?

Der Autor argumentiert, dass die enge Verflechtung zwischen hochrangigen Politikern und führenden Banken die effektive Regulierung der Finanzmärkte nachhaltig behindert und maßgeblich zu Interessenskonflikten innerhalb der europäischen Institutionen beiträgt.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Rating-Agenturen?

Rating-Agenturen werden kritisch gesehen, da sie ihre Beurteilungen oft auf Geheiß der Mutterkonzerne abgeben und durch die Praxis des "Rating-Shoppings" die Transparenz und Sicherheit für Investoren untergraben.

Was ist das Fazit des Autors zur Bankenunion?

Der Autor äußert Skepsis darüber, ob die Bankenunion allein ausreicht, um eine neue Krise zu verhindern, solange finanzielle Risiken primär vom Steuerzahler getragen werden, anstatt durch das Verursacherprinzip die Banken selbst in die Pflicht zu nehmen.

Final del extracto de 120 páginas  - subir

Detalles

Título
Leitzinssenkung 2014. Bedeutung, Hintergründe, Informationen und Perspektiven sowie die Zukunft des Euro und der Eurozone
Subtítulo
Für Unternehmen, Banken, Anleger, Investoren, Konsumenten
Autor
BA Frank Wilkens (Autor)
Año de publicación
2014
Páginas
120
No. de catálogo
V280052
ISBN (Ebook)
9783656739821
ISBN (Libro)
9783656739791
Idioma
Alemán
Etiqueta
BWL Finanzierung Leitzins EZB DAX Index Bankenunion Stresstest Finanztransaktionssteuer ETF Europa Euroländer Export Import Finanzwirtschaft Lobby Banken Deutsche Bank Rettungsschirm Zypern Griechenland Inflation Deflation Tendergeschäfte Einlagenfazilität KMU Spekulanten Kleinanleger Aktien Fonds Mindestlohn Deutsche Mark Euro BaFin European System of Central Banks EFSF European Financial Stability Facility OECD Draghi Quantitative Easing Leitzinssenkung Rezession Immobilienblase Immobilie SoFFin Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung Wirtschaftsforschung ESM Kreditinstitut Sparer Wechselkurs Kredit Geld Geldpolitik Investition Notenbank Maßnahmenpaket Steuer Deutschland Bankberater IWF Staatsanleihen Kapitalmarkt Konsumgesellschaft
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Citar trabajo
BA Frank Wilkens (Autor), 2014, Leitzinssenkung 2014. Bedeutung, Hintergründe, Informationen und Perspektiven sowie die Zukunft des Euro und der Eurozone, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280052
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