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Mentales und sportpsychologisches Training im Judo

Erstellung, Durchführung und Evaluation eines sportpsychologischen Programms in der Sportart Judo

Título: Mentales und sportpsychologisches Training im Judo

Tesis de Máster , 2013 , 95 Páginas , Calificación: 5.5

Autor:in: Michael Lieb (Autor)

Deporte - Psicología deportiva
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Sportpsychologisches Training ist heute in den meisten Sportarten und vor allem im Spitzensport ein fester Bestandteil des Trainingsprogramms. Es ist nebst den konditionellen oder taktischen Inhalten ebenfalls ein entscheidender und anerkannter Faktor, welcher zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit führt (Mayer, 2011). Held (Interview, 9. April 2013) führt aus: „[…] egal welches Training ich mache, ob ich Krafttraining mache, ob ich Ausdauertraining mache, ob ich Techniktraining mache, der mentale Teil oder der psychische Teil ist immer ein integrativer Bestandteil dessen“. Gerade aber bei Wettkampfsituationen wird die mentale Stärke eines Sportlers zur massgebenden Komponente und kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Die Wichtigkeit der mentalen Stärke wird in der Literatur stets betont. Gold wird auch im Kopf gewonnen (Birrer, Ruchti & Morgan, 2010; Engbert, 2011; Hartmann, 2011; Nittinger, 2009; Wetzel, 2010).
Oft haben Sportler Schwierigkeiten, in mit Stress belasteten Situationen (meist Wettkampfsituationen), ihre volle Leistung abzurufen. Im Wettkampf wird die Aufmerksamkeit oft nicht nur auf die eigentliche Aufgabe gerichtet, wie es im Training meist problemlos möglich ist (vgl. Abb 1). Die Fertigkeit, wie man in bestimmten Situationen reagiert, kann aber erlernt und trainiert werden (Mayer, 2009).

Diese praktisch orientierte Arbeit soll die beschriebene Problematik aufgreifen und zusätzlich ein praktikables Programm entwickeln, mit dem Hauptziel, den Athleten im Judo einen vereinfachten Zugang zum sportpsychologischen Training zu verschaffen.
Dank der Arbeit und dem entwickelten Produkt soll ein integriertes sportpsychologisches Programm direkt im Judotraining stattfinden. Zusätzlich erhalten die Athleten die Möglichkeit, auch ausserhalb des Trainings Übungen für ihre individuellen Bedürfnisse im mentalen Bereich durchzuführen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Aufbau der Masterarbeit

2.1 Modul- und evaluationsspezifische Abgrenzung

2.2 Fragestellungen

2.3 Literaturrecherche

2.4 Ziel der Masterarbeit

2.4.1 Das „mentalJUDO“ Programm

3 Forschungsstand

4 Theoretischer Hintergrund

4.1 Psychologische Anforderungen der Sportart Judo

4.1.1 Psychologische Anforderungen im Training und der Lebensführung

4.1.2 Psychologische Anforderungen im Wettkampf

4.1.3 Konklusion und Übersicht

4.2 Sportpsychologisches Training

4.2.1 Definition und Abgrenzung

4.2.2 Legitimation sportpsychologischen Trainings

4.3 Sportpsychologische, leistungsbeeinflussende Faktoren

4.4 Stress

4.4.1 Definition von Stress

4.4.2 Kognitive Bewertung von Stress

4.4.3 Coping-Strategien

4.4.4 Auswirkungen von Stress auf den Sport

4.5 Emotionen

4.5.1 Definition von Emotion

4.5.2 Emotionsformen

4.5.3 Emotionen im Sport

4.6 Entspannung

4.6.1 Definition von Entspannung

4.6.2 Entspannung und Sport

4.6.3 Anspannungsniveau

4.6.4 Beispiele von Entspannungstechniken

4.6.5 Integration in den Trainingsprozess

5 Methodik

5.1 Studiendesign

5.2 Methodik der Vorevaluation

5.2.1 Untersuchungspopulation und Stichprobe

5.2.2 Messinstrumente

5.2.3 Analyseverfahren

5.3 Methodik der Intervention und Evaluation

5.3.1 Ablauf der Intervention

5.3.2 Interventionsgruppe

5.3.3 Messinstrumente

5.3.4 Analyseverfahren

6 Ergebnisse

6.1 Ergebnisse der Vorevaluation

6.1.1 Allgemein

6.1.2 Wettkampfsituationen

6.1.3 Motivation und Zielsetzung

6.1.4 Konzentration und Rituale

6.1.5 Visualisieren

6.1.6 Emotionen und Gedanken

6.1.7 Entspannung und Erholung

6.2 Ergebnisse der Intervention und Evaluation

6.2.1 Judokabefragung - Design des Athletentools

6.2.2 Judokabefragung - Handhabung des Athletentools

6.2.3 Judokabefragung - Design der Präsentationen

6.2.4 Trainerbefragung - Design und Handhabung des Athletentools

6.2.5 Trainerbefragung - Design und Handhabung des Trainertools

7 Diskussion

7.1 Hauptbefunde

7.1.1 Vorevaluation

7.1.2 Intervention und Evaluation

7.2 Methodenkritik

7.2.1 Vorevaluation

7.2.2 Intervention und Evaluation

8 Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Masterarbeit verfolgt das Ziel, Nachwuchsathleten (U18 / U21) in der Sportart Judo einen vereinfachten und integrativen Zugang zu sportpsychologischen Trainingsmethoden zu ermöglichen, da entsprechende Programme im schweizerischen Judosport bislang fehlten. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei sowohl die Bedürfnisse und das Vorwissen der Athleten als auch die praktische Anwendbarkeit und Akzeptanz des entwickelten „mentalJUDO“-Programms, welches aus einem Athletentool (Lernkarten) und einem Trainertool besteht.

  • Entwicklung eines niederschwelligen, sportpsychologischen Trainingsprogramms für Judokas.
  • Bedürfnisanalyse bei National- und Sichtungskader-Athleten mittels quantitativer Erhebung.
  • Integration mentaler Trainingsmodule (Motivation, Stress, Entspannung) in den Trainingsalltag.
  • Evaluation des Designs und der Handhabung der entwickelten Tools durch Trainer und Athleten.

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Sportpsychologisches Training ist heute in den meisten Sportarten und vor allem im Spitzensport ein fester Bestandteil des Trainingsprogramms. Es ist nebst den konditionellen oder taktischen Inhalten ebenfalls ein entscheidender und anerkannter Faktor, welcher zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit führt (Mayer, 2011). Held (Interview, 9. April 2013) führt aus: „[…] egal welches Training ich mache, ob ich Krafttraining mache, ob ich Ausdauertraining mache, ob ich Techniktraining mache, der mentale Teil oder der psychische Teil ist immer ein integrativer Bestandteil dessen“.

Gerade aber bei Wettkampfsituationen wird die mentale Stärke eines Sportlers zur massgebenden Komponente und kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. Die Wichtigkeit der mentalen Stärke wird in der Literatur stets betont. Gold wird auch im Kopf gewonnen (Birrer, Ruchti & Morgan, 2010; Engbert, 2011; Hartmann, 2011; Nittinger, 2009; Wetzel, 2010).

Oft haben Sportler Schwierigkeiten, in mit Stress belasteten Situationen (meist Wettkampfsituationen), ihre volle Leistung abzurufen. Im Wettkampf wird die Aufmerksamkeit oft nicht nur auf die eigentliche Aufgabe gerichtet, wie es im Training meist problemlos möglich ist (vgl. Abb 1). Die Fertigkeit, wie man in bestimmten Situationen reagiert, kann aber erlernt und trainiert werden (Mayer, 2009).

In der Schweiz sind bei der Sportart Judo sportpsychologische Trainingsmethoden noch nicht so stark verbreitet, wie es gerade diese Einzelsportart eigentlich verlangen würde. Kaum eine andere Sportart stellt komplexere sportpsychologische Anforderungen an den Athleten wie die Sportart Judo (Blumenstein et al., 2005).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des mentalen Trainings im modernen Spitzensport und identifiziert die Forschungslücke für spezifische Programme in der Sportart Judo in der Schweiz.

2 Aufbau der Masterarbeit: Dieses Kapitel definiert die methodische Abgrenzung der Arbeit, nennt die zentralen Fragestellungen und beschreibt die Literaturrecherche sowie die Zielsetzung des entwickelten „mentalJUDO“-Programms.

3 Forschungsstand: Hier wird der aktuelle wissenschaftliche Kenntnisstand zum psychologischen Training im Kampfsport und speziell im Judo zusammengefasst, wobei bereits existierende, integrative Ansätze diskutiert werden.

4 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die psychologischen Anforderungsprofile im Judo sowie zentrale theoretische Konzepte wie Stress, Emotionen und Entspannung als Basis für das Programm.

5 Methodik: Der methodische Teil beschreibt das Studiendesign, die Instrumente zur Datenerhebung (Fragebögen, Interviews) und das Vorgehen bei der Vorevaluation sowie der praktischen Intervention.

6 Ergebnisse: Hier werden die Resultate der Vorevaluation und der anschließenden Evaluation des Programms (Design und Handhabung der Tools) durch Athleten und Trainer detailliert dargestellt.

7 Diskussion: Die Diskussion reflektiert die Hauptbefunde hinsichtlich der Praxistauglichkeit des Programms und kritisiert das methodische Vorgehen sowie Limitationen der Studie.

8 Schlusswort: Das Schlusswort resümiert das Potenzial des „mentalJUDO“-Programms als Pilotprojekt und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung mentaler Stärke für den langfristigen Erfolg im Judo.

Schlüsselwörter

Judo, Sportpsychologie, mentales Training, Nachwuchssport, Stressbewältigung, Wettkampfvorbereitung, Athletentool, Trainingsintegration, Motivation, Konzentration, Visualisierung, Entspannungstechniken, mentale Stärke, Leistungsfähigkeit, Pilotprojekt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung, Durchführung und Evaluation eines sportpsychologischen Trainingsprogramms für Nachwuchsjudokas (U18/U21), um die mentale Stärke der Athleten zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind Motivation, Konzentration, Visualisierung, der Umgang mit Stress, Emotionskontrolle sowie Entspannungsmethoden, die spezifisch für das Judotraining angepasst wurden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Athleten einen einfachen Zugang zu mentalem Training zu ermöglichen und zu untersuchen, wie Trainer und Athleten die Akzeptanz und Praxistauglichkeit der entwickelten Lernkarten (Athletentool) bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine methodologische Triangulation eingesetzt, bestehend aus einer quantitativen Fragebogenerhebung (n=42 bzw. n=11) und qualitativen Interviews zur Evaluation des Programms.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der psychologischen Anforderungen im Judo, die methodische Beschreibung der Programmentwicklung und die Analyse der durchgeführten Intervention.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Judo, Sportpsychologie, mentales Training, Nachwuchsleistungssport, Stressbewältigung und Athletentool.

Wie unterscheiden sich das Athleten- und das Trainertool?

Das Athletentool besteht aus handlichen Lernkarten für die eigenständige Übung, während das Trainertool Hintergrundinformationen und Präsentationen zur Einführung der Module für den Coach bereitstellt.

Welche Rolle spielt die Integration in das reguläre Judotraining?

Die Integration ist entscheidend, da das Training laut Experten nicht isoliert stattfinden sollte, sondern als integrativer Bestandteil der sportlichen Ausbildung in das Technik- und Konditionstraining einfließen muss.

Wie wurde die Praxistauglichkeit des „mentalJUDO“-Programms bewertet?

Die Rückmeldungen waren positiv; insbesondere das handliche Fächerformat der Karten wurde als genial und deutlich besser als eine App bewertet, da es direkt im Training und in der Judotasche mitgeführt werden kann.

Final del extracto de 95 páginas  - subir

Detalles

Título
Mentales und sportpsychologisches Training im Judo
Subtítulo
Erstellung, Durchführung und Evaluation eines sportpsychologischen Programms in der Sportart Judo
Universidad
University of Basel  (Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit)
Calificación
5.5
Autor
Michael Lieb (Autor)
Año de publicación
2013
Páginas
95
No. de catálogo
V280140
ISBN (Ebook)
9783656733973
ISBN (Libro)
9783656733966
Idioma
Alemán
Etiqueta
Mentales Training Judo Kopfsache Sportpsychologie Judo Kampfsport mentales Training
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Michael Lieb (Autor), 2013, Mentales und sportpsychologisches Training im Judo, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280140
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