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Finanzierung von M&A Transaktionen. Der Reverse-Takeover der Porsche AG durch die Volkswagen AG

Titre: Finanzierung von M&A Transaktionen. Der Reverse-Takeover der Porsche AG durch die Volkswagen AG

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2013 , 27 Pages

Autor:in: Necla Özdogan (Auteur)

Gestion d'entreprise - Investissement et Financement
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Fast jeden Tag berichtet die Wirtschaftspresse über eine neue spektakuläre Akquisition oder Fusion. Die Anzahl von M&A-Transaktionen hat in den letzten Jahren weltweit einen regelrechten Boom erfahren. Die Übernahme der Continental AG, durch die Schaeffler Gruppe, oder der Übernahmeversuch der Volkswagen AG, durch die Porsche AG, sind nur einige Beispiele für phänomenale Unternehmensübernahmen, die ins Blickfeld der breiten Öffentlichkeit gerückt sind. Grund dafür ist unteranderem, dass bei diesen Transaktionen, erhebliche Geldsummen den Besitzer gewechselt haben. Aufgrund der Tatsache, dass bei den M&A-Transaktionen die Finanzierung ein wesent- liches Element darstellt, ohne diese die Transaktion erst gar nicht stattfinden kann, ist das Ziel dieser Arbeit, die Instrumente der Transaktionsfinanzierung darzustellen sowie deren Gefahrem am Beispiel des Reverse-Takeovers der Porsche AG, durch die Volkswagen AG, aufzuzeigen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen zur Finanzierung von M&A- Transaktionen

2.1. Eigenkapital-Finanzierungsinstrumente

2.1.1. Innenfinanzierung

2.1.2. Beteiligungsfinanzierung

2.2. Fremdkapital-Finanzierungsinstrumente

2.2.1. Senior debt

2.2.2. Second lien debt

2.3. Mezzanine-Finanzinstrumente

2.3.1. Nachrangdarlehen

2.3.2. Optionsanleihen

2.3.3. Cash-gesettelte Optionen

2.4. Zusammenfassende Beurteilung

3. Beispiel Porsche und VW

3.1. Ausgangsituation Porsche und Volkswagen

3.2. Der Übernahmeversuch- eine chronologische Darstellung

3.3. Die Übernahmestrategie von Porsche

3.4. Analyse und Beurteilung der Finanzierungsstrategie von Porsche

3.4.1. Überblick Finanzierungsstrategie

3.4.2. Beurteilung der Finanzierungsstrategie

4. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der Arbeit besteht darin, die Instrumente der Transaktionsfinanzierung bei M&A-Vorhaben darzustellen und deren spezifische Gefahren am konkreten Fallbeispiel des gescheiterten Reverse-Takeovers der Volkswagen AG durch die Porsche AG kritisch zu analysieren.

  • Theoretische Einordnung von Eigenkapital-, Fremdkapital- und Mezzanine-Finanzinstrumenten.
  • Analyse der Ausgangssituation und Übernahmemotive von Porsche im Kontext der VW-Unternehmensstruktur.
  • Chronologische Aufarbeitung des Übernahmeversuchs und der dabei angewandten Finanzierungsstrategie.
  • Kritische Bewertung der Finanzierungsrisiken unter Berücksichtigung exogener Faktoren wie Finanzkrise und Gesetzesänderungen.

Auszug aus dem Buch

3.1. Ausgangsituation Porsche und Volkswagen

Die Porsche AG war bis vor kurzem als Unternehmen bekannt, dass sich exzellent in einer kleinen Marktnische durchgesetzt hat. Durch die effizienten Produktionsmethoden sowie innovativer Modelle, entwickelte sich Porsche zu einem der erfolgreichsten und profitabelsten Automobilhersteller weltweit. Auch im Jahr 2005, als Porsche die Übernahmestrategie verfolgte die Volkswagen AG zu übernehmen, erzielt Porsche einen Rekordabsatz sowie –umsatz auf dem gesamten Automobilmarkt.

Die Volkswagen AG hingegen wurde im Jahr 2005 als potenzieller Übernahmekandidat gehandelt, da der Konzern an der Börse unterbewertet war. Zudem reichte die Europäische Kommission im März 2005 eine Klage bei dem Europäischen Gerichtshof ein, der eine Prüfung einer möglichen Absetzung des VW-Gesetzes forderte. Grund dafür war, dass nach Ansicht der Europäischen Kommission, bestimmte Paragraphen des VW-Gesetzes gegen den freien Kapitalverkehr verstoßen haben.

Nach dem VW-Gesetz durfte ein Aktionär nicht mehr als 20% seiner Stimmrechte auf einer Hauptversammlung geltend machen, obwohl der stimmberechtigte Anteil an dem Unternehmen höher war. (VW Gesetz §2 Abs.1). Zudem war festgelegt, dass bestimmte Hauptversammlungsbeschlüsse nur mit einer Mehrheit von über 80% der stimmberechtigten Anteile verabschiedet werden können, wobei nach dem Aktiengesetz hingegen 75% nötig waren. Dies hatte zur Folge, dass das VW-Gesetz die Sperrminorität von 25% auf 20% senkte und damit verhinderte, dass ein einzelner Großaktionär über die gesamte Entscheidungsmacht verfügte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die Instrumente der Transaktionsfinanzierung zu erläutern und deren Gefahren am Beispiel der Porsche-VW-Transaktion aufzuzeigen.

2. Theoretische Grundlagen zur Finanzierung von M&A- Transaktionen: Dieses Kapitel stellt die verschiedenen Finanzierungsinstrumente wie Eigenkapital, Fremdkapital und Mezzanine-Kapital vor und bewertet deren Vor- und Nachteile.

3. Beispiel Porsche und VW: Dieser Abschnitt analysiert das Scheitern des Übernahmeversuchs von Volkswagen durch Porsche, beleuchtet die angewandten Finanzierungsstrategien und bewertet die Fehleinschätzungen des Managements.

4. Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse über die Finanzierungsinstrumente zusammen und konstatiert, dass Porsche die Risiken und die Tragweite der Finanzkrise falsch einschätzte.

Schlüsselwörter

M&A-Transaktionen, Transaktionsfinanzierung, Porsche AG, Volkswagen AG, Eigenkapital, Fremdkapital, Mezzanine-Kapital, Reverse-Takeover, Finanzierungsstrategie, Übernahmeversuch, VW-Gesetz, Liquidität, Optionsgeschäfte, Finanzkrise, Unternehmensübernahme

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Finanzierungsmöglichkeiten bei Unternehmenskäufen und -fusionen (M&A) und analysiert deren Risiken anhand eines konkreten, realen Fallbeispiels.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die Arbeit umfasst die theoretische Klassifizierung von Finanzierungsinstrumenten sowie die detaillierte strategische und finanzwirtschaftliche Analyse des Übernahmeversuchs von Volkswagen durch die Porsche AG.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Instrumente der Transaktionsfinanzierung vorzustellen und die spezifischen Gefahren aufzuzeigen, die zum Scheitern der Porsche-Übernahme führten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt eine theoretische Fundierung durch Literaturanalyse kombiniert mit einer Fallstudienanalyse, um Finanzierungsentscheidungen und deren Konsequenzen im Zeitverlauf darzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung theoretischer Finanzierungsformen (Eigen-, Fremd- und Mezzanine-Kapital) sowie die detaillierte chronologische und analytische Betrachtung der VW-Übernahme durch Porsche.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind M&A-Transaktionen, Transaktionsfinanzierung, Porsche, Volkswagen, Übernahmestrategie und Finanzrisikomanagement.

Welche Rolle spielte das "VW-Gesetz" bei dem Übernahmeversuch?

Das Gesetz begrenzte die Stimmrechte auf 20% und verhinderte so eine vollständige Entscheidungsmacht durch Porsche, was ein zentrales Hindernis für den Beherrschungsvertrag darstellte.

Warum konnte Porsche die Kredite für die Übernahme am Ende nicht bedienen?

Neben der Finanzkrise scheiterten Porsches Annahmen, dass die Banken weiterhin Kredite gewähren würden und die eigene Liquidität aufgrund sinkender Absätze konstant bliebe.

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Résumé des informations

Titre
Finanzierung von M&A Transaktionen. Der Reverse-Takeover der Porsche AG durch die Volkswagen AG
Auteur
Necla Özdogan (Auteur)
Année de publication
2013
Pages
27
N° de catalogue
V280159
ISBN (ebook)
9783656743644
ISBN (Livre)
9783656837831
Langue
allemand
mots-clé
M&A Transaktionen Cash-gesettelte Optionen Senior debt Nachrangdarlehen Optionsanleihen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Necla Özdogan (Auteur), 2013, Finanzierung von M&A Transaktionen. Der Reverse-Takeover der Porsche AG durch die Volkswagen AG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280159
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Extrait de  27  pages
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