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Soziale Ungleichheit und ihre verschiedenen Auffassungen von Karl Marx und Max Weber

Título: Soziale Ungleichheit und ihre verschiedenen Auffassungen von Karl Marx und Max Weber

Trabajo , 2010 , 20 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Vicky Sorge (Autor)

Pedagogía - Sociología pedagógica
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In meiner Hausarbeit
werde ich mich mit den Klassenmodellen Karl Marx‘ und Max Webers beschäftigen,
die sich im 19. Jahrhundert mit der Frage nach Sozialstrukturen und ihrer Entstehung
beschäftigten. Ausgangspunkt für deren Überlegungen waren zum einen die verschiedenen Reaktionen auf die Entstehung des Kapitalismus, welche in der
industriellen Revolution und den neuen Formen der Arbeitsteilung ihre Grundlage
fand. Die daraus resultierenden Veränderungen innerhalb der Sozialstrukturen
wurden von beiden Soziologen untersucht. Ich werde nun im Folgenden erst auf Karl
Marx eingehen. Dabei werde ich seine Lebensgeschichte kurz aufgreifen, um zu
zeigen, wie früh und oft er Überlegungen zur Sozialstruktur der Gesellschaft
angebracht hat. Im weiteren Verlauf der Arbeit werde ich das klassische
Klassenmodell näher erläutern. Im dritten Kapitel meiner Ausarbeitung werde ich
erst auf das Leben Max Webers eingehen und danach seine Aussagen und Theorien
über Klassen und Stände erklären. Im Schluss werde ich ein Resümee über die
beiden Theorien ziehen und einen Ausblick auf ein moderneres Klassenmodell von
Erik Olin Wright geben. Da ich mich in dieser Ausarbeitung mit Klassen und
Ständen auseinandersetzen werde, muss ich diese Begriffe erst einmal definieren.
Die Klassenzugehörigkeit basiert nicht auf gesetzlichen oder religiösen
Ungleichheiten, sondern entsteht auf Grund verschiedener ökonomischer Faktoren,
die die Lebensbedingungen von Individuen bestimmen. Eine Klasse ist eine Gruppe
von Menschen, die über gleiche wirtschaftliche Ressourcen und die Lebensweisen
geprägt ist. Grundlage dafür sind Beruf und Vermögen. Eingeteilt wird in die Ober-,
Unterschicht und Arbeiterklasse. Das System der Stände hat sich damals überall dort
herausgebildet, wo die Aristokratie auf adelige Abstammung beruhte. Als einen
Stand bezeichnet man eine Bevölkerungsschicht mit bestimmten wechselseitigen
Pflichten und Rechten. Heirat und Aufstieg zwischen den Ständen war möglich.
Diese allgemeinen Definitionen variieren von Soziologe zu Soziologe in geringer
Weise, was ich in den folgenden Abschnitten zu zeigen versuche.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Karl Marx als Vorreiter des modernen Klassenmodells

2.1 Kurzbiografie

2.2 Das „klassische“ Klassenmodell

2.2.1 Der Klassenbegriff

2.2.2 Das Klasseninteresse

2.2.3 Der Klassenkampf

3 Max Weber

3.1 Kurzbiografie

3.2 Webers Klassenmodell

3.2.1 Der Klassenbegriff

3.2.2 Das Klasseninteresse

3.2.3 Der Klassenkampf

3.2.4 Klassen, Stände und Parteien

4 Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Ansätze von Karl Marx und Max Weber zur Entstehung und Struktur sozialer Ungleichheit im Kontext des 19. Jahrhunderts. Ziel ist es, die jeweiligen Klassenmodelle der beiden Soziologen zu analysieren, gegenüberzustellen und abschließend in einem Ausblick mit dem modernen Klassenansatz von Erik Olin Wright zu verknüpfen.

  • Vergleichende Analyse der Klassenkonzepte von Marx und Weber
  • Bedeutung von Produktionsverhältnissen und ökonomischen Faktoren
  • Rolle von Klasseninteresse, Klassenkampf und Sozialstruktur
  • Differenzierung zwischen Klassen, Ständen und Parteien bei Weber
  • Einordnung in soziologische Grundfragen der Macht und sozialen Integration

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Der Klassenbegriff

Karl Marx gliedert jede Gesellschaft in zwei Hauptklassen, die er als „große feindliche Lager“ (Engels/ Marx 1995, S. 234) bezeichnet. Seiner Auffassung zur Folge entstanden Klassen mit der Entstehung des Privateigentums an Produktionsmitteln. Produktionsmittel bezeichnen Güter wie Grundstücke und Energiequellen, aber auch Maschinen, Werkzeuge und Werkstoffe. Entsprechend den in den einzelnen Gesellschaftsordnungen herrschenden Eigentumsverhältnissen gibt es zwei unterschiedliche soziale Grundklassen. Dabei herrschen die Besitzer von Produktionsmitteln über Nichtbesitzende. Dieses Zweiklassenmodell ist begründet, indem es die ,Aneigner‘ des Mehrwertes von den Erzeugern des Mehrwertes unterscheidet (vgl. ebd., S. 235). Als Mehrwert bezeichnet Marx die Differenz zwischen dem Wert des vom Arbeiter geschaffenen Produktes und dem dafür gezahlten Lohn, die sich der Unternehmer als Profit aneignet. Marx war der Meinung, dass diese unterschiedlichen Verhältnisse die zwei Grundklassen Bourgeoisie und Proletariat zur Folge haben. Die Bourgeoisie beschreibt die Klasse, die Produktionsmittel besitzen. Nur die Bourgeoisie kann über den durch die nichtbesitzenden Arbeiter produzierten Mehrwert verfügen. Durch die Ausbeutung der Arbeiter kommen die Produktionsmittelbesitzer zu immer mehr Kapital. Die herrschende Klasse wird also allein durch die Bourgeoisie dargestellt. Das Proletariat wiederrum besitzt keinerlei Produktionsmittel. Sie stellen die Klasse der Arbeiter dar, die ihre Arbeitskraft regelrecht als Ware verkaufen müssen (vgl. ebd.). Ihre Existenz ist durch die geringen Löhne gefährdet, aber das ist nicht die einzige Last, die sie zu beklagen haben, denn sie werden außerdem sozial und politisch zurück gehalten (vgl. ebd., S. 236). Zwischenklassen konnten nicht entstehen oder lösten sich auf, da kleine Industrielle oder Kaufleute nicht genug Kapital hatten, um den Konkurrenzkampf gegen die Großunternehmer zu bestehen. Somit gleicht sich diese Klasse an das Proletariat an (vgl. ebd., S. 238). Sowohl Bourgeoisie als auch Proletariat entwickeln aus ihrer jeweiligen Klassenlage spezifische Interessen, die ich im folgenden Abschnitt aufzeigen werde.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die soziologischen Schlüsselbegriffe und die zentrale Forschungsfrage zur sozialen Ungleichheit bei Marx und Weber.

2 Karl Marx als Vorreiter des modernen Klassenmodells: Darstellung der Biografie von Karl Marx sowie Erläuterung seines klassischen Zweiklassenmodells samt Klasseninteressen und Klassenkampf.

3 Max Weber: Analyse von Max Webers Biografie und seinem differenzierteren Modell, das neben Klassen auch Stände und Parteien zur Erklärung sozialer Ungleichheit heranzieht.

4 Schluss: Synthese der Theorien von Marx und Weber sowie ein Ausblick auf den modernen Ansatz von Erik Olin Wright.

Schlüsselwörter

Soziale Ungleichheit, Karl Marx, Max Weber, Klassenmodell, Bourgeoisie, Proletariat, Klassenkampf, Produktionsmittel, Mehrwert, Klasseninteresse, Stände, Parteien, Sozialstruktur, Erik Olin Wright, Kapitalismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die soziologischen Konzepte sozialer Ungleichheit im 19. Jahrhundert, mit Fokus auf die Theorien von Karl Marx und Max Weber.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Themenfeldern zählen die Klassenstrukturen, die Entstehung von Klassengegensätzen, die Bedeutung von Privateigentum und die Ausdifferenzierung von Statusgruppen wie Ständen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Gegenüberstellung der Klassenmodelle von Marx und Weber, um ihre jeweilige Sicht auf soziale Ungleichheit und gesellschaftliche Konflikte aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse soziologischer Standardwerke, um die theoretischen Konzepte der Autoren systematisch zu vergleichen und zu interpretieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Marx'schen Theorie des Zweiklassenmodells und das komplexere, auf mehreren Ebenen basierende Modell von Max Weber.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind soziale Ungleichheit, Klassen, Kapital, Produktionsmittel, Klassenkampf und Ständegesellschaft.

Wie unterscheidet sich Marx' Klassenbegriff von dem Webers?

Während Marx Klassen primär über das Eigentum an Produktionsmitteln definiert, differenziert Weber stärker durch Besitz-, Erwerbs- und soziale Klassen sowie zusätzliche Faktoren wie Stände und Parteien.

Warum bezieht die Arbeit Erik Olin Wright ein?

Wright dient als moderner Referenzpunkt, dessen Theorie die Ansätze von Marx und Weber aufgreift, um die heutigen komplexen sozialen Schichtungen besser erklärbar zu machen.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Soziale Ungleichheit und ihre verschiedenen Auffassungen von Karl Marx und Max Weber
Universidad
University of the Federal Armed Forces München
Calificación
1,7
Autor
Vicky Sorge (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
20
No. de catálogo
V280174
ISBN (Ebook)
9783656743217
ISBN (Libro)
9783656743163
Idioma
Alemán
Etiqueta
soziale ungleichheit auffassungen karl marx weber
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Vicky Sorge (Autor), 2010, Soziale Ungleichheit und ihre verschiedenen Auffassungen von Karl Marx und Max Weber, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/280174
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